Die Rose vom Wörthersee – Eindrücke eines Rookies

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Der Wörthersee als längster See Kärntens mit seiner gewundenen Form, in die Hügellandschaft gegraben von den Gletschern der Eiszeit, ist ein einzigartiges Gewässer, das sich einerseits friedlich und wunderschön zwischen dem Ossiacher Tauern und der Sattnitz entlang schlängelt, andererseits aber auch archaische Reminiszenzen an eine frühere Zeit bietet. Der Sage nach bildete sich der See aufgrund des Hochmuts der Bewohner, die vom Wörthersee-Mandl gewarnt und schließlich bestraft wurden, indem er sein Fässchen öffnete, aus dem die Fluten des Sees entsprangen und alles Schlechte unter sich begruben. Von nun an lebten in den herrschaftlichen Häusern und Palästen nur mehr riesige Fische und Wasserschlangen.

Eine dieser Schlangen, also der Klagenfurter Lindwurm, ist gewissermaßen das Ziel der mittlerweile zum 19. Mal ausgetragenen Skiffregatta der Rose vom Wörthersee. Es ist ein Rennen der besonderen Art! 16 Kilometer lang ist man sich selbst und seinen Gedanken überlassen, man schiebt sein Boot stetig vor sich hin, begleitet von den rhythmischen Klängen der Ruder in den Dollen, gelegentlich von einem anderen Ruderboot aus dem Takt gebracht. Es ist ein spirituelles Erlebnis, man muss sich selbst finden, den Körper in Einklang mit der Seele und dem See bringen und man darf sich nicht durch äußere Umstände (oder vor allem d

urch andere Ruderer) aus der Ruhe bringen lassen.

Am Ende wird man von einer herrlichen Erschöpfung erwartet, gewissermaßen gereinigt von jeglichem Hochmut und Übermut, von all dem Schlechten, erfüllt von Bescheidenheit und einer wohligen, tiefen Zufriedenheit, dem Gefühl des Einsseins mit sich selbst und der Welt. So sehr die körperliche Anstrengung diesen See zu bewältigen an einem zehrt, so sehr wird man jedoch auch wieder mit mentaler Kraft erfüllt.

Bei dieser Regatta geht es (den meisten) nicht darum zu gewinnen, Konkurrenzdenken beschränkt sich auf einige wenige, vielmehr wächst man zusammen durch das gemeinsame Ziel diesen See zu bezwingen und die wunderbare Kulisse zu genießen. Besonders an diesem Woche     nende zeigte sich der See von seiner allerbesten Seite, die Nebel lichteten sich mit den ersten Startern, Elisabeth war eine der ersten, Ingo und ich mussten noch ein wenig zittern, und strahlender Sonnenschein mit beinah spiegelglattem Wasser begleitete uns den ganzen Tag. Ingo erreichte mit persönlicher Bestzeit nach 01:15:15 das Ziel, Elisabeth konnte mit 01:26:37 an vorherige Erfolge anschließen und ich konnte mit 01:29:56 erste wertvolle Erfahrungen sammeln.

 

Das kühle, erfrischende Bad im Wörthersee beim RV Albatros und die vom Organisator sehr persönlich gehaltene Ehrung der Sieger, wie aller TeilnehmerInnen rundeten den Tag wunderbar ab und brachte schon enorme Vorfreude auf das nächste Jahr!

 

Jugendwanderfahrt 2018

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Von Linz nach Stein vom 26. – 30.August 2018

Unter der Fahrtenleitung von Andrea Ranner (MON) und Walter Widholm (NOR) trafen sich insgesamt 8 Jugendliche am 26. August bei ISTER Linz:
Camilla Piso, Franziska Schober, Jakob Lamel, Julian Leitner (NOR), Clara Berger, Sophie Rath (Melk), Sophie Hackl (Stein) und Emma Damberger (Wels).

Dem Abendessen in der Altstadt von Linz folgte ein luftiger Besuch des Linzer „Höhenrausch“ (ein Weg über die Linzer Dächer, mit Blick auf Donau, Altstadt, Industrie und Kunstwerke) und ein abendlicher Spaziergang an der Donau zurück zum Hotel am Winterhafen.





Am nächsten Morgen wurden bei herrlichem Sommerwetter die Normannen-Boote MORA und MUNIN zu Wasser gebracht, die Mannschaften eingeteilt – und los ging es, vorbei an den vielen Industrieanlagen in den ersten Kraftwerksstau von Abwinden-Asten. Hier schleusten wir nach kurzer Wartezeit, und machten bald danach auf der Uferwiese von Au Mittagsrast. Noch war nicht allen zum Baden in der Donau zumute, aber einige suchten doch das kühlende Nass auf – zwei davon nicht freiwillig. Ausgeruht ruderten wir durch den Stau des Kraftwerks Wallsee weiter. Bei der Übertragstelle in den Altarm von Wallsee hatten wir Glück: in der Vorwoche hatte es geregnet, und daher war der Wasserstand um einen halben Meter höher als zuvor, und das Einsetzen im Altarm möglich. Im Ruderverein von Wallsee wurden wir schon mit kühlenden Getränken erwartet. Dort genossen wir noch den sommerlichen Nachmittag: die Erwachsenen beim Klubhaus, die Jugendlichen am Badestrand.

Der Übernachtung in Wallsee folgte wieder ein herrlicher Sommertag: nach dem Einsetzen der Boote ruderten wir durch den Strudengau vorbei an Grein und durch den Hößgang, an dessen Ende wir beim Gasthaus unsere Mittagspause einlegten. Die Stärkung half uns, den langen Stau vor dem Kraftwerk Ybbs-Persenbeug zu überwinden. Dort legten wir die Boote im Kraftwerksbereich in die Wiese und waren nach Minuten in unserem Quartier in der nahegelenen Bäckerei in Ybbs.



Am dritten Tag ruderten wir ein paar hundert Meter zurück und meldeten uns beim Schleusenwärter zur Schleusung an. Nach langem Warten konnten wir das Unterwasser erreichen und unterstützt durch die Strömung rasch Richtung Pöchlarn rudern. Beim Kraftwerk Melk wurden wir entschädigt: die Schleusenkammer war schon offen und wegen ein bereits eingefahren Motorboots bereit. Nach wenigen Minuten passierten wir die schönen Sandstrände vis-a-vis von Melk und trafen kurz danach bei der Ruderunion Melk ein. Dort hoben wir die Boote aus dem Wasser, es folgte eine kleine Stadtbesichtigung mit Eisessen und die Bahnfahrt zu unserem Quartier im Ruderverein Pöchlarn. Dort wurden wir von Britta Abrahamczik (mit Unterstützung durch ihren Sohn und eine Ruderkollegin) mit einem wunderbaren Grillabend verwöhnt. Alle genossen noch den warmen Abend an der Donau, bevor es da ins die Schlafsäcke am Matratzenlager ging.



Am Morgen begann sich der Himmel schon zu bewölken. Der Westwind und die Strömung unterstützen uns beim Weiterkommen – vorbei an Kuh und Kalb bei Schönbühel, den schönen Ortschaften in der Wachau und der Stromboje bei Kienstock. Kurz vor Spitz hatte der Schiffsverkehr eingesetzt, sodass wir den schönen Sandstrand von Weißenkirchen zur Mittagsrast nutzten und viele Kreuzfahrtschiffe passieren ließen. Relativ ruhig ging es dann nach Stein weiter und erreichten am frühen Nachmittag unser Ziel. Nachdem die letzten Aktivitäten – Boote waschen und verladen – erledigt waren, hieß es Abschied nehmen. Unsere Jugendlichen hatten an vier schönen Rudertagen durch zwei der schönsten Strecken der Donau – Strudengau und Wachau – sehr gut und ambitioniert gerudert, und fuhren mit vielen Eindrücken und Wanderrudererfahrung im Gepäck nach Hause.



Und wer noch mehr Donau befahren möchte: 2019 gibt es die Fortsetzung der Jugendwanderfahrt auf der österreichischen Donau von Stein bis Hainburg.

An dieser Stelle möchte ich für die gemeinsame Fahrtenleitung bei Andrea Ranner und für die Unterstützung bei den Transfers von Bus und Anhänger bei Herbert Pallinger (WAL), Elisabeth Berger (Melk) und Britta Abrahamczik (PÖC) bedanken.

Walter Widholm, 1.9.2018

NÖ-Landesmeisterschaft 29. – 30.9.2018

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Die Jugendmannschaft der Normannen wurde bei den NÖ-Landesmeisterschaften durch Franziska Schober und Jakob Lamel vertreten. Für Jakob war es sein Regattadebüt, und das gleich in einem Juniorenbewerb (bei der NÖ-LM starteten in den Juniorenbewerben die Teilnehmer von 15 bis 18 Jahren gemeinsam, d.h. es gab keine Trennung in Junior A und B).

Franziska und Jakob schlugen sich in einem stark besetzten besetzten Konkurrentenfeld (Juniorinnen 1er insgesamt 4 Teilnehmerinnen, Junioren 1er 6 Teilnehmer) wacker gegen starken böigen Wind und Wellen. Dass das nicht selbstverständlich und ganz einfach ist, zeigte der Vorfall, als ein Teilnehmer des Schüler-1er-Finales kurz vor dem Ziel in einer Windbö kenterte.

Es wurde bei den NÖ-LM nicht nur gerudert: Jakob konnte als Helfer auf dem Startfloß den Rennstart einmal aus einer anderer Perspektive erleben. Unsere Jugendlichen haben sich auf jeden Fall weitere bzw. erste Regattaerfahrung – und das bei widrigen Wetterverhältnissen – erworben und können sich zum Saisonausklang auf entspanntes Rudern auf dem Strom freuen.

Walter Widholm, 30.9.2018

Blaues Band vom Wörthersee 15. September 2018

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Am Samstag war es wieder soweit. Das blaue Band vom Wörthersee steht an. Eine anstrengende Regatta über 16 Kilometer von Velden nach Klagenfurt. 15 Achter, teils Doppel teils Riemen kämpfen um den Sieg – das Blaue Band. Dieses mal geht es mit einem stehenden Start los. Das Startintervall ist ca. 30 Sekunden.

Dabei war es für uns Normannen sehr ungewiss, ob wir es heuer schaffen eine komplette Mannschaft aufzustellen. In den letzten Monaten gab es immer wieder zu und absagen von Ruderern, sodass bei den Organisatoren schon leichte bis schwere Frustrationserscheinungen festzustellen waren. Parallel zum Riemen Männerachter wurde auch an einem Frauendoppel- bzw Mixdoppelachter gebastelt. Leider kam keines der beiden Boote zu Stande, obwohl intensiv, bis zur letzten Minute daran gearbeitet wurde. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr.

Beim Riemen 8er konnten wir die letzte Lücke noch mit Gerhard Müllner als „Alt-“ Normanne füllen und so zumindest als Renngemeinschaft NOR/Wels starten.
Willi hat uns Tage davor noch einige Trainingseinheiten aufgebrummt und für unsere Verhältnisse ganz gut gerüstet, fuhren wir am Freitag den 14. September nach Velden. Bei gerade noch gutem Wetter wurde das Boot zusammengeschraubt und eine kurze Trainingseinheit gerudert. Kurz deshalb, weil sich langsam, aus dem Norden ein tiefschwarzer Himmel Richtung Velden schob. Beim anschließenden Abendessen hat dann das Unwetter gewütet.

Es ist Samstag – Renntag. Die Wiese im Strandbad ist noch nass vom Vortag, das Wetter aber eine Pracht. Wir überlegen was wir noch alles ausziehen können, so knallt die Sonne runter. Wer hat Sonnenschutz mit? Keiner natürlich.

10.30 wir tragen das Boot ins Wasser. (Walter I als Steuermann, Ingomar K. am Schlag, Franky R., Gerold P., Christian D., Kurt G., Walter W., Gerhard M., Willi S)
Kurze Aufwärmrunde und dann zum Start. Das Feld ist übersichtlich, heuer sehr wenig „nur“ 15 Teilnehmer. Wir haben Startnummer 5. Vor uns ebenfalls eine Renngemeinschaft im Riemen 8er.

 

 

„Quickstart! – attention!- go!“ – los gehts. Ingomar legt einen guten Schlag vor, Startschläge mit Schlagzahl 30, dann runter auf den Streckenschlag ca. 26. Das Boot wird langsam schnell und stabil – wir ziehen durch das Wasser. Noch vor Dellach überholen wir 2 Boote, Startnummer 2 und 1. Alles läuft ganz gut, da kommen plötzlich unangenehme Wellen, die uns ein wenig aus dem Takt bringen. Willi gibt Kurti und mir noch Regieanweisungen, dann läuft das Boot wieder ruhiger. In unserer Sichtweite ist die Starnummer 6. Ein Mix Riemen 8er vom RV Gmunden. Sie kommen uns immer wieder nahe und wir versuchen sie dann wieder auf Distanz zu halten. Die 16 km machen mir zu schaffen. Je mehr meine Kraft nachlässt, desto ungenauer werden meine Ruderschläge. Walter versucht zu motivieren, nur noch 6 km, dann noch 4 km. Zum Ende hin kommen noch von Franky und Gerold die Kommandos, noch 30, noch 20 , noch 10 Schläge.
Tuuuuuuuut, das Zielsignal, wir sind durch und (zumindest ich) total fertig. Gefühlsmäßig eine ganz gute Zeit, hoffe ich.

Mit Startnummer 5 den 5. Gesamtrang und eine Sekunde vor der Starnummer 6, dem RV Gmundner 8er der uns getrieben hat.
Mir hats gut gefallen und ich bin mit der Ruderleistung und Ergebnis sehr zufrieden.

 

 

Christian D., 19. September 2018

5. Sternfahrt Donauhort

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Für die Damen und Herren der Normannen galt es, den 3. Gesamtrang bis zum Schluss zu verteidigen. Bei der 4. Sternfahrt (21.7.2018) war der Großteil der Normannen auf der Wanderfahrt in Hamburg. Dennoch gelang es den 12 RuderInnen, die noch da waren, ein beachtliches Ergebnis bei der Piratensternfahrt zu erreichen (1020 Punkte). Dadurch hatten wir für die letzte Sternfahrt Donauhort einen Punktevorsprung zu den Piraten von über 1000 Punkten. Zu diesem Zweck hatte Walter folgenden Plan ausgeheckt: Zwei Boote der Jungendwanderfahrt sollten beim Steiner Ruderclub abgestellt werden und zwei Mannschaften am 1.9. in der Früh dann von Stein zum Donauhort rudern.

Leider haben die Wetteraussichten allen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit Gewitter und Dauerregen wäre diese Variante grob fahrlässig gewesen. So wurde noch am Freitag alles umgestellt. Mit einer stark reduzierten Anzahl an Ruderwilligen (insgesamt 16) starteten wir am Samstag den 1.9. die Sternfahrt. Erstes Boot am Wasser (nach längerem warten auf „regenärmeres“ Wetter) ist der Holzachter Rurik mit Ingo K., Erich K., Christian D., Sarah R., Günther L., Ulrike S., Walter W. und Erich G. Bis zum Donauhort nieselt es nur leicht, das Boot läuft recht ruhig und zügig dahin. Ab Donauhort fällt das Unwetter ein. Es schüttet wie aus Schaffeln, wir sind waschelnass. Unter der Praterbrücke suchen wir kurz Schutz, Sarah und Ulrike schöpfen Wasser aus dem Boot und wir diskutieren, ob wir weiter fahren sollen oder umdrehen. Die Entscheidung ist schnell gefasst, weiter bis zur Mauer Freudenau. Flott erreichen wir das Ziel und nachdem den meisten schon ein wenig kalt ist, rudern wir gleich weiter. Nun werden wir auch von intensiven Blitzen und Donnern begleitet. Nächste Station ist RV Donauhort. Das ursprüngliche Ziel, die 2te Mauer Greifenstein mit dem 8er, wird fallen gelassen. In der Höhe Schulschiff kommt uns unsere Frigg mit Micheal F., Wolfgang L. und Richard S. entgegen. Gut verpackt wirken sie recht fröhlich und rudern donauabwärts.

Für das 8er Team gibt’s bei Donauhort eine kurze Pause und wir machen uns weiter auf den Weg nach Hause. Das Wetter bessert sich zunehmend. Am Floß angelangt (es blinzelt sogar ein wenig die Sonne durch die Regenwolken) wollen einige weiter fahren und das gesteckte Ziel Mauer-Mauer vollenden. Also wird Boot gewechselt und beide Erichs, Ulrike und Walter rudern weiter. Gleichzeitig kommen noch 2 Boote auf das Wasser, Sigrun mit Elisabeth V., Stefanie W., Sue und Anna L. und Munin mit Karl-Heinz T., Friedrich S., Helga F., Woschi und Isabella U.

Bei der Siegerehrung am Abend im RV Donauhort werden unsere Bemühungen belohnt. Wir haben mit 16 Startern 1116 Punkte errudert und sind somit Tageszweite und erreichen somit auch in der Gesamtwertung den 3. Platz.

Bravo und ein großes Dankeschön an alle die dabei waren.

Christian D., September 2018

 

Euromaster Regatta 2018 München

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Die Euromasters Regatta 2018 war ein großes Treffen der Masters Elite aus der ganzen Welt, für alle die nicht bei den FISA Masters in Sarasota USA starten wollten oder konnten.

Von Donnerstagmittag bis Samstagabend wurden 489 Rennen aller Boots- und Altersklassen für Damen und Herren durchgeführt.

Zusätzlich gab es am Sonntag die beliebten, traditionellen MIX Rennen.

Schönes Sommerwetter mit extrem heißen Temperaturen stellte an die Aktiven hohe Anforderungen, die Organisation funktionierte ausgezeichnet.

Die kleine Normannen Crew schlug sich ausgezeichnet, unsere Bilanz mit 4 Siegen, 7 zweiten und 2 vierten Plätzen kann sich sehen lassen.

Hervorzuheben der bejubelte Sieg im Doppelvierer H.

MM 4x H Männer Doppelvierer 70+:

1. RGM Nor/Wels – Pripfl Gerold, Reil Franz, Müllner Gerhard, Stuppan Willi
3:42.37
2. INT RGM Athlone/CarlowRC/LangonSN/LeeValley RC
3:44.12
3. DEN Kolding Roklub
3:49.32
4. GER NeuruppingerRC/RüdersdorferRV/RVEmpor/Meppen
3:56.51

Grandios auch der knappe zweite Platz des Doppelvierers E.

MM 4x E Männer Doppelvierer 55+:

1. GBR Ardingly Rowing Club
3:22.23
2. RGM Nor/Austria/Stein – Pripfl Gerold, Gaube Heini, Aigner Walter, Reil Franz
3:22.70 (+0.47)

Franky fuhr ein beherztes Rennen im E 1x und wurde sehr guter Zweiter.

 

MM 1x E Männer Einer 55+:

1. FRA  Cercle Nautique de Soisy-sur-Seine
4:14.56
2. RV Normannen – Reil Franz
4:21.22 (+6.66)

Überraschend der sehr gute Zweite im 75iger Doppelvierer, da Willi am Schlag für Gerold einsprang.

 

MM 4x I Männer Doppelvierer 75+:

1. GER Crefeld/Lauffener/Wetzlar/Fidelia
3:42.89
2. RGM Normannen/Lia/Wels – Stuppan W., Nitsche F., Müllner G., Inmann P.
3:48.04 (+5.15)

 

Inmann Peter und Stuppan Willi konnten in internationalen RGM 3 Siege und 4 zweite Plätze einfahren.

 

MM 8+ J Männerachter 80+:

1. RGM Normannen/Frankfurt/Rostock/Münchener RC/Wetzlar – Inmann P., Stuppan W.
4:18.00

 

MM 4x J  Männer Doppelvierer 80+:

1. INT RGM Nor/Cambridge/Crefelder/Wetzlar – Inmann Peter
4:02.10
2. GER Frankfurt/Griesheim/Rostock
4:09.66

 

M/MW 8+ I MIX Achter 75+:

1. INT RGM – Inmann Peter
4:03.34

 

MM 4x H Männer Doppelvierer 70+:

1. GER Crefelder/Lauffener/Neckar/Fidelia
3:39.98
2. RGM Nor/Lia/Pirat – Inmann Peter
3:49.77 (+9.97)

 

MM 8+ G Männer Achter 65+:

1. GBR Broxbourne/Dart Totness ABC/Minerva/Mortlake
3:23.36
2. RGM Lia/Nor/Pirat/Donaubund – Inmann Peter
3:23.99 (+0.63)

 

MM 4+ I Männer Vierer m. Stm 75+:

1. GER Binger RG/Koblenzer RC/ RTK GERMANIA Köln
4:14.23
2. RGM Nor/Berlin/Rostock – Inmann Peter
4:17.09 (+2.86)

 

MM 2x I Männer Doppelzweier 75+:

1. DEN Fredericia Rokluib
4:24.25
2. RGM Normannen/Wetzlar – Inmann Peter
4:35.38 (+11.12)

 

Willi S., 13. August 2018

3. Sternfahrt Tullner Ruderverein

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23 Normannen und Normanninnen starteten am Samstag, 30. Juni, zur Sternfahrt nach Tulln, 15 vom RV Normannen, 8 vom vom Tullner RV. Der hohe Wasserstand (Pegel Korneuburg 4,20 m) erforderte grossen Einsatz auf den Bergfahrten. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Erich G., Erich K. und Günter im 3er (42 km stromauf, 14 km stromab) und Sarah und Ingomar im 2er (28 km stromauf).

Mit 163 km Berg- und 52 km Talfahrt (nach Booten gerechnet) und 2191 Punkten erreichte der RV Normannen den sehr guten 3. Rang nach Donauhort und Alemannia.

 

Walter, 4. Juli 2018

 

115. Wiener Internationale Ruderregatta 2018

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Das kleine Mastersteam der Normannen

Gerold PRIPFL, Franky REIL, Willi STUPPAN, Peter INMANN

stellte sich in Wien der Konkurrenz. Die Starts dienten zur Standortbestimmung für die EUROMASTERS Ende Juli in München.
Schwere Bedingungen durch starken Gegenwind an beiden Tagen waren eine große Herausforderung, die gut bewältigt wurde. Die Organisation der Regatta ließ teilweise zu wünschen übrig und zeigte arge Unkenntnis des aktuellen Masters Regulativ.

MM 4x G (+65)
Unsere Crew mit Gerold, Franky, Willi, verstärkt durch Franz NITSCHE (Lia) hatte die Wiener RGM Lia/Pir/Nor H (+70) mit Peter Inmann (NOR) zum Gegner.
Bei starkem Gegenwind im Bord an Bord Kampf, konnte sich die NOR Crew mit ca. einer Länge durchsetzen, war aber mit Berechnung der Handicup Regel zweiter Sieger.

Ergebnis:

1. LIA/PIR/NOR MM H 3:54:99
2. NOR/LIA MM G 4:00:52 (real 3:52:52)

MM 1x E (+55)
Im Einer stellte sich Franky vier starken Gegnern und erruderte bei nach wie vor starkem Gegenwind einen ehrenvollen, aber nicht zufrieden stellenden 4 Platz.

Ergebnis:

1. Pirat 3:54:36
2. Donaubund 3:56:38
3. Donau Boot 1 4:04:27
4. NOR F. Reil 4:10:18
5. Donau Boot 2 4:22:69

MM 2x F (60+)
Im Doppelzweier starteten Gerold Pripfl und Franky Reil am Sonntag gegen den starken LIA Zweier F Haberl, Mossek und die Crew von Donau Wien E. Es trafen damit 2 Alterklassen aufeinander. Unsere Crew begann bei heftigem Gegenwind sehr stark und setze sich an die Spitze, nach ca. 600m übernahm das LIA Boot die Führung und konnte diese stetig ausbauen. Unter Einrechnung des Handicups, wurde unser Boot zweiter, vor Donau Wien.

Ergebnis:

1. Lia MM F 4:20:34
2. Normannen MM F 4:30:95
3. Donau Wien MM E 4:31:64

MM 8+ G (65+)
Peter Inmann ging im starken Achter der Wiener RGM LIA/DBU/PIR/NOR an den Start. Die RGM wurde überlegen im 3 Boote Feld Erster.

Ergebnis:

1. RGM LIA/DBU/PIR/NOR MM G 3:32:51
2. RGM LIA/PIR/FEC MM D 3:43:96
3. RGM DOW/STE/DBU/STA/ELL MM D 3:49:73

Willi S., Juni 2018

2. Sternfahrt RV Normannen

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Die Ruderer verschwinden nach wenigen Metern in den mystischen Nebelschwaden, die über die Donau ziehen und die Grenzen zwischen Himmel und Erde, Ufer und Wasser verwischen. Ein Glück, dass die Normannen, die bereits um 06:00 Uhr in der Früh vom heimischen Floß ablegen, ihr Ruderrevier kennen wie ihren Bootssack. Der Nebel hält sich noch ein paar Stunden und verwandelt die Donau in eine idyllische Märchenlandschaft, der Donaufürst scheint friedlich in seinem gläsernen grünen Palast zu schlafen, das sonst so aufgeregte Gluckern und Sprudeln des Wassers um die Buhnen donauaufwärts ist gedämpft und ruhig. Im Laufe des Tages ziehen sich die Nebelfelder in die Hügel der Ausläufer des Wienerwaldes zurück, die Ruine in Greifenstein blitzt aus dem Nebel hervor und strahlender Sonnenschein begrüßt die immer zahlreicher werdenden Ruderboote von nah und fern auf einer beinahe spiegelglatten Donau.

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Stromkilometer 1938, der Ruderverein Normannen, war Ziel der Sternfahrt, die am 26. Mai stattfand. Brave Helferlein bereiteten das Fest vor, schleppten Bänke und Tische unter die mächtige Linde neben dem Bootshaus, die den erschöpften Ruderern und Ruderinnen den wohlverdienten Schatten spenden sollte. Saftige Koteletts, würzige Würstel, herzhafte Salate und bunte Kuchen versüßten das Fest und das nette Beisammensein.

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Auch kleine Abenteuer bereitete der Tag für uns vor – oder besser gesagt die liebe Kaiserin Elisabeth II, deren beeindruckende Wellen so manches Boot vollschlagen ließen – aber was soll’s… Rudern ist ein Wassersport und die strahlende Sonne macht eine frische Abkühlung gar nicht so unangenehm.

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163 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von 13 Vereinen waren es insgesamt bei 1424 geruderten Kilometern. Der KRV Alemannia stellte mit Inge Diernhofer die älteste und mit Agnes Widy und Felix Demuth auch die jüngsten TeilnehmerInnen, ergänzen durfte auch Gerald Kreps als bewundernswert fitter Teilnehmer von den Normannen die Liste. Die weiteste Fahrt nach Punkten unternahmen Richard Seelinger, Udo Evner, Rike Poppe und Wolfgang Bauer, deren Einsatz dem RV Donauhort auch den Sieg sicherte. Wir bedanken uns ganz herzlich für die rege Teilnahme und das gemütliche Feiern nach dem anstrengenden Rudern.

 

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Tageswertung nach Punkten:

  1. WRV Donauhort 3.628
  2. RV Normannen 3.030
  3. KRV Alemannia 2.245
  4. WSW Dürnstein 1.120
  5. WRK Pirat 1.043
  6. URV Pöchlarn 872
  7. Stein 620
  8. Erster WRC LIA 525
  9. WRK Argonauten 420
  10. Staw 395
  11. Sportunion Wallsee 312
  12. Austria 261
  13. Nibelungen 72
Sarah, 11. Juni 2018

Man stirbt zweimal: WIENERACHTER, das langsamste und schnellste Rennen Europas!

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2 Normannenachter schlugen sich hervorragend!

Wien zu errudern – immer wieder ein Erlebnis! Start und Ziel sind vis á vis der Strandbar Herrmann, wo dann auch die Siegerehrung stattfindet. Das Ambiente der Kulturstadt, der Blick auf die Urania, den Stephansdom, das Gestade des Donaukanals – Wien is schon a schöne Stadt, ich bin stolz, Wienerin zu sein!

Daher ist es für mich fast ein Muss, dabei zu sein! Das heißt, im Mix – Achter gemeinsam mit Stephanie W., Lisi D., Wolfgang D., Christoph M., Sarah R., Christian D., Ingomar K., Elisabeth V; Steuermann Willi S. Wir starteten in Masters MX D/E 8x+, hatten 2 Konkurrenten, ISTER und eine RGM Pirat/Ellida.

Das zweite Normannenboot, Masters G MM F/G 8x+, mit Erich G., Günther L., Christian D., Peter I., Walter W., Ingomar K., Erich K., Gerold P.; Steuermann Willi S., war eine Klasse für sich, nicht nur, weil sich in der Klasse keine Gegner fanden, sondern weil unsere Ruderer mit einem großartigen 5. Gesamtrang und einer Zeit von 00:20:05 die meisten Jungen hinter sich ließen! (Die Siegerzeit betrug 00:18:48)

Insgesamt nahmen heuer nur 21 Teams an der Regatta teil. Nur deshalb, weil erstmals in geändertem Modus gestartet werden musste. (Das bisherige Startgelände bei der Nussdorfer Schleuse  wird umgebaut.) Die Rennstrecke beträgt 5000m, davon 2500m stromauf. Dann erfolgt eine Zwischenzeitnehmung und eine Wende und dann geht´s rasant mit der Strömung ins Ziel (Siehe oben: zweimal sterben). Gestartet wurde in 3 Abteilungen, sodass ein Boot zweimal gerudert werden konnte. Interessant war vielleicht zu bemerken, dass die sogenannten Stromruderer erfahrungsgemäß mit der Strömung besser zurechtkamen als die anderen.

Zum Rennverlauf bleibt nicht viel zu sagen, außer vielleicht, dass das Rennen viel zu schnell vorbei war, um das Ambiente von Wien so richtig genießen zu können – eben eine Sprintstrecke und nicht gerade für Oldies wie mich geeignet, die ja bekanntlich mit der Streckenlänge immer besser in Fahrt kommen 😉 Jedenfalls erstaunte uns alle, dass unser Boot gut lief, obwohl es uns leider nicht möglich war, öfter als zweimal in Originalbesetzung zu trainieren. Es fiel auch auf, dass mehr als die Hälfte der teilnehmenden Teams Mixachter waren, was deren Wertigkeit hervorhebt. – Alles in allem eine gelungene Breitensportveranstaltung mit absolut anspruchsvollem Renncharakter!

Beinahe hätte ich´s vergessen, das Ergebnis unseres Mixachters nachzureichen! Läppische 4 Sekunden – man zähle 21,22,23,24 – also unglaubliche vier Sekunden trennten uns vom Sieg in unserer Gruppe. ISTER, die wir während des Rennens immer im Visier hatten, schnappten uns die Medaillen weg! Da zählte auch nicht, dass wir die drittplatzierten RGM Piraten um eineinhalb Minuten abhängten. Man stirbt ja doch zweimal… Insgesamt erreichte der Mixachter den 12.Rang, in einer Zeit von 00:20:55.

Abschließend ein dreifaches Hipp Hipp Hurrah auf die Veranstaltung, auf den Sonnenuntergang über der Wienerstadt und den gemeinsamen Sundowner, auf unser Teamwork und die Gewissheit, dass bei den Normanninnen und Normannen technisch gutes Rudern nicht nur Spaß macht, sondern sich auch lohnt!

Bilder und Video

Fotoquellen: WRC Prat, RV Normannen

Elisabeth V.

1. Sternfahrt Wallsee 2018

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Am 28.04.2018 machten sich 16 Normannen und Normanninnen nach Ottensheim bei Linz auf den Weg, um die 52 km lange Strecke nach Wallsee zu rudern. Ein Teil der Gruppe reiste schon am Freitag an und übernachtete in einem Gasthof bei Ottensheim, der Rest kam am Samstag in der Früh nach. Um 8 Uhr war Treffpunkt im Ruderzentrum Ottensheim, wo die 4 Normannen-Boote aufs Wasser gebracht wurden.

Beim Kraftwerk Abwinden-Asten musste nur einmal übertragen werden, da der Altarm im Unterwasser zur Donau offen ist. Mit 5 Minuten Fußweg erreichten wir eine Radlerrast, wo wir uns zu Mittag stärkten.

Nach dem Einsetzen im Altarm ging es bei herrlichem Wetter an Mauthausen vorbei bis zur Übertragestelle in den Altarm von Wallsee (vor dem Kraftwerk Wallsee). Die letzten 3 km führten uns durch den schönen Altarm bis zum Ruderverein Wallsee. Auf dem Vereinsgelände mit dem herrlichen Ausblick auf den Altarm feierten die 173 Teilnehmer die gelungene Sternfahrt.

Wem das Feiern zu lange dauerte nutzte vor dem Aufladen noch die Zeit für ein Schläfchen. Mit der Heimfahrt ging ein außerordentlich schöner Rudertag auf der Strecke Ottensheim – Wallsee zu Ende.

Der RV Normannen erreichte mit 16 Teilnehmern und 1664 Punkten den 5. Rang in der Sternfahrtwertung.

Ergebnis der 1. Sternfahrt

Walter, 29. Juni 2018

Inn River Race Passau 2018

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Der April ist für uns Ruderer eine sehr spannende Zeit. Nicht nur, dass es wieder bei angenehmen Temperaturen auf das Wasser geht oder, dass sich der Verein für die kommende Saison herausputzt, nein, es ist auch die Zeit für die erste Regatta. Bis dato hat es, in meiner noch jungen Ruderkarriere,, nicht mit der Teilnahme am Inn River Race in Passau geklappt. Dadurch, dass Ostern heuer so früh war, konnte ich endlich an der traditionsreichen Regatta teilnehmen. Von den verdienten Teilnehmern vergangener Jahre, wurde immer von der Strecke, der Regatta und der Veranstaltung an sich geschwärmt. Dieses Jahr konnte ich mir selbst ein Bild davon machen. Zum 40. Mal veranstaltete der Passauer Ruderverein von 1874 e. V. diese traditionsreiche Regatta. Die Erzählungen aus den Vorjahren kann ich nur bestätigen, der Verein, der Inn, die Gegend, die 5,5km lange Regattastrecke, das Wetter (Sonnenbrandalarm), die Stimmung – alles war gut, schön und sehr stimmig.

Wir waren mit 2 Booten angereist, ein Doppelvierer mit Willi Stuppan, Walter Widholm, Franz Reil und Gerold Pripfl und ein Achter gerudert von Willi Stuppan, Walter Widholm, Kurt Galler, Christian Dorninger, Erich Schmickel, Karl Sintzinger, Franz Reil und Ingomar Kern. Gesteuert wurde der Achter von Stephanie Kainrath. Der Doppelvierer machte den Anfang. Es wurde in 2 Abteilungen gestartet einmal um 11:00 und nach einer kurzen Mittagspause um 13:00. Zuerst galt es die Regattastrecke stromauf am Inn zum Start zu rudern. Eine sehr gute Gelegenheit, für Neulinge, die Strecke kennen zu lernen. Pünktlich zur Startzeit ging es mit einem fliegenden Start los Richtung Ziel, dass sich vor dem Ruderverein Passau befand. Unsere sehr erfahrene Mannschaft im Doppelvierer machte alles richtig und gewann Ihre Klasse mit Abstand.

Nach einer kurzen Pause – für die aus dem Doppelvierer bereits perfekt aufgewärmten Protagonisten – ging es gleich wieder mit dem Achter aufs Wasser. Landschaftlich wunderschön, schlängelt sich der Inn, als Grenzfluss durch die Landschaft. Zumindest beim stromauf rudern konnten wir die Umgebung ein wenig wahrnehmen und genießen. Im Renntempo war dafür keine Zeit. Nach dem fliegenden Start, unterhalb des Marienstegs durch, ging es gleich richtig los, mit Druck und langen Schlägen konnten wir im Achter gleich gut Strecke machen. Ein vor uns gestarteter, zu spätgekommener C – Vierer mit Steuermann, kam uns bei der einzigen Wegmarkierung sehr nahe. So nahe, dass mein Riemen mit dem Skull des Bugmannes sich berührten. Es wurde um jeden Millimeter gekämpft. Danach hieß es wieder – Konzentration, Ruhe finden und Druck machen. Unsere Steuerfrau Stephanie steuerte den Achter perfekt durch die Kurven und schließlich öffnete sich das doch etwas engere Tal und die Ziellinien war schon zu erkennen. Das Nahe Ziel täuschte, da es noch gut 1/3 der Strecke zu rudern galt. Unter den motivierenden Anfeuerungen von Stephanie gelang es uns, je näher wir dem Ziel kamen, nochmals die Schlagzahl und den Druck zu erhöhen, sodass wir in einer sehr guten Zeit das 40. Inn River Race 2018 beenden konnten.

Nachdem alle Boote verladen, der erste Durst und Hunger gestillt waren, wurden die Helden der Regatta geehrt und mit dem obligaten Bierkrug belohnt.

Zur Statistik:

Knapp 100 Boote nahmen teil, Bootsklassen C4+, C8x+, 4x, 4x+, 8x+ und 8+, nur Frauen, nur Männer, Frauen und Männer, Schüler, Jugendliche und Jungebliebene, gewertet wurden insgesamt 35 Rennen in den verschiedenen Klassen.

Ergebnisse der Normannen:

Wie schon erwähnt, der souveräne Sieg des Doppelvierers mit Willi Stuppan, Walter Widholm, Franz Reil und Gerold Pripfl in einer geruderten Zeit von 19:20,28.

Im Achter gelang uns ein 2. Platz in der geruderten Zeit von 18:53,24 (gewertete Zeit 18:26,84).

Das Inn River Race war auf jeden Fall die Trainings in der kalten Jahreszeit, die Anreise und das Drumherum wert. Eine perfekt organisierte Veranstaltung in wunderschöner Umgebung und mit dem Glück des frühsommerlichen Wetters. Die Stimmung unter den Ruderern war sehr gut.

Für das 41. Inn River Race 2019 würde ich mir ein breiteres Starterfeld der Normannen wünschen. Die Vielfältigkeit der Bootsklassen lassen ein Start für nicht „Rennruderer“ durchaus zu und vielleicht ist genau diese Teilnahme die Initialzündung für so manchen, neuen „Mastersrennruderer“!

Ingomar, April 2018

Ostermontag im Ruderverein!

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Ostern bei den Normannen!

Auch heuer hat der Osterhase bei den Normannen vorbeigeschaut und bunte Eier versteckt.

Doch vorher war noch eine Rudereinheit angesagt. Als Vorbereitung musste erst einmal das Floß vom Vogelkot befreit werden, um das Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Die erste Vierergruppe startete schon um 7.30h, um noch eine der letzten Trainingseinheiten vor der Regatta in Passau am 7.4.2018 zu absolvieren.

Um 10.00h waren dann Idun (Erich G., Dawn+Richard Sch.), Frigg (Christian D., Gerald K., Ali V.), Sigrun (Erich K., Lisi D., Alex M., Charly T.) und Freya (Michi F., Piri K., Wolfgang D., Hannes+Birgit W.) bei schönem, aber leicht bedeckten Himmel und ruhigen Wasser in Richtung Silbersee bzw. Höflein unterwegs. Später starteten noch Ingo und Walter im Einer, um das zunehmend schöner werdende Wetter zu nutzen.

Für viele die erste Ausfahrt im heurigen Jahr und die Gelegenheit, die Gelenke und Muskeln aus dem Winterschlaf zu holen, frische Luft und die ersten Sonnenstrahlen am Wasser zu genießen.

Nach der Rückkehr stand dann das Ostereiersuchen am Programm. Als Paradigmenwechsel wurden diesmal die 30 Eier von den Jugendlichen Alex und Tunc geschickt im Garten versteckt. Die junggebliebenen Normaninnen und Normannen zwischen 40 und fast 87 Jahren mussten suchen.

Nach der mühsamen Eiersuche stand dann endlich das wohlverdiente Osterbuffett bereit. Danke an alle, die die köstlichen Speisen für ein köstliches Osterfest gebracht haben. (Dieses Bild spricht für sich.)

Das wohlwollend von den Gästen angenommen wurde. So klang der Ostermontag vergnüglich aus.

Christian, 2. April 2018

Alles voll im Training!

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Gegen Ende des Wintertrainings, die Rudersaison beginnt ja mit dem Anrudern am 15.4.2018, ist Vollbetrieb im Verein.
Hier ein Foto vom montäglichen Konditions- und Krafttraining unter der bewährten Leitung von Christian Dorninger.

Man spürt förmlich die Energie und die Motivation für die kommende Rudersaison. Der Schweiß rinnt in Strömen über die kraftstrotzenden Körper.
Die einen rudern am Ergometer, um sich für das anschließende Slingtraining und den fordernden Kraftzirkel aufzuwärmen, andere nützen die Einheiten, um für die Rose am Wörthersee auf Ausdauer zu trainieren.

Gut besucht ist auch die Dienstag Gymnastik, unter der routinierten Leitung von Gerti Schindler. Hier werden alle Muskeln bewegt und durchgeknetet, auch viele, die man noch gar nicht kannte.

Die Donnerstag Gymnastik ist heuer durch tolle Abwechslung gekennzeichnet. Vogler Elisabeth und Piroska Kelemen bringen unsere Körper mit dynamischen Aerobic und Yogaübungen in Form, Muskelkater inkludiert.

Zwischen diesen Fixterminen für die Mitglieder, sieht man immer wieder Jugend und neu Eingetretene trainieren.

So sehen wir den kommenden Sonnenstrahlen und damit dem Rudern am Wasser mit Zuversicht entgegen.

Christian, März 2018

In den Semesterferien nach Kroatien

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Ein Teil der Völkermarkter Nachwuchsruderer (19, um genau zu sein) zwischen 13 und 18 Jahren schlug sein Trainingslager zum zweiten Mal in Kroatien auf. Hier kann man wunderbar rudern, im 10 km langen Limski-Kanal – zwar nicht ohne Wind und Wellen, aber dennoch sehr geschützt. Grüne Wiesen bereits im Februar, heuer etwas kühler als gewohnt mit leichtem Frost in der Früh und etwa 10 Grad Tageshöchsttemperatur.

Das Trainerboot wird zu Wasser gelassen..

Steg mit Floß..

Mare…

Ich begleitete die Gruppe auf Einladung des Obmanns Erwin Werkl und in meiner Funktion als Athletiktrainerin im Ruderleistungszentrum Völkermarkt. Am Vormittag stellte mit der Trainer Anton Mischensky ein Boot zur Verfügung, am Nachmittag unterhielt ich die jungen Leute mit diversen Krafttrainingsprogrammen. Auch die eine oder andere Blessur durfte ich versorgen.

Unterwegs…

Die Einfahrtsboje –
hier beginnt das offenen Meer.

Wie eine weite Schlucht,
so sieht es im Kanal aus.

Untergebracht waren wir im Hotel Pineta in Vrsar – absolut empfehlenswert: ansprechende Zimmer, sehr reichhaltiges Angebot vom Buffet und das alles zu sehr günstigen Preisen. Nächstes Jahr gerne wieder. Schade nur, dass der Kärntner Ferientermin nicht identisch ist mit eurem in Klosterneuburg. Mit von der Partie waren noch die Rudervereine Nautilus, Villach, Salzburg und Oberösterreich – die aber eine Woche später.

Renate, März 2018
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