KÄLTERESISTENTE NORMANNINNEN UND NORMANNEN

Eingetragen bei: News | 0

KÄLTERESISTENTE NORMANNINNEN UND NORMANNEN
Bei nur 5 Grad Celsius und leichtem Nieselregen wagten sich 15 Ruderer und Ruderinnen zum alljährlichen ANRUDERN auf die Donau.

Am Sonntag, den 14. April war es endlich wieder soweit: Sarah, unsere Oberbootsfrau, gab den Startschuss in die neue Rudersaison. Sie wünschte uns die obligate Handbreit Wasser unter dem Kiel und mit einem dreifachen Hipp – Hipp – Hurra ging´s los! 15 Normanninnen und Normannen ruderten in den Strom hinaus, buntgemischt, Rennruderer gemeinsam mit Hobbyruderern.

Im Anschluss und zum Aufwärmen gab´s das traditionelle Normannenguljasch und allerlei Süßes, serviert und organisiert von unserer Lisi. Ein herzliches Dankeschön!

INN RIVER RACE 2019

Eingetragen bei: News | 0

Den Passauer Wolf (Pokal) haben wir zwar nicht errungen, aber dafür gekämpft wie die Löwen! 19 NormannInnen waren dabei!

Samstag, 6.4.2019, 10 Uhr. Der Passauer Ruderverein zeigt sich von einer guten, aber noch nicht von seiner besten Seite. Es ist bewölkt, eine kühle Brise lässt uns frösteln. Hoffentlich wird sie nicht stärker! Leider wächst sie dann später doch zu einem steifen NO-Wind, also z.T. Gegenwind. Wir wären eigentlich schon startklar, alle Boote geriggert, mit Startnummern versehen, die Ruder abgezählt und bereit gelegt. Nicht nur der Wind lässt uns frösteln, es ist wohl auch ein bisschen Nervosität dabei. Vor allem die Regatta-Neulinge müssen instruiert, die Steuerfrauen eingewiesen werden. Gott sei Dank ist die Steuerfrau von Pirat rechtzeitig eingetroffen und das Leihboot (C-Gig) vom Passauer RV ein nagelneuer Schellenbacher.

Unser Burschen-Vierer geht als Erstes auf´s Wasser, reiht sich ein in die Rennboote balancierenden und C – Boote schleppenden Ruderer und Ruderinnen. Ebenso der Mix-Vierer.

Und los geht´s! Leider können wir den Rennverlauf unserer Boote nur aus einiger Entfernung erahnen, da es keinen Platzsprecher gibt, der auch ein bisschen für Rennatmosphäre sorgen würde. Aber wie die Ergebnisse dann später zeigen, machten sie ihre Sache gut!

Nach der kurzen Mittagspause sind die 2 C-Vierer an der Reihe. 5 Ruderer bzw. Ruderinnen sind noch nie eine Regatta gefahren und rudern auch erst einige Jahre! Die Boote starten im selben Rennen, es ist also ein spannender Kampf, der letzten Endes ziemlich unentschieden ausgeht und die beiden Teams nur einige Sekunden trennt!

Erste Eindrücke nach dem Rennen:

L. F.: Es war ein spannendes und freudvolles Rudererlebnis bei strahlendem Wetter und zauberhafter Kulisse! Vielen Dank an unsere Steuerfrau, die es 22 Minuten schaffte, uns zu motivieren, das Boot vor uns einzuholen. Und das, obwohl wir schon nach wenigen 100 Metern mitansehen mussten, wie ein weiterer Vierer mühelos an uns vorbei glitt! Doch unsere Schlagfrau ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, sodass wir Tempo und Schlagzahl bis zum Schluss halten konnten und zu guter Letzt zwar ausgepowert, aber euphorisiert das Ziel erreichten.

H. W.: Dass Rudern anstrengend ist, wusste ich schon vorher, aber 5 km Volldampf waren eine spezielle Erfahrung! Eine Top-Veranstaltung in sehr schöner Landschaft und das Team einfach grandios!

Die Ergebnisse im Detail:

MM 4x A-K 5.500 Altersklasse MG (65):
1. Platz: RV Normannen Klosterneuburg (MG 67,0) 18:44,09
Willibald Stuppan (39), Walter Widholm (55), Franz Reil (60), Gerold Pripfl (54)

MW/M 4x A-K 5.500 m Altersklasse MC (43)
2. Platz: RV Normannen Klosterneuburg (MC 45,0)19:02
Renate Podesser, Sarah Reissig, Stefan Koch, Ingomar Kern

MW/M 4x+ A-K, C-Gig 5.500m Altersklasse MC (43)
2. Platz: Rgm. RV Normannen / Wiener RC Pirat (MD 53,5) (Boot 1) 22:19
Elisabeth Vogler, Christoph Muser, Hannes Wegenstein, Lena Fragner, St. Claudia Vorhauer
3. Platz: RV Normannen Klosterneuburg (MD 54,75) (Boot 2) 22:36
Michael Feisthauer, Richard Schiller, Dawn Schiller, Anna Limanova, St. Elisabeth Dorninger

MM 8x+ A-K 5.500 Altersklasse ME (55)
1. Platz: Rgm. Steiner Ruder Club / RV Normannen (ME 58,25) 17:49,72
Willibald Stuppan, Walter Widholm, Walter Aigner, Harald Martin, Georg Mantler, Franz Reil, Gerold Pripfl, Heinrich Gaube, St. Barbara Peutz

Ulrike Schnell und Peter Inmann ruderten für andere Vereine.

Elisabeth Vogler

Eine Olympionikin mitten unter uns!

Eingetragen bei: News | 0

Ich habe die große Ehre einen Beitrag präsentieren zu dürfen, der über ein bewegtes, sportliches und sehr interessantes Leben erzählt. Ana Schmickel ist seit vielen Jahren Mitglied im Ruderverein Normannen und vielleicht wissen es nicht alle, dass sie, unter anderem, stolze Besitzerin einer Olympischen Bronze Medaille im Rudern ist.

Nach einer Idee von Heinz und mir, haben wir Ana gebeten uns Einblicke in ihr Leben zu geben, um an ihren großen Erfolgen teilhaben zu können.

Ana Iliuta-Schmickel

Mein Mädchenname ist Ana Iliuta, geboren in Rumänien im Norden Siebenbürgens, in der Gemeinde Ardud/ Satu Mare. Ich besuchte das Gymnasium von 1973-1977, wobei ich die Chance bekam, viele Sportarten auszuüben. Bald spezialisierte ich mich auf die Leichtathletik und dabei auf den Hochsprung. Drei Jahre lang war ich auch die beste in meinem Bundesland mit einem persönlichen Rekord von 1,78cm.

Nach der Matura 1977, wurden aus einer Menge von 3.000 Mädchen für eine vorolympische Auswahl mit dem Ziel Olympische Spiele 1984 Los Angeles 50 Mädchen ausgewählt und ich war eine dieser Auserwählten.

August 1977 – Oktober 1978 –wurde ich 8 Stunden/Tag in Technik und Physis trainiert und aufgebaut.

Sportliche Stationen und Erfolge

  • 1979 meine 1. Regatta Tata in UNGARN im 4+ – 2. Platz und 8+ – 1. Platz
    • Regatta Essen BRD 4+ – 1. Platz
    • National Meisterschaft RUMÄNIEN 4+ – 3. Platz
    • Regatta Grünau DDR 1. Tag 4+ – 2. Platz und 2. Tag 4+ – 1. Platz
    • Balcaniade in Snagov RUMÄNIEN im 2er ohne – 1. Platz
    • Weltmeisterschaft in Bled JUGOSLAVIEN 8+ – 4. Platz
  • 1980 Regatta Tata UNGARN 4+ – 1. Platz und 8+ – 1. Platz
    • Regatta Grünau DDR 4+ -1. Platz
    • Balcaniade Pantcharewo-See BULGARIEN 4+ – 1. Platz, 8+ – 1.Platz
    • Regatta Luzern CH 8+ – 3.Platz
    • OLYMPISCHE SPIELE MOSCOVA RUSSLAND 8+ BRONZE – Medaille
    • National Meisterschaft RUMÄNIENS 8+ – 1.Platz

1980 habe ich meinen Mann Erich Schmickel kennengelernt und im August 1983 haben wir in Rumänien standesamtlich geheiratet. Durch die Hochzeit wurde ich damals sofort österreichische Staatsbürgerin und konnte nach 3 Monaten nach Klosterneuburg übersiedeln. Kurz danach trat ich dem RV Normannen bei.

Ich habe versucht die Sprache so rasch als möglich zu lernen, um an der Uni Wien studieren zu können. Nach meinem 1. Studienabschnitt, Dolmetscher & Übersetzer, wurde Erich nach Guatemala City entsandt, womit mein Studium auch schon wieder vorbei war. Vor unserem Abschied aus Österreich wurde ich von Karl Sinzinger kontaktiert und in den HSV Linz aufgenommen:

  • 1985 Ottensheim Linz: Österreichische Nationalmeisterschaft in 4X – 1.Platz mit Gabi Sinzinger etc.
  • OÖ Meisterschaft 2X – 1. Platz mit Gabi Sinzinger

Am 16. Nov heirateten wir kirchlich in der Pfarre St. Leopold, wobei wir von unseren Ruderkameraden herzlich für 11 lange Jahre verabschiedet wurden!

Während unseres Guatemala – Aufenthalts legte ich in den USA die amerikanische USPTA und USPTR Tennis Trainer Prüfungen ab. Auch in den USA ist es eher selten, dass man beide Trainerprüfungen beider Tennisorganisationen ablegt.

1995 sind wir mit 2 Kindern, Michael & Markus, nach Klosterneuburg zurückgekommen, Erich hat wieder mit Freude gerudert, ich musste leider wegen der Blasen auf den Handflächen passen, da ich mir das als Tennistrainerin – ich arbeitete bei einem Wiener Tennisklub – nicht leisten konnte. 2004 wurde Erich nach Washington DC entsandt, vorher aber wurde ich noch einmal überredet, ins Boot zu steigen.

  • 2004 Ruderregatta Traunsee 2x – Mix – 1. PLATZ mit Fritz Kutmon.

2010 sind wir wieder zurück nach Klosterneuburg gekommen, aber Erich wurde sofort weiter nach Istanbul entsandt. Er blieb dort bis 2016 und seit dieser Zeit trainiert Erich immer intensiver für die Mastersbewerbe. Auch ich habe eventuell vor, wieder zu rudern. Mit welcher Intensität, dass muss ich mir noch überlegen. Im Juli 2017 haben wir einen schweren Verkehrsunfall in Namibia erleben müssen, wobei Erich 4 Brüche, ich 11 Brüche erlitten haben. Ein anschließender 2-monatiger Spitalsaufenthalt und eine 3-wöchige Reha waren die Folge. Jetzt versuche ich meine Fitness sehr motiviert mit Gertis/ Elisabeths /Piris Turneinheiten so gut als möglich wieder zu bekommen.

Ana Schmickel

Herzlichen Dank für die Einblicke – wir können glücklich und stolz sein, dich in unserer Runde zu haben und wir hoffen auf viele schöne Ausfahrten im Ruderboot!

Ingomar, Februar 2019

Ein „MUSS“ für alle Ruderer!

Eingetragen bei: News | 0

Ich habe die große Ehre, über eine wichtige und sehr interssante Literatur zu informieren, an der unsere Renate einen erheblichen Anteil an der Ausarbeitung, Auswahl und Übersetzung der Mainstreaminformationen hat, wie das Krafttraining speziell für Ruderer aussehen sollte.

Durch ihre Tätigkeit als Athletiktrainerin der Jugendmannschaft im Ruderleistungszentrum Kärnten in Völkermarkt, immer auf der Suche nach etwas Neuem und dem Optimum, hat sich eine intensive Kooperation mit dem amerikanischen Strength Coach Will Ruth ergeben. An den zukunftsweisenden Erkenntnissen und Trainingsmethoden dürfen wir seit kurzem auch teilhaben.

Im Blog auf der Rowperfect Internetseite werden die neuesten Erkenntnisse und Ergebnisse der ständigen Entwicklungen vorgestellt und auch in deutscher Sprache zugänglich gemacht.

https://www.rowperfect.co.uk/de/news-in-deutsch/

Hier finden sich Information über Verletzungsprävention durch Erhaltung der Mobilität und Flexibilität, Leistungssteigerung im Rudern durch spezifisches Krafttraining und Ausgleichsübungen zur Vermeidung von Dysbalancen.

Check it out and stay strong!

Ingomar, Februar 2019

Frühlingserwachen

Eingetragen bei: News | 0

Den nahenden Frühling erkennen Sehnsüchtige bereits früh morgens an den ganz speziellen Duftnuancen beim morgendlichen Lüften. Dazu kommen einige offensichtlichere Frühlingsboten wie gelbe Primeln und Krokusse, die aus heiterem Himmel in vollster Pracht blühen, als wären sie schon die längste Zeit zu bewundern, oder der ein oder andere Käfer, der sich bei seinen geschäftigen Tätigkeiten ins Haus verirrt. Wenn dann die Tage auch schon spürbar länger werden, zahlt es sich aus, einen Blick auf die Donau zu werfen die – wie der heimische Garten auch – plötzlich wieder bevölkert und von Juchzen und Jauchzen erfüllt ist.

Die obligatorische Pause oberhalb der Rollfähre.

Dem Ruf des Frühlings am vergangenen Wochenende, der mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen nach draußen lockte, folgten einige fleißige Ruderer und Ruderinnen der Normannen, aber auch andere Vereine nutzten die Gelegenheit für eine erste Ausfahrt nach dem Winter. So kam es, dass reger Bootsverkehr auf dem Stück Donau zwischen den Normannen und dem Silbersee herrschte und man erst bei Höflein, den spiegelglatten Fluss in Ruhe genießen konnte.

Genuss pur an der Höfleiner Bucht

Freilich mussten wir ganz genau kontrollieren, ob uns der Fluss über den Winter nicht einige Überraschungen bereitet hat, die wir in unseren empfindlichen, dünnwandigen Booten nur ja nicht übersehen dürfen. Daher mischten sich auch einige mutige wenn nicht sogar abenteuerliche Manöver in den schlangenlinienartigen Kurs der Ruderboote. Denn es gibt für Normannen kaum etwas Schöneres, als eine dem Boot entsprechende Lücke in den großen Steinbrocken der Buhnen zu finden, um dann möglichst weit innen die geringere Strömung auszunutzen und mit ein paar kräftigen Beintritten den „Berg“ zu überwinden.

pure Lebensfreude…

Besonders erhellend für uns waren jedoch die fröhlichen Begrüßungen der am Ufer Spazierenden, die in unsere Jauchzer einstimmten und uns mit einem fröhlichen Ahoi begrüßten.

Schön, dass Sie mit uns das Frühlingserwachen begehen und die von allen Seiten spürbare Aufbruchsstimmung genießen konnten!

Wir hoffen inbrünstig, dass Väterchen Frost für heuer besiegt ist und wir die im Keller beheimatete Trainingshalle endlich wieder verstauben lassen können.

Sarah, Februar 2019

…aus dem unerschöpflichen Archiv des R.V. Normannen

Eingetragen bei: News | 0

Unser Ehrenobmann Gerald Kreps hat aus unserem Archiv, eine Mitteilung des R.V. Normannen ausgehoben, in dem der „Urvater“ unseres jetzigen Vereinshauses gewürdigt wurde. Bemerkenswert ist auch die Mittelung, dass der Jubilar den Kauf des Grundstückes vom Stift Klosterneuburg zum Abschluss brachte!

Hier die Originalmittelung zum Download: NOR-Mitteilung

Wintertraining ganz groß!

Eingetragen bei: News | 0

Es ist Zeit, es ist höchste Zeit für ein Wintertraining! Findet ihr nicht auch? Und wo kann ich das nicht besser als bei den Normannen?! – Wir bieten rund ums Jahr einen wirklich gut organisierten Übungsbetrieb!

Hier sollen einmal die Wintermonate zur Sprache kommen, und zwar konkret, dass dreimal die Woche ein geregelter Übungsbetrieb unter fachkundiger Anleitung stattfindet, dazu noch ein Jugendtraining organisiert wird und sich zusätzliche Trainingsmöglichkeiten und gesellige Veranstaltungen bieten. Das heißt, dass an jedem angebotenen Trainingstermin ca. 10 bis 15 Personen regelmäßig teilnehmen, die Zahl der „Schnuppernden“ und unregelmäßig Trainierenden aber weitaus größer ist. Ebenso ist dabei die Anzahl der nicht-rudernden Mitglieder recht beachtlich.

Ja, und wie kam es dazu, wo liegen die Anfänge des gemeinsamen „Turnens“? Dieser Ausdruck allein sagt schon, dass es nun schon eine Zeitlang her ist, dass die wöchentliche Turnstunde Einstand hielt! 1985 wurde der Turnsaal gebaut, was Gerti Schindler (Bitte vor den Vorhang!) zum Anlass nahm, um jeden Dienstag eine Turnstunde zu halten. Wolfgang sorgte im Anschluss mit Würsteln und Bier für das leibliche Wohl, womit der nunmehr legendäre „Dienstagabend“ gegründet ward. War das Training früher noch etwas schweißtreibender, so hat es sich im Laufe der Jahre mehr zu einem Gesundheitsturnen mit Mobilisations- und Meridianübungen entwickelt. Aber 33 Jahre gehen eben nicht spurlos vorüber!

Seit 2006 gibt´s als weiteres Angebot die Donnerstagsgym, unter der Leitung von mir und seit neuestem auch erfreulicherweise von Piroska. Dabei geht es vielleicht etwas lauter und rhythmischer zu, aber rumpfstabilisierende Übungen in Kombination mit Elementen aus Pilates und Yoga bezwecken im Prinzip, dass ganzheitliches Dehnen, Kräftigen, Bewegen für uns alle hoffentlich bis ins hohe Alter möglich ist!

Last but not Least soll auch noch der Muckischuppen am Montag erwähnt werden, der sich großer Beliebtheit erfreut, aber sicher nicht nur wegen so mancher kulinarischer Besonderheiten ;-).  

Dabei zeigt sich wiedermal, dass nicht nur Essen und Trinken, Leib und Seele zusammenhalten, sondern auch Spaß bei gemeinsamem Training eine ganz große Rolle spielt und eine gemütliche Atmosphäre schafft. 

Und das ist ja bei allen Trainingsterminen der Fall!

Elisabeth Vogler 

14. Stromstaffel 2018

Eingetragen bei: News | 0

Gegen Ende der Rudersaison werden nochmals alle Kräfte mobilisiert, um die Stromstaffel zu bestreiten. 12 Normannen waren gefordert, die Strecke von Nussdorf nach Greifenstein, so schnell als möglich zu rudern. Mit einer gut ausgewogenen Mannschaftsaufstellung aus Erfahrung und „Jugend“ wurde die Herausforderung angenommen. Schließlich galt es den 3. Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Für die Normannen ruderten im 3x: Walter W., Stephanie W., Ingomar K., im 4x: Erich G., Sarah R., Franz R., Gerold P. und im 5x: Willibald S., Ines S., Elisabeth V., Günter L. und Erich K..

Insgesamt waren 8 Staffeln am Start.

Die Bedingungen waren ausgezeichnet. Ein historisch tiefer Wasserstand und draus resultierend kaum Strömung erlaubten recht schnelle Zeiten. Einzig der Wind, heuer aus Nordnordost bremste die Boote ein wenig.

Um 10:00 Uhr startete das erste Boot und im Minutentakt folgten alle anderen. Aufgrund des recht kurzen Starintervalls von ca. 1 Minute konnte man davon ausgehen, dass bei unserem Floß mehrere Boote zu gleich zur Übergabe kommen, was die 4er in leichte Aufstellungsschwierigkeiten bringen sollte. Durch die erfahrenen Steuerleute ging hier noch alles gut. Wobei an dieser Stelle anzumerken wäre, quasi als einen ersten Verbesserungsvorschlag, das Kommando zur erfolgten Übergabe war zu leise und konnte von den wartenden Booten auf der Donau nicht gehört werden, was leichte Verwirrung auslöste.

Im 2. Teil der Strecke, der anspruchsvollste Teil, schob sich das Feld immer weiter zusammen. Natürlich ist es so und das steht auch in den Regeln, dass langsamere Boote schnelleren Platz machen müssen, doch die Einschätzung ist manchmal schwierig und so kommt es des Öfteren zu heiklen Situationen. So auch bei dieser Staffel. Es wurde zu eng und unserem 4x ging der Platz aus. Die Situation können nur die direkt beteiligten einschätzen und kommentieren und es liegt mir fern noch eine weitere Meinung hier ein zu bringen. Wie sich nachher gezeigt hat, sind diese Einschätzungen aber sehr different. Trotz dieses Tumults gelang dem 4x die 2. schnellste Teilzeit.
Beim Strombad in Kritzendorf erfolgte die Übergabe auf den 5x, die klappte nahezu perfekt, leider wurde auch hier der Platz zur Übergabe durch die zuvor angekommenen Boote sehr eng. Auch der 5x lieferte eine solide Leistung.

 

 

 

 

Unterm Strich ruderten wir die 3. Gesamtzeit hinter RG Pirat/WSW und Donauhort – ganz knapp vor Alemannia.

Leider konnten wir uns bei der anschließenden Protestverhandlung nicht durchsetzen und erhielten eine Strafminute. Damit wurden wir hinter Alemannia auf Platz 4 gereiht.

Das Resümee fällt für uns heuer daher leider gemischt aus.

Die Bühne für die Veranstaltung war perfekt – Niederwasser, nicht zu starker Wind, Sonne, kaum Schiffe.
Für mich sollte diese Veranstaltung zu Saisonende ein gutes Gefühl für die kalte Jahreszeit geben. Dass aber mit so hohem Einsatz gerudert wird, dass es zu Protesten und Verhandlungen kommt, steht für mich in keiner Relation. Für uns Normannen bleibt ein schlechter Beigeschmack, da der eigentliche Auslöser unbestraft bleibt.

Fürs nächste Jahr würde ich mir mehr Fairness wünschen, weniger Emotionen und die Einsicht, dass es bei dieser Veranstaltung zwar um schnellstmögliches rudern geht, aber mit Maß und Ziel, Fairness und mehr Toleranz.

Weitere Bilder in unserer Mediathek: Staffelbilder

Ingomar, Oktober 2018

Tagesfahrt nach Bad Deutsch-Altenburg

Eingetragen bei: News | 0

Die Windprognose war für diesen Tag nicht günstig – 3-4 Bft aus SO, trotzdem machten sich 12 Normannen (darunter 4 Jugendliche) auf den Weg stromabwärts: Christian D., Wolfgang D. und Isabella in der FRIGG, Karlheinz, Franziska, Camilla, Wolfgang L. und Christian M. in der MORA und Julian, Jakob, Ulrike und Walter in der FREYA. Um 8:30 Uhr sind alle Boote auf dem Wasser.

Bis zur Nussdorfer Schleuse war der Gegenwind noch nicht so stark, sodass wir pünktlich um 9 Uhr schleusen konnten. Auf den 17 km des Donaukanals ging es mit Strömung flott durch Wien, nur die letzten km nach der Brücke der Südosttangente zogen sich wie immer – man sieht ja schon lange die Donau.

 

2 km nach der Mündung in die Donau gab es die erste Pause (um 11 Uhr), von einigen bereits heiß ersehnt, an dem durch das extreme Niedrigwasser (Pegel Korneuburg 185 cm, Wildungsmauer 110 cm!) riesigen Schotterstrand bei der Rohrbrücke. Ausgeruht ruderten wir weiter Richtung Orth an der Donau, bei Schwechat beobachteten wir die Flugzeuge im tiefen Landeanflug. Die Schifffahrtsrinne war relativ schmal, außerhalb der Bojen gab es kaum Platz zum Ausweichen, so groß waren die Schotterstrände, zwischen denen sich die Donau durchschlängelte. Aufgrund des niedrigen Wasserstands gab es wenig Schiffsverkehr, lange große Wellen erzeugten nur 2 Twin-City-Liner, die Richtung Wien unterwegs waren. Um 13:30 erreichten wir den kleinen Hafen beim Uferhaus, wo wir an einem großen Tisch in der Sonne zu Mittag essen.

So schön die Pause auch war, vor uns lagen noch 15 km, die wir in ca. 1 1/2 Stunden bewältigen wollten. Unterwegs hatten wir noch eine unangenehme Schiffsbegegnung, als ein bergfahrender Schubverband so knapp an die rote Boje navigierte, dass wir in unseren Booten zwischen Boje und Ufer ausweichen mussten. Der Wind wurde auch immer schwächer, sodass die letzten Kilometer – die Hainburger Brücke war schon eine Weile in Sicht – locker zu rudern waren.
Am breiten Strand unterhalb des Parkplatzes bei Bad Deutsch-Altenburg legten wir um 15:30 Uhr an. Boote hinauftragen, abriggern, verladen und schon geht es auf die Rückfahrt, teils im Bus, im Privat-Pkw und in der Bahn – nach Klosterneuburg. Eine schöne Tagesfahrt liegt hinter uns, und zu unserer Überraschung hatten wir fast durchgehend glattes Wasser – trotz Gegenwind.

Walter Widholm, 18.10.2018

Die Rose vom Wörthersee – Eindrücke eines Rookies

Eingetragen bei: News | 0

Der Wörthersee als längster See Kärntens mit seiner gewundenen Form, in die Hügellandschaft gegraben von den Gletschern der Eiszeit, ist ein einzigartiges Gewässer, das sich einerseits friedlich und wunderschön zwischen dem Ossiacher Tauern und der Sattnitz entlang schlängelt, andererseits aber auch archaische Reminiszenzen an eine frühere Zeit bietet. Der Sage nach bildete sich der See aufgrund des Hochmuts der Bewohner, die vom Wörthersee-Mandl gewarnt und schließlich bestraft wurden, indem er sein Fässchen öffnete, aus dem die Fluten des Sees entsprangen und alles Schlechte unter sich begruben. Von nun an lebten in den herrschaftlichen Häusern und Palästen nur mehr riesige Fische und Wasserschlangen.

Eine dieser Schlangen, also der Klagenfurter Lindwurm, ist gewissermaßen das Ziel der mittlerweile zum 19. Mal ausgetragenen Skiffregatta der Rose vom Wörthersee. Es ist ein Rennen der besonderen Art! 16 Kilometer lang ist man sich selbst und seinen Gedanken überlassen, man schiebt sein Boot stetig vor sich hin, begleitet von den rhythmischen Klängen der Ruder in den Dollen, gelegentlich von einem anderen Ruderboot aus dem Takt gebracht. Es ist ein spirituelles Erlebnis, man muss sich selbst finden, den Körper in Einklang mit der Seele und dem See bringen und man darf sich nicht durch äußere Umstände (oder vor allem durch andere Ruderer) aus der Ruhe bringen lassen.

Am Ende wird man von einer herrlichen Erschöpfung erwartet, gewissermaßen gereinigt von jeglichem Hochmut und Übermut, von all dem Schlechten, erfüllt von Bescheidenheit und einer wohligen, tiefen Zufriedenheit, dem Gefühl des Einsseins mit sich selbst und der Welt. So sehr die körperliche Anstrengung diesen See zu bewältigen an einem zehrt, so sehr wird man jedoch auch wieder mit mentaler Kraft erfüllt.

Bei dieser Regatta geht es (den meisten) nicht darum zu gewinnen, Konkurrenzdenken beschränkt sich auf einige wenige, vielmehr wächst man zusammen durch das gemeinsame Ziel diesen See zu bezwingen und die wunderbare Kulisse zu genießen. Besonders an diesem Woche     nende zeigte sich der See von seiner allerbesten Seite, die Nebel lichteten sich mit den ersten Startern, Elisabeth war eine der ersten, Ingo und ich mussten noch ein wenig zittern, und strahlender Sonnenschein mit beinah spiegelglattem Wasser begleitete uns den ganzen Tag. Ingo erreichte mit persönlicher Bestzeit nach 01:15:15 das Ziel, Elisabeth konnte mit 01:26:37 an vorherige Erfolge anschließen und ich konnte mit 01:29:56 erste wertvolle Erfahrungen sammeln.

Das kühle, erfrischende Bad im Wörthersee beim RV Albatros und die vom Organisator sehr persönlich gehaltene Ehrung der Sieger, wie aller TeilnehmerInnen rundeten den Tag wunderbar ab und brachte schon enorme Vorfreude auf das nächste Jahr!

Sarah, Oktober 2018

Jugendwanderfahrt 2018

Eingetragen bei: News | 0

Von Linz nach Stein vom 26. – 30.August 2018

Unter der Fahrtenleitung von Andrea Ranner (MON) und Walter Widholm (NOR) trafen sich insgesamt 8 Jugendliche am 26. August bei ISTER Linz:
Camilla Piso, Franziska Schober, Jakob Lamel, Julian Leitner (NOR), Clara Berger, Sophie Rath (Melk), Sophie Hackl (Stein) und Emma Damberger (Wels).

Dem Abendessen in der Altstadt von Linz folgte ein luftiger Besuch des Linzer „Höhenrausch“ (ein Weg über die Linzer Dächer, mit Blick auf Donau, Altstadt, Industrie und Kunstwerke) und ein abendlicher Spaziergang an der Donau zurück zum Hotel am Winterhafen.









Am nächsten Morgen wurden bei herrlichem Sommerwetter die Normannen-Boote MORA und MUNIN zu Wasser gebracht, die Mannschaften eingeteilt – und los ging es, vorbei an den vielen Industrieanlagen in den ersten Kraftwerksstau von Abwinden-Asten. Hier schleusten wir nach kurzer Wartezeit, und machten bald danach auf der Uferwiese von Au Mittagsrast. Noch war nicht allen zum Baden in der Donau zumute, aber einige suchten doch das kühlende Nass auf – zwei davon nicht freiwillig. Ausgeruht ruderten wir durch den Stau des Kraftwerks Wallsee weiter. Bei der Übertragstelle in den Altarm von Wallsee hatten wir Glück: in der Vorwoche hatte es geregnet, und daher war der Wasserstand um einen halben Meter höher als zuvor, und das Einsetzen im Altarm möglich. Im Ruderverein von Wallsee wurden wir schon mit kühlenden Getränken erwartet. Dort genossen wir noch den sommerlichen Nachmittag: die Erwachsenen beim Klubhaus, die Jugendlichen am Badestrand.

Der Übernachtung in Wallsee folgte wieder ein herrlicher Sommertag: nach dem Einsetzen der Boote ruderten wir durch den Strudengau vorbei an Grein und durch den Hößgang, an dessen Ende wir beim Gasthaus unsere Mittagspause einlegten. Die Stärkung half uns, den langen Stau vor dem Kraftwerk Ybbs-Persenbeug zu überwinden. Dort legten wir die Boote im Kraftwerksbereich in die Wiese und waren nach Minuten in unserem Quartier in der nahegelenen Bäckerei in Ybbs.



Am dritten Tag ruderten wir ein paar hundert Meter zurück und meldeten uns beim Schleusenwärter zur Schleusung an. Nach langem Warten konnten wir das Unterwasser erreichen und unterstützt durch die Strömung rasch Richtung Pöchlarn rudern. Beim Kraftwerk Melk wurden wir entschädigt: die Schleusenkammer war schon offen und wegen ein bereits eingefahren Motorboots bereit. Nach wenigen Minuten passierten wir die schönen Sandstrände vis-a-vis von Melk und trafen kurz danach bei der Ruderunion Melk ein. Dort hoben wir die Boote aus dem Wasser, es folgte eine kleine Stadtbesichtigung mit Eisessen und die Bahnfahrt zu unserem Quartier im Ruderverein Pöchlarn. Dort wurden wir von Britta Abrahamczik (mit Unterstützung durch ihren Sohn und eine Ruderkollegin) mit einem wunderbaren Grillabend verwöhnt. Alle genossen noch den warmen Abend an der Donau, bevor es da ins die Schlafsäcke am Matratzenlager ging.



Am Morgen begann sich der Himmel schon zu bewölken. Der Westwind und die Strömung unterstützen uns beim Weiterkommen – vorbei an Kuh und Kalb bei Schönbühel, den schönen Ortschaften in der Wachau und der Stromboje bei Kienstock. Kurz vor Spitz hatte der Schiffsverkehr eingesetzt, sodass wir den schönen Sandstrand von Weißenkirchen zur Mittagsrast nutzten und viele Kreuzfahrtschiffe passieren ließen. Relativ ruhig ging es dann nach Stein weiter und erreichten am frühen Nachmittag unser Ziel. Nachdem die letzten Aktivitäten – Boote waschen und verladen – erledigt waren, hieß es Abschied nehmen. Unsere Jugendlichen hatten an vier schönen Rudertagen durch zwei der schönsten Strecken der Donau – Strudengau und Wachau – sehr gut und ambitioniert gerudert, und fuhren mit vielen Eindrücken und Wanderrudererfahrung im Gepäck nach Hause.



Und wer noch mehr Donau befahren möchte: 2019 gibt es die Fortsetzung der Jugendwanderfahrt auf der österreichischen Donau von Stein bis Hainburg.

An dieser Stelle möchte ich für die gemeinsame Fahrtenleitung bei Andrea Ranner und für die Unterstützung bei den Transfers von Bus und Anhänger bei Herbert Pallinger (WAL), Elisabeth Berger (Melk) und Britta Abrahamczik (PÖC) bedanken.

Walter Widholm, 1.9.2018

NÖ-Landesmeisterschaft 29. – 30.9.2018

Eingetragen bei: News | 0

Die Jugendmannschaft der Normannen wurde bei den NÖ-Landesmeisterschaften durch Franziska Schober und Jakob Lamel vertreten. Für Jakob war es sein Regattadebüt, und das gleich in einem Juniorenbewerb (bei der NÖ-LM starteten in den Juniorenbewerben die Teilnehmer von 15 bis 18 Jahren gemeinsam, d.h. es gab keine Trennung in Junior A und B).

Franziska und Jakob schlugen sich in einem stark besetzten besetzten Konkurrentenfeld (Juniorinnen 1er insgesamt 4 Teilnehmerinnen, Junioren 1er 6 Teilnehmer) wacker gegen starken böigen Wind und Wellen. Dass das nicht selbstverständlich und ganz einfach ist, zeigte der Vorfall, als ein Teilnehmer des Schüler-1er-Finales kurz vor dem Ziel in einer Windbö kenterte.

Es wurde bei den NÖ-LM nicht nur gerudert: Jakob konnte als Helfer auf dem Startfloß den Rennstart einmal aus einer anderer Perspektive erleben. Unsere Jugendlichen haben sich auf jeden Fall weitere bzw. erste Regattaerfahrung – und das bei widrigen Wetterverhältnissen – erworben und können sich zum Saisonausklang auf entspanntes Rudern auf dem Strom freuen.

Walter Widholm, 30.9.2018

Blaues Band vom Wörthersee 15. September 2018

Eingetragen bei: News | 0

Am Samstag war es wieder soweit. Das blaue Band vom Wörthersee steht an. Eine anstrengende Regatta über 16 Kilometer von Velden nach Klagenfurt. 15 Achter, teils Doppel teils Riemen kämpfen um den Sieg – das Blaue Band. Dieses mal geht es mit einem stehenden Start los. Das Startintervall ist ca. 30 Sekunden.

Dabei war es für uns Normannen sehr ungewiss, ob wir es heuer schaffen eine komplette Mannschaft aufzustellen. In den letzten Monaten gab es immer wieder zu und absagen von Ruderern, sodass bei den Organisatoren schon leichte bis schwere Frustrationserscheinungen festzustellen waren. Parallel zum Riemen Männerachter wurde auch an einem Frauendoppel- bzw Mixdoppelachter gebastelt. Leider kam keines der beiden Boote zu Stande, obwohl intensiv, bis zur letzten Minute daran gearbeitet wurde. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr.

Beim Riemen 8er konnten wir die letzte Lücke noch mit Gerhard Müllner als „Alt-“ Normanne füllen und so zumindest als Renngemeinschaft NOR/Wels starten.
Willi hat uns Tage davor noch einige Trainingseinheiten aufgebrummt und für unsere Verhältnisse ganz gut gerüstet, fuhren wir am Freitag den 14. September nach Velden. Bei gerade noch gutem Wetter wurde das Boot zusammengeschraubt und eine kurze Trainingseinheit gerudert. Kurz deshalb, weil sich langsam, aus dem Norden ein tiefschwarzer Himmel Richtung Velden schob. Beim anschließenden Abendessen hat dann das Unwetter gewütet.

Es ist Samstag – Renntag. Die Wiese im Strandbad ist noch nass vom Vortag, das Wetter aber eine Pracht. Wir überlegen was wir noch alles ausziehen können, so knallt die Sonne runter. Wer hat Sonnenschutz mit? Keiner natürlich.

10.30 wir tragen das Boot ins Wasser. (Walter I als Steuermann, Ingomar K. am Schlag, Franky R., Gerold P., Christian D., Kurt G., Walter W., Gerhard M., Willi S)
Kurze Aufwärmrunde und dann zum Start. Das Feld ist übersichtlich, heuer sehr wenig „nur“ 15 Teilnehmer. Wir haben Startnummer 5. Vor uns ebenfalls eine Renngemeinschaft im Riemen 8er.

 

 

„Quickstart! – attention!- go!“ – los gehts. Ingomar legt einen guten Schlag vor, Startschläge mit Schlagzahl 30, dann runter auf den Streckenschlag ca. 26. Das Boot wird langsam schnell und stabil – wir ziehen durch das Wasser. Noch vor Dellach überholen wir 2 Boote, Startnummer 2 und 1. Alles läuft ganz gut, da kommen plötzlich unangenehme Wellen, die uns ein wenig aus dem Takt bringen. Willi gibt Kurti und mir noch Regieanweisungen, dann läuft das Boot wieder ruhiger. In unserer Sichtweite ist die Starnummer 6. Ein Mix Riemen 8er vom RV Gmunden. Sie kommen uns immer wieder nahe und wir versuchen sie dann wieder auf Distanz zu halten. Die 16 km machen mir zu schaffen. Je mehr meine Kraft nachlässt, desto ungenauer werden meine Ruderschläge. Walter versucht zu motivieren, nur noch 6 km, dann noch 4 km. Zum Ende hin kommen noch von Franky und Gerold die Kommandos, noch 30, noch 20 , noch 10 Schläge.
Tuuuuuuuut, das Zielsignal, wir sind durch und (zumindest ich) total fertig. Gefühlsmäßig eine ganz gute Zeit, hoffe ich.

Mit Startnummer 5 den 5. Gesamtrang und eine Sekunde vor der Starnummer 6, dem RV Gmundner 8er der uns getrieben hat.
Mir hats gut gefallen und ich bin mit der Ruderleistung und Ergebnis sehr zufrieden.

 

 

Christian D., 19. September 2018

5. Sternfahrt Donauhort

Eingetragen bei: News | 0

Für die Damen und Herren der Normannen galt es, den 3. Gesamtrang bis zum Schluss zu verteidigen. Bei der 4. Sternfahrt (21.7.2018) war der Großteil der Normannen auf der Wanderfahrt in Hamburg. Dennoch gelang es den 12 RuderInnen, die noch da waren, ein beachtliches Ergebnis bei der Piratensternfahrt zu erreichen (1020 Punkte). Dadurch hatten wir für die letzte Sternfahrt Donauhort einen Punktevorsprung zu den Piraten von über 1000 Punkten. Zu diesem Zweck hatte Walter folgenden Plan ausgeheckt: Zwei Boote der Jungendwanderfahrt sollten beim Steiner Ruderclub abgestellt werden und zwei Mannschaften am 1.9. in der Früh dann von Stein zum Donauhort rudern.

Leider haben die Wetteraussichten allen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit Gewitter und Dauerregen wäre diese Variante grob fahrlässig gewesen. So wurde noch am Freitag alles umgestellt. Mit einer stark reduzierten Anzahl an Ruderwilligen (insgesamt 16) starteten wir am Samstag den 1.9. die Sternfahrt. Erstes Boot am Wasser (nach längerem warten auf „regenärmeres“ Wetter) ist der Holzachter Rurik mit Ingo K., Erich K., Christian D., Sarah R., Günther L., Ulrike S., Walter W. und Erich G. Bis zum Donauhort nieselt es nur leicht, das Boot läuft recht ruhig und zügig dahin. Ab Donauhort fällt das Unwetter ein. Es schüttet wie aus Schaffeln, wir sind waschelnass. Unter der Praterbrücke suchen wir kurz Schutz, Sarah und Ulrike schöpfen Wasser aus dem Boot und wir diskutieren, ob wir weiter fahren sollen oder umdrehen. Die Entscheidung ist schnell gefasst, weiter bis zur Mauer Freudenau. Flott erreichen wir das Ziel und nachdem den meisten schon ein wenig kalt ist, rudern wir gleich weiter. Nun werden wir auch von intensiven Blitzen und Donnern begleitet. Nächste Station ist RV Donauhort. Das ursprüngliche Ziel, die 2te Mauer Greifenstein mit dem 8er, wird fallen gelassen. In der Höhe Schulschiff kommt uns unsere Frigg mit Micheal F., Wolfgang L. und Richard S. entgegen. Gut verpackt wirken sie recht fröhlich und rudern donauabwärts.

Für das 8er Team gibt’s bei Donauhort eine kurze Pause und wir machen uns weiter auf den Weg nach Hause. Das Wetter bessert sich zunehmend. Am Floß angelangt (es blinzelt sogar ein wenig die Sonne durch die Regenwolken) wollen einige weiter fahren und das gesteckte Ziel Mauer-Mauer vollenden. Also wird Boot gewechselt und beide Erichs, Ulrike und Walter rudern weiter. Gleichzeitig kommen noch 2 Boote auf das Wasser, Sigrun mit Elisabeth V., Stefanie W., Sue und Anna L. und Munin mit Karl-Heinz T., Friedrich S., Helga F., Woschi und Isabella U.

Bei der Siegerehrung am Abend im RV Donauhort werden unsere Bemühungen belohnt. Wir haben mit 16 Startern 1116 Punkte errudert und sind somit Tageszweite und erreichen somit auch in der Gesamtwertung den 3. Platz.

Bravo und ein großes Dankeschön an alle die dabei waren.

Christian D., September 2018

 

Euromaster Regatta 2018 München

Eingetragen bei: News | 0

Die Euromasters Regatta 2018 war ein großes Treffen der Masters Elite aus der ganzen Welt, für alle die nicht bei den FISA Masters in Sarasota USA starten wollten oder konnten.

Von Donnerstagmittag bis Samstagabend wurden 489 Rennen aller Boots- und Altersklassen für Damen und Herren durchgeführt.

Zusätzlich gab es am Sonntag die beliebten, traditionellen MIX Rennen.

Schönes Sommerwetter mit extrem heißen Temperaturen stellte an die Aktiven hohe Anforderungen, die Organisation funktionierte ausgezeichnet.

Die kleine Normannen Crew schlug sich ausgezeichnet, unsere Bilanz mit 4 Siegen, 7 zweiten und 2 vierten Plätzen kann sich sehen lassen.

Hervorzuheben der bejubelte Sieg im Doppelvierer H.

MM 4x H Männer Doppelvierer 70+:


1. RGM Nor/Wels – Pripfl Gerold, Reil Franz, Müllner Gerhard, Stuppan Willi

3:42.37

2. INT RGM Athlone/CarlowRC/LangonSN/LeeValley RC

3:44.12


3. DEN Kolding Roklub

3:49.32


4. GER NeuruppingerRC/RüdersdorferRV/RVEmpor/Meppen

3:56.51

Grandios auch der knappe zweite Platz des Doppelvierers E.

MM 4x E Männer Doppelvierer 55+:


1. GBR Ardingly Rowing Club

3:22.23


2. RGM Nor/Austria/Stein – Pripfl Gerold, Gaube Heini, Aigner Walter, Reil Franz

3:22.70 (+0.47)

Franky fuhr ein beherztes Rennen im E 1x und wurde sehr guter Zweiter.

 

MM 1x E Männer Einer 55+:


1. FRA  Cercle Nautique de Soisy-sur-Seine

4:14.56


2. RV Normannen – Reil Franz

4:21.22 (+6.66)

Überraschend der sehr gute Zweite im 75iger Doppelvierer, da Willi am Schlag für Gerold einsprang.

 

MM 4x I Männer Doppelvierer 75+:


1. GER Crefeld/Lauffener/Wetzlar/Fidelia

3:42.89


2. RGM Normannen/Lia/Wels – Stuppan W., Nitsche F., Müllner G., Inmann P.

3:48.04 (+5.15)

 

Inmann Peter und Stuppan Willi konnten in internationalen RGM 3 Siege und 4 zweite Plätze einfahren.

 

MM 8+ J Männerachter 80+:


1. RGM Normannen/Frankfurt/Rostock/Münchener RC/Wetzlar – Inmann P., Stuppan W.

4:18.00

 

MM 4x J  Männer Doppelvierer 80+:


1. INT RGM Nor/Cambridge/Crefelder/Wetzlar – Inmann Peter

4:02.10


2. GER Frankfurt/Griesheim/Rostock

4:09.66

 

M/MW 8+ I MIX Achter 75+:


1. INT RGM – Inmann Peter

4:03.34

 

MM 4x H Männer Doppelvierer 70+:


1. GER Crefelder/Lauffener/Neckar/Fidelia

3:39.98


2. RGM Nor/Lia/Pirat – Inmann Peter

3:49.77 (+9.97)

 

MM 8+ G Männer Achter 65+:


1. GBR Broxbourne/Dart Totness ABC/Minerva/Mortlake

3:23.36


2. RGM Lia/Nor/Pirat/Donaubund – Inmann Peter

3:23.99 (+0.63)

 

MM 4+ I Männer Vierer m. Stm 75+:


1. GER Binger RG/Koblenzer RC/ RTK GERMANIA Köln

4:14.23


2. RGM Nor/Berlin/Rostock – Inmann Peter

4:17.09 (+2.86)

 

MM 2x I Männer Doppelzweier 75+:


1. DEN Fredericia Rokluib

4:24.25


2. RGM Normannen/Wetzlar – Inmann Peter

4:35.38 (+11.12)

 

Willi S., 13. August 2018

Wanderfahrt Hamburg 22. – 29. Juli 2018

Eingetragen bei: News | 0

2017 war die Idee entstanden, die Gewässer in und um Hamburg zu rudern – heuer war es soweit, unter der Leitung von Hans-Heinrich Busse trafen sich Ruderer und Ruderinnen der Normannen, aus Wallsee, des Donauhorts und der LIA am 22. Juli im Hamburger Ortsteil Bergedorf (insgesamt waren 13 NOR, 7 WAL, 2 DHO, 1 LIA und 3 nicht rudernde Ehefrauen in dieser Woche dabei). Leider erlitt Lisi gleich nach der Ankunft einen Bandscheibenvorfall, sodass sie und Christian am nächsten Tag unverrichteter Dinge wieder abreisen mussten.
Hans-Heinrich hatte in seiner bewährten Art die Ruderwoche hervorragend organisiert.

Am 1.Tag wurden gleich wesentliche Teile Hamburgs besichtigt: Landungsbrücken, Hafenrundfahrt und ein Rundgang über Hamburgs „Weingarten“, Michel, Stadtpark usw. Ab dem 2.Tag waren wir Gäste in 6 Rudervereinen und konnten in ihren Booten (vom handgesteuerten 2er, 3er, 4er, 5er bis 8er) unter der Führung ortskundiger Ruderer und Ruderinnen, darunter auch Hans-Heinrichs Ehefrau Vida, rudern. Dabei gab es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Elke aus Bremen und Hajo aus Münden, die viele von anderen Wanderfahrten kannten.

2 Tage gingen wir bei der RG Hansa (RG = Rudergemeinschaft), Hans-Heinrichs Stammverein aufs Wasser und befuhren die Binnenalster und viele an die Alster anschließenden Kanäle.

Weitere 2 Tage verbrachten wir auf der Bille (RV Bille) und der Dove-Elbe (RC Bergedorf) und befuhren Kanäle und Flussläufe mit schönen Villen, Gärten und Aulandschaften. Der eine oder andere Badeaufenthalt war hier schon fällig: in unserer Woche gab es eine Hitzewelle, Nachmittagstemperaturen von 34 Grad und kaum Wind waren üblich.

Am 5. Rudertag teilte sich die Gruppe: ein Teil ruderte mit der WRG Wikinger (ein reiner Wanderruderverein) durch den Hamburger Hafen in für den Wellengang speziell höher geriggerten Booten, vorbei an der Elb-Philharmonie, über Norder- und Süder-Elbe und durch mehrere Kanäle und Schleusen. Da dieser Ausfahrt auf der Elbe, die in Hamburg ein Tidengewässer ist, stattfand, musste die Rudertour genau geplant werden: mit ablaufendem Wasser starten und mit steigendem Wasser zurück zum Ruderverein. Der Tidenhub beträgt hier über 3 Meter, und das erzeugt zwischen Ebbe und Flut eine ziemliche Strömung.

Der zweite Teil der Gruppe ruderte mit dem RV Lübeck auf den Kanälen rund um die Stadt der schönen Backsteinbauten. Hier kam der handgesteuerte 8er zum Einsatz.

Der letzte Rudertag führte uns zur RG Lauenburg an der Elbe oberhalb der Staustufe Geesthacht, ein fließendes Gewässer mit vielen Buhnen. Hier erstaunte es uns, dass wir angewiesen wurden, nicht am Ufer, sondern in der Strömung stromauf zu rudern – wahrscheinlich um die Boote zu schonen. Und wenn wir schon bei den Besonderheiten sind: die Bootshäuser waren alle in einem Top-Zustand und gut und übersichtlich organisiert, manchmal hatten wir das Gefühl, dass auch die Putzlappen „Habt Acht“ stehen, so streng waren die Regeln und die Kommandos. Das sei für uns Österreicher und Süddeutschen, die wir viel näher zum Balkan sind, erwähnt. Ganz besonders zu erwähnen ist vor allem die Gastfreundschaft: wir wurden in allen Rudervereinen sehr herzlich empfangen und sehr gut betreut.

Und wer noch Zeit übrig hatte besichtigte Hamburg alleine, zu zweit oder kleinen Gruppen nach dem Rudern. Unter den Highlights von Hamburg waren natürlich Elb-Philharmonie und Speicherstadt, Elbestrände und Hafen mit Landungsbrücken. Es war eine, dank der guten Organisation und Betreuung durch Hans-Heinrich und Vida eine tolle „heiße“ Ruderwoche bei besten Bedingungen.

Walter Widholm, Oktober 2018, derzeit 25 Grad weniger

Normannen auf dem Weg ins Donaudelta vom 5. – 20. Juli 2018

Eingetragen bei: News | 0

19 Ruderer und Ruderinnen aus Österreich und Deutschland und unser bewährter Chauffeur Hubert aus Oberösterreich starteten in Ruse (Bulgarien) bei Stromkilometer 495 mit 3 handgesteuerten Vierern und einem fußgesteuerten Dreier, Bus und Anhänger Richtung Schwarzes Meer. Mit von der Partie waren 5 Normannen/-innen: Isabella, Ulrike, Karlheinz, Wolfgang und Walter. Die Fahrt wurde von Janette (OTT) mit Transfers und sehr guten Quartieren bestens geplant und organisiert.

Die ersten 3 Etappen wurden auf der bulgarischen Seite der Donau bewältigt (die Donau ist hier noch Grenzfluss zwischen Bulgarien und Rumänien und durchgehend ca. 1 km breit). Wie in den letzten Jahren in Ungarn, Serbien und Bulgarien fanden wir auch hier immer wieder herrliche Sandstrände am Ufer oder auf Inseln mitten im Strom für unsere Pausen.

In Silistra (Stromkilometer 375) erledigten wir die Grenzformalitäten auf bulgarischer und rumänischer Seite, da ab hier die Donau und nur mehr durch rumänisches Staatsgebiet und Richtung Norden fließt. Am 6. Rudertag traf uns beim Landeplatz eine Gewitterfront, wir konnten uns und die Boote in Sicherheit bringen, der 3 km lange Fußmarsch zum Treffpunkt mit unserem Bus auf glitschigen und schlammigen Feldwegen war der anstrengendste Teil dieser Etappe. Deswegen wählten einige von uns am nächsten Morgen ein unkonventionelles rumänisches Taxi, um zu den Booten zu gelangen. Hier machten wir dann auch die Erfahrung, dass es nicht nur Herden mit Kühen, Schafen und Ziegen, sondern auch mit Schweinen gibt, die sich an den Ufern der Donau tummeln.

Die nächsten Rudertage führten durch weite Aulandschaften, vorbei an wenigen Orten mit schönen Kathedralen und alten Industrieanlagen. Die Suche nach geeigneten Pausenplätzen wurde schwieriger, da hier die Ufer leider sehr durch Plastikmüll verschmutzt waren. Außerdem fehlte eines Morgens ein Paar Skull – offensichtlich hatte jemand Verwendung dafür gefunden. Wir waren froh, dass sich der Dieb mit nur einem Paar zufrieden gab, da wir nur ein Ersatzpaar mit hatten. Am 10. Tag erreichten wir Braila (Stromkilometer 165), eine rumänischen Industrie- und Hafenstadt, wo wir in einem sehr schönen Hotel nächtigten. Hier in Rumänien erlebten wir den Unterschied zwischen arm und reich sehr intensiv, die Dörfer am Land waren teilweise sehr ärmlich (aber sauber), mit vielen Pferdefuhrwerken, die Städte dagegen hatten viel Autoverkehr und hinterließen den Eindruck von Wohlstand.

In Braila verließen Isabella, Ulrike und Walter, 2 Etappen später in Tulcea (beim km 70) auch Karlheinz geplanter Weise die Mannschaft. Der Dreier kam in Braila auf den Bootsanhänger, in Tulcea stieg die Mannschaft in ein Hausboot (schwimmendes Hotel mit Zugschiff) um. Ab hier ging es dann an einem Tag mit einem Schnellboot durch den mittleren Donauarm nach Sulina zu Stromkilometer 0 und in 2 Tagesetappen mit den Ruderbooten durch den südlichen St. Georgsarm zur Mündung ins Schwarze Meer. Genächtigt wurde jetzt immer auf dem Hausboot, auf dem auch die Boote zurück nach Tulcea transportiert wurden. Unser Woschi, der das Schwarze Meer damit zum 2. Mal erreichte, hielt hier für die Normannen die Fahne hoch.

Walter Widholm, Oktober 2018

3. Sternfahrt Tullner Ruderverein

Eingetragen bei: News | 0

23 Normannen und Normanninnen starteten am Samstag, 30. Juni, zur Sternfahrt nach Tulln, 15 vom RV Normannen, 8 vom vom Tullner RV. Der hohe Wasserstand (Pegel Korneuburg 4,20 m) erforderte grossen Einsatz auf den Bergfahrten. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Erich G., Erich K. und Günter im 3er (42 km stromauf, 14 km stromab) und Sarah und Ingomar im 2er (28 km stromauf).

Mit 163 km Berg- und 52 km Talfahrt (nach Booten gerechnet) und 2191 Punkten erreichte der RV Normannen den sehr guten 3. Rang nach Donauhort und Alemannia.

 

Walter, 4. Juli 2018

 

115. Wiener Internationale Ruderregatta 2018

Eingetragen bei: News | 0

Das kleine Mastersteam der Normannen

Gerold PRIPFL, Franky REIL, Willi STUPPAN, Peter INMANN

stellte sich in Wien der Konkurrenz. Die Starts dienten zur Standortbestimmung für die EUROMASTERS Ende Juli in München.
Schwere Bedingungen durch starken Gegenwind an beiden Tagen waren eine große Herausforderung, die gut bewältigt wurde. Die Organisation der Regatta ließ teilweise zu wünschen übrig und zeigte arge Unkenntnis des aktuellen Masters Regulativ.

MM 4x G (+65)
Unsere Crew mit Gerold, Franky, Willi, verstärkt durch Franz NITSCHE (Lia) hatte die Wiener RGM Lia/Pir/Nor H (+70) mit Peter Inmann (NOR) zum Gegner.
Bei starkem Gegenwind im Bord an Bord Kampf, konnte sich die NOR Crew mit ca. einer Länge durchsetzen, war aber mit Berechnung der Handicup Regel zweiter Sieger.

Ergebnis:

1. LIA/PIR/NOR MM H 3:54:99
2. NOR/LIA MM G 4:00:52 (real 3:52:52)

MM 1x E (+55)
Im Einer stellte sich Franky vier starken Gegnern und erruderte bei nach wie vor starkem Gegenwind einen ehrenvollen, aber nicht zufrieden stellenden 4 Platz.

Ergebnis:

1. Pirat 3:54:36
2. Donaubund 3:56:38
3. Donau Boot 1 4:04:27
4. NOR F. Reil 4:10:18
5. Donau Boot 2 4:22:69

MM 2x F (60+)
Im Doppelzweier starteten Gerold Pripfl und Franky Reil am Sonntag gegen den starken LIA Zweier F Haberl, Mossek und die Crew von Donau Wien E. Es trafen damit 2 Alterklassen aufeinander. Unsere Crew begann bei heftigem Gegenwind sehr stark und setze sich an die Spitze, nach ca. 600m übernahm das LIA Boot die Führung und konnte diese stetig ausbauen. Unter Einrechnung des Handicups, wurde unser Boot zweiter, vor Donau Wien.

Ergebnis:

1. Lia MM F 4:20:34
2. Normannen MM F 4:30:95
3. Donau Wien MM E 4:31:64

MM 8+ G (65+)
Peter Inmann ging im starken Achter der Wiener RGM LIA/DBU/PIR/NOR an den Start. Die RGM wurde überlegen im 3 Boote Feld Erster.

Ergebnis:

1. RGM LIA/DBU/PIR/NOR MM G 3:32:51
2. RGM LIA/PIR/FEC MM D 3:43:96
3. RGM DOW/STE/DBU/STA/ELL MM D 3:49:73

Willi S., Juni 2018

2. Sternfahrt RV Normannen

Eingetragen bei: News | 0

Die Ruderer verschwinden nach wenigen Metern in den mystischen Nebelschwaden, die über die Donau ziehen und die Grenzen zwischen Himmel und Erde, Ufer und Wasser verwischen. Ein Glück, dass die Normannen, die bereits um 06:00 Uhr in der Früh vom heimischen Floß ablegen, ihr Ruderrevier kennen wie ihren Bootssack. Der Nebel hält sich noch ein paar Stunden und verwandelt die Donau in eine idyllische Märchenlandschaft, der Donaufürst scheint friedlich in seinem gläsernen grünen Palast zu schlafen, das sonst so aufgeregte Gluckern und Sprudeln des Wassers um die Buhnen donauaufwärts ist gedämpft und ruhig. Im Laufe des Tages ziehen sich die Nebelfelder in die Hügel der Ausläufer des Wienerwaldes zurück, die Ruine in Greifenstein blitzt aus dem Nebel hervor und strahlender Sonnenschein begrüßt die immer zahlreicher werdenden Ruderboote von nah und fern auf einer beinahe spiegelglatten Donau.

sternfahrtnor_01_2018-2

Stromkilometer 1938, der Ruderverein Normannen, war Ziel der Sternfahrt, die am 26. Mai stattfand. Brave Helferlein bereiteten das Fest vor, schleppten Bänke und Tische unter die mächtige Linde neben dem Bootshaus, die den erschöpften Ruderern und Ruderinnen den wohlverdienten Schatten spenden sollte. Saftige Koteletts, würzige Würstel, herzhafte Salate und bunte Kuchen versüßten das Fest und das nette Beisammensein.

sternfahrtnor_21_2018-2

 

Auch kleine Abenteuer bereitete der Tag für uns vor – oder besser gesagt die liebe Kaiserin Elisabeth II, deren beeindruckende Wellen so manches Boot vollschlagen ließen – aber was soll’s… Rudern ist ein Wassersport und die strahlende Sonne macht eine frische Abkühlung gar nicht so unangenehm.

sternfahrtnor_07_2018-2

 

163 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von 13 Vereinen waren es insgesamt bei 1424 geruderten Kilometern. Der KRV Alemannia stellte mit Inge Diernhofer die älteste und mit Agnes Widy und Felix Demuth auch die jüngsten TeilnehmerInnen, ergänzen durfte auch Gerald Kreps als bewundernswert fitter Teilnehmer von den Normannen die Liste. Die weiteste Fahrt nach Punkten unternahmen Richard Seelinger, Udo Evner, Rike Poppe und Wolfgang Bauer, deren Einsatz dem RV Donauhort auch den Sieg sicherte. Wir bedanken uns ganz herzlich für die rege Teilnahme und das gemütliche Feiern nach dem anstrengenden Rudern.

 

sternfahrtnor_11_2018-2

Tageswertung nach Punkten:

  1. WRV Donauhort 3.628
  2. RV Normannen 3.030
  3. KRV Alemannia 2.245
  4. WSW Dürnstein 1.120
  5. WRK Pirat 1.043
  6. URV Pöchlarn 872
  7. Stein 620
  8. Erster WRC LIA 525
  9. WRK Argonauten 420
  10. Staw 395
  11. Sportunion Wallsee 312
  12. Austria 261
  13. Nibelungen 72
Sarah, 11. Juni 2018

Man stirbt zweimal: WIENERACHTER, das langsamste und schnellste Rennen Europas!

Eingetragen bei: News | 0

2 Normannenachter schlugen sich hervorragend!

Wien zu errudern – immer wieder ein Erlebnis! Start und Ziel sind vis á vis der Strandbar Herrmann, wo dann auch die Siegerehrung stattfindet. Das Ambiente der Kulturstadt, der Blick auf die Urania, den Stephansdom, das Gestade des Donaukanals – Wien is schon a schöne Stadt, ich bin stolz, Wienerin zu sein!

Daher ist es für mich fast ein Muss, dabei zu sein! Das heißt, im Mix – Achter gemeinsam mit Stephanie W., Lisi D., Wolfgang D., Christoph M., Sarah R., Christian D., Ingomar K., Elisabeth V; Steuermann Willi S. Wir starteten in Masters MX D/E 8x+, hatten 2 Konkurrenten, ISTER und eine RGM Pirat/Ellida.

Das zweite Normannenboot, Masters G MM F/G 8x+, mit Erich G., Günther L., Christian D., Peter I., Walter W., Ingomar K., Erich K., Gerold P.; Steuermann Willi S., war eine Klasse für sich, nicht nur, weil sich in der Klasse keine Gegner fanden, sondern weil unsere Ruderer mit einem großartigen 5. Gesamtrang und einer Zeit von 00:20:05 die meisten Jungen hinter sich ließen! (Die Siegerzeit betrug 00:18:48)

Insgesamt nahmen heuer nur 21 Teams an der Regatta teil. Nur deshalb, weil erstmals in geändertem Modus gestartet werden musste. (Das bisherige Startgelände bei der Nussdorfer Schleuse  wird umgebaut.) Die Rennstrecke beträgt 5000m, davon 2500m stromauf. Dann erfolgt eine Zwischenzeitnehmung und eine Wende und dann geht´s rasant mit der Strömung ins Ziel (Siehe oben: zweimal sterben). Gestartet wurde in 3 Abteilungen, sodass ein Boot zweimal gerudert werden konnte. Interessant war vielleicht zu bemerken, dass die sogenannten Stromruderer erfahrungsgemäß mit der Strömung besser zurechtkamen als die anderen.

Zum Rennverlauf bleibt nicht viel zu sagen, außer vielleicht, dass das Rennen viel zu schnell vorbei war, um das Ambiente von Wien so richtig genießen zu können – eben eine Sprintstrecke und nicht gerade für Oldies wie mich geeignet, die ja bekanntlich mit der Streckenlänge immer besser in Fahrt kommen 😉 Jedenfalls erstaunte uns alle, dass unser Boot gut lief, obwohl es uns leider nicht möglich war, öfter als zweimal in Originalbesetzung zu trainieren. Es fiel auch auf, dass mehr als die Hälfte der teilnehmenden Teams Mixachter waren, was deren Wertigkeit hervorhebt. – Alles in allem eine gelungene Breitensportveranstaltung mit absolut anspruchsvollem Renncharakter!

Beinahe hätte ich´s vergessen, das Ergebnis unseres Mixachters nachzureichen! Läppische 4 Sekunden – man zähle 21,22,23,24 – also unglaubliche vier Sekunden trennten uns vom Sieg in unserer Gruppe. ISTER, die wir während des Rennens immer im Visier hatten, schnappten uns die Medaillen weg! Da zählte auch nicht, dass wir die drittplatzierten RGM Piraten um eineinhalb Minuten abhängten. Man stirbt ja doch zweimal… Insgesamt erreichte der Mixachter den 12.Rang, in einer Zeit von 00:20:55.

Abschließend ein dreifaches Hipp Hipp Hurrah auf die Veranstaltung, auf den Sonnenuntergang über der Wienerstadt und den gemeinsamen Sundowner, auf unser Teamwork und die Gewissheit, dass bei den Normanninnen und Normannen technisch gutes Rudern nicht nur Spaß macht, sondern sich auch lohnt!

Bilder und Video

Fotoquellen: WRC Prat, RV Normannen

Elisabeth V.

1. Sternfahrt Wallsee 2018

Eingetragen bei: News | 0

Am 28.04.2018 machten sich 16 Normannen und Normanninnen nach Ottensheim bei Linz auf den Weg, um die 52 km lange Strecke nach Wallsee zu rudern. Ein Teil der Gruppe reiste schon am Freitag an und übernachtete in einem Gasthof bei Ottensheim, der Rest kam am Samstag in der Früh nach. Um 8 Uhr war Treffpunkt im Ruderzentrum Ottensheim, wo die 4 Normannen-Boote aufs Wasser gebracht wurden.

Beim Kraftwerk Abwinden-Asten musste nur einmal übertragen werden, da der Altarm im Unterwasser zur Donau offen ist. Mit 5 Minuten Fußweg erreichten wir eine Radlerrast, wo wir uns zu Mittag stärkten.

Nach dem Einsetzen im Altarm ging es bei herrlichem Wetter an Mauthausen vorbei bis zur Übertragestelle in den Altarm von Wallsee (vor dem Kraftwerk Wallsee). Die letzten 3 km führten uns durch den schönen Altarm bis zum Ruderverein Wallsee. Auf dem Vereinsgelände mit dem herrlichen Ausblick auf den Altarm feierten die 173 Teilnehmer die gelungene Sternfahrt.

Wem das Feiern zu lange dauerte nutzte vor dem Aufladen noch die Zeit für ein Schläfchen. Mit der Heimfahrt ging ein außerordentlich schöner Rudertag auf der Strecke Ottensheim – Wallsee zu Ende.

Der RV Normannen erreichte mit 16 Teilnehmern und 1664 Punkten den 5. Rang in der Sternfahrtwertung.

Ergebnis der 1. Sternfahrt

Walter, 29. Juni 2018

Inn River Race Passau 2018

Eingetragen bei: News | 0

Der April ist für uns Ruderer eine sehr spannende Zeit. Nicht nur, dass es wieder bei angenehmen Temperaturen auf das Wasser geht oder, dass sich der Verein für die kommende Saison herausputzt, nein, es ist auch die Zeit für die erste Regatta. Bis dato hat es, in meiner noch jungen Ruderkarriere,, nicht mit der Teilnahme am Inn River Race in Passau geklappt. Dadurch, dass Ostern heuer so früh war, konnte ich endlich an der traditionsreichen Regatta teilnehmen. Von den verdienten Teilnehmern vergangener Jahre, wurde immer von der Strecke, der Regatta und der Veranstaltung an sich geschwärmt. Dieses Jahr konnte ich mir selbst ein Bild davon machen. Zum 40. Mal veranstaltete der Passauer Ruderverein von 1874 e. V. diese traditionsreiche Regatta. Die Erzählungen aus den Vorjahren kann ich nur bestätigen, der Verein, der Inn, die Gegend, die 5,5km lange Regattastrecke, das Wetter (Sonnenbrandalarm), die Stimmung – alles war gut, schön und sehr stimmig.

Wir waren mit 2 Booten angereist, ein Doppelvierer mit Willi Stuppan, Walter Widholm, Franz Reil und Gerold Pripfl und ein Achter gerudert von Willi Stuppan, Walter Widholm, Kurt Galler, Christian Dorninger, Erich Schmickel, Karl Sintzinger, Franz Reil und Ingomar Kern. Gesteuert wurde der Achter von Stephanie Kainrath. Der Doppelvierer machte den Anfang. Es wurde in 2 Abteilungen gestartet einmal um 11:00 und nach einer kurzen Mittagspause um 13:00. Zuerst galt es die Regattastrecke stromauf am Inn zum Start zu rudern. Eine sehr gute Gelegenheit, für Neulinge, die Strecke kennen zu lernen. Pünktlich zur Startzeit ging es mit einem fliegenden Start los Richtung Ziel, dass sich vor dem Ruderverein Passau befand. Unsere sehr erfahrene Mannschaft im Doppelvierer machte alles richtig und gewann Ihre Klasse mit Abstand.

Nach einer kurzen Pause – für die aus dem Doppelvierer bereits perfekt aufgewärmten Protagonisten – ging es gleich wieder mit dem Achter aufs Wasser. Landschaftlich wunderschön, schlängelt sich der Inn, als Grenzfluss durch die Landschaft. Zumindest beim stromauf rudern konnten wir die Umgebung ein wenig wahrnehmen und genießen. Im Renntempo war dafür keine Zeit. Nach dem fliegenden Start, unterhalb des Marienstegs durch, ging es gleich richtig los, mit Druck und langen Schlägen konnten wir im Achter gleich gut Strecke machen. Ein vor uns gestarteter, zu spätgekommener C – Vierer mit Steuermann, kam uns bei der einzigen Wegmarkierung sehr nahe. So nahe, dass mein Riemen mit dem Skull des Bugmannes sich berührten. Es wurde um jeden Millimeter gekämpft. Danach hieß es wieder – Konzentration, Ruhe finden und Druck machen. Unsere Steuerfrau Stephanie steuerte den Achter perfekt durch die Kurven und schließlich öffnete sich das doch etwas engere Tal und die Ziellinien war schon zu erkennen. Das Nahe Ziel täuschte, da es noch gut 1/3 der Strecke zu rudern galt. Unter den motivierenden Anfeuerungen von Stephanie gelang es uns, je näher wir dem Ziel kamen, nochmals die Schlagzahl und den Druck zu erhöhen, sodass wir in einer sehr guten Zeit das 40. Inn River Race 2018 beenden konnten.

Nachdem alle Boote verladen, der erste Durst und Hunger gestillt waren, wurden die Helden der Regatta geehrt und mit dem obligaten Bierkrug belohnt.

Zur Statistik:

Knapp 100 Boote nahmen teil, Bootsklassen C4+, C8x+, 4x, 4x+, 8x+ und 8+, nur Frauen, nur Männer, Frauen und Männer, Schüler, Jugendliche und Jungebliebene, gewertet wurden insgesamt 35 Rennen in den verschiedenen Klassen.

Ergebnisse der Normannen:

Wie schon erwähnt, der souveräne Sieg des Doppelvierers mit Willi Stuppan, Walter Widholm, Franz Reil und Gerold Pripfl in einer geruderten Zeit von 19:20,28.

Im Achter gelang uns ein 2. Platz in der geruderten Zeit von 18:53,24 (gewertete Zeit 18:26,84).

Das Inn River Race war auf jeden Fall die Trainings in der kalten Jahreszeit, die Anreise und das Drumherum wert. Eine perfekt organisierte Veranstaltung in wunderschöner Umgebung und mit dem Glück des frühsommerlichen Wetters. Die Stimmung unter den Ruderern war sehr gut.

Für das 41. Inn River Race 2019 würde ich mir ein breiteres Starterfeld der Normannen wünschen. Die Vielfältigkeit der Bootsklassen lassen ein Start für nicht „Rennruderer“ durchaus zu und vielleicht ist genau diese Teilnahme die Initialzündung für so manchen, neuen „Mastersrennruderer“!

Ingomar, April 2018

Ostermontag im Ruderverein!

Eingetragen bei: News | 0

Ostern bei den Normannen!

Auch heuer hat der Osterhase bei den Normannen vorbeigeschaut und bunte Eier versteckt.

Doch vorher war noch eine Rudereinheit angesagt. Als Vorbereitung musste erst einmal das Floß vom Vogelkot befreit werden, um das Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Die erste Vierergruppe startete schon um 7.30h, um noch eine der letzten Trainingseinheiten vor der Regatta in Passau am 7.4.2018 zu absolvieren.

Um 10.00h waren dann Idun (Erich G., Dawn+Richard Sch.), Frigg (Christian D., Gerald K., Ali V.), Sigrun (Erich K., Lisi D., Alex M., Charly T.) und Freya (Michi F., Piri K., Wolfgang D., Hannes+Birgit W.) bei schönem, aber leicht bedeckten Himmel und ruhigen Wasser in Richtung Silbersee bzw. Höflein unterwegs. Später starteten noch Ingo und Walter im Einer, um das zunehmend schöner werdende Wetter zu nutzen.

Für viele die erste Ausfahrt im heurigen Jahr und die Gelegenheit, die Gelenke und Muskeln aus dem Winterschlaf zu holen, frische Luft und die ersten Sonnenstrahlen am Wasser zu genießen.

Nach der Rückkehr stand dann das Ostereiersuchen am Programm. Als Paradigmenwechsel wurden diesmal die 30 Eier von den Jugendlichen Alex und Tunc geschickt im Garten versteckt. Die junggebliebenen Normaninnen und Normannen zwischen 40 und fast 87 Jahren mussten suchen.

Nach der mühsamen Eiersuche stand dann endlich das wohlverdiente Osterbuffett bereit. Danke an alle, die die köstlichen Speisen für ein köstliches Osterfest gebracht haben. (Dieses Bild spricht für sich.)

Das wohlwollend von den Gästen angenommen wurde. So klang der Ostermontag vergnüglich aus.

Christian, 2. April 2018

Alles voll im Training!

Eingetragen bei: News | 0

Gegen Ende des Wintertrainings, die Rudersaison beginnt ja mit dem Anrudern am 15.4.2018, ist Vollbetrieb im Verein.
Hier ein Foto vom montäglichen Konditions- und Krafttraining unter der bewährten Leitung von Christian Dorninger.

Man spürt förmlich die Energie und die Motivation für die kommende Rudersaison. Der Schweiß rinnt in Strömen über die kraftstrotzenden Körper.
Die einen rudern am Ergometer, um sich für das anschließende Slingtraining und den fordernden Kraftzirkel aufzuwärmen, andere nützen die Einheiten, um für die Rose am Wörthersee auf Ausdauer zu trainieren.

Gut besucht ist auch die Dienstag Gymnastik, unter der routinierten Leitung von Gerti Schindler. Hier werden alle Muskeln bewegt und durchgeknetet, auch viele, die man noch gar nicht kannte.

Die Donnerstag Gymnastik ist heuer durch tolle Abwechslung gekennzeichnet. Vogler Elisabeth und Piroska Kelemen bringen unsere Körper mit dynamischen Aerobic und Yogaübungen in Form, Muskelkater inkludiert.

Zwischen diesen Fixterminen für die Mitglieder, sieht man immer wieder Jugend und neu Eingetretene trainieren.

So sehen wir den kommenden Sonnenstrahlen und damit dem Rudern am Wasser mit Zuversicht entgegen.

Christian, März 2018

In den Semesterferien nach Kroatien

Eingetragen bei: News | 0

Ein Teil der Völkermarkter Nachwuchsruderer (19, um genau zu sein) zwischen 13 und 18 Jahren schlug sein Trainingslager zum zweiten Mal in Kroatien auf. Hier kann man wunderbar rudern, im 10 km langen Limski-Kanal – zwar nicht ohne Wind und Wellen, aber dennoch sehr geschützt. Grüne Wiesen bereits im Februar, heuer etwas kühler als gewohnt mit leichtem Frost in der Früh und etwa 10 Grad Tageshöchsttemperatur.

Das Trainerboot wird zu Wasser gelassen..

Steg mit Floß..

Mare…

Ich begleitete die Gruppe auf Einladung des Obmanns Erwin Werkl und in meiner Funktion als Athletiktrainerin im Ruderleistungszentrum Völkermarkt. Am Vormittag stellte mit der Trainer Anton Mischensky ein Boot zur Verfügung, am Nachmittag unterhielt ich die jungen Leute mit diversen Krafttrainingsprogrammen. Auch die eine oder andere Blessur durfte ich versorgen.

Unterwegs…

Die Einfahrtsboje –
hier beginnt das offenen Meer.

Wie eine weite Schlucht,
so sieht es im Kanal aus.

Untergebracht waren wir im Hotel Pineta in Vrsar – absolut empfehlenswert: ansprechende Zimmer, sehr reichhaltiges Angebot vom Buffet und das alles zu sehr günstigen Preisen. Nächstes Jahr gerne wieder. Schade nur, dass der Kärntner Ferientermin nicht identisch ist mit eurem in Klosterneuburg. Mit von der Partie waren noch die Rudervereine Nautilus, Villach, Salzburg und Oberösterreich – die aber eine Woche später.

Renate, März 2018

Applaus, Applaus…

Eingetragen bei: News | 0

…unter diesem Motto fand am 02. Februar 2018 im Veldener Cassineum die Erhung für Veldens Persönlichkeiten im Jahr 2017 statt. Mit dabei unsere Renate, die für Ihre Leistungen rund um die World Masters Rowinggames in Bled 2017 geehrt wurde.

Renate, neben Ihr Vizebürgermeister Helmuth Steiner, im Vordergrund Veldens junge Judokas.

Hier der Link zum Artikel auf der Homepage der Marktgemeinde Velden: http://www.velden.gv.at/

Herzliche Gratulation!

Indoormeisterschaft 2018

Eingetragen bei: News | 0

Am Sonntag, den 28. Jänner 2018, fand auf der Schmelz die Indoormeisterschaft im Rudern statt. Von den Normammen war die Jugendmannschaft mit 4 Mädchen und 5 Burschen vertreten, die die Früchte der harten Trainingsarbeit ernteten. Für 3 Burschen, Klaus Schmuckenschlager, Karl Rill und Stefan Kainrath, war es der erste Bewerb im Rudern. Sie begannen erst im Dezember mit dem Training.

Es standen Starts im Einzelbewerb und in der Mannschaft am Programm. Das Erfreuliche, es konnten alle Ihre Leistungen abrufen und gute Zeiten erreichen – herzliche Gratulation!

Unserer Mannschaft!

 

Der Mädchenvierer!

Der Burschenvierer!

Weiter so!

Ingomar, Jänner 2018

Wanderfahrt in der Lagune von Grado und Vogadalonga 2017

Eingetragen bei: News | 0

Anlässlich der VOGADALONGA, einer Regatta über 18 km ohne Zeitnehmung (!), machten sich Renate Podesser, Mike Dauser (ULM), Michael Feisthauer, Piroska Kelemen, Wolfgang Schindler, Walter Widholm, Karlheinz Trauth, Beatrice Hofbauer, Ekkehard Heil, Ulrike Schnell und Friedrich Stowasser zu einer 5-tägigen Wanderfahrt in der Lagune von Grado auf den Weg. Der RV Normannen war das 5. Mal in Folge in Grado und setzte sich zum Ziel, neue Routen zu erkunden.

Am ersten Tag wurden nach dem Frühstück 2 Pkw nach Monfalcone gebracht. Danach ging es durch die Lagune bis zur ersten Ausfahrt ins offene Meer (Pause an einem schönen Sandstrand), der Küste und einigen seichten Stellen entlang, vorbei an der Isonzo-Mündung bis nach Monfalcone. Die Hafenstadt war nicht zu verfehlen, da uns ein hoher rot-weiß gestreifter Schornstein den Weg wies. Nachdem wir auch noch das Leuchtfeuer am Ende der Mole identifiziert hatten, war der Weg in den Hafen gefunden und es ging vorbei an 2 riesigen Kreuzfahrtschiffen bis zum Ruderklub mitten im Yachthafen. Die Boote blieben über Nacht im Ruderklub von Monfalcone, die Mannschaften fuhren nach einem Umtrunk in der Hafenbar zurück ins Hotel in Grado.

Am nächsten Tag verkürzten wir die Strecke übers offene Meer und fuhren bei der Isonzo-Mündung in einen Kanal. Im Gegensatz zum Vortag war Wind aufgekommen, sodass eine längere Fahrt übers offene Meer zu riskant gewesen wäre.

Am dritten Tag war Vogadalonga: mit 2 handgesteuerten 4ern fuhren wir bei herrlichem Wetter entlang des Rundkurses durch die Lagune.

Der vierte Tag brachte uns wieder in neue Gefilde: wir steuerten eine Insel mit einem verlassenen Gutshof und Kapelle an. Nach Überwindung einiger seichter Stellen (bei Ebbe !) landeten wir an der Insel und machten bei dem verlassenen Gebäuden in der Sonne eine ausgiebige Mittagspause. Am Rückweg nach Grado erkundeten wir einen neuen Weg über die Küste nach Grado: der 4er drehte nach Kontakt mit mehreren Sandbänken bald um, Michael und Piri gelangten mit ihrem 2er noch an einen schönen Sandstrand an der Küste, mussten aber wegen der hohen Wellen auch in die Lagune zurück. Diesen interessanten Rudertag ließen wir in einer sonnigen Bar in Grado bei Bier und Aperol-Spritz ausklingen.

Aquilea war dann das Ziel am fünften Tag. Wieder ging es bei spiegelglattem Wasser und Sonnenschein durch Lagune und Kanäle. Wir beobachten den Bau einer Uferbefestigung, wie ein Kran auf einem Schiff Holzpfahl für Holzpfahl in den schlammigen Untergrund rammte. Wie im letzten Jahr legten wir abenteuerlich an, besuchten die Basilika und die römischen Hafenausgrabungen und schlugen noch bei Pasta und Pizza zu, bevor wir zur letzten Etappe dieser Wanderfahrt starteten.

Auch dieses Jahr war Grado für uns alle, dank tollem Wetter, guter Stimmung und neuen Plätzen, eine Reise wert.

Walter Widholm, 19.11.2017

13. Stromstaffel Nussdorf – Greifenstein

Eingetragen bei: News | 0

Am Samstag, den 21. Oktober 2017, war wieder Stromstaffelzeit. Zum 13. male erfolgte das Kraftmessen der Stromrudervereine. 9 Staffeln ruderten um die Ehre. Zwei Renngemeinschaften, davon erstmalig eine reine Damenstaffel, je 2 Staffeln von Donauhort, Pirat, Normannen und 1 Staffel der Austria.

 

Unsere Staffeln:

Normannen 1: mit Renate, Lena, Sarah, Ulrike, Günter, Gerold, Franky, Erich K., Erich G., Walter, Stefan und Ingomar
Normannen 2: mit Victoria, Stefanie, Piroska, Elisabeth V., Elisabeth D., Christian, Wolfgang, Michael, Kurt, Karl Heinz, Gabor und Christoph

Die Bedingungen waren heuer, im Gegensatz zur 12. Staffel vergangenes Jahr, ideal, kein Wind, glattes Wasser, zwar ein wenig Regen – der störte aber gar nicht. Alle Boote konnten ohne Ufer- oder Grundberührung ihre Teilstrecken bewältigen und das mit Bravur. 2 Teilstreckensiege wurden von Normannen 1 im 3er und im 4er erreicht, was den sehr guten 3. Gesamtrang ergab. Gesamtsieger wurde heuer Donauhort 1 vor Pirat 1. Donauhort schafften konstant schnelle Zeiten, alle Teilstrecken belegten sie auf dem 2 Rang. Durch diese Konstanz konnten sie die schnellste Gesamtzeit erreichen und das mit einem Vorsprung von 1:11 Minuten auf die Piraten 1. Uns fehlten lediglich 20 Sekunden auf den 2. Platz. Auch unsere 2. Staffel schlug sich gut und konnte die Piraten 2 hinter sich lassen. Alles in allem haben wir uns gut geschlagen, aber mit der Einschätzung noch genügend Luft nach oben zu haben, damit wir in der nächsten Saison weiter fleißig trainieren, um bei der 14. Stromstaffel wieder voll anzugreifen!

 

 

 

Ein Danke an alle Steuerleute, an die Helfer und Fans an Land, an alle NormannInnen in den Booten und an die Organisatoren unter der Führung von Werner und Daniel Drobil.

Wir mischen auf alle Fälle nächstes Jahr noch käftiger mit!

Das offizielle Endergebnis findet ihr hier zum Download: Ergebnis der 13. Stromstaffel

Ingomar, 22. Oktober 2017

 

Rose vom Wörther See – „verkehrt“

Eingetragen bei: News | 0
Gegen Ende der Rudersaison ist wieder Zeit für die ultimative, österreichische Skiffregatta – die Rose vom Wörther See.

Für mich einer der Höhepunkte in der Rudersaison. Eine Herausforderung der besonderen Art – mental, körperlich – auch heuer wieder!

Es gestaltete sich schon die Anreise als sehr langwierig, zum ersten Mal war Ausdauer gefragt. Sperre der Semmering Schnellstraße durch einen LKW Brand, Zeitverlust ca. 2h. Um 21:00 Uhr waren wir erst bei mir zu Hause in Bodensdorf. An das Boote montieren und den Hänger nach Klagenfurt stellen, war nicht mehr zu denken, also machten wir es am Regattatag. Es ging schwierig weiter, am nächsten Morgen war die Zufahrt zum Strandbad durch einen LKW versperrt, so mussten die Boote und das Zubehör einzeln ins Bad getragen werden. Das im Laufschritt, weil der LKW wieder loswollte und der Bootsanhänger sollte noch nach Klagenfurt. Mit genügend eingeplanter Zeitreserve klappte es nahezu ganz entspannt. Zurück in Velden, war vor dem Start nur noch das Boot aufzuriggern und loszulegen. Mein Boot war, als ich ins Bad zurück kam, schon fast fertig. Ich musste noch nur den Steuerbordausleger montieren, Rollsitz und Backbordausleger waren bereits erledigt. Nach erfolgter Montage noch Reinigen der Rollschienen und Kontrolle ob alle Schrauben fest sind. Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht auffiel, war der verkehrt herum montierte Rollsitz. Beim Reinigen bewegte ich ihn einige Male vor und zurück, aber auch da fiel es mir nicht auf.

Die Bedingungen waren sehr schwierig, starker Ostwind, der manchmal auf Nordost drehte und dadurch die Veldener Bucht ziemlich aufwühlte. Linienschiffe und das ein oder andere Motorboot trugen nichts zur Beruhigung der Wasseroberfläche bei – im Gegenteil. Die Startzeit für mich war 11:20. Um 11:00 ging ich aufs Wasser und da das Aufwärmen im Boot nicht erlaubt ist „paddelte“ ich gleich Richtung Start. Rund um mich herum lauter Skiffs samt Ruderer mit mehr oder weniger großen Schwierigkeiten mit den Bedingungen. Mir ging es ganz gut, ich erinnerte mich an meine erste Teilnahme, bei ähnlichen Bedingung, wie ich da zu kämpften hatte, um überhaupt zum Start zu kommen. Kurz gesagt, meine Aufmerksamkeit war am Wasser und nicht bei meinem Sitz. Ein leicht komisches Gefühl stellte sich schon ein, aber Gewissheit hatte ich erst nach dem Start, bei den ersten langen Schlägen. „Mist – der Rollsitz ist verkehrt!“ – und jetzt? Weiterfahren, Anlegen, Sitz am Wasser umdrehen (Wasser sehr rau!). Da ich körperlich von der Anreise und der vorangegangenen Arbeitswoche sehr müde war und kurz überlegte auf einen Start überhaupt zu verzichten, entschied ich mich fürs Weiterrudern – so lange es geht. Zu diesem Zeitpunkt war mir das Mitmachen wichtiger als die Zeit oder die Platzierung. Bis Dellach war es für mich sehr hart, der Gegenwind, das unruhige Wasser, die Einsamkeit. Gefühlt war ich alleine am See, Ruderboote nur am Horizont.

Aber – ich konnte mich auf die Situation mit dem Rollsitz gut einstellen. Nach der 1. Richtungsänderung in Dellach wurde das Wasser richtig gut, nur mehr leichter Gegenwind wieder Boote und sogar einer aus meiner Gruppe, also war ich doch nicht ganz hinten. Durch meinen Rückschwungbegrentzer konnte ich nicht meine mittlerweile gewohnte Schlaglänge rudern, aber es machte wirklich Spaß. Zusammen mit der Unterstützung meiner Familie und meines Fanklubs bekam ich neue Energie. Die Richtungspunkte traf ich ganz exakt, auch die Richtung nach Klagenfurt stimmte heuer und ich konnte ohne sinnloses herumgekurve die Ziellinie treffen.

Von Maria Wörth bis Klagenfurt ging es sehr gut, das Tempo war recht hoch, der Sitz – na ja – ich konnte einige Boote ein- bzw. überholen und wurde selbst nicht überholt (vielleicht hab ich die Überholenden auch verdrängt!). Die Zeit und die Platzierung war mir auch zu diesem Zeitpunkt immer noch egal, das Erreichen des Zieles war ein tolles Gefühl, ein Sieg des Willens über den Körper.

Nach dem Aussteigen, ging alles wieder in gewohnten Bahnen, Abriggern, Boote aufladen und transportfertig machen. Danach das obligate Bad im Wörther See (ca. 18°) und dann erfrischt hinauf auf die Terrasse zu Speis und Trank.

Um 15:00 Uhr war die Siegerehrung, zu meinem Erstaunen wurde ich, in der recht großen Gruppe der Masters C, immerhin 22 Boote, relativ früh aufgerufen, was auf eine gute Platzierung deuten ließ. Schließlich konnte ich den 9. Platz in meiner Gruppe in einer Zeit von 1:17:54,96 errudern.

Renate, mit der 18. Teilnahme, als eine von 2 Teilnehmern, die bis jetzt ALLE Rosen gerudert sind, konnte ihre ganze Erfahrung ausspielen und gestärkt von Ihrem Sieg im Einer in Bled, den 2. Platz in 1:21:34,25 in ihrer Gruppe erkämpfen. Sie musste sich lediglich einer übermächtigen Gegnerin aus den Niederlanden geschlagen geben.

Ein kleiner Wehrmutstropfen war heuer die sehr geringe Normannenbeteilligung, durchaus verständlich nach der sehr intensiven Saison mit den World Masters Rowinggames in Bled. Ich hoffe aber für das nächste Jahr, mit einem größeren Normannenfeld und vielleicht auch mit der einen oder anderen Erstteilnahme, wieder an den Wörther See zu kommen und um die Rose vom Wörther See zu rudern – es ist so ein tolles Gefühl.

Ein paar Daten rund um die Rose vom Wörther See 2017:

42 Damen und 140 Herren aus ganz Europa nahmen teil, Sieger bei den Damen und damit die Gewinner der golden Rosen. Aus Ungarn Gadânyi Zoltâna, 1:12:25,38, bei den Herren Zwölfer Jakob in 1:04:28,72.

Für mich wird diese Rose 2017 lange in Erinnerung bleiben, die Anreise, der Regattatag, das Rennen und das Ankommen getragen von den Anfeuerungen meiner Familie und meines Fanklubs, der verkehrte Rollsitz und das Ganze rund herum. Ich kann mich nur wiederholen, die Rose ist immer eine Teilnahme wert und ich möchte es jeder Normannin und jedem Normannen ans Herz legen mit zu machen. Es bedarf ein wenig Vorbereitung und vielleicht auch Überwindung, aber die Stimmung und die Energie am Sattelplatz, beim Rudern, beim Feiern und bei der Siegerehrung bei diesen Veranstaltungen und speziell bei der Rose ist großartig.

An dieser Stelle auch wieder ein Dank an Willy Koska und sein Team für die Organisation und die Abwicklung der Regatta, großartig. Ich komme auf alle Fälle wieder zur nächsten Rose vom Wörther See.

Ingomar, 01. Oktober 2017

Ausfahrt der besonderen Art

Eingetragen bei: News | 0

Am Wörther See zu rudern ist immer eine tolle Sache. In einem frisch restaurierten Klinkerboot auszufahren ebenso und dann noch mit Riemen toppt das Ganze. Bei dem Boot handelt es sich um den Szent Istvân, ein B-Zweier mit Steuerplatz, Klinker Boot, hergerichtet von Renate und Peter, die Riemen passend zum Boot aus Holz.

 

Für das Boot, gerudert mit Riemen, und für uns Ruderer war es sozusagen der Stapellauf. Eine herrliche Ausfahrt, nach einer ganzen Woche mit Regen und Kälte, umrahmt von den bereits in weiß getauchten Gipfeln der Karawanken, wenig Wind und kaum Motorboote. Der Rahmen sehr würdig für den Anlass. Rudern ließ es sich auch wunderbar, das Boot lief gut und wir hatten viel Spaß. Von der zunächst geplanten kleinen Runde ging es dann doch bis Pörtschach und Dellach und schließlich ganz nah am Schlosshotel in Velden vorbei, quasi Flanieren, aber auf dem Wasser.

Ingomar, 24. September 2017

Ein Jahr lang Training!

Eingetragen bei: News | 0

Ein ganzes Jahr lang trainierten unsere Jugendlichen für Ihren Auftritt bei der Niederösterreichischen Landesmeisterschaft auf der Alten Donau in Wien. Trainiert von Erich Koletnik, Sarah Reissig, Elisabeth Dorninger, Walter Widholm, Michael Feisthauer und Max Reiter konnten beachtliche Fortschritte erzielt und damit auch Erfolge bei den Meisterschaften eingefahren werden.

Landesmeistertitel für unseren Schülerinnen 4x+ (Camilla Piso, Isabel Wadl, Teresa Leeb, Franziska Schober, Cox: Victoria Löffler) und im Schüler 1x (Tunc Gürkan) – herzliche Gratulation den Gewinnern.

nlm_35_2017-2

nlm_43_2017-2

Weiter so!

Ingomar, 23. Oktober 2017

Blaues Band vom Wörther See

Eingetragen bei: News | 0

Erfolgreiche Teilnahme zweier Normannen-Achter beim Blauen Band vom Wörther See: RGM Normannen/Pirat/Lia (MMG) und erstmals ein reiner Normannen – Frauenachter (MWC)!

Trotz ziemlich regnerischem Wetter und zeitweiligem Schüttregen konnten sehr gute Leistungen erzielt werden. Die RGM im Riemenachter belegte mit der ausgezeichneten Zeit von 1:05:19 Platz 9. Einzig ein kleiner Fehler eines „Legionärs“ trübte den Erfolg ein wenig, es wäre auch Platz 8 (- 8 Sec.) drinnen gewesen. Aber dennoch können „unsere“ Männer, allen voran Ingomar Kern, Peter Inmann, Christian Dorninger und Walter Widholm mit ihrer Leistung zufrieden sein! Am Steuer: Viktoria Löffler, die ihre Sache sehr gut machte!

Der Frauenachter mit Schlagfrau Renate Podesser und Steuerfrau Isabella Urban (Nochmals ein herzliches Dankeschön für´s Einspringen!) erruderte den insgesamt 18. Platz von 26 gemeldeten Booten. Die 15,860km wurden in 1:12:14 bewältigt, als drittschnellstes von 6 Damenbooten! – Also insgesamt eine großartige Leistung für das erst heuer gebildete Team: Renate Podesser, Sarah Reissig, Elisabeth Dorninger, Lena Fragner, Piroschka Kelemen, Stephanie Kainrath, Elisabeth Vogler (Organisation) und Stefanie Wienkoop am Bug.

Wie alles begann:
Die Vorbereitung zur Teilnahme am Wiener Achter im Frühling brachte zunächst eine Enttäuschung, weil einer unserer Männer krankheitshalber ausfiel und so ein Start fraglich schien. „Rascher“ Ersatz für den Mix-Achter war gefragt und wurde in Stefanie Wienkoop gefunden, der Mix-Achter bestand somit aus 5(!) Frauen und 3 Männern und konnte so gut abschneiden (siehe Bericht vom HP-Artikel im Mai 2017), dass eine Idee geboren war:
„Vielleicht könnten wir, vielleicht wär´s möglich?“ – „Nein, ein reiner Frauenachter? – Das schafft ihr nie!“ – Die 5 hochmotivierten Ruderinnen zählten, überlegten, fragten, …
Ausschlaggebend war aber die Bemerkung von Erich Koletnik: „Na wenn´s das schafft´s, dann helf ich euch!“ – Ergebnis: Ein sehr diszipliniert trainierendes Team von 8 – 10 Frauen unterschiedlichen Alters (unsere jüngsten sind 27) und einem strengen Trainer („Danke Erich, du bist großartig!“), die das scheinbar Unmögliche möglich machten und erstmals einen reinen Frauenachter für den RV Normannen aufs Wasser brachten!

Danke auch an Ingomar Kern für die Organisation und unserem Obmann Michael Feisthauer dafür, dass wir den „Alf“ fahren durften!

Auf weitere großartige Erlebnisse mit diesem Team freut sich Elisabeth Vogler!

Elisabeth, 24. September 2017

World Masters Rowing Games 2017 in Bled

Eingetragen bei: News | 0

Der Saisonhöhepunkt für Mastersruderer weltweit war vom 6. bis 10.9.2017 in BLED, die inoffizielle Masters WM, die in 5 Wettbewerbstagen bei Sonne, Wind, Wolken und Regen stattfand.
Es war ein Bewerb der Superlative: bei einem Rekordmeldeergebnis von ca. 4700 Ruderern, Ruderinnen und Steuerleuten wurden in ca. 125 Boots/Altersklassen ca. 1000 Rennen gefahren. In manchen Klassen wurden bis zu 200 Meldungen abgegeben, sodass in bis zu 25 Abteilungen gestartet wurde. GB und DE waren mit jeweils über 800 Teilnehmern vertreten. Österreich mit 125. Der RV Normannen war mit 9 Teilnehmern vertreten.
Die Leistungsdichte war durch die vielen Teilnehmer sehr hoch, dennoch erreichten unsere Sportler ein respektables Ergebnis: In 16 Starts wurden vier 1. Plätze, jeweils ein 2. und 3. Platz, fünf 4., zwei 5. und drei 6. Plätze errungen.

Besonders hervorzuheben ist der Sieg von Renate Podesser im WE1x, bei dem sie in einem nach 500m noch ausgeglichenen Feld souverän mit mehreren Bootslängen Vorsprung das Ziel erreichte.
Die Top-Platzierungen sind:

Renate Podesser – 1. Platz im WE1x

 

Peter Inmann – 1. Platz im MI8+ und MJ4x (Renngemeinschaft)
Willi Stuppan – 1. Platz im MIXI8+ (Renngemeinschaft)
Gerold Pripfl / Franz Reil – 2. Platz im MF2x (16. beste Zeit von 124)
Renate Podesser – 3. Platz im WE2x (Renngemeinschaft)

4. Plätze:
MH2x – Gerold Pripfl / Willi Stuppan
ME4x – Gerold Pripfl / Franz Reil / Ingomar Kern / Walter Widholm
MC1x – Ingomar Kern
E1x – Franz Reil
MH4x – Gerold Pripfl / Peter Inmann / Walter Widholm / Willi Stuppan

5. Plätze:
ME2x – Gerold Pripfl / Walter Aigner (Stein)
MF4x – Gerold Pripfl / Walter Aigner / Walter Widholm / Willi Stuppan

6. Plätze:
MD2x – Ingomar Kern / Franz Reil
MIXD2x – Ingomar Kern / Renate Podesser
MIXC4x – Ingomar Kern / Franz Reil / Renate Podesser / Sarah Reissig

Impressionen aus Bled in unserer Medienbibliothek: WMRG2017

Walter, 24. September 2017

5. Sternfahrt Donauhort

Eingetragen bei: News | 0

Am 2. September 2017 gingen 39 Normannen und Normanninnen mit dem Ziel Donauhort aufs Wasser. Das war bezüglich der Teilnehmeranzahl Normannen-Saisonrekord, die geruderten 2.414 km die 2. stärkste Leistung bei einer Sternfahrt 2017.

Die meisten Boote starteten stromauf, einige wenige stromab, sogar nach dem Training in der Kuchelau wurde noch zum Donauhort gerudert. Ein Normannen-Dreier schleuste mit einem LIA- und 2 Pöchlarn-Booten in Nussdorf in den Donaukanal, übertrugen beim Kraftwerk Freudenau stromauf und ruderten durch den Stau zurück zum Donauhort. Bei der Rückfahrt zum RV Normannen durch „Biber“-Kanal an der Donauinsel hatten die Biber ganze Arbeit geleistet: im 3. Abschnitt hatten sie einen Baum quer über den Kanal gelegt, sodass zurückgestrichen werden musste.

Bei der anschließenden Siegerehrung kam dann das überraschende Endergebnis über alle Sternfahrten 2017: der RV Normannen belegte nicht nur in der Tageswertung den 4. Platz, sondern überholte in der Gesamtwertung die Piraten und erreichte auch in der Gesamtwertung Platz 4. Dieses erfreuliche Ergebnis wurde im Anschluss noch ausgiebig gefeiert.

Den Donauhort-Sonderpreis für Ruderer, die in allen 5 Sternfahrten teilnahmen und jeweils mehr als 150 km ruderten, erhielten Erich Koletnik, Fritz Stowasser, Walter Widholm und Ulrike Schnell.

Weitere Impressionen von der Sternfahrt: …zur Gallerie!

Ergebnis der 5. Sternfahrt: Ergebnisliste

Endergebnis der Sternfahrten 2017: Ergebnisliste

Walter, 21. September 2017

„Aufgetischt“ – ORF Dokuserie über Klosterneuburg

Eingetragen bei: News | 0

Derzeit wird an einer neuen Folge für „Aufgetischt“ in Klosterneuburg gedreht. Auch die Normannen waren bei den Dreharbeiten beteiligt. Einige Szenen wurden gefilmt und unsere Damen machten dabei eine sehr gute Figur. Rudern am Strom und ein Manöver um die Rollfähre standen auf dem Storyboard. Begleitet von Christian Dorninger im Motorboot ruderten Sarah, Ulrike, Stephanie und Lena, bereit für den nächsten Oskar, die Donau hinauf – seht selbst:

…am Strom!

…mit dem Regisseur und Kameramann Thomas Knoglinger

Neben den Ruderszenen werden auch kulinarische Spezialitäten aus und rund um Klosterneuburg gezeigt. Wachsam sein, ein Ausstrahlungstermin wurde noch nicht bekanntgegeben!

Ingomar, 31. August 2017

ÖRV-Wanderfahrt OBERLÄNDISCHER KANAL

Eingetragen bei: News | 0
Eine Premiere für die NORMANNEN-Wanderruderer

Wenn ich die Frage beantworten soll, was die Wanderruderer bei ihren Touren besonders schätzen, dann meine ich: Ein sauberes, (in Fahrtrichtung fließendes) Gewässer ohne lästige Wellen (daher auch keine Motorboote), eine möglichst unberührte Uferlandschaft (aber doch eine ausreichende Infrastruktur), interessante Sehenswürdigkeiten für Ruhetage. Das Ruderrevier um den Oberländischen Kanal herum hat (fast) alles davon. Ehemals in Ostpreußen liegt das Seengebiet heute in Polen (Westmasuren) und zwar östlich der Oder und südlich der Ostseeküste (Danziger Bucht).

Aber es hat noch etwas Besonderes: Die Fahrt über die geneigten Ebenen mit den 5 Rollbergen Mit diesem nunmehr einmaligen System (erbaut zwischen 1860 und 1881) wird ein Höhenunterschied von ca. 100 m zwischen dem „Oberland“ und der Küste überwunden. Somit konnten Holz und landwirtschaftliche Produkte über den Ostseehafen Elbing/Elblak zu westlichen Märkten transportiert werden. Heute befahren Ausflugsschiffe und Sportboote die Strecke und die anschließenden Seen und Kanäle. Natürlich werden in den von Seilen gezogenen Gitterwagen auch Ruderboote transportiert.

Unter der Leitung von Hans-Heinrich Busse aus Hamburg – der wie immer die Tour perfekt organisiert und in seiner bekannt ruhigen und kompetenten Art geleitet hat – freuten sich 20 Ruderinnen und Ruderer aus Deutschland und Österreich (von DOH, IST, LIA, NOR – Helga Friedrich, Schindler Wolfgang, Fritz Stowasser – , und WAL) über die schlechthin idealen Bedingungen und 176 Ruder-km. Die Wanderfahrt wurde abgerundet durch die Besichtung interessanter Orte (Danzig/Gdansk, Elbing/Elblak, Marienburg/Malbork)

 

Fritz Stowasser, Oktober 2017

ÖRV-Jugendwanderfahrt von Winzer nach Linz im Juli 2017

Eingetragen bei: News | 0
Normannen- und Mondsee-Jugend auf der Donau

Wo ist Winzer?

Das werden sich manche Leser fragen – 35 km stromauf von Passau begann heuer die 4. Jugendwanderfahrt des ÖRV, die in 4 Etappen die 135 km lange Strecke bis Linz bewältigte. Unter dem Fahrtenleitungsteam von Walter Widholm, Andrea und Rüdiger Ranner und Gabriele (Bele) Schwarzmann starteten 5 Jugendliche der Normannen (Camilla Piso, Jakob Lamel, Julian Leitner, Andi Blaha und Tunc Gürkan) und 4 Jugendliche aus Mondsee.

Mit zwei 4x+ und einem 3x wurde einmal übertragen (Kachlet) und zweimal geschleust (Jochenstein und Aschach). Das herrliche Wetter ermöglichte natürlich viele Badepausen, selbst die Abkühlung der Donau durch den Inn um einige Grad machte uns nichts aus.

Auch die Quartiere waren sehr abwechslungsreich: vom Gästehaus der Abtei Schweiklberg in Vilshofen über die Jugendherberge bis zu Pensionen in Wesenufer und Aschach war alles drinnen. So wurde die Wanderfahrt zu einer schönen Bereicherung zum Rudern auf dem Mondsee bzw. auf der Klosterneuburger Donau und Altarm.

Walter Widholm, Oktober 2017

NOR-Wanderfahrt von Ulm nach Passau im Juli 2017

Eingetragen bei: News | 0
In 8 Tagen von Ulm über Regensburg nach Passau

Am 2. Juli starteten 2 Normannen-Boote in Ulm, um in insgesamt 8 Tagen die Strecke Ulm – Passau zurückzulegen. Die Teilnehmer: Elisabeth und Christian Dorninger, Walter Widholm, Isabella Urban, Wolfgang Schindler, Friedrich Stowasser, Helga Friedrich, Erich Koletnik, Gerhard Unger, Janette Rostova (OTT). In Regensburg verlassen uns Fritz, Helga, Gerhard und Erich, dafür kommen Wolfgang Dorninger, Ulrike Schnell und Evelyn Roth (DOH). Inge Koletnik und Eva Politzer begleiteten uns auf dem Landweg.

Die deutschen Städte an der Donau waren sehenswert: Ulm – Lauingen – Donauwörth – Ingolstadt – Neuburg/Donau – Regensburg – Straubing –  Deggendorf – Passau waren unsere Stationen. Die Highlights waren natürlich Ulm (Münster), Regensburg (Weltkulturerbe) und Passau (Dreiflüssestadt). Ulrike brachte uns in einer kundigen Führung die Sehenswürdigkeiten in Ulm und Regensburg näher.

Die Wanderfahrt war auch ruderisch anspruchsvoll: gleich am ersten Tag waren 7 Selbstbedienungsschleusen zu bewältigen, danach wurden es von Tag zu Tag weniger, dafür gab es zweimal einen Borstenpass (Treidelstrecke) zu passieren.

Das Wetter spielte auch mit – fast nur Sonnenschein und angenehme Temperaturen sorgten für viel glattes Wasser und einige Badepausen auf Sand- und Schotterbänken. Die bayrische Donau war wieder einmal ein beeindruckendes Erlebnis.

 

Walter Widholm, Oktober 2017

46. Traunsee-Jugendregatta und 28. Traunsee-Mastes-Meeting

Eingetragen bei: News | 0

Anfang Juli ist Traunseezeit. Immer am ersten Juliwochenende findet am Traunsee, heuer zum 46. mal die Jugendregatta und zum 28. mal das Mastermeeting mit der Österreichischen Mastersmeisterschaft 2017 statt. Und die Normannen waren heuer mit einer ansprechenden Anzahl an Teilnehmern vertreten. Für unsere Jugendlichen, Franziska Schober, Alexandru Matecas und Tunc Grükan war es die Feuertaufe, unter erschwerten Bedingungen, auf einem See zu rudern.

Der Traunsee machte es heuer für alle nicht leicht – wie schon des Öfteren in der Vergangenheit. Am Freitag war alles noch perfekt, kein Wind und Wellen „nur“ von der Schifffahrt. Am Samstag war alles anders. Südwind – erheblich – Startverschiebung um eine halbe Stunde. Diese Verzögerung sollte sich bis auf max. 2h durch 2 Sturmwarnungen vergrößern. Die Veranstalter versuchten alles erdenkliche, um alle Rennen durch zu bringen. Unsere Jugendlichen schlugen sich ob der sehr schweren Verhältnisse gut, alle im Einer und alle im Ziel (das Gelang nicht jedem)!

Die Masters stellten folgende Mannschaften: 2 Männermastersdoppelvierer (in Renngemeinschaften), 1 Mixeddoppelvierer, 1 Doppelzweier, und 2 Mixeddoppelzweier (1 in Renngemeinschaft) und 1 Riemenachter (in Renngemeinschaft)

Die NormannInnenmasters: Sarah Reissig, Renate Podesser, Willibald Stuppan, Peter Inmann, Franz Reil, Gerold Pripfl, Ingomar Kern

Hervorzuheben ist der Mastersmeistertitel für Willibald Stuppan und Peter Inmann im Achter und ein 2. Platz im Doppelvierer, ein 2. Platz im Doppelzweier für Franz Reil und Gerold Pripfl und ein 1. Platz für Franz Reil im Mixeddoppelzweier mit Veronika Ebert.

Auch für die Masters, die mit viel mehr Erfahrung zum Traunsee kommen, waren die Verhältnisse sehr schwierig, das lange warten auf die späteren Rennen war natürlich sehr anstrengend und mühsam, aber so ist es halt. Sehr Leid tat es mir, dass der Mixeddoppelvierer nicht stattfinden konnte. Das herannahende Gewitter mit der Unwetterwarnung stoppet den Veranstalter neuerlich und so wurden einige wenige Rennen nicht durchgeführt. Die Achterrennen wurden „knapp vor Einbruch der Dunkelheit“ noch gerudert.

Einen besonderen Dank an Sarah, die sich liebevoll und aufopfernd um die Jugendlichen bemühte und immer zur Stelle war, wenn ein 10er Schlüssel gebraucht wurde oder, um einfach beim Ein- und Aussteigen zu helfen. Ein Dank auch an Willi für die Gesamtorganisation und an Franky für den Bootstransport.

Die Traunseeregatta hat für mich eine besondere Stimmung, sie markiert den Ferienbeginn, dann ist es landschaftlich wunderschön, es ist ein nicht leicht zu ruderndes Revier, die Konkurrenz ist sehr stark und der Ruderverein Gmunden als Veranstalter und Gastgeber bietet immer einen wunderbaren Veranstaltungsort mit hervorragender Verpflegung – einen Ganz besonderen Dank an das Veranstalterteam, die Schiedsrichter, die Freiwillige Feuerwehr und an Alle die sonst noch beteiligt waren!

Ich freu mich schon auf Juli 2018!

Ingomar, 25. Juli 2017

3. Sternfahrt Nibelungen

Eingetragen bei: News | 0

Die dritte Sternfahrt des heurigen Jahres führte uns zu den Nibelungen. Am 01.07.2017 zeigte sich das Wetter in der Früh sehr wechselhaft mit starken Wind aus Westen. Aber wir Normannen sind wetterfest und so brachen 2 Mannschaften bereits um 06:00 Uhr auf Richtung Freudenau. Mit Hilfe des Windes war das Rudern recht leicht und es konnten leichte Meter gemacht werden. Allerdings hat der Rückenwind so seine Gemeinheiten. Anfangs hilfreich wurde er nach der Wende am Kraftwerk Freudenau zum Trainingspartner. Aber unsere erfahrenen Bootsleute entschieden sich auf dem rechten Ufer stromauf zu rudern, was den Einfluss des Windes erheblich reduzierte und neue Perspektiven auf die Donau eröffnete. Bei der Brigittenauer Brücke überraschte uns dann doch ein wenig der Regen. Dieser war aber nicht von langer Dauer. Rasch wurde die Strecke zurück nach Klosterneuburg zu den Nibelungen bewältigt und je später es am Tage wurde, desto schöner war auch das Wetter. Der Wind allerdings ließ sich nicht abstellen.

Sportlich war es wieder ein Erfolg für uns Normannen. Wir konnten zwar nicht die Übermacht der Donauhortler brechen, dafür gelang es, einen gut abgesicherten 2. Platz vor den Alemannen nach Hause zu bringen. Auch bei der Anzahl der Teilnehmer erreichten wir den 2. Platz, hinter den Alemannen und vor Donauhort. Danke an alle Teilnehmer.

Es war eine schöne Sternfahrt zu den Nibelungen, Danke auch für die Verpflegung und die Gastfreundschaft. Wir kommen wieder!

Ingomar, 25. Juli 2017

114. Internationale Wiener Ruderregatta

Eingetragen bei: News | 0

Bei der 114. Wiener Ruderregatta nahmen, quasi als Renntraining zur Standortbestimmung, einige verwegenen Normannenmasters (mit Steiner Beteiligung!), teil und stellten sich der starken Konkurrenz. Im Einer Willibald Stuppan, im Doppelzweier Franz Reil und Gerold Pripfl und im Doppelvierer Walter Aigner (RV Stein), Ingomar Kern, Franz Reil und Schlagmann Gerold Pripfl.

Die Bedingungen war aufgrund des auffrischenden Nordwindes sehr schwierig. Unsere Leistungen speziell im Doppelvierer konnten sich sehen lassen, 2. Platz hinter der LIA und vor WRK Donau. Wir konnten trotz der Böen und der Wellen die uns bei ca. 500m etwas aus der Ruhe gebracht hatten gut mithalten und mit 2 guten und kraftvollen 10ern 2 Konkurrenten noch ein- und überholen. Das Aufbautraining stimmt – es hat großen Spaß gemacht.

Ingomar, 25. Juli 2017

2. Sternfahrt Pirat

Eingetragen bei: News | 0

2.Sternfahrt Pirat am 10.Juni 2017

Die Sternfahrt begann für die beiden um 6 Uhr gestarteten Boote (5x BALDER und 8x RURIK) äußerst feucht. Es regnete bis ca. 7:30 Uhr, erst dann begann die langsam hervorkommende Sonne die nassen Ruderer zu trocknen. Die später startenden Boote waren diesmal klar im Vorteil, kamen sie doch von Anfang an in den Genuss des immer schöner werdenden Wetters.

Insgesamt brachten wir diesmal 8 Boote aufs Wasser (weiters 3x IDUN, 3x FRIGG, 4x MORA, 4x SIGRUN, 5x FREYA und nochmals 5x BALDER). Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Normannen erreichten den 2.Platz nach Punkten hinter Donauhort, und – wie bereits schon einmal 2016 – die höchste Teilnehmerzahl.

Die Ergebnisse der 5 Erstplatzierten (Reihung nach Punkten):

1. DOH 32 / 4020 (Teilnehmer / Punkte)
2. NOR 35 / 2588
3. ALE 28 / 2212
4. PIR 30 / 2095
5. LIA16 / 1460

Die Normannen erhielten Preise für die meisten Teilnehmer und den jüngsten männlichen Teilnehmer Tunc Gürkan.
Das Badefoto nach dem Übertragen in den Altarm Greifenstein soll ein Ansporn und eine Anregung für die nächste Sternfahrt zu den Nibelungen sein.

Walter Widholm, 13. Juni 2017

Wanderfahrt Salzkammergut Seen

Eingetragen bei: News | 0

Wanderfahrt Salzkammergut 25. – 28. Mai 2017

Am 25. Mai trafen sich 27 Ruderer und Ruderinnen (18 x Wiking Bregenz, 5 x Ottensheim, 1 Regensburger Ruderklub und 3 x Normannen) auf Initiative des RV Wiking Bregenz und RV Ottensheim, um mit insgesamt 6 Booten auf den Seen des Salzkammerguts zu rudern. Seitens des RV Normannen nahmen Gerti und Wolfgang Schindler und Walter Widholm teil. Zentrales Quartier war in Bad Ischl, von wo aus jeden Tag die Bootstransporte erfolgten.

Das anfänglich schlecht angesagte Wetter wurde mit jedem Tag besser. Am Donnerstag zogen am Grundlsee noch die letzten Wolken, die dann der Wind am Nachmittag am Wolfgangsee endgültig verblies. Es folgten 3 weitere herrliche Rudertage auf Attersee, Hallstätter See, Altausseer See (mit Dachsteinblick) und Traunsee bei Großteiles glattem Wasser. Manchen wurde beim Rudern so heiß, dass sie ein Abschlussbad im kühlen Wasser (zwischen 12 und 14 Grad!) machten. Nur beim Abschlusstag am Traunsee blies der Wind auf der Retourstrecke so stark, dass wir mit den Wellen ins Ziel nach Ebensee surften und den letzten Kilometer zwischen Surfern und Kitern navigierten.

Altaussee

 

Attersee

Traunsee

Hallstätter See

In den sehr schönen Rudervereinen am Grundlsee, Wolfgangsee (St. Gilgen), Attersee (Seewalchen) und Traunsee (Gmunden) wurde Station gemacht, und sogar eine kurze Befahrung der Traun war drinnen.

Die 4 Tage mit insgesamt 128 Ruder-km wurden so zu einem bleibenden Erlebnis.

Alle Bilder in unserer Mediathek: …zu den Bildern!

Walter Widholm

1. Sternfahrt Melk

Eingetragen bei: News | 0
  1. Sternfahrt Melk am 29.4.2017

In 2 Booten machten sich am 29. April 8 Normannen und 1 Normannin auf den Weg nach Pöchlarn, um an der Sternfahrt nach Melk teilzunehmen.
Michael, Fritz, Anne und Ali in der MORA und Walter W., Wolfgang Sch., Tunc, Julian und Erich K. in der FREYA ruderten von Pöchlarn zum Kraftwerk Ybbs/Persenbeug. Auch eine versteckte Schotterbank konnte sie auf dem Weg stromauf nicht aufhalten. Mit der Strömung gings zuerst flott, dann im Stau von Melk schon etwas langsamer, allerdings mit Windunterstützung zur Übertragestelle in den Altarm von Melk. Glattes Wasser im Altarm, nochmals Übertragen in die Donau, und nach wenigen Kilometern waren wir im Ziel bei der RU Melk. Mit speziellem Service wurden wir hier empfangen: Die Jugendlichen der RU Melk halfen beim Tragen der Ruder und der Boote und stellten Bootswagen zur Verfügung. Herzlichen Dank dafür! Das Wetter spielte auch mit, nach 41 Ruder-km konnten wir bei Sonne und angenehmer Temperatur Speis und Trank genießen.

Walter Widholm, 09. Juni 2017

120 Jahr Feier mit Bootstaufe

Eingetragen bei: News | 0

120 Jahre Ruderverein Normannen!

2017 scheint das Jahr der Jubiläen zu sein. Der Ruderverein Donauhort feiert sein 150 Jahr Jubiläum, die Alemannen ihr 110-Jähriges Bestehen und wir Normannen feiern 120 Jahre. Diesem Anlass entsprechend wurde eine kleine Jubiläumsfeier zelebriert. Am 21. Mai, einem für die Jahreszeit etwas kühlen und sehr windigen Tag, wurde unser Verein auf Hochglanz gebracht und herausgeputzt. Um den Jahrestag gebührend zu würdigen, wurden unsere beiden neuen Boote die IDUN und die FRIGG getauft. Unser Obmann Michael erinnerte in seiner Ansprache an die Gründung, die Entstehungsgeschichte und an den Werdegang der Normannen in Klosterneuburg und an die sportlichen Erfolge. Nach einer kurzen Erläuterung über die Bedeutung der beiden Bootsnamen wurden diese im Anschluss getauft. Die Patenschaft für die Idun übernahm Andrea Schmuckenschlager und für die Frigg Irene Kern – vielen Dank!

IDUN

FRIGG

Die Patinnen…

Nach dem offiziellen Teil übernahm dann unser Grillmeister Christian das Kommando und sorgte für unser leibliches Wohl. Besonders erwähnt sei an dieser Stelle auch Elisabeth als Organisatorin und Mastermind unserer Feste und Feiern und all jenen, die an der Mitgestaltung, Mitwirkung und Hilfe beim Her- und Zurückräumen beteilig waren – ein herzliches Dankeschön! Wenn viele Hände mithelfen geht alles leichter und schneller.

120 Jahre Ruderverein Normannen – eine stolze Zahl – wir sind angehalten unseren Verein weiter zu erhalten, weiter zu entwickeln, auszubauen, vielleicht sind neue Konzepte notwendig, vielleicht ist genau die Kontinuität altbewährtes zu bewahren und der aktuellen Zeit anzupassen der richtige Weg für die Zukunft des Ruderverein Normannen. Eines wird immer bleiben und notwendig sein und das sind wir, wir die Menschen, die Ausübenden, die Jugend, die Unterstützer, die Rennruder, die Wanderruderer, die Gesundheitsruderer, die Wanderer, die Radler, die Turner und unsere Familien, die den Verein am Leben halten – ihn mit Leben befüllen. Was die Zukunft auch bringen mag, in unserer Gemeinschaft werden wir den richtigen Kurs finden, für uns und für unseren Verein.

In diesem Sinne ein dreifaches Hipp – Hipp – Hurra!

Ingomar, 22. Mai 2017

Es gibt noch viele Bilder in unserer Medienbibliothek!

 

Wiener Achter

Eingetragen bei: News | 0

Oxford gegen Cambridge? – Nein! „Wiener Achter“ auf dem Donaukanal. 39 Achter unterschiedlicher Bootsklassen, 200 Standup-PaddlerInnen und 50 KanutInnen aus aller Herren Ländern rund um Österreich. Und die Normannen waren mit 2 Teams dabei, einem Männer- (Masters F, M8+) und einem Mixed-Achter (Masters E, MIX8x+).
5,8km strömendes Wasser. Alle 13 Achter einer Gruppe müssen gleichzeitig auf´s Wasser, was unterhalb der Nussdorfer Schleuse ein ziemlich schwieriges Unterfangen ist und einige Zeit in Anspruch nimmt.

Helga steuert unseren Mixed-Achter, Erich K. am Schlag, dahinter Günther, Elisabeth V. (Ich), Wolfgang, Sarah, Anne, Lisi D., Stefanie statt Erich G., der krankheitshalber ausfiel. Unser Motto: Der 20sec. nach uns startende arrivierte Damenachter des Donauhorts und der weitere 20sec. später startende Normannen Riemenachter dürfen uns nicht überholen! – Wir bekommen das Startsignal – „Auslage – los!“ – Helga steuert das Boot in die Strömung – Erich K.: „Immer Strommitte bleiben!“ – Wir hängen uns in die Skulls – Schlag abnehmen – konzentrieren – nicht vorschlagen – Rhythmus finden – dann plötzlich: Uje, das Boot steht nicht! – Schon ertönt der Schrei, Erich K.: „Boot hängt nach Steuerbord!“ – Ein Ruck fährt durch die Mann/Frauschaft, wir richten uns auf – und siehe da, das Boot läuft ja! – Und es läuft sogar gut! – Wir können den Damenachter auf Distanz halten, später sogar abhängen. – Müllverbrennung Spittelau, Kaiserbadschleuse, Ringturm, Graffitibilder fliegen vorbei – für genauere Betrachtung ist jetzt keine Zeit. – Wieder: Blick ins Boot! – Unser Männerachter kommt näher! – „Nein, ihr sollt uns nicht kriegen!“ – Das Boot läuft schön, immer noch. Was für eine Freude!

Die Mädels am Bug machen das richtig gut, und der männliche Maschinenraum tut das, was man von ihm verlangt. Wir sind ein tolles Team! – Erich G., du würdest stolz auf uns sein! – Nur fliegen ist schöner! – Wir „fliegen“ an der Urania vorbei – noch 300m – „Erich, bitte halbe Kraft, wir sind im Ziel!“ – Wir haben unsere Sache gut gemacht! – Und nicht nur das, wir haben unsere Bootsklasse in der Zeit von 17:02 min gewonnen und die Konkurrenten der „Golden Girls & Boys“ geschlagen, ein Boot, in dem immerhin ehemalige StaatsmeisterInnen saßen.

 

Auch unser Masters F, M8+ konnte erfolgreich reüssieren und in der ausgezeichneten Zeit von 16:15 min seine Klasse gewinnen! (Besatzung: Julian; Gerold, Frankie, Ali, Ingomar, Peter I., Christian D., Walter W., Willi S.). Herzliche Gratulation auch ihnen!
Abschließend vielen, vielen Dank an die beiden Erichs, die uns trainieren und mit großer Geduld an unserer Technik feilen!
Ein Dankeschön auch an den Vorstand, dass wir den „Alf“ fahren durften! Es ist einfach großartig, mit einem „Weißen“ dahin zu gleiten!
Auf ein „Neues“ freut sich
Elisabeth V.

MME/F 8+
Team Class Total:
1 Ruderverein Normannen Masters F, M8+ 16:15 AUT MME/F 8+
2 HAVK Mladost/VK Jarun Croatia Masters F, M8+ 17:04 CRO MME/F 8+
3 ARMIDA 1 – Società canottieri Armida Turin Masters E, M8+ 17:47 ITA MME/F 8+

MXE 8x+
Team Class Total:
1 Ruderverein Normannen Masters E, MIX8x+ 17:02 AUT MXE 8x+
2 Golden Girls & Boys – Wiener RC Pirat/Steiner RC/RV Ellida Masters E, MIX8x+ 17:18 AUT MXE 8x+

Elisabeth V., 16. Mai 2017

Weitere Eindrücke von der Strecke: Bilder von Fritz Stowasser

Auf den Bildern: wachter_2017_30 und wachter2017_31, sieht man gut, mit welchem Einsatz gerudert wurde. Danke für die Bilder!

Ruderwoche Seeboden am Millstätter See

Eingetragen bei: News | 0

Ein Tag in Seeboden 2017, oder „täglich grüßt das Murmeltier“

5:30 – der Wecker läutet und die Hände brennen. Ich versuche die Stopptaste zu erwischen, mit Erfolg. Gipsy, unser Hund, streckt sich erwartungsvoll am Boden – ich richte mich trotz schmerzender Glieder auf und suche was zum Anziehen. Mein Körper scheint Muskel zu haben, von denen ich bis dato keine Ahnung hatte, und sie alle schmerzen. Warme Ruderkleidung an, darüber eine warme Jacke mit Hunde-Säckchen in der Tasche und los geht’s. Das Hotel Kollers schläft noch, die Luft ist frisch. Die verschneiten Berge am Horizont strahlen rot in der Morgensonne, der Blick lässt die Aufstehschmerzen gleich fast vergessen. „Gutem Morgen Karl-Heinz!“ – die ersten Ruderer tauchen auf und radeln Richtung Ruderklub. Schnell noch den Hund zurück ins Zimmer bringen, Rudersack schnappen und los geht’s.
6:20 – im Ruderklub Wiking gibt es schon emsiges Treiben. Jeder versucht möglich schnell aufs Wasser zu kommen, aber der Computer der Wikings stellt jeden Steuermann, unbeachtet Rang und Alter auf eine ziemliche Geduldprobe. Jede Eingabe braucht eine mittlere Ewigkeit – so langsam war ja nicht einmal mein erster Amiga! Aber irgendwann sind alle Namen drin und die Fahrt kann beginnen. Helga, Fritz und Dawn warten schon, nur noch die Wiking III aufs Wasser zu kriegen, ohne dabei mit dem Floß unterzugehen und los geht’s.

6:30 – Das Herausmanövrieren zwischen Bojen, Windsurfsegel-Stand und den paar Fischerbooten, die schon draußen sind ist nicht so schwer und dann ist nur mehr spiegelglattes Wasser vor uns, das reinste Rudervergnügen! 40min später begrüßt uns die Schlossvilla mit dem obligaten Trompetenkonzert, ein Stück weiter legen wir eine Pause ein. Die ersten Boote sind schon am Rückweg, also Wende über Backboard und es geht zurück, wir wollen ja nicht die letzten beim Frühstück sein! Nur beim Einfahren auf die Fischer aufpassen – die werden jetzt mehr und die Leinen sind nicht so gut zu sehen, Gott sei Dank sind sie alle auf einer Seite, also großräumig ausweichen und alles ist gut.

8:30 – Anlegemanöver klappt gut, Boot schnell putzen und in die Halle, die Fahrt noch am Computer abschließen – zumindest das geht flott, und schnell zum Frühstück.
9:00 – Frühstück, das Highlight des Tages. Das Büfett bietet reichhaltig für Jedermann, von Müsli über Wurst und Käse bis Eierspeisen, dazu viel Kaffee um munter zu bleiben. Heute nehme ich Ham & Eggs, und mache einen Bogen um den Apfelsaft – keine Ahnung ob es daran wirklich liegt, aber jeder der ihn bis jetzt getrunken hat leidet an viel zu schneller Verdauung, keine gute Kondition im Ruderboot.
10:00 – Die Putzfrau will ins Zimmer, also müssen wir mit dem Hund wieder spazieren gehen. Einmal um den Block, dauert mit unserem 17 Jahre alten Greisen eine Stunde, genug Zeit für das Personal unser Zimmer wieder von dem täglichen Chaos zu befreien. Jetzt ist ein wenig Zeit zum Entspannen, Lesen, Seele baumeln lassen, soll ich was lesen, oder schlafen? Schlafen siegt…

14:00 – Wecker läutet, die Hände brennen. Und wieder anziehen, jetzt reichen leichtere Ruderkleider, nur Windschutz nicht vergessen und wieder zum Ruderklub.
14:30 – der Computer spielt wieder seine Spielchen, nur nicht ungeduldig werden, sonst stürzt er ab und man muss von vorne beginnen wie gestern. Das Boot wartet, das Wasser ist nicht mehr so glatt wie in der Früh, aber für Donau-erprobte Ruderer noch immer kein großes Hindernis. Diesmal geht es ein Stück weiter als in der Früh und ohne Trompetenbegrüßung. Die Kulisse der verschneiten Berge, fast kitschig, wirkt total aufputschend, die Endorphine schicken neue Kraftreserven in die müden Glieder. Nach einer Pause in der Bucht geht es wieder zurück, jetzt noch einmal konzentrieren, die Arbeitsebene halten und auf den Schlagmann achten! Es fällt schwerer, aber zumindest wird der Wind schwächer und dass macht die Aufgabe ein wenig einfacher. Anlegen, Boot putzen, in die Halle verstauen, Fahrt abschließen, Halle zusperren und zurück ins Hotel. Dann schnell Duschen, den Hund füttern nicht vergessen, und dann einen Aperol-Spritz auf der Hotel-Terrasse – ein toller Tag mit dem besten Ausklang.

18:30 – Abendessen! Was immer ich mache, Gerald ist schon wieder vor mir am Tisch und richtet sich die Vorspeise. Was soll ich heute trinken – Bier oder den Normannen-Wein? Heute nehme ich den Wein, damit Gerald nicht so viele Flaschen zurück schleppen muss. Ein Gang nach dem anderen wird serviert, die Geschichten werden am Tisch gesponnen, und schau da – auf den Hund haben wir wieder fast vergessen, der muss auch noch raus. Die Abendluft wird langsam frisch, die Berge sind schon in der Dunkelheit verschwunden.

22:00 – zurück im Zimmer, möchte ich noch was lesen? Die Zeilen werden schnell verschwommen, die Glieder sind schwer, Licht aus…

5:30 – der Wecker läutet und die Hände brennen…

25 rudernde Normannen haben dieses Jahr an der Ruderwoche teilgenommen, alle waren fleißig am Wasser, nur ein kursierender Virus hat ein Paar von uns kurzzeitig aus dem Betrieb genommen. Ich war am Ende der Woche stolz auf meine 131 km, bis ich die Leistung von unserem Ehrenobmann gesehen habe – er hat mir noch gute 30 km draufgegeben! Die Spitze hat wieder einmal unser Erich erobert, mit satten 209 – Gratulation!

Die Ruderbedingungen waren ausgezeichnet, trotz sämtlicher, alarmierenden Wettervorhersagen haben wir kein einziges Rudern absagen müssen, auch der obligatorische Spaziergang zu der Lammersdorfer Hütte hat stattgefunden. Bis auf zwei Nachmittage waren wir auch vom Wind verschont, aber auch diese zwei Ausfahrten waren in Ordnung.

Die Organisation hat dank Willibald Stuppan, Erich Geiser, Erich Koletnik und Ingomar Kern bestens geklappt, jeder hat immer gewusst in welchem Boot er bei der nächsten Ausfahrt sitzen wird – das spart ordentlich Zeit. Die Unterbringung im Hotel Kollers bieten alles was man braucht, vom ausgezeichnetem Essen bis zur Sauna und Massage ist alles vorhanden, bessere Bedingungen für so eine Trainingswoche kann man sich nicht wünschen.

Und falls sich wer noch wundern sollte – ich habe schon für nächstes Jahr gebucht!

Richard, 18. Mai 2017

Weitere Bilder von der Ruderwoche: zur Medienbibliothek…

Normannen Achter im Training

Eingetragen bei: News | 0

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager bemüht sich schon länger um Aufbau und Training einer weiteren, permanenten Achtermannschaft. Besonders erfreulich die Trainingseinheit am letzten Mittwoch, 09.05.2017, an der neben Stefan Schmuckenschlager noch Georg Scheibenpflug, Ingomar Kern, Stefan Wordie, Christian Almesberger, Richard Mühlmann, Christoph Mondel, Steuermann Heinz Weinwurm und auch der Präsident des Österreichischen Ruderverbandes, Horst Nussbaumer teilnahmen. Trainer Willi Bauer coachte beim Training in der Kuchelau vom Ufer aus und war mit dem Trainingsabend ebenso zufrieden wie die gesamte Mannschaft.

 

39. Inn River Race 2017

Eingetragen bei: News | 0

Eindrücke vom 39. Inn-River-Race in Passau am 8. April 2017

Anreise am Freitag mit dem Normannen-Bus. Zwischenstopp in Linz bei Schellenbacher, um diverses Bootszubehör abzuholen. Totaler Freitagstau, dazu kommt, dass wegen eines Kabelbrands der Linzer Hauptbahnhof komplett lahmgelegt ist. Wir, das sind Willi Stuppan, Franky Reil, Julian Leitner und Walter Widholm, vermeiden den Stau und fahren über Bundesstraßen zum Passauer Ruderverein, wo uns Gerold Pripfl erwartet. Wir laden die Boote (4x und 8x+) ab, riggern auf und machen im 4er noch eine Probefahrt auf dem spiegelglatten Inn.

Nach Übernachtung und Frühstück im Dreiflüssehof geht´s zum Ruderverein, der sich langsam mit Autos, Anhängern, Booten und Ruderern zu füllen beginnt. Später erfahren wir, dass ca. 100 Boote am Start sind. Bei uns steigt langsam die Spannung, unsere Startzeit ist 11:26 Uhr, eine Stunde vorher müssen wir aufs Wasser, um die 5,5 Kilometer der Regattastrecke den Inn aufwärts zum Start zu rudern. Die Kulisse ist malerisch: der aufgestaute Inn, an den Ufern nur Radwege und die Bahn, der Start liegt knapp oberhalb der Wernsteiner Fußgängerbrücke unterhalb des Schlosses Neuburg. Das Wetter spielt auch mit: die morgendlichen Wolken verziehen sich und wir können bei Sonnenschein und glattem Wasser loslegen.

Der Start ist fliegend, 30 Sekunden hinter uns starten unsere direkten Gegner in unserer Altersklasse (MG, 65 Jahre) – eine in den letzten Jahren erfolgreiche Renngemeinschaft aus Gießen, Limburg und Köln. Auf den ersten beiden Kilometern kommen sie uns immer näher, sie schneiden die erste Kurve des Inn optimal ab und ich stelle mir schon die Frage, ob wir noch vor ihnen ins Ziel kommen. Doch dann gelingt es uns, sie auf Distanz zu halten. Gerold steuert eine optimale Linie und mit konstanter Schlagzahl von 28/29 über die gesamte Renndistanz fahren wir 19:50 Minuten noch einen Vorsprung von 14 Sekunden ins Ziel.

2 Stunden später starten 6 Normannen in einer 8er Renngemeinschaft mit Gerold Pripfl, Franky Reil, Peter Inmann, Walter Widholm, Willi Stuppan, Julian Leitner (Steuermann), Franz Fassl und Karl Sinzinger (beide PIR) und Hans Fellmann (RC Cham) und fahren ebenfalls in der Altersklasse MG (65) ohne direkten Gegner eine beachtliche Zeit von 19:16 Minuten.

Erschöpft, aber zufrieden, werden die Boote abgeriggert und verladen, und zur Belohnung geht´s ins Bierzelt. Bei der Siegerehrung gibt es für jeden ein Bierkrügel des Passauer Rudervereins.

Für uns alle war es eine erfolgreiche und beeindruckende Veranstaltung – und vielleicht kommen wir in einem Jahr mit mehr Booten wieder.

Walter, 18. April 2017

Rudertag des ÖRV 2017

Eingetragen bei: News | 0

Der diesjährige Rudertag des ÖRV am 1. April 2017 wurde vom Wiener Ruderverein Donauhort ausgerichtet, der dieses Jahr auch sein 150-jähriges Bestehen feiert. Nach vielen Abstimmungen und Änderungen der RWB (Ruderwettfahrtbestimmungen) und MB (Meisterschaftsbewerbe), unter anderem wurden Frauen Achter bei Staats- und Mastersmeisterschaften ins Programm aufgenommen und Horst Nussbaumer wurde mit seinem Team als Verbandsvorstand wiedergewählt, gab es auch viele Ehrungen. Darunter befanden sich auch die Normannen, die den Preis für die Werbung der meisten neuen Mitglieder in Österreich erhielten. Mit einberechnet wurden 31 ausübende Erwachsene und Jugendliche, vor dem zweitplatzierten Verein mit 15 neuen Mitgliedern.

Wir freuen uns, unsere Begeisterung für das Rudern weitergeben zu können und danken den engagierten Trainern und Lehrern, die ihr Wissen mit Geduld und Elan weitergeben sowie den lernwilligen Novizen, die mit viel Freude und Spaß am Rudern dabei sind.

Sarah, 30. April 2017

Normannen Langlaufwoche in Bad Mitterndorf

Eingetragen bei: News | 0

Die traditionelle LL-Woche der Normannen im schönen Bad Mitterndorf fand dieses Jahr vom 11.-18.2.2017 statt. Insgesamt nahmen 27 NormannenInnen (inkl. Anhang) teil. Bei traumhaften Wetter- und Schneebedingungen wurden viele Ausdauerstunden trainiert und auch die technischen Fähigkeiten konnten verbessert werden.
Regenerative Einheiten nach dem LL konnte man im hauseigenen Schwimmbad beim Wasserballspielen und in der Sauna abhalten. Einmal konnten wir sogar unsere Eisstockfähigkeiten unter Beweis stellen.
Kulinarisch wurden wir wieder von der Fam. Kogler jeden Abend verwöhnt.
Nach dem Abendessen konnte man sich bei diversen Spielen (Tarock, Skipo etc.) seine strategischen Fähigkeiten verbessern.
Auch für das nächste Jahr wurde bereits vom 10.-17.2.2018 vor reserviert.
Bitte vormerken!

Gerold, 23. Februar 2017

Tagesfahrt nach Langenlebarn

Eingetragen bei: News | 0

Nachtrag über die Tagesfahrt nach Langenlebarn aus 2016 und Vorgeschmack für die Rudersaison 2017:

Am 22.10.2016 ruderten Ali Visvader, Christian und Wolfgang Dorninger, Helga Friedrich, Karlheinz Trauth, Willi Stuppan und Walter Widholm nach Langenlebarn. Bei herrlichen Herbstwetter ging es vorbei an den Buhnen mit Kormoranen, über den spiegelglatten Altarm von Greifenstein bis zur Landestelle in Langenlebarn. Mit vollen Bäuchen nach dem Mittagessen mit köstlichen Nachspeisen hofften alle auf Mitwind. Diese Hoffnung wurde leider beim Einsetzen der Boote zerstört: während des Mittagessens hatte der Wind auf Ost gedreht. Allerdings tat das der guten Stimmung keinen Abbruch, und nach 10 km waren wir wieder im Unterwasser von Greifenstein in der Strömung und landeten nach insgesamt 42 km zufrieden am Normannen-Floß.

 

 

 

 

 

Walter, 21. Februar 2017

Herbstwanderfahrt Wachau

Eingetragen bei: News | 0

Rückblick zur Herbstwanderfahrt Klosterneuburg – Wachau und retour:

Am 30.9.2016 gingen 9 Ruderer aufs Wasser, um in 2 Tagen bis nach Dürnstein und in einem Tag zurück zu rudern (NOR: Christl Ergens, Fritz Stowasser, Wolfgang Schindler, Walter Widholm, ARMADA: Isabella Urban, LIA: Ernst Chowanetz, Alois Lehbauer, OTT: Janette Rostova, Kurt Breslmaier).

Die ersten 2 Rudertage waren von wunderschönem Herbstwetter und großteils glattem Wasser gekennzeichnet. Am ersten Tag ging es bis Zwentendorf, am zweiten Tag bis nach Dürnstein und dann zurück nach Stein/Donau. Die Rückfahrt am dritten Tag wurde ab Altenwörth  zeitweise von leichtem Nieselregen begleitet.

Rudertechnische Schwierigkeiten gab es nur durch die „Kaiserin Elisabeth“, die uns vor Dürnstein mit langgezogenen hohen Wellen (wie am Meer) beglückte. Und es hätte uns gewundert, wenn sie auf der Rückfahrt zwischen Altenwörth und Tulln nicht noch einmal aufgetaucht wäre.

Aufgrund des nicht zu späten Zeitpunkts im Jahr war es eine schöne Wanderfahrt mit 142 km bei angenehmer Temperatur und viel Sonnenschein.

 

 

 

 

 

Walter, 21. Februar 2017

Indoor – Meisterschaften 2017

Eingetragen bei: News | 0

Am Sonntag, 22. Jänner, nahm erstmalig unser Nachwuchs an den Ergo-Meisterschaften in Seewalchen teil. Franziska Schober startete bei den Schülerinnen, Tunc Gürkan und Andi Blaha bei den Schülern, Julian Leitner bei den B-Junioren. Bestes Ergebnis erzielte Tunc mit einem 7. Platz von 16 gestarteten Teilnehmern, Andreas Blaha wurde 12.. Franziska wurde 22. von 28 und Julian 43. von 49 Teilnehmern.

Es waren sehr harte und spannende Rennen, die Zeitunterschiede zum nächsten Platz haben nur zehntel Sekunden betragen. Sichtbar war, dass das kontinuierliche Training in der Halle seit Oktober zu einer Leistungssteigerung im ganzen Team geführt hat.

An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an die Betreuer Erich Koletnik, Firat Akca und Lisl Dorninger die das Training in vorbildlicher Weise organisieren und durchführen.


 

 

 

 

Michael, 24. Jänner 2017

We row Vienna – Crowdfunding

Eingetragen bei: News | 0

Crowdfunding für die Wiener Regattastrecke unter diesem Motto gibt es vom Wiener Ruderverband ein Projekt zur Erhaltung der Wiener Regattastrecke auf der neuen Donau!

Informationen zu diesem Projekt gibt es unter: www.we-row-vienna.at 

Kurze Beschreibung des Projektes:

Dieses Projekt ist für den gesamten österreichischen Rudersport von großer Bedeutung. Fällt der Regattastandort Wien weg, so verliert der Rudersport einen von ohnehin nur 3 Stützpunkten in Österreich. Ohne diesen ist der Leistungssport in Wien nahe zu unmöglich. Davon sind nicht nur die Wiener Vereine betroffen, sondern auch die Niederösterreichischen Rudervereine, darunter auch wir Normannen. Wenn unsere jungen Athleten, in naher Zukunft, den Rudersport auf einer professionellen Ebene betreiben wollen, ist es wichtig den Standort Wien am Leben zu halten.

Eine Spende ist unkompliziert über die Homepage (s. o.) möglich. In Summe werden 80.000 Euro benötigt, um das Albano System zu erneuern. Nach nur 2 Wochen wurden bereits  20% der erforderlichen Summe erreicht. Um diesen Trend aufrechtrecht zu erhalten, ist die Unterstützung von allen Vereinen notwendig. Man kann in 20 Euro Stufen spenden. Auch für Firmen gibt es spezielle Angebote, die bis dahin reichen, dass das Firmenlogo auf allen Ausschreibungen, Ergebnissen etc. zusehen sein wird. (Details siehe: www.we-row-vienna.at).

Nur wenn das Spendenziel rechtzeitig erreicht wird ist die Veranstaltung der Wiener Regatta im kommenden Jahr möglich.
Nicht nur der Leistungssport profitiert von einem Regattastandort in Wien. Auch der Breitensport profitiert stark von Investitionen in die Vereinsinfrastruktur und in das Bootsmaterial.

Also – bitte mitmachen und mithlefen!

 

Auf der Suche nach Mütterchen/Väterchen Frost!

Eingetragen bei: News | 0

Am Samstag, den 17. Dezember, quasi als Aufwärmtraining für unsere Weihnachtsfeier, nahmen 9 winterfeste, hitzige Normannen an der Wintersternfahrt zum Strombootshaus des WRC Pirat teil. Von den Bedingungen her war es zwar kalt, um den Gefrierpunkt, dafür nahezu windstill, kaum Schiffsverkehr und daher sehr schönes, glattes Wasser.

Bei den Piraten wurden wir mit Glühwein, Erdäpfelgulasch und weiteren Köstlichkeiten empfangen, besonders gut hat natürlich der warme Ofen getan. Vielen Dank für die Gastfreundschaft.


3-Tagesfahrt nach Grado

Eingetragen bei: News | 0

3-Tagesfahrt zur VOGADALONGA  2016

Vom 28. Oktober bis 1. November verbrachten 16 Ruderer und 9 Begleitpersonen 3 Tage bei prachtvollem Wetter in der Lagune von Grado. Mit unterwegs waren die 3 handgesteuerten Vierer Mora, Freya und Munin, transportiert durch Christian Dorninger. Freitag abends trafen schon fast alle Teilnehmer im Hotel Kristina ein, das durch Piroska Kelemen wieder bestens organisiert worden war. Erster gesellschaftlicher Event war das Abendessen in der nahegelegenen Pizzeria.

vogada_18_2016vogada_19_2016

Am 1. Tag ging es durch die Lagune nach Westen Richtung an Porto Buso vorbei zu dem aus dem Vorjahr schon bekannten Landeplatz auf der Isola di Sant‘ Andrea. Kaum hatten wir die Boote mit dem Bug auf den Sandstrand gelegt, kamen von vorbeifahrenden Motorbooten einige hohe Wellen herangerollt. So schnell konnten wir gar nicht reagieren, und die offene Freya war halb mit Wasser angefüllt (die Abdeckungen auf der Mora verhinderten einen größeren Wassereintritt). Aber mit gemeinsamen Kräften – Julian Leitner am Bug, die starken Männer am Heck – war das meiste Wasser rasch ausgeleert und der Rest ausgepumpt. Die Boote wurden hoch auf den Strand gelegt, und dann war Zeit für die verdiente und entspannte Rast.

vogada_20_2016vogada_21_2016

Am 2. Rudertag nahmen unsere 3 Boote an der Vogadalonga teil, einer entspannten Regatta auf einem  Rundkurs durch die Lagune, vorbei an der schönen Barbana-Kirche (siehe auch Bericht von Piroska Kelemen zur VOGADALONGA 2016).

Am 3. Tag fand der krönende Abschluss der 3-Tagesfahrt statt: die Fahrt durch die Laguna und den anschließenden Kanal nach Aquileia. Bei traumhaftem Wetter konnten 10 Normannen (einige mussten schon früher abreisen) – nach abenteuerlichen Anlegemanövern im Stadtkanal (einer Wanderfahrt würdig) – in einer langen Mittagspause auch die Basilika in Aquileia besichtigen.

vogada_25_2016 vogada_23_2016vogada_24_2016  vogada_27_2016

Nach 3 schönen Rudertagen in der Lagune von Grado, kulinarischen Spezialitäten in verschiedenen Fischrestaurants, dem Erkunden der besten Eissalons und dem Genuss eines Aperol- oder Campari-Spritz in der Nachmittagssonne ging am 31.Oktober die letzte Wanderfahrt der Rudersaison zu Ende.

vogada_28_2016

Walter, 15. November 2016

Vogadalonga 2016

Eingetragen bei: News | 0

Exzellente Wetterbedingungen und eine wie immer perfekte Organisation durch den Club Ausonia kennzeichneten die 8. Vogadalonga di Grado, einen Ruderwettbewerb ohne Wettkampfcharakter mit Ruderbooten, Kajaks und Gondeln, an der 18 Vereine, darunter 3 österreichische (Normannen, Mondsee und Wien) und 2 kroatische (Mladost und Tresnjevka), in der Summe 212 Athleten in 60 Booten, alle mit Steuermann, 8 Kajaks und eine venezianische Gondel mit der Flagge eines Wiener Vereins, teilnahmen. Am Wettkampf der 8. diesjährigen Vogadalonga nahmen auch italienische Juniorinnen und Masters sowohl im Kajak als auch im Ruderbewerb teil, u.a. auch das „Experiment“ eines Mädchenachters mit Sportlerinnen der Ausonia, Triest, Saturnia, Adria, Pullino und Ilaria Corazza am Schlag (von der Ausonia) (Anmerkung Piri: Wir haben sie am Samstag auch im Einer gesehen). Beim Start überfüllte Meeresenge vor der Ausonia, die Führung wurde sofort von den Achtern übernommen, gefolgt von Gigs 4+, entlang der Strecke Litoranea Veneta, vorbei an der Insel Barbana, wo eine große Gruppe von Zuschauern den vorbeifahrenden Booten applaudierte (Anmerkung Piri: das waren WIR : ) und schnell eine Busladung deutscher Pilger animierte begeistert mitzujubeln – zum Leidwesen von E. Koletnik : ))

In der Nähe von Primero, Unglück des Männerachters aus Pullino, (in der Klammer sind die Namen aufgezählt), ein Riemen berührte einen der Dalben und zerbrach. Die unmittelbar folgenden Konkurrenten versuchten davon zu profitieren, aufzuholen bzw. das Unglücksboot zu überholen, vor allem die Renngemeinschaft Ausonia/San Giorgio, der Riemenvierer aus Pullino und ein Zweierkajak. Beim Richtungswechsel in Primero, Rückfahrt ohne Pause, und mit dem Achter aus Pullino, der gebrochene Riemen der Nr.3 wurde rasch ausgetauscht, das Boot ging daraufhin wieder in Führung und passierte als Sieger die Ziellinie, gefolgt vom Vierer Ausonia/San Giorgio, am dritten Platz der Vierer der Master aus Pullino.

Übersetzung des Berichtes von Maurizio Ustolin,  Ufficio Stampa FIC FVG

Bilder von Grado: Vogadalonga 2016

erstellt von Piroska, 02. November 2016

Man stirbt nur 3mal – 2016!

Eingetragen bei: News | 0

12. Stromstaffel Nußdorf-Greifenstein:
Zur heurigen Stromstaffel, am 15. Oktober 2016, waren so viele Staffeln wie noch nie gemeldet. 11 Mannschaften darunter Ruderkammeraden von Pöchlarn, Stein und Dürnstein ruderten um die schnellste Zeit. Wir Normannen konnten sogar 2 reine Vereinsstaffeln auf´s Wasser bringen. Die Donau jedoch zeigte sich an diesem Samstagmorgen von der ungemütlichen Seite. Zwar mit Sonnenschein, nicht zu kalt aber durch stürmischen wrcpstt12_04_2016stst12_09_2016Südostföhn aufgewühlt, wurde die Fahrt mit den Ruderbooten zur echten Herausforderung. Frei nach dem Motto: “Auf glattem Wasser kann jeder rudern!“ wurde die Stromstaffel, trotz einiger Zweifel an der Ruderbarkeit, pünktlich gestartet. Die erste Herausforderung, die es zu bewältigen gab, war die Strecke zum Start nach Nußdorf. Bis jetzt kannte ich das Uferkratzen nur vom Stromauf rudern. Durch die sehr hohen Wellen, gab es diesmal stromab auch nur die Möglichkeit so knapp am Ufer, wie nur irgend möglich zu rudern, um nicht gleich vollzuschlagen. Beide Dreier schafften es nahe zu trocken zum Donauhort nach Nußdorf. Um 10:00 ging es los. Leider ohne die beiden Mannschaften der Alemannen, die am Weg zum Start bereits „Boot voll“ meldeten und, keiner kann es ihnen verdenken, zurück in den sicheren Heimathafen ruderten. Der Wind war so stark, dass er uns vor dem Start bereits stromauf schob. Durch die meterhohen Wellen, manche mit Schaumkronen, dem starken Schiebewind und mit der voll motivierten Mannschaft wurde die Fahrt zum wilden Ritt. Wellenreiten war die Devise. Teilweise tauchte das Boot bis zum Wellenbrecher unter, dass ablaufende Wasser rauschte wie ein Hochgebirgsbach. Steuertechnisch war das Ganze sehr anspruchsvoll, man durfte das Boot keine Sekunde unkontrolliert lassen, wenn doch, lief es aus dem Ruder und das endete mit einem Ausflug Richtung Strommitte, mit noch höheren Wellen. Unsere beiden Dreier schafften die Strecke sehr gut und konnten auf Höhe unseres Floßes an die beiden Vierer abgeben.

Weiter gistst12_10_2016ng es mit voller Kraft stromauf Richtung Strombad Kritzendorf, der Hürdenlauf über die Buhnen hatte begonnen. Der Wasserstand mit 2,30m am Pegel Korneuburg war sehr schwierig und so musste man sehr genau wissen wo man noch fahren kann und wo nicht. Doch mit unseren erfahrensten Steuerleuten sollte das kein Problem darstellen.stst12_15_2016 Es zeigte sich, wie schwierig dieser Streckenteil ist und noch dazu wenn man im Renntempo unterwegs ist. Unserer Sigrun stand ein Stein im Weg und sie dachte sich, wenn ich schon einmal die Möglichkeit habe schau ich wie weit ich hinaufkomme. Durch die Geschwindigkeit und die Masse des Vierers war das ganz schön weit. So weit, dass Erich und Elisabeth aussteigen mussten, um das Boot wieder vom Stein zu bekommen. Gottseidank ist allen Beiden (Mannschaft und Boot) nichts passiert und so konnten sie die Fahrt fortsetzen. Unser 2. Vierer konnte diese Strecke ohne Zwischenfall passieren und auf der Höhe vom Strombad Kritzendorf an den Fünfer übergeben. In diesem Fünfer waren heuer 2 Stromstaffelneulinge dabei: LÖFFLER Victoria, zum ersten Mal mit Big Blades und WORDI Stefan. Ein herzliches Dankeschön an euch – ihr habt es ausgezeichnet gemacht. In den oberen Streckenabschnitten war der Wind zwar noch recht stark, aber die Wellen waren überwiegend kein allzu großes Problem mehr. Nur an ein paar Stellen sind, erstaunlicher Weise, hohe Grundwellen gestanden.

Wie ist es unseren Mannschaften gegangen. Die Mannschaft NORMANNEN 2 – Startnummer 3: im Hugin: DORNINGER Christian, ROSENITSCH Anne, DORNINGER Wolfgang, in der Mora: WIDHOLM Walter, stst12_23_2016FRAGNER Lena, TRAUTH Karl Heinz und INMANN Peter und in der Freya: FEISTHAUER Michael, LÖFFLER Victoria, KELEMEN Piroska, WORDI Stefan und WEINWURM Heinz kamen auf den 9. Platz in einer Zeit von 1:26:33. Die NORMANNEN 1 – Startnummer 10: im Idun: KERN Ingomar, PODESSER Renate, LIST Günter, in der Sigrun: GEISER Erich, VOGLER Elisabeth,stst12_25_2016 VISVADER Albert und KOLETNIK Erich und im Balder: STUPPAN Willi, WIENKOOP Stefanie, REISSIG Sarah (auch zum ersten Mal bei der Stromstaffel), REIL Franz und PRIPFL Gerold erruderten den 5. Platz in einer Zeit von 1:19:50. Trotz der Zwangspause wurde das Podest nur knapp verpasst.

Die Gesamtwertung ging an die RG Piraten 1 in der Fabelzeit von 1:10:41 gefolgt von der RG WSW Dürnstein in 1:17:52 und die RG RV Stein in der Zeit von 1:18:46. Herzliche Gratulation!
Bei den Teilabschnitten ging der erste Platz im 3x an die NORMANNEN 1, die 4x Strecke gewannen Pirat 1 ebenso den 5x Abschnitt.

Aus meiner Sicht war die 12. Stromstaffel eine ganz besondere. Durch die sehr schwierigen Bedingungen werden wir noch lange über diese Wettfahrt sprechen. Zeiten und Platzierungen sind bald vergessen – unser Sieg war die Teilnahme mit 2 reinen Vereinsmannschaften, besetzt aus allen Gruppen unseres Vereines: Jugend, Masters, Kärnten, Montag, Dienstag, und die Mittwochgruppe waren vertreten. Das zeigt wie lebendig unser Verein ist. Ich freu mich schon, wieder in unserer Gemeinschaft zu rudern und um schnelle Zeiten für den RV Normannen zu kämpfen. Als Teilorganisator bedanke ich mich für eure Teilnahme, euren Einsatz und Engagement und auch an Walter für die Mitorganisation. Wir machen weiter und kommen gestärkt zurück zur 13. Stromstaffel 2017, Nußdorf – Greifenstein.

Weitere Bilder von der Staffel: Normannenbilder

Auf der Facebook Seite vom WRC Pirat veröffentlichte Bilder: Piratenbilder

Ingomar, 19. Oktober 2016

17. Rose vom Wörther See

Eingetragen bei: News | 0

Herbstzeit ist Rose-Zeit:

So galt es heuer wieder, und das zum 17. Mal, um die Rose vom Wörther See zu rudern. Eines der Highlights im österreichische Ruderkalender. 16km Skiff Rowing Challenge. Das sehe nicht nur ich so, sondern auch die vielen, von immer weiter her angereisten Teilnehmer. Österreich, Ungarn, Italien, Deutschland, Griechenland, Tschechien, Slovenien, Portugal, Niederlande, Schweiz, Ägypten, Pakistan und Großbritannien waren beteiligt an dem Ruderfest in Kärnten. 47 Damen und 152 Herren starteten in insgesamt 12 Gruppen in 3min Intervallen. Zur Startvorbereitung verwandelte sich die Bucht vor dem Schlosshotel und dem Casino in ein buntes Wimmelbild. 199 Boote, die unterschiedlich gefärbten Ruderblätter und die Trikots ergänzten das bereits herbstlich bunt gefärbte Laub der Bäume. Auf dem Wasser dominierte die Farbe Weiß zumindest bei den Booten, begründet darin, dass Filippi einer der Hauptsponsoren war. Um 11:00 hörte man das erste „Attention Go“. Die Bedingungen waren heuer sehr gut, leichter Gegenwind von Osten ziemlich konstant und daher gleich für alle, auch für die später gestarteten Gruppen; Wellen nur von der Linienschifffahrt, die Temperatur etwas kühl aber ideal für die Streckenlänge.

Für mich war es die 3. Teilnahme und wie man so schön sagt: „Aller guten Dinge sind Drei!“. Ich hatte wirklich viel Spaß auf dem Wasser, mein Boot lief gut, ich hatte vom Start weg freie Bahn und konnte so ungestört meine Blätter im türkisblau des Wörther Sees verankern. Vorbei am Kraftwerk Forstsee, Richtung Dellach zur ersten Richtungsänderung, die Boote rückten enger zusammen und das Wasser wurde dadurch etwas unruhiger. Ganz eng gelang mir die Linie und ich sah immer mehr Boote meiner Gruppe hinter mir. Auf Höhe der Kapuzinerinsel tauchte dann in meinem Rückspielgel ein Boot quer zur Fahrtrichtung auf – kurz drehte ich mich um und verlor ein wenig meinen Rhythmus. Eine große weiße Boje ist einem Ruderkammeraden ins Fahrwasser gekommen. Die Wasserrettung eilte zu Hilfe.

Wieder im Rhythmus zog Maria Wörth an mir vorbei, begleitet von den läutenden Mittagsglocken steuerte ich auf Walterskirchen zu. Auch der Kurs zur 2. Richtungsänderung passte perfekt, wieder ganz eng. Der letzte Streckenabschnitt lag vor mir und ich konnte mein Tempo halten und auf den letzten Kilometern sogar noch erhöhen. Ich war sehr zufrieden, es fühlte sich an wie richtiges Rudern. Eine große Überraschung war dann doch die Zeit, ich liebäugelte mit einer Ruderzeit von um die 1:20,00, was meine angepeilte Zielzeit gewesen wäre. 1:15:36,37 stand auf der ersten Ergebnisliste – ich konnte es zuerst nicht glauben.

An der 17. Rose haben auch noch 2 weitere Normannen teilgenommen und zum wiederholtem Male die Herausforderung gesucht. Renate PODESSER, die als einzige Dame alle 17 Rosen gerudert ist, und Martin RUTHNER. Auch sie erbrachten sehr gute Leistungen. Renate wurde von Beginn an von ihren Konkurrentinnen unter Druck gesetzt und konnte so nie ihren eigenen Rhythmus finden, sie erreichte eine Zeit von 1:20:04,64, den 14. Platz in der Gesamtwertung der Frauen bei 47 Teilnehmerinnen. Martin ruderte die 16km lange Strecke in der hervorragenden Zeit von 1:16:03,78, 66. Platz in der Gesamtwertung der Männer bei 152 Teilnehmern.
Für mich war es heuer wieder eine tolle Regatta, die 17. Rose vom Wörther See. Es ist zugegebener Maßen schon ein erheblicher Aufwand an so einer Veranstaltung teilzunehmen, das Training, der Bootstransport, die Regatta an sich und die Nachbereitung. Aber – es lohnt sich. Die Stimmung, die Kameradschaft, die Energien die frei werden und das Gefühl etwas geleistet zu haben ist großartig. Allen Unentschlossen, die es sich Überlegen vielleicht im nächsten Jahr teilzunehmen, möchte ich sagen – seid mutig und rudert mit, es zahlt sich auf jeden Fall aus.

Ein herzliches Dankeschön an den Veranstalter den RV Albatros und dem Organisationsteam rund um Willy Koksa für die perfekte Organisation und Abwicklung. Ich freu mich schon auf meine 4. die 18. Rose vom Wörther See 2017.

Ingomar, 10. Oktober 2016

Wanderfahrt durchs „Eiserne Tor“

Eingetragen bei: News | 0

Wanderfahrt auf der serbischen Donau im August 2016

Von Mohacs nach Kladovo durch das „Eiserne Tor“

m-k_01_2016

Vom 1. – 17 August ruderten insgesamt 40 Ruderer und Ruderinnen aus 10 österreichischen und 9 deutschen Vereinen auf der serbischen Donau.

Die Wanderfahrt war in 2 Teilen organisiert: in der ersten Woche mit 37 Teilnehmern und 7 Booten (alle 4x+, 2xNormannen, 1xDonauhort und 4 Leihboote aus Ungarn) in 7 Rudertagen mit dem Fahrtenleiter Christian Kaizler, in der zweiten Woche mit 27 Teilnehmern und 5 Booten (2 Leihboote weniger) in 6 Rudertagen mit dem Fahrtenleiter Walter Widholm. Die Fahrtenleiter wurden von Janette Rostova  als Kassaverantwortliche und Simeon Kljajics als serbischer Organisator unterstützt. Wolfgang Schindler war Bootsmann im Odin, Walter Widholm in der Mora. Die Bootsmänner und –frauen waren alle gesetzt, die Mannschaft wurde mittels Kartenziehen jeweils beim Abendessen für den nächsten Tag gezogen, was sich zu einem mit Spannung erwarteten gesellschaftlichen Event nach jedem Abendessen entwickelte. 2 Teilnehmer und Simeon machten jeweils den Landdienst mit dem Normannen-Bus, die Mannschaften wurden mit einem eigens gecharterten Bus immer von und zu den Quartieren gebracht.

Gestartet wurde in Mohacs, dem Endpunkt der letztjährigen Wanderfahrt und letzten Stadt an der Donau in Ungarn. Nach dem Grenzübertritt (wegen des Verlassens der EU mussten wir durch Zoll, Gesundheits- und Polizeikontrolle) ging es durch lange Auwäldern, vorbei an Novi Sad mit der Festung Peterwardein und an schönen Sandstränden in Richtung Belgrad.

m-k_02_2016m-k_03_2016

m-k_04_2016

In der serbischen Hauptstadt war Rasttag, der für Stadtbummel, die Besichtigung der serbischen Königsgräber mit Spanferkelessen und Genießen der schwimmenden Bars am Ufer der Save genutzt wurde. In Belgrad ist auch Schichtwechsel bei den Ruderern: 13 Teilnehmer treten nach der ersten Woche die Heimreise an, 3 neue kommen dazu (Karlheinz Trauth verstärkt die Normannen) und 2 Leihboote werden abgeholt.

m-k_05_2016m-k_06_2016

In der zweiten Ruderwoche war die Donau noch breiter: nicht nur weil sie Hochwasser führte, was das Auffinden von Stränden und Pausenplätzen sehr erschwerte, sondern weil sie mittlerweile durch Drau, Theiss und Save verstärkt war. Hier ist die Donau ca. 1 km breit, was das Übersetzen aufwändig machte, aber Schiffsbegegnungen sehr vereinfachte.  Nach 3 weiteren Rudertagen war der Rückstau des Kraftwerks Eisernes Tor  erreicht, d.h. ab gab es fast keine Strömung mehr. Dafür folgte jetzt der eindrucksvollste Teil der Wanderfahrt: die Fahrt durchs Eiserne Tor, der ca. 90 km lange Durchbruch durch die Karpaten mit mehreren Engstellen und dazwischen wieder breiten Flussverläufen.

m-k_07_2016m-k_08_2016m-k_09_2016

Bei der Festung Golubac ging es ins Eiserne Tor. Bei starkem Wind konnten die Boote in der ersten Durchfahrt segeln. Hier lernten wir aber auch die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der Serben kennen: als ein Boot in den hohen Wellen vollschlug, halfen einige Serben sofort das Boot ans Ufer zu ziehen und über die steile Uferböschung zu tragen. Im nahegelegenen Gasthaus konnte sich dann die Mannschaft trockenlegen und laben, bis sie vom Landdienst abgeholt wurden.

Nach der letzten Engstelle des Eisernen Tors mit der Trajan-Tafel erreichten wir das Kraftwerk Eisernes Tor mit einer Doppelschleuse mit 2 mal 16m Hub. Auf den letzten Etappen gab es nicht nur die steilen Felswände im Donaudurchbruch, sondern dazwischen immer wieder lange Kiesstrände, die nicht nur als Landplätze dienten, sondern auch zum Baden einluden.

m-k_10_2016m-k_12_2016m-k_11_2016

Nach 515 km in 13 Rudertagen ging es mit Eisenbahn, Flugzeug, Bus bzw. mit dem Bootstransport mit vielen schönen Erinnerungen und Eindrücken im Gepäck wieder nach Hause – im Bild  3 zufriedene Normannen

m-k_13_2016

Bilder zur Wanderfahrt: Mohacs-Kladovo

Walter, September 2016

Roseninselachter 2016 – Starnberger See

Eingetragen bei: News | 0

Der Münchner Ruder- und Segelverein von 1910 (MRSV) veranstaltete am Starnberger See die größte Achter Ruderregatta Deutschlands.
Prächtiges Wetter trug heuer zu einem außergewöhnlichen Ruderfest bei. 75 Achter verschiedenster Klassen und Bootsgattungen stellten sich der Konkurrenz. Peter INMANN und Willi STUPPAN nahmen im Wienerachter MM G 8+ mit der RGM Pirat/Normannen/Lia daran teil.

ri8_03_2016

Die Achter müssen 6 km bis zur Roseninsel rudern dann 2 Bojen umfahren und danach wieder 6 km bis ins Ziel zurück rudern.Gestartet werden bis zu 25 Achter mit Massenstart von einer ca. 500m breiten Startlinie, heuer gab es 4 Abteilungen. Jede Überschreitung der Startlinie wurde mit 1 Strafminute geahndet. Zwischen den Abteilungen wurden die Sieger der vorangegangenen Abteilung geehrt.
So schön das Wetter war, so viele Boote waren am Wasser, Wellen über Wellen auf der ganzen Strecke ein Vielfaches im Verhältnis zum blauen Band. Wir schlugen uns trotzdem bravourös und konnten Boot für Boot überholen. Leider glückte die Umrundung der beiden Bojen nicht nach Wunsch, der Anfahrtswinkel stimmte nicht ganz, ein wenig Zeit ging verloren. Ein vor der Wende bereits distanzierter Achter war nach der Umfahrung wieder knapp hinter uns. Der Abstand wurde aber rasch wiederhergestellt. Die zweite Streckenhälfte konnte ebenfalls mit Kampfgeist und ohne Abfall absolviert und mit 49:24,30 eine sehr gute Zeit erreicht werden.

Der Auftritt auf dri8_01_2016em Podest der Siegerehrung war damit gesichert. Unser Boot konnte sich unter den 75 Achtern, ungeachtet der Klassen, auf dem achtbaren 17. Platz einreihen.

Während der anspruchsvollen Regatta spielte auf dem Gelände des Rudervereins eine Blasmusik auf, mit Bier und Getränken, Currywurst, Burger, Kaffee und Kuchen wurden die zahlreichen Gäste und Zuschauer verköstigt.
ri8_02_2016

Der Roseninsel Achter ist jedenfalls eine Reise wert.

Willi, 03. Oktober 2016

Landesmeisterschaften 2016

Eingetragen bei: News | 0

Niederösterreichische Landesmeisterschaften 2016 auf der alten Donau:

Nach dem Schüler-Cup folgte nun die Landesmeisterschaft für unsere Nachwuchsmannschaft bei traumhaften Herbstwetter, super Stimmung, große Aufregung und vielen Normannenfans, die die Rennen begutachteten. Unsere jungen Ruderinnen und Ruderer haben sich tapfer geschlagen und sich der Herausforderung gestellt. Obwohl Sie erst seit April die Ruder schwingen und das Wasser aufwirbeln, sind sie sehr gute Zeiten gerudert und waren mit vollem Ehrgeiz dabei und haben ihr Letztes gegeben.
Man kann von unseren „Jungen“ noch viel im nächsten Jahr erwarten und wir hoffen, dass die Saison noch so manches Training zulässt. Wir sind sehr stolz.

Veronika HOVORKA und Victoria LÖFFLER sind ja schon länger am Wasser unterwegs. Veronika zeigte im Einer sehr gute Leistung und konnte 3 Ruderinnen hinter sich lassen. Gemeinsam mit Victoria galt es dann im Doppelzweier die 1.000m lange Strecke zu bewältigen und auch dass gelang sehr gut.

lm_04_2016

lm_08_2016

lm_06_2016

Auch die arrivierten Ruderer im Achter waren mit vollem Einsatz dabei, die guten Trainingsleistungen konnten im Rennen nicht ganz umgesetzt werden, aber – nach dem Rennen ist vor dem Rennen, das Training geht weiter und die Mannschaft wird sicherlich im nächsten Jahr stärker zurück kommen und wieder um den Niederösterreichischen Landesmeistertitel kämpfen. Danke an Veronika fürs Steuern vom Achter!

lm_12_2016

Der Ruderverein Normannen war mit folgenden Boote vertreten:

  • Schüler Einer: HOVORKA Veronika – 2. Platz
  • Juniorinnen A Doppelzweier: LÖFFLER Victoria, HOVORKA Veronika – 2. Platz
  • Schülerinnen Doppelvierer m. St.: LEEB Teresa, WADL Isabel, PISO Camilla, SCHOBER Franziska, Stf. HOVORKA Veronika – 2. Platz
  • Schüler Doppelvierer m. St.: THOMA Paul, ZILLEK Daniel, GÜRKAN Tunc, FRADINGER Valentin, Stm. MATECAS Alexandru – 2. Platz
  • Männer Einer: KERN Ingomar  – 2. Platz
  • Männer Achter: WORDI Stefan, MONDEL Christoph, KERN Ingomar, SEQUENS Norbert, SCHMUCKENSCHLAGER Leonhard, SCHMUCKENSCHLAGER Stefan, ALMESBERGER Christian, MÜHLMANN Richard, Stf. HOVORKA Veronika – 3. Platz

Ein Dankeschön an alle helfenden Hände und für die lautstarke Unterstützung auf der Regattastrecke, auch da wurde alles gegeben!

Einen ganz besonderen Dank an Erich KOLETNIK und sein Team für das Training und für die Koordinierung.

Weitere Bilder sind hier zu finden: Landesmeisterschaften 2016

Elisabeth, Ingomar, 26. September 2016

 

 

Blaues Band vom Wörther See

Eingetragen bei: News | 0

24. Blaues Band vom Wörther See:

Der RV Albatros veranstaltete am Samstag den 10. September 2016 zum 24. Mal die Internationale Langstreckenregatta im Achter von Velden nach Klagenfurt. Es galt für jede Mannschaft die Strecke von 16 km, so schnell als möglich, zu bewältigen. 20 Normannen stellen sich der Herausforderung und wurden am Freitag mit traumhaften Bedingungen in Kärnten empfangen.

Umrahmt wurde die Regatta, optisch und leider auch akustisch, von tausenden Harley´s, die auch an diesem Wochenende ihr alljährliches Treffen abhielten. Der einzige Berührungspunkt war in Velden beim Sattelplatz. Man stelle sich vor, ein Motorrad neben dem anderen und das den gesamten See Corso in Velden entlang. Unterbrochen wurde diese Reihe nur von einer winzig anmutenden Bucht, freigehalten für das Abladen der Ruderboote. Aber auch in diesem Bereich stand ein leergefahrenes Motorrad. Also parkten wir auf der einzig verbleibenden Fahrspur, mit Erlaubnis der Polizei natürlich. Es dauerte nicht lange und es bildete sich ein ziemlich langer Motoradstau hinter unserem Hänger. Erschwert durch das Motorrad in der Ladebucht, dessen Besitzer parallel zu unseren Abladeaktivitäten dieses betankte, gingen wir daran unsere Boote samt Zubehör abzuladen. Besonders eilig hatten wir es nicht, da sich aufgrund der Blockade der Lärm der Motorräder auf ein halbwegs erträgliches Maß reduzieren ließ. Das Zusammenbauen der Boote ging reibungslos, es dauerte nicht lange und wir konnten unsere Boote zu Wasser bringen. Auf dem von Motorbooten und anderen Schiffen zum Kochen gebrachten Wörther See ruderten wir die ersten Schläge zum Eingewöhnen.

Abbvws_37_2016m Samstag war um 11:00 der Start bei hochsommerlichen Temperaturen und ganz leichtem Ostwind, der befürchtete Ansturm von Motorbooten, ob des schönen Wetters, blieb allerdings aus. 25 Boote aus 4 Nationen, Deutschland, Italien, Kroatien und Österreich reihten sich in der Veldener Bucht ein. Ein imposanter Anblick. Pünktlich um 11:00 ging das erste Boot über die Startlinie, gefolgt von allen anderen, in mehr oder weniger gleich langen Abständen.

Die Normannen waren mit 2 Booten und einer Renngemeinschaft vertreten, Willibald S. und Franz R. ruderten in der Renngemeinschaft Pirat, Lia, Albatros im Riemenboot, die beiden „Normannenboote“ waren Doppelachter, der Alf mit Erich G., Helga F., Stefanie W., Anne R., Günter L., Elisabeth V. Christian D. und am Schlag Erich K. und der Rurik mit Renate P., Michael F., Piri K., Sarah R., Ali V., Walter W., Christoph M., am Schlag Ingomar K.. Gesteuert wurde der Alf von Victoria L. und der Rurik von Veronika H.. An dieser Stelle ein ganz besonderer Dank an die beiden Steuerdamen, sie haben es ganz vorzüglich gemacht und uns auf Kurs gehalten – ganz toll!bbvws_50_2016

Auf der Strecke von Velden nach Klagenfurt galt es, das Boot in Fahrt zu bekommen und in Fahrt zu halten. Für unsere Steuerdamen war neben dem Kurs halten und den richtigen Kurs finden auch das Motivieren und Anfeuern der Ruderer ein Thema. Sie mussten aber auch auf andere Boote auf dem Wörther See achten und wenn notwendig auch ausweichen. Nach dem Überfahren der Startlinie ging es Richtung Dellach zur ersten Richtungsänderung, vorbei an Maria Wört zur Halbinsel Walterskirchen und schließlich, nach neuerlicher Kurskorrektur, Richtung Ziel vor dem Ruderverein Albatros. Durch die kurzen Zeitabstände beim Start fuhren die Boote immerwieder nebeneinader und so kam richtiges Rennfeeling auf. Einerseits wurde Druck gemacht, um die Position zu halten und andererseits um selbst andere Boote zu überholen. Durch die immer wiederentreffenden Wellen war auch das Boot halten eine gewisse Herausforderung. Wer dies bester konnte war auch schneller.

Zum Ergebnis: das Riemenboot erreichte den 8 Gesamtrang mit einer Zeit von 1:03:21, der Alf konnte sich auf Rang 14 einreihen in 1:06:30. Knapp dahinter der Rurik mit 1:06:38 auf dem 15. Gesamtrang. Gratulation zu den erbrachten Leistungen.

Der RV Albatros hat wieder eine fantastische und perfekt organisierte Regatta veranstaltet, die Betreuung vor dem Start und die Begleitung der Boote auf dem Wasser durch die Wasserrettung und die Feuerwehr funktionierte reibungslos. Auch die Verpflegung im Ziel war wieder ausgezeichnet. Vielen Dank an den RV Albatros.

Wir freuen uns schon auf das 25. Blaue Band vom Wörther See 2017- die Normannen kommen bestimmt wieder.

Weiter Bilder gibt es in unseren Medien: Bilder Blaues Band 2016 oder direkt auf der Homepage vom RV Albatros Bilder und Ergebnisse

Ingomar, 12. September 2016

Sternfahrteindrücke aus dem Achter von Christian Dorninger

Eingetragen bei: News | 0

Treffpunkt 6.00 früh im Verein. Gäähhhn. Alle 8 trudeln bei morgendlicher Dämmerung ein. Dieter hat noch in der letzten Sekunde mit Piri getauscht, damit Piri Langstreckenerfahrung im 8er für das blaue Band sammeln kann. Wir nutzen die Sternfahaleman_02_2016-2rt als Vorbereitung für die bevorstehende Challenge am Wörthersee. Darum verwenden wir auch den zum Doppelachter umgebauten Alf. Um 6.30 legen wir vom Floss ab. Ingo übernimmt das Steuer am Heck und damit auch den Schlag. Dahinter Erich K. dann Christian D., Elisabeth V., Anne R., Piri K., Günter L. und als Bugmann Erich G.. Langsam hebt sich die Sonne über der Donau. Das Wasser ist ruhig, Windstille. Kein Schiff, kein Motorboot stört die Fahrt. Der Alf gleitet wie auf Schienen zügig durch das Wasser. Das erste Mal in meiner Ruderlaufbahn habe ich das Gefühl, dass meine Energie auch wirklich im Wasser landet. Die Stimmung ist prächtig und so sind wir schnell bei der Kraftwerksmauer Freudenau. Eine kleine Trink- Essens und ….pause an der Anlegestelle. Nach 10 Min. geht’s wieder zurück donauaufwärts. Leider ist nun der Schifffahrtsverkehr erwacht. Erich G. nimmt die Wellen als willkommene Trainingsbedingungen für das blaue Band. So schneiden wir, ohne die Schlagzahl zu verringern, durch das Wasser. Ingo steuert im perfekten Winkel durch die Wellen und wir bleiben trocken. Bei der Elisabeth II legen wir dann doch kurz Blatt. Ein Fischer stoppt unfreiwillig unser Boot. Der Welshacken verhängt sich im Bug und Erich G. hat einigealeman_05_2016-2 Schwierigkeiten die kräftige Schnur loszubekommen. Die Sonne heizt die Luft. Wir wässern unsere Kapperln um den Kopf zu kühlen. Piri wickelt sich als Sonnenschutz ein Kopftuch aus einem Leiberl. Auch flussauf zeigt der Alf was er kann. So erreichen wir problemlos und noch voll Energie das Normannenfloss um 9.30 für die 2te Pause. Um 9.45 geht es weiter. Nächste Station ist Greifenstein. Erich G. muss um 12.00 zurück sein. Also keine Zeit verlieren. Wasserstand 2,56 m also keine Spielereien bei den Buhnen. Ingo steuert den Achter mit Bravour durch die riskanten Stellen.

Langsam kommt unterer Wialeman_07_2016-2nd auf, der immer stärker wird. Um 10.45, also nach genau einer Stunde erreichen wir die Fischaufstiegshilfe in Greifenstein. Im langgezogenen Bogen fahren wir die Bucht aus in Richtung Donauströmung. Kurze Zeit der Erholung. Leider ist der untere Wind sehr stark und es gibt nun doch einigen Schiffsverkehr, die mehr oder weniger Rücksicht auf die Bootsfahrer nehmen. Wir beschließen nun zügig den KRV Alemannia anzusteuern, Kilometer eintragen und gleich nach Hause zu fahren. Ohne Schwierigkeiten und Ermüdungserscheinungen erreichen wir nach 57 km um 11.50 das Floss. Piri hat problemlos durchgehalten. Ingo im Heck und Erich im Bug haben hervorragend gesteuert.

Für mich eine Traumausfahrt.

Christian, 28. August 2016

5. Sternfahrt KRV Alemannia

Eingetragen bei: News | 0

Am 27. August 2016 fand die 5. und letzte Sternfahrt der heurigen Saison mit einem Sensationserfolg für den RV Normannen statt. Asterix und die NormannenMit einer Armada von 6 Booten stürmten 33 Normannen die nun Hochwasser geschützten Mauern des KRV Alemannia. Nicht nur die enorme Anzahl der Ruderinnen und Ruderer, sondern auch die einzelnen Tageskilometer waren für den tollen Erfolg ausschlaggebend. Im Durchschnitt erruderte jeder knapp über 94 Punkte und so ging die Tageswertung mit 3115 Punkten an den RV Normannen.

Und, die Normannen konnten die Wertung für die meisten Teilnehmer knapp mit einer Person mehr, für sich entscheiden. Neben unseren „Oldis“, auf die man sich immer verlassen kann, ist es diesmal gelungen, auch viele Anfänger mitzunehmen und zu tollen Kilometerleistungen zu motivieren. Zum Beispiel ruderte Beatrix H. zum ersten Mal auf der Donau und das gleich bis Greifenstein. Ein Dankeschön dafür auch an die restliche Mannschaft und dem Steuermann. Die 8er Mannschaft hatte sich Mauer-Mauer als Ziel gesetzt und ein 5er ruderte bis knapp vor Tulln. Wotan brachte es mit 2 Anfängern auf 32 km und in der Mora mit Jugendlichen und Anfänger auf 44 km.

Ausgerufen war das Ziel, in der Gesamtwertung den 4. Platz in der heurigen Saison zu halten. Doch durch die hervorragende Mannschaftsleistung ist es aber gelungen noch knapp den 3. Platz (mit 8911 Punkten) zu ergattern und den WRC Pirat (mit 8661) zu überholen.

Robert Steininger und sein Team bei den Alemannen bewirteten bei traumhaftem Wetter und einem traumhaften Buffet die ausgehungerten und durstigen Ruderer bis in die Abendstunden.

Die siegreichen Teilnehmer waren:

Im Boot Alf: Ingomar K., Erich K., Christian D., Elisabeth V., Anne R., Piri K., Günter L., Erich G.
Im Boot Mora: Walter W., Julian W., Veronika H., Martina H, Viktoria L.
Im Boot Freya: Wolfgang Sch., Fritz St., Karl-Heinz T., Gerald K., Wolfgang L.
Im Boot Wotan: Michael F., Birgit W., Hannes W., Helga F., Dieter F., Christl E.
Im Boot Munin: Heinz W., Beatrix H.., Kurt G., Lena Fragner
Im Boot Balder: Willi S., Gerold P., Christian V., Georg T., Franz R.

Hier die Ergebnisliste zu den Sternfahrten 2016: Ergebnis und ein paar Bilder: Bilder Sternfahrt KRV Alemannia

Christian Dorninger, 28.August 2016

Schülerrudertage

Eingetragen bei: News | 0

Schülerrudertage 16. – 19. Aug. 2016

Im Anschluss an den Schulcup meldeten sich 5 Schülerinnen und 6 Schüler zum weiteren Rudertraining mit dem Ziel der Teilnahme an den Niederösterreichischen Landesmeisterschaften am 24. und 25. September 2016 an. Als Vorbereitung dazu wurden im Clubgelände des RV Normannen die „Schülerrudertage“ abgehalten, an denen 4 Mädchen und 6 Burschen teilnahmen. Die Betreuung erfolgte durch Elisabeth DORNINGER, Elisabeth VOGLER, Sarah REISSIG, Michael FEISTHAUER, Walter WIDHOLM und Erich KOLETNIK.

P1040164 P1040179 P1040178

Am Programm standen längere Ausfahrten im Vierer (Rollfähre oder Kuchelau) und die Beherrschung des Skiffs mit Verbesserung der Rudertechnik – aber auch Spiel und Spaß sollten nicht zu kurz kommen. Bei ausgezeichneten Wetter- und Wasserverhältnissen wurden alle Ziele erreicht, ja sogar das Einsteigen in den Skiff im schwimmtiefen Wasser und die ersten Stromkilometer im Skiff. Daneben ließ eine spontane Schlammschlacht am Floß als spielerisches Highlight so richtig erkennen, wie Freundschaft und Teamgeist uns alle näher zusammenbrachten.

Für die Verpflegung sorgte Tunc‘s Mutter. Herzlichen Dank für die vorzügliche Küche. Herzlichen Dank an alle Betreuerinnen und Betreuer und an alle helfenden Hände sowie an alle Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam ist es uns gelungen, im RV Normannen harmonische und erfolgreiche Rudertage unfallfrei und ohne Schaden abzuwickeln. Die positiven Rückmeldungen der Eltern bestätigen, dass die Normannen ihren Bekanntheitsgrad unter den Klosterneuburger Sportvereinen steigern konnten.

Hier geht es zu weiteren Bildern: Schülerrudertage

Erich, 21. August 2016

…aus unserem Gästebuch!

Eingetragen bei: News | 0

5. Juli: Vidya Methukula vom Madras Boot Club (Indien) war – begleitet von Karl Böhm (Leiter des Organising Teams der FISA Tour 2016 im Salzkammergut) – bei uns zu Gast. Nach der FISA-Tour wollte sie noch eine zünftige Ruderpartie auf der Donau kennen lernen. Die Ausfahrt über 40iger Buhne etc. scheint ihre Erwartungen erfüllt zu haben:
„Rowing in the river Danube with the Normannen crew was amazing. The snack after was more relaxing. Thank you Normannen for your hospitality. I hope to row here again.“
WP_20160705_20_32_28_Pro


9. und 10 Juli: 6 Mitglieder des Ruderverein Divonne aus Frankreich (in der Nähe des Genfer Sees) wollten sich einmal die Donau geben. Nach ausführlicher Korrespondenz – vor allem zu Lasten unseres sprachenkundigen Ruderkameraden Lutz Zotti (LIA) wurden 3 Rudertage fixiert, von denen 2 von den Normannen weg geplant wurden. Mit einem kleinen gemischten (LIA – Normannen-) Begleitteam schafften die Gäste immerhin die Strecken nach Greifenstein und Hainburg. Das ist immerhin bemerkenswert, denn ihr Heimatrevier lässt gerade einmal eine 4km-Runde zu.
DSCN6282 DSCN6280 DSCN6271

 

 

 

 

 

 


19.Juli: Mit besonderer Freude begrüßten wir die Crew der ÖRV Jugend-Wanderfahrt 2016 mit Fahrtenleiterin Andrea Ranner (MON) und ihrem Team. Sie waren unterwegs von Stein nach Hainburg. Damit hat die JWf innerhalb von 3 Jahren immerhin die Österreichische Donau zur Gänze befahren. Das wird beim nächsten Rudertag 3 Auszeichnungen „Danubius AUSTRIACUS“ geben !
 P7190047


19. bis 21. Juli: Überraschend suchten und fanden 3 Paddler aus Deutschland (u.a. aus Wuppertal) auf ihrer Fahrt von Straubing nach Budapest Quartier bei den Normannen. Sie waren für unsere Gastfreundschaft sehr dankbar und genossen 2 Ruhetage in Wien. Besonders angetan waren sie vom Stift Klosterneuburg (das hat uns nicht gewundert).


21. bis 25. Juli: Ein Jugend-Team aus Rinteln an der Weser verbrachte am Ende ihrer Wanderfahrt von Bayern nach Wien noch einige Ferientage in Klosterneuburg, natürlich vor allem für Sightseeing in Wien.

 

Fritz Stowasser

Wanderfahrt Netze

Eingetragen bei: News | 0
„Hauptsache weg“: Eine Wanderfahrt durch Pommern, entlang der Netze. 16. bis 24. Juni 2016
Mit diesem Motto, entstanden aus dem eher müden Fußballmatch Deutschland gegen Polen bei der Euro 2016 in Frankreich, verbrachten 5 Normannen 9 Tage in Polen und legten in 7 Rudertagen 224 km auf der Netze, die die Weichsel mit der Warthe verbindet, zurück. Karte_Netze
In Bromberg (Bydgosch) startet eine, von Lukas Kacmarek (RV Tryton in Posen), perfekt organisierte Wanderruderfahrt entlang der Netze bis zur Warthe. 14 Ruderer, davon 5 Normannen und 8 Deutsche, wagen das Abenteuer. Woschi, Lisi, Helga, Andrzej und Christian von den Normannen und Jürgen, Dieter, Gert, Wolfgang, Rolf, Heinz vom RV Turbine Grünau in Berlin, Almuth aus Schwerin und natürlich Lukas als Fahrtenleiter. Das Durchschnittsalter der Reisegruppe Netze_07_2016ist 65,6 Jahre (von 55 bis 80). Also keine Frischlinge. Am 16.Juni bei noch leichten Regen legen wir ab.Netze_05_2016 Je weiter wir auf dem noch künstlichen Netze Kanal Richtung Westen fahren, desto stärker wird das Gewitter. Hier entpuppt sich das Motto „Hauptsache weg“ als sehr passend. In den zu überwindenden Schleusen (in Summe 16) donnert und blitzt es. Lukas überlegt schon, ob wir nicht abbrechen und die Boote auf das Begleitfahrzeug zu packen. Zum Glück lässt das Unwetter nach und wir erreichen rechtzeitig unser Tagesziel. Im Hotel können wir die Wäsche trocknen und herrlich warm duschen. Lukas hat dafür gesorgt, dass wir jeden Tag mit den verschiedensten polnischen kulinarischen Spezialitäten versorgt werden. Auch das polnische Bier und Wodka ist ausgezeichnet. In den folgenden Tagen haben wir aber Glück mit dem Wetter. Es ist nicht zu heiß und die kleineren kurzen Regeneinlagen (vorwiegend bei den Schleusen) stören nicht wirklich. Wir rudern ungestört durch wunderschöne Landschaften mit einer eindrucksvollen Flora und Fauna (Eisvogel, Kuckuck, Störche, Dohlen, Raubvögel) und genießen die polnische Gastfreundschaft. Wer hier abnehmen will, hat es schwer. Die deutschen Ruderkollegen sind zwar teilweise anstrengend, aber sehr nett. Nach den durchschnittlich 30 km eher gemütlichen Ruderfahrten pro Tag, bleibt noch genug Zeit für diverse Stadt- bzw. Dorfbesichtigungen, die Lukas zumeist durch einheimische Führer organisiert hat.
Am 23. Juni erreichen wir unser Endziel in Landsberg an der Warthe (Gorzow) und übernachten im luxuriös ausgestatteten Ruderverein in Gorzow. Am nächsten Tag ist großes Abschied nehmen und wir fahren mit dem Zug noch nach Berlin. Eine kulinarisch und landschaftlich eindrucksvolle Ruderwoche ist zu Ende. Ich kann allen diese, von Lukas Kacmarek komplett durchorganisierten Wanderruderfahrt, angefangen von den gut ausgestatteten Ruderbooten, gekühltes Bier bei den Mittagspausen bis zu den Transferen vom Bootsausstieg zu den Unterkünften, von Herzen weiterempfehlen.

Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt: Bilder

Bericht mit Bildbeschreibung zum Download: Wanderfahrt Netze 

Christian, 16.07.2016

27. Traunsee-Masters-Meeting

Eingetragen bei: News | 0

Das 27. Traunsee-Masters-Meeting (Österreichische Mastersmeisterschaften) ging am Samstag den 09. Juli 2016 über den Traunsee. Am Regattamorgen zeigte sich das Wetter nicht gerade von seiner besten Seite, starker Regen und Wind von Süden verursachten eine Startverschiebung um 90 min. Die Wettervorhersage sollte recht behalten und so konnte pünktlich um 12:00 Uhr gestartet werden. Der Wind erwies sich als sehr hartnäckig und so fanden die ersten Rennen bei sehr schwierigen Bedingungen statt. Als Neuerung der heurigen Regatta ist die Erweiterung der Rennen um den Achter und ganz besonders, die Teilnahme der Ruderer an den Paralympics in Rio zu erwähnen. Am Start waren 3 Männer A Einer und ein Mixed A Vierer mit Steuerfrau.

4 Normannen nahmen an den Wettfahrten teil, Willibald STUPPAN, Peter INMANN, Franz REIL und Ingomar KERN starteten, teilweise in Renngemeinschaften, bei insgesamt 4 Rennen. Ein Klassensieg der Renngemeinschaft Pirat, LIA und Normannen im Doppelvierer (M-Männer H) gerudert von STUPPAN Willibald (NOR), INMANN Peter (NOR), CZICZEK Martin (LIA), und TESARIK Christian (PIR) und der Sieg im Achter (M-Männer H) der Renngemeinschaft Pirat, Albatros, Wels, LIA und Normannen gerudert von KOSKA Willy (ALB), STUPPAN Willibald (NOR), INMANN Peter (NOR), MÜLLNER Gerhard (WEL), SINZINGER Karl (PIR), FASSL Franz (PIR), CZICZEK Martin (LIA) und TESARIK Christian (PIR), am Steuer MAYR Felix, ist das Ergebnis der Regatta am Traunsee.

Traunsee_01_2016 Traunsee_02_2016 Traunsee_03_2016 Traunsee_04_2016 Traunsee_05_2016 Traunsee_06_2016

Die Mannschaftswertung des 27. Traunsee-Masters-Meetings ging an den Ersten Wiener RC LIA gefolgt vom Wiener RK Argonauten und dem Linzer RV Ister. Detailergebnisse unter www.gmundner-ruderverein.at.

Der Ruderverein Gmunden hat als Gastgeber und Organisator der 45. Traunsee-Jugendregatta und dem 27. Traunsee-Masters-Meeting wieder eine perfekte Regatta veranstaltet. Ein herzliches Dankeschön an den Ruderverein Gmunden und an alle Schiedsrichter und Mitglieder der Jury für die Durchführung und Überwachung der Wettfahrten.

Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht am Traunsee, viele nette Leute und Ruderkollegen, tolle Organisation, ausgezeichnete kulinarische Versorgung, eine wunderschöne Kulisse und viele spannende Rennen versprechen ein Wiedersehen im nächsten Jahr zum 28. Traunsee-Masters-Meeting 2017 beim Gmundner Ruderverein.

Ingomar, 11. Juli 2016

3. Sternfahrt Pirat

Eingetragen bei: News | 0

 

4. Platz für die Normannen!

Bei herrlichem Sommerwetter fand am Samstag den 2. Juli 2016, die 3. Sternfahrt zum Ruderverein Pirat auf dem Programm. Zahlreiche NormannInnen machten sich mit unterschiedlichen Zielen auf den Weg, um eine möglichst gute Platzierung für unseren Ruderverein zu erreichen. Eine Mannschaft ruderte bis Tulln, eine andere bis Muckendorf, Badestopps und Labungsstopps durften dabei nicht fehlen. Weitere Infos folgen…IMG-20160703-WA0006

IMG-20160703-WA0003IMG-20160703-WA0005IMG-20160703-WA0002

Ingomar, 03. Juli 2016

Das große Finale zum 1. Klosterneuburger Schul-Cup 2016

Eingetragen bei: News | 0

Am Samstag, den 4. Juni 2016 fand das große Finale zum 1. Klosterneuburger Schul-Cup 2016 statt. 5 Mannschaften aus der Neuen Mittelschule Hermannstraße und dem BG/BRG Klosterneuburg trainierten und übten seit April mit großem Eifer und Fleiß für diese Regatta. Unter der Schirmherrschaft unseres Bürgermeisters, Mag. Stefan Schmuckenschlager, selbst Mitglied des Rudervereins Normannen, wurde im „Gschirrwasser“, einem Nebenarm der Donau, um den 1. Klosterneuburger Schul-Cup gerudert. Es galt eine Strecke von ca. 300m so schnell als möglich zu bewältigen. Die Bedingungen waren hervorragend – Sonnenschein, warme Temperaturen und nahezu Windstille. Die Mannschaften konnten sich am ruhigen Wasser ungestört auf die eingeübte Rudertechnik konzentrieren. In 2 Vorläufen wurden die Finalisten für den 1. Klosterneuburger Schul-Cup ermittelt. Für das Finale qualifizierte sich eine Mädchen- und eine Burschenmannschaft des BG/BRG Klosterneuburg. In einem spannenden, knappen Rennen setzte sich das Boot von Valentin Fradinger, Paul Thoma, Andreas Blaha und Tunc Gyrcan und Steuermann Clemens Dorninger durch und gewann den 1. Klosterneuburger Schul-Cup 2016.

Die Entwicklung der Rudertechnik der Mädchen und Burschen innerhalb der kurzen Vorbereitungszeit war enorm. „Jeder Teilnehmer kann stolz auf sich sein!“.

Der Ruderverein Normannen bedankt sich bei allen Teilnehmern, den Sponsoren und allen fleißigen Helfern, die an der erfolgreichen Durchführung der Regatta beteiligt waren.

DSC_1026 DSC_1098

Alle Bilder befinden sich in unserer Medienbibliothek: Bilder zum 1. Klosterneuburger Schul-Cup 2016

Der Abschlussbericht über den 1. Klosterneuburger Schul-Cup 2106 befindet sich hier: Abschlussbericht von Erich Koletnik

Ingomar, 05. Juni 2016

Ruderwoche Seeboden 2016

Eingetragen bei: News | 0

In der 2. Maiwoche, fand heuer zum 17. mal, die Rudertrainingswoche der Normannen in Seeboden am Millstätter See statt. Am Programm standen neben den „gemütlichen“ Ausfahrten der Wanderruderer, Rennvorbereitungstraining als auch Techniktraining. Wie immer bot der Millstätter See ausgezeichnete Bedingungen, zwar waren heuer die Sonnenstunden ziemlich rar, und teilweise mussten wir mit ein wenig Regen zurechtkommen, dafür war aber er Wind, bis auf wenige Ausnahmen, heuer kein Thema. Die Trainingseinheiten konnte daher unter nahezu besten Bedingungen stattfinden. Die Einheiten am Morgen waren besonders gut, windstille, keine Linienschiffe und keine Spaßboote mit Wasserschi oder Bubbles und Bananen zerstörten mit ihren Wellen den morgendlichen Spiegel. Rhythmus, Balance, Bootslauf, Technik, all diese Parameter konnten ohne äußere Einwirkungen geübt, trainiert und genossen werden. Gerade für uns als Stromruderer sind solche Bedingungen selten und daher etwas ganz Außergewöhnliches. Seeboden_W_004So sind wir, ob in der Kuchelau oder am Strom und im Gschirrwasser doch eher eingeschränkt, „enge“ Bahnen, immer wieder andere Boote oder Sportler die ihrem Training nachgehen und manchmal auch andere Hindernisse die es zu umfahren gibt. Auf dem Millstätter See ist das ganz anders, diese Weite und die Freiheit auf mehreren Kilometern keine Rücksicht auf andere Boote und Hindernissen nehmen zu müssen, ermöglicht eine ganz andere Art von fokussierten und konzentrierten Training. Erstaunlich ist, wir waren immerhin mit bis zu 10 Booten zu gleich am Wasser, dass man teilweise das Gefühl hatte ganz alleine auf dem See zu sein, keines der anderen Boote war zu sehen. Seeboden_W_002Speziell im Einer war das eine ganz besondere Stimmung. Nachmittags war es ein wenig anders, aber trotz allen Linienschiffen und den Bespaßungsmotorbootfahrten gab es immer noch ausgezeichnete Bedingungen.

An dieser Stelle sei den Organisatoren Willibald STUPPAN, Erich GEISER, Dieter FELSINGER und Erich KOLETNIK ein besonderer Dank auszusprechen. Die Einteilung der Boote, welche und wie viele werden benötigt, wer fährt mit wem und wann fährt wer, stellte das Team täglich 2-mal auf die Probe. Mit ihrer langjährigen Erfahrung wurden alle Boots- und Mannschaftswünsche erfüllt. Ein herzliches Dankeschön dafür. Auch einen besonderen Dank für die beiden Bootstransporteure Christian DORNINGER, und Karlheinz TRAUTH mit Co-Pilot Wolfgang SCHINDLER, sie haben sich und die Boote gut nach Seeboden und wieder zurück nach Klosterneuburg gebracht. Natürlich durfte auch die alljährliche Wanderung, organisiert von Karl Heinz, nicht fehlen. Am Mittwoch ging es zur Lammersdorfer Hütte, nach einer Wanderung samt Ausblick auf den See von einer anderen Perspektive aus wurde selbstverständlich in der Hütte eingekehrt. Und schließlich, jedes schöne Bild wirkt in einem besonderen Rahmen noch schöner. Im Kollers Spa und Sporthotel fühlten wir uns wieder wie zu Hause. Sehr gutes Essen, gutes Service, der tolle Spabereich und die Herzlichkeit der Familie Koller machte das große Kino am See perfekt.

Fazit: Die Ruderwoche gehört schon zu einem fixen Zeremoniell in der gesamten Rudersaison. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Rudersport, an Land und am Wasser, ist eine enorme Verbesserung der Technik und der damit verbundenen Leistungssteigerung garantiert. Wir freuen uns schon alle, wenn es im nächsten Mai wieder nach Seeboden an den Millstätter See geht, die Planungen dafür haben schon begonnen.

Ingomar, 15. Mai 2016

…alles ist bereit!

Eingetragen bei: News | 0

Alle Boote samt Zubehör sind verpackt. Morgen startet die 17. Ruderwoche in Seeboden am Millstätter See!

Seeboden_004 Seeboden_002

1. Sternfahrt Pöchlarn

Eingetragen bei: News | 0
Gott sei Dank stimmt der Wetterbericht nicht immer!
Die erste Sternfahrt der Saison am 23. April 2016 war angesagt. 9 tapfere Ruderer machen sich ans Werk.
Abfahrt fast noch im Morgengrauen nach Wallsee um dort die 50 km nach Pöchlarn donauabwärts zu rudern. Die Bootsbesetzung wie folgt.
Freya: Widholm Walter – Steuermann, Helga Friedrich, Wolfgang Lenz, Gabor Wild und Christian Dorninger und Mora: Erich Geiser – Steuermann, Elisabeth Dorninger, Wolfgang Schindler, Erich Koletnik. Das Wasser ist ruhig, leichter Wind kommt auf. Es regnet zum Glück nicht, aber es ist trüb und kühl. Im Konvoi geht es im gemütlichen Wanderruderschlag dahin. Gleich zu Beginn, ein Überholmanöver von zwei Schleppverbänden, stromaufwärts direkt auf uns zu, wie eine Wand. Schnell aus der Fahrrinne in Richtung Ufer steuern. Unterhalb von Grein verfolgt uns die Donaunixe – wieder zum Ufer ausweichen. Wenn das so weiter geht? Die Donaunixe hinterlässt heftige Wellen. Zum Glück bleiben die Boote trocken. Die Donau wird wieder breiter und es wird ruhiger am Fluss und wir genießen die traumhafte Landschaft.
Beim Kraftwerk Ybbs wird übertragen. Hier treffen wir auf einige Boote von Donauhort, Lia, Wallsee die teils runter und teils rauf wollen. Das Übertragen ist hier eine besondere Challenge. Es gibt zwar 2 Bootswagerl, aber im unteren Bereich der Staumauer geht es ziemlich bergab und der Weg ist nicht so breit, dass man angenehm neben dem Boot gehen kann. Dann kommt aber das Beste! Ziemlich enge, hohe Stufen in drei Bahnen und dann noch ins Wasser, genau im starken Kehrwasserbereich. IMG-20160426-WA0003Die Sculls werden eingesetzt und zurecht gelegt und die Seesäcke in den relativ schweren C Booten verstaut. Zuerst die Freya rein. Dann folgt die Mora, alles hat geklappt. Der diese Anlegestelle durchdacht hat, sollte jeden Tag Boote ins Wasser lassen. Dann wäre das wohl schnell umgebaut.
Die schöne Wachau in ihrer grünen Pracht – Strudengau, Maria Taferl – Wolfgang Schindler ist hier wirklich ein Wasserfremdenführer.
Zwischendurch, kurz vor Pöchlarn wird es richtig warm – die Sonne zeigt kurz ihre Zähne.
Die letzten Kilometer ziehen sich ein wenig in die Länge und dann ist endlich die Anlegestelle von dem Ruderklub Pöchlarn zu sehen.
Erich Geisers Idee noch bis zur Brücke zu rudern, wird einstimmig abgelehnt. Jeder freut sich schon darauf, die müden Muskeln zu strecken und das Boot aus dem Wasser zu hieven.
Dann ab zu den berühmten hausgemachten Marillenpalatschinken  des Pöchlarner Rudervereins. Erst jetzt beginnt es leicht zu regnen. So hat unsere Strategie des frühen Startes seine trockenen Früchte getragen. Die Stimmung ist prächtig und mit 882 Punkten landen wir auf dem 7 Platz.
Elisabeth, 26. April 2016

Training zum Schul-Cup 2016

Eingetragen bei: News | 0

Derzeit finden die ersten Übungsstunden und Trainings zum Schul-Cup statt. Mädchen und Burschen aus der Hermannschule und dem Gymnasium sind mit Eifer dabei. Von der ersten zur zweiten Kursstunde lassen sich bereits große Fortschritte erkennen, obwohl es noch ein weiter Weg bis zum Finale ist.Schulcup_02 Schulcup_04 Schulcup_07

Ingomar, 20. April 2016

 

 

Schnupperrudern

Eingetragen bei: News | 0

Am Samstag, den 15. April 2016 ab 15:00, konnten sich zahlreiche Ruderinteressierte selbst ein Bild von unserem schönen Sport machen. Mit insgesamt 3 Booten, 10 Ruderplätzen, ging es nach kurzer Einführung gleich ans Boot und aufs Wasser. Aller Anfang ist schwer, zumal sehr viel Eindrücke und Anforderungen zugleich auf den Ruderer einwirken, aber es hat durchwegs Spaß gemacht. Wir freuen uns auf jeden Fall einige „Schnupperer“ demnächst wieder bei uns im Verein begrüßen zu dürfen.

Schnuppern_02

Mehr Bilder befinden sich in unserer Medienbibliothek: Schnuppern 2016

Es wird weitere Termine zum Schnuppern geben die wir im Terminkalender bekannt geben werden – also immer wieder reinschauen und mitmachen.

Ingomar, 18. April 2016

 

Bootstaufe einmal anders…

Eingetragen bei: News | 0

Anlässlich des Servicetages zur Pflege und Verschönerung unseres Vereinsanwesens, erhielt die Normannengerätschaft Zuwachs. Mjölnir = Magischer Hammer vom germanischen Gott THOR, sorgt fort an für einen kurzen Rasen.

Dank unseres Hauswartes Christian, der in vielen Arbeitsstunden den Hammer stählte, um ihn so für den harten Normannenalltag zu rüsten, steht ein weiteres Hilfsmittel zur Verfügung. Damit Mjölnir alle Untiefen unseres Grundstückes unbeschadet übersteht wurden, mit einer Opfergabe, die Beschützergeister beschworen.

WP_20160416_10_00_47_Pro

Nach erledigter To-Do Liste genossen wir dann das herrliche, sommerliche Wetter und verbrachten einige gemütliche und lustige Stunden, mit alten Rudergeschichten, in unserem Verein.

WP_20160416_12_45_44_ProWP_20160416_12_21_30_Pro

Mehr Bilder in der Mediathek: Servicetag

Ingomar, 18. April 2016

 

Inn River Race Passau

Eingetragen bei: News | 0

Peter Inmann ging als Normanne in der RGM Pirat/Normannen im Doppelachter beim Inn River Race in Passau an den Start. Die Mannschaft konnte sich bei der mit über 600  Startern stark besetzten Regatta erfolgreich behaupten. Der Achter war schneller als alle Achter des jüngeren Altersschnittes, in einer fiktiven Rechnung mit Relationszeiten wurde sogar die drittbeste Zeit von allen 40 Achtern erzielt .

PIvk252
Wir gratulieren unserem Rennprofi Peter.

Willi, 14. April 2016

Anrudern 2016

Eingetragen bei: News | 0

Am Sonntag, den 10. April 2016 pünktlich und 10:00 Uhr, ertönte vom Floss der Nibelungen das Kommando „attention go!“ 13 Boote mit insgesamt 45 RuderInnen der Vereine Alemannia, Donauhort, Nibelungen, Pirat und der Normannen trotzten den kühlen Temperaturen und dem lebhaften Nordwind und eröffneten offiziell die Rudersaison 2016. Begleitet von den Wünschen unseres Obmannes, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel zu haben und eine immerwährende glückliche und gesunde Heimkehr ging es in enger Formation Richtung Kritzendorf. So kräftig uns der Wind entgegen blies, so wunderbar leicht und flott ging es nach der Wende mit Schiebewind Richtung Vereinshaus, wo uns ein wunderbarer Empfang mit herrlichen Köstlichkeiten bereitet wurde.
Unsere Damen, unter der organisatorischen Führung unserer Elisabeth, sorgten für das Leibliche wohl, Gemüselasagne, Erdäpfelgulasch, Faschierte Laibchen und so weiter und so fort standen auf der Speisekarte. Als Nachtisch durften die selbstgemachten Mehlspeisen natürlich nicht fehlen. Ein herzliches Dankeschön an unsere Damen für das tolle Mittagessen.
Besonders freute es uns, dass wir so viele Mitruderer der anderen Vereine bei uns im Normannenhaus begrüßen durften.

Ein paar Bilder findet ihr in unseren Medien: Anrudern 2016

Ingomar, 12.04.2016

 

Training der anderen Art

Eingetragen bei: News | 0

Ein Training der etwas anderen Art absolvierten einige interessierte Normannen. Dabei ging es nicht um Balance, Schlaglänge, Rhythmus, Bootslauf oder Kraft und Ausdauer sondern um Übersicht und Gewicht – und zwar um die „Höchstzulässige Gesamtmasse“ unseres Kraftfahrzeug- Anhängergespannes für den Bootstransport. Da dieses Gewicht über den 3,5t liegt, die man mit dem Führerschein der Gruppe B ziehen darf, wurde es bei Einigen notwendig, um der Straßenverkehrsordnung zu entsprechen, das erlaubte Gewicht anzupassen, um zukünftig Bootstransporte durchführen zu können.

Dies geschah im Form der Absolvierung der theoretischen und praktischen Ausbildung gemäß § 2 Abs. 2 Zif. 2 lit. c Führerscheingesetz 1997 – „Code96“. Damit ist es erlaubt, eine Fahrzeugkombination mit einer höchstzulässigen Gesamtmasse von 4,25t zu lenken.

Also zurück in die Fahrschule, bzw. zum Theoriekurs im Ruderverein und dann mit unserem Vereinsbus, oder mit Privatfahrzeugen und dem Schröderanhänger auf den Übungsplatz der Fahrschule Klosterneuburg. Code96-2Neben einigen Übungen zum Rückwärtsfahren und Einparken zählte auch das rückwärts Heranfahren an eine Ladebucht zu den Praxisübungen. Nach erfolgreicher Absolvierung der technischen Übungen, ging es dann in den „Verkehrsstrom“. Ausgiebige Ausfahrten standen auf dem Programm, viele Kreuzungen und Kreisverkehre wurden bewältigt und umrundet, Engstellgen gemeistert und die Verkehrsbuhnen am Stadtplatz bravurösest überfahren. Schließlich und endlich erfolgte zum Abschluss noch die enge Einfahrt in unser Vereinsgelände, rückwärts selbstverständlich.

Ein Dank an die Fahrschule Klosterneuburg für die Durchführung und die flexible Termingestaltung.

In Zukunft ist der Ruderverein Normannen bei all seinen Ausfahrten, Sternfahrten und Wanderfahrten landseitig gut gerüstet und wir wünschen uns und allen die für unseren schönen Sport unterwegs sind eine gute, sichere Fahrt und eine gesunde, glückliche Heimkehr.

Ingomar, 01.März 2016

 

Langlaufwoche Bad Mitterndorf

Eingetragen bei: News | 0

Ein Highlight für die Normannen im Winter ist die Langlaufwoche in Bad Mitterndorf. Der Ort zeigte sich von seiner besten Seite und verwöhnte uns mit Sonne, Schnee und herrlich gespurten Loipen.  Das Hotel Kogler mit seinem gemütlichen Ambiente verwöhnte uns wie jedes Jahr mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten sodass wir den Termin vom 11. – 18.02.2017 bereits wieder fixiert haben. Bitte vormerken!

MAX_20160211_00787MAX_20160209_00754MAX_20160207_00729

 

 

 

 

 

Gerold, 17. Februar 2016

Des einen Freud, des anderen Leid…

Eingetragen bei: News | 0

DSCN6156So unerfreulich die frühlingshaften Temperaturen für die Wintersportler sind, so erfreulich sind diese für uns Ruderer. Durch die milden Winter der vergangenen Jahre ist es möglich, nahe zu das ganze Jahr zu rudern. Es sind, bis einschließlich heute, wunderbare und schöne Ausfahrten möglich. Einerseits ist es der niedrige Wasserstand und andererseits ist die Berufsschifffahrt sehr eingeschränkt und die privaten Motorboote befinden sich im Winterschlaf. Die Donau ist teilweise spiegelglatt. Nur der Wind ist manchmal der Spielverderber.

Heute Morgen waren wir im Doppelsechser Richtung Wien unterwegs. Leichter Wind von Südost, herrlicher Sonnenschein, kaum Schiffe und ein unkritischer Wasserstand machten die Ausfahrt zu einem wunderbaren Erlebnis.

All jenen die eine Alternative zum Wintersport suchen kann man das Rudern wirklich empfehlen, ein Hinweis dazu, es gibt im Frühjahr wieder die Möglichkeit, bei den Normannen, das Rudern zu erlernen.

Den Wintersportbegeisterten, die sich gerade auf der Suche nach dem Schnee befinden, wünschen wir, 1. dass sie fündig werden und 2. eine gesunde und gute Heimkehr.

Samstag, 30. Jänner 2016

Christl Hörbiger – Ehrensenatorin der TU Wien

Eingetragen bei: News | 0

Christl, Ehrenmitglied des Ruderverein Normannen, erhielt den Titel Ehrensenatorin der Technischen Universität Wien. Im Rahmen einer Akademischen Feier am Freitag den 4. Dezember 2015 wurde die Tätigkeit von Christl als Familiengesellschafterin des HOERBIGER-Konzerns durch den Em. O. Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Wojda gewürdigt.

Wir freuen uns mit Christl über diese Ehrung und gratulieren ihr dazu sehr herzlich.

Christl war schon in der Jugend als Ruderin und Schwimmerin aktiv und wurde 1975 Mitglied bei den Normannen. Soweit es ihre berufliche CHEhrung004CHEhrung009CHEhrung008Tätigkeit erlaubte, war sieund a bei vielen Sportaktivitäten mit dabei. Wir denken an viele schöne Stunden im Ruderboot n gemeinsame Skiausflüge. Ganz besonders freut es uns aber, dass sie in diesem Jahr wieder beim Rudern mit dabei war.

Wir denken in diesem Zusammenhang auch an die Unterstützung, die Sie immer wieder unserem Verein zukommen ließ und möchten ihr auch an dieser Stelle dafür danken.

Wir wünschen ihr gute Gesundheit, viel Erfolg in ihren umfangreichen Aktivitäten und dass sie auch im nächsten Jahr im Kreise der Normannen beim Rudern und am Vereinsleben aktiv teilnehmen kann.

© Willibald STUPPAN, 04. Dezember 2015

Grüße vom Nikolo

Eingetragen bei: News | 0

Am 6. Dezember kam der Nikolo am Floß vorbei und fand eifrige Normannen, die kurz vor dem Ablegen waren.

Nikolo_Ausfahrt_klein

120. ordentliche Jahreshauptversammlung

Eingetragen bei: News | 0

Am 26. November 2015 fand die 120. ordentliche Jahreshauptversammlung des Ruderverein Normannen statt. Geleitet wurde die Versammlung vom Obmann Ing. Michael FEISTHAUER in gewohnt souveräner Manier. Er begrüßte zu Beginn den Ehrenobmann DI Gerald KREPS, als Ehrenmitglieder Christl HÖRBIGER, Willibald STUPPAN und Dr. Wolfgang SCHINDLER neben allen anderen Mitgliedern.

 

Ehrungen:

Christl HÖRBIGER wurde für 40 Jahre und Ing. Günther DEMEL für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt.

Kilometerpreisehrungen für:

  • Renate PODESSER, 1.583 km – Frauen
  • Erich KOLETNIK, 4.412km – Männer
  • Lukas WENINGER, 724km – Junioren
  • Veronika HOVARKA, 320km – Schülerinnen
  • Alexander MENSCHIK, 74km – Schüler

Die Gesamtkilometerleistung in der Saison 2015 war mit 53.922 km fast gleich wie im Vorjahr mit 54.360 km.

Preisverleihungen:

Auch heuer wurde bei unserem „Breitensportwettbewerb“ Row47 wieder erbittert um den Sieg und um die Platzierungen  gekämpft. Unser Fahrwart und Organisator von Row47, Erich KOLETNIK, konnte letztendlich folgende Reihenfolge verkünden:

  1. Platz: Erich GEISER – 100 Punkte (886 km/45 Ausfahrt)
  2. Platz: Albert VISVADER – 97 Punkte (851 km/41 Ausfahrt)
  3. Platz: Anne ROSENITSCH – 95 Punkte (744 km/42 Ausfahrt), geteilt mit Christian DORNINGER- 95 Punkte (830 km/40 Ausfahrt)

Im Anschluss wurde nach Feststellung der Beschlussfähigkeit mit der Abhandlung der Tagesordnungspunkte fortgefahren.

Bericht des Vorstandes:

Unser Obmann berichtete kurz über das abgelaufene Vereinsjahr und gab eine kurzen Überblick über die laufenden Projekte:

  • über die Ruderaktivitäten, Geschichten und Statistiken – Jahresbericht
  • Abschluss zum Bewilligungsverfahren des Floßes
  • die Ernennung zu Bootsmänner für Christian DORNINGER und Ingomar KERN
  • zum Umbauprojekt – Stand der Planung mit dem Verweis, diese Thematik in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gesondert zu behandeln.
  • die Homepage neu

Unser Kassier Mag. Fritz STOWASSER berichtete über den positiven Jahresabschluss und gab eine Vorschau auf das kommende Budget.

Die Rechnungsprüfer Brigitte Schmied und Mag. Georg TOIFL stellten bei einer Einschau die einwandfreie Gebarung fest, worauf die Kassiere einstimmig entlastet wurden.

Wahl des neuen Vorstandes:

Ehrenobmann DI Gerald Kreps übernahm zur Wahl des Vorstandes den Vorsitz. Einstimmig wurde von der Hauptversammlung folgender Vorstand angenommen:

OBMANN Ing. Michael FEISTHAUER
OBMANN STELLVERTRETER Ing. Ingomar KERN
EHRENOBMANN DI Gerald KREPS
1. SCHRIFTFÜHRER Mag. Wolfgang DORNINGER
2. SCHRIFTFÜHRER Heinz WEINWURM
1. KASSIER Mag. Ing. Fritz STOWASSER
2. KASSIER Mag. MAS. Piroska KELEMEN
FAHRWART-BREITENSPORT DI Erich KOLETNIK
FAHRWART-WANDERRUDERN DI Walter WIDHOLM
1. ZEUGWART DI Gabor WILD
2. ZEUGWART Ing. Franz REIL
JUGENDWART
HAUSWART TECHNIK Ing. Christian DORNINGER
ARCHIVAR Dr. Dkfm. Karlheinz TRAUTH
RECHNUNGSPRÜFER Ing. Mag. Georg TOIFL
RECHNUNGSPRÜFER Brigitte SCHMIED

Elisabeth DORNINGER und DI Georg SCHEIBENPFLUG legten ihre Vorstandsfunktionen nieder und wurden für ihre Tätigkeit vom Obmann bedankt.

Anträge:

Die eingebrachten Anträge von DI Gerald KREPS, Dr. Wolfgang SCHINDLER und Willibald STUPPAN wurden nach kurzer und intensiver Diskussion der Hauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt.

Vorschau des Obmannes:

Zum Abschluss der 120. ordentlichen Jahreshauptversammlung wurde vom Obmann eine Vorschau auf die kommende Rudersaison gemacht. In der die Wanderfahrten, die Sternfahrten und das geplante Schulruderprojekt besonders erwähnt wurden. Ein Führerscheinkurs zur Erlangung der Fahrerlaubnis „Code 96“ für den Bootstransport am 20.02.2016 wurde angekündigt.

Allfälliges:

Dr. Wolfgang SCHINDLER berichtete noch über „30 Jahre winterfestes Vereinshaus mit Sauna und Küche“.

Mit der Einladung zur Weihnachtsfeier am 19. Dezember 2015 schloss unser Obmann die 120. ordentliche Jahreshauptversammlung mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra.

Abrudern 2015

Eingetragen bei: News | 0

Am Samstag, den 31.Oktober 2015, ging die Rudersaison 2015 zu Ende. Mit einer gemütlichen Ausfahrt von 21 Normanninnen und Normannen, bei herrlichem Herbstwetter mit auffrischendem Wind aus Südost wurde zuerst stromab gerudert. Wien als herrlicher Rahmen, die Donau ohne Schiffe als Leinwand für ein wunderschönes, herbstliches Rudergemälde.

Bei der Wende ca. bei Stromkilometer 1927,8 trafen sich alle Boote zu einer kurzen Verschnaufpause – und es versteht sich von selbst, dass, wenn Normannen sich treffen, im Ruderboot, wird es gleich ein Bewerb. So kam es auch. Kaum wurde losgerudert begann das „Rennen“ zurück zum Club. Am schnellsten der Doppelachter gefolgt vom Fünfer, die beiden Vierer – untypisch – ruderten „gemächlich“ stromauf. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Mittagessen, ein dreifaches „Hipp-Hipp-Hurra“ für die Geburtstagskinder Ali und Stowi und die Ernennung zum Bootsmann für Christian und Ingomar.

Ein tolles Ruderjahr mit vielen, schönen Ausfahrten, mit tollen Erfolgen für die Rennmannschaften und vielen gemütlichen Stunden im Verein ging zu Ende. Für die kommende Saison allen Ruderern Skull- und Dollenbruch und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

Donnerstag, 05. November 2015 um 09:52

Vogadalonga di Grado 2015

Eingetragen bei: News | 0

Ursprünglich aus einer Idee von Renate PODESSER entstanden, waren auch heuer die Normannen bereits zum 3ten Mal bei der Vogadalonga in Grado stark vertreten. Die Entscheidung nach Italien zu fahren, wurde recht spät getroffen, da konnte Piri KELEMEN nur mit sanfter Beharrlichkeit den Hotelbesitzer überreden, dass Hotel für uns zu öffnen. Letztendlich wagten wir mit 3 Booten ausgerüstet den weiten Weg nach Grado.

Für den Samstag hatten wir uns noch eine Wanderfahrt nach Porto Buso vorgenommen, die wegen des starken Windes voriges Jahr nicht möglich war. Heuer war es sonnig, bei 20° und fast windstill. Das Meer war spiegelglatt, ruhig und wunderschön. Mit der Mora, Freya und Vukasinovic ruderten wir stressfrei die 14,5 km nach Porto Buso. Dort legten wir am Sandstrand auf einer kleinen Insel an und feierten mit ein bis zwei Gläschen Sekt, Lisi und ich, unseren 22. Hochzeitstag. Am Horizont im Norden schimmerten die schneebedeckten Alpen, im Süden blitzte das ruhige Meer. Nach der kleinen Pause ruderten wir durch die mäandrierenden Lagunen wieder zum heimatlichen Hafen. Der späte Nachmittag und Abend gehörte der historischen Altstadt von Grado und einem ausgezeichneten Fischlokal.

Da Krepschen nicht mitfahren konnte, musste für die Regatta noch ein Steuermann/Frau für den zweiten Vierer gefunden werden. Kurzerhand wurde meine Schwägerin Eva schangheit und erhielt am Renntag beim Frühstück noch schnell einen Crashkurs von Renate PODESSER übers Handsteuern von Ruderbooten. Da konnte jetzt nichts mehr schiefgehen. So starteten am 25.10.2015 um 10.05 drei Boote über die 18 km lange Strecke mit Normannenflagge bei der Vogadalonga di Grado 2015.

Die Boote und ihre Besatzung:

  • Mora mit Eva DORNINGER am Steuer, Wolfgang SCHINDLER, DORNINGER Lisi, FRIEDRICH Helga, DORNINGER Christian.
  • Freya mit Eva BOCHKOR am Steuer, Renate PODESSER, DORNINGER Wolfgang, Veronika HOVORKA, Walter WIDHOLM:
  • Und unser Einer mit Steuermann aus dem Jahre 1910 Vukasinovic mit Piri KELEMEN und FEISTHAUER Michael.

Nach dem Startsignal setzten sich die ca. 60 Boote und darunter ein 4er-Boot mit lustigen Amsterdamerinnen bei optimalen Wetter und Wasserbedingungen in Bewegung. Gut gelaunt ruderten wir an Gondeln und Paddlern vorbei, wurden vom Publikum auf den vielen Inseln angefeuert. Bei 2/3 der Strecke gab es eine schwimmende Labstation mit Wasser und Tee auf einem großen Boot. Zum Schluss noch ein Endspurt bis zum Zielsignal.

Danke an Veronika, dass sie Walter und Martina überreden konnte mitzufahren, denke sie haben es nicht betreut. La dolce vita, denn Grado ist immer eine Reise wert. Noch einmal Sonne tanken und auf das Meer blicken.

Mittwoch, 04. November 2015 um 11:06

11. Stromstaffel Nußdorf – Greifenstein

Eingetragen bei: News | 0

Das Highlight für uns Stromruderer ist, gegen Ende der Saison, die Stromstaffel. Zum 11. mal wurden am 17. Oktober wieder die schnellsten Bezwinger des Hindernisparcours von Nußdorf nach Greifenstein auf der Donau ermittelt. Der erste Teil der Strecke, im Doppeldreier,  ist mit seinen, nur oberhalb der Wasseroberfläche befindlichen Hindernissen (festgemachte Kreuzfahrtschiffe), als eher leicht zu beschreiben. Der 2. Teil, im Doppelvierer, und der 3. Teil im Doppelfünfer, von unserem Verein bis zum Strombad Kritzendorf und von dort nach Greifenstein mit seinen Buhnen, der Rollfähre und den zahlreichen Bootsstegen ist bei den Ruderern unter anderem als „Minenfeld“ bekannt. Auch heuer war der Wasserstand wieder sehr schwierig deshalb mussten alle Steuerleute sehr gut aufpassen, um alle Hindernisse zu umfahren und die RuderInnen und das Material heil ans Ziel zu bringen. Trotz aller Vorsicht gab es den einen oder andern Kontakt mit dem Untergrund bzw. den Stegen samt Booten. Gottseidank gab es keine nennenswerten Beschädigungen.

Das Wetter war sehr gut, kühle Temperaturen, leichter bis mäßiger Wind von Nordwesten, teilweise sonnig, so konnte mit vollem Einsatz und maximalem Druck gerudert werden.

8 Staffeln nahmen die ca. 16km lange Strecke in Angriff, wobei die Renngemeinschaft Lia, Pirat in einer eigenen Klasse ruderten. Mit einer Zeit von 1:15,07 waren sie deutlich schneller als die 2. Platzierten und die waren – Wir – in einer Zeit von 1:24,03. Ich finde ein sensationelles Ergebnis, speziell, wenn man die Zeilen von den Geschehnissen im Fünfer weiter unten liest. Der dritte Platz ging an die Renngemeinschaft WSW, Pöchlarn, Pirat, STAW in 1:24,31, die zum ersten Mal an der Staffel teilnahmen. Die Siegerehrung fand heuer bei den Alemannen in Korneuburg statt. Bei sehr guter Stimmung und sehr guter Verpflegung wurde noch bis in den „späten“ Nachmittag gefeiert. Vielen Dank für die tolle Bewirtung.

Der 11. Stromstaffelbewerb war wieder perfekt organisiert, und auch heuer war die Zeitnehmung dank der vielen und exakten Zeitnehmer ausgezeichnet. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkende.

Bericht aus dem Fünfer von Piroschka:

…gegen 10:40 – vor dem Strandbad Kritzendorf. Ich sitze im Normannenfünfer Balder, Franky am Schlag, Christian vor, Lena hinter mir, Walter am Steuer. Mein erstes Rennen auf dem Roll- und nicht auf dem Steuersitz. Vor einigen Stunden ereilte mich W. Widholms Anruf, ich müsste als Ersatzfrau für Stephanie einspringen. Die Mannschaft von sieben weiteren Booten rekelt sich genießerisch in der Morgensonne, wir plaudern, die Donau fließt ruhig dahin. Verdutzt beobachten wir, wie das erste Boot, ein unerfahrener Vierer, den Fluss hinaufmäandert, fast die rote Boje anrempelt, Blatt legt, zurückfährt und in einem steilen Winkel das Ufer ansteuert. Pöchlarner, Austrianer?- allgemeines Rätselraten. Christians Nackenmuskeln beginnen sich anzuspannen wie bei einem jungen Stier. Aufgeregt? Plötzlich erscheinen am Horizont mehrere Boote, die Ruder blitzen in der Sonne wie die Flossen eines Delfinschwarms- sie nähern sich in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Walter wird nervös, versucht unser Boot für die Übergabe in Position zu bringen. Franky kramt noch seelenruhig in seinem Bootssack.

Hurrah! Das zweite Boot sind NORMANNEN! Auslage-Druck aufnehmen – aber was ist da los, unser eigener Vierer rammt uns? Egal, es geht sich aus, jetzt heißt es mit aller Kraft voraus. (Später erfahre ich, warum sie ausweichen mussten.) Irgendwie ist das Ufer aber verdammt nah. KNIRSCH-AUS-WIR STEHEN. Synchron schellen die rechten Füße der Heckmannschaft ins Wasser, Boot ab – leider hat die Bugmannschaft nichts mitbekommen. Wir laufen wieder auf. Franky brüllt: „Walter raus, mit beiden Füssen, abstoßen“. Jetzt klappt`s.

Der Strom hat uns wieder. Hoffentlich hat das Boot nichts abgekriegt, es hat sich gar nicht gut angehört. Franky meint später stromab, wir hätten es versenken sollen, dann hätten wir wenigstens eine Ausrede. Bis zur Silberseebuhne verläuft´s unrund. Walter scheint noch unter Schock zu stehen. Franky gibt mit ruhiger Stimme souverän Steuerkommandos. Bei der Boje höre ich Walters Stimme „Steuer auf!“. Gottseidank, er hat sich erfangen. Wir legen an Geschwindigkeit zu, ich achte auf links vor rechts, Geiser Erichs Ebenen, locker bleiben, alles was ich als Anfängerin im Rennboot im Sommer gelernt habe, es läuft gut, das Boot steht. Unser Schlagmann ist zufrieden, lobt uns. Mich wundert`s nur, dass hinter uns kein anderes Boot zu sehen ist. Doch, kurz nach Höflein auf einmal die Piraten neben uns und zwar stromseitig. „Das ist aber nett, überaus zuvorkommend“ geht mir durch den Sinn. Walter scheint ähnlich zu denken, bedankt sich artig fürs Ausweichen. WIR SIND DOCH NOCH IM RENNEN! Hilfe, die Piraten nähern sich wieder. Franky ruft: „Nicht nachlassen!“ Und dann geht alles Schlag auf Schlag. Wir steigern uns mit jedem Zug, der Abstand vergrößert sich. Schlagzahl 26, 27, 28. Ich bin noch nie so schnell gerudert, spüre meine Kraft. 1000 m noch. 50 Schläge. Franky zählt mit, nach 20 versuche ich mich einige Sekunden lang zu erholen, Franky merkt alles, „Tempo halten!“, schneller, noch schneller. – Normannen im Ziel!“.

Am Ufer entdecke ich Helga. Sie strahlt. Winke ihr fröhlich zu. Christian kann kaum die Arme heben. Der Arme hat sich vollkommen verausgabt. Franky hat für uns Frauen in der Früh noch schnell zwei paar Damenscull mit wesentlich kürzeren Innenhebeln eingestellt. Am Normannenfloss erwartet uns Michael mit der Nachricht, die Normannen sollen Gesamtzweiter sein. Ungläubiges Kopfschütteln unserer Mannschaft während wir das Wasser aus dem Boot leeren und das Loch begutachten. Das kann nur ein Irrtum sein…

Mittwoch, 21. Oktober 2015 um 14:24

16. Rose vom Wörther See

Eingetragen bei: News | 0

Yes – I did it again!

Auch heuer wieder wurde, zum 16. Mal, um die Rose vom Wörther See gerudert. 221 Teilnehmer aus 11 Nation nahmen die ca. 16km lange Strecke von Velden nach Klagenfurt in Angriff. Der Wörther See zeigte sich heuer nicht gerade von seiner besten Seite. Temperaturen um die 12 Grad und Wind aus Ost mit 2 – 3 Beaufort, in den Böen sogar mehr, sorgten bei den Regattateilnehmern für gedämpfte Stimmung. Pünktlich um 11:00 Uhr war es dann so weit. Für die erste Gruppe hörte man das Kommando: „attention – row!“. Alle anderen Gruppen folgten in 5 Minuten Abständen. Die Verhältnisse am See waren sehr schwierig – permanenter Gegenwind verbunden mit unruhigem Wasser. Speziell die später gestarteten Gruppen, hatten mit dem stärker werdenden Wind und den höher werdenden Wellen zu kämpfen, so mussten doch einige Anhalten und Wasser schöpfen.

Die Zeiten der schnellsten konnten sich trotzdem sehen lassen. Bei den Damen war die Siegerzeit 1:14:24, gerudert von Michaela TAUPE-TRAER (RV Nautilus) und bei den Herren gewann Jakob ZWÖLFER (RV STAW) mit einer Zeit von 1:07:12. Schnellste Normannin war Renate PODESSER mit 1:26:07, sie konnte auch ihre Klasse MWE gewinnen, gefolgt von Elisabeth VOGLER in „geschöpften“ 1:49:40, auch Klassensiegerin in MWF. Gratulation an die beiden Damen. Schnellster Normanne war Martin RUTHNER in 1:18:13 danach folgte Franz REIL mit 1:20:41 und ich, Ingomar KERN mit hart erkämpften 1:28:10. Alles in allem konnte sich jeder als Sieger über die unwirtlichen, äußeren Bedingungen fühlen. Bei der Siegerehrung war heuer als Besonderheit die Ehrung jener Teilnehmer, die mehr als fünfmal bei der Rose mit ruderten. Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es nur 2 Personen, die alle 16 Jahre am Start waren. Eine davon ist unsere Renate PODESSER – Hut ab vor dieser Leistung! Der RV Albatros hat sich wieder einmal als erfahrener Organisator präsentiert. Ein ganz besonderer Dank an unseren Franz REIL, der die Boote nach Kärnten und wieder zurück nach Klosterneuburg brachte und uns auch mit Rat und Tat bei Bootseinstellungen und Reparaturen zur Seite stand – vielen herzlichen Dank! Die 16. Rose vom Wörther See war wieder ein Erlebnis und eine tolle Regatta.

Italien, Deutschland, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Tschechen, Belgien, Schweiz, Portugal, Niederlande und Österreich – die teilnehmenden Nationen!

©Ingomar KERN, Dienstag, 13. Oktober 2015 um 00:00

Blaues Band vom Wörther See

Eingetragen bei: News | 0

Der Rennverlauf des Blauen Bandes (16km Achterrennen über den Wörthersee) war von besonders welligen Wasserverhältnissen gekennzeichnet, und stellte für unsere Normannen Crews eine besondere Herausforderung dar. In gleich vier Achtermannschaften gingen Normannen an den Start – Der MIX E Doppelachter mit Stfr. KELEMEN Piroska, KOLETNIK Erich, EPPEL Manfred, DORNINGER Christian, VOGLER Elisabeth, WIENKOPP Stefanie, GEISER Erich, ROSENITSCH Anne, PODESSER Renate mit Start Nr.5 zeigte zum Wiener Achter eine beachtenswerte Steigerung und bewältigte die Strecke in der Zeit von 1:05:00,67. Damit war unser MIX Doppelachter als gesamt 15.- im Gegensatz zum Wiener Achter – schneller als unser Masters Riemenachter. Der MM F Achter + mit Stfr. ERGENS Christl, PRIPFL Gerold, LIST Günter, REIL Franz, MÜLLNER Gerhard, VISVADER Albert, GALLER Kurt, WIDHOLM Walter, STUPPAN Willibald wurde den vielleicht etwas überzogenen Erwartungen nicht gerecht und erreichte in 1:06:54.49   als gesamt 20 das Ziel. Mit der Start Nr.13 hatte der M 8+  laufend mit störenden Wellen zu kämpfen, die besonders im letzten Drittel besonders stark waren, von unserem Boot aber technisch nicht gut bewältigt wurden.

Blaues Band-1 Blaues Band-2

Die Organisation unserer Normannen Teams klappte vor und nach dem Start reibungslos, vor allem Dank des Bootstransportes durch Erich KOLETNIK und dem unermüdlichen Ingomar KERN der an Land alles erdenkliche (Personen und Material) hin und her shuttelte und als besonderes „Highlight“ in seinem Elternhaus/Seehaus die Normannen zu einer hervorragenden Kärntner Brettl Jause einlud.

Peter INMANN bewältigte mit der RGM Pirat/Lia/Normannen im MMF8x in der sehr guten Zeit von 59:59:,71 die Strecke und wurde damit gesamt 7. Fritz KUTMON ruderte mit der RGM Pirat/Lia/Normannen/BRC/Lübeck/Dresden im MXE 8x, und erreichte die Zeit von 1;05;10,46, den gesamt 16 Platz.

Donnerstag, 10. September 2015 um 13:49

5. Sternfahrt Donauhort

Eingetragen bei: News | 0

Bei herrlichem Sommerwetter und guten Windverhältnissen wurden am 29.8. beim Donauhort die Sternfahrten 2015 abgeschlossen. 32 Teilnehmer der Normannen trugen zum guten Endergebnis bei. In der Tageswertung belegte der RV Normannen den ausgezeichneten 3 Platz und konnte damit auch in der Jahres Gesamtwertung den dritten Platz hinter Donauhort und Alemannen erreichen. Eine erfreuliche Steigerung zu den Sternfahrten der letzten Jahre.

Mittwoch, 02. September 2015 um 10:42

3. und 4. Sternfahrt 2015 Tulln, Pirat

Eingetragen bei: News | 0

2015 scheint ein erfolgreiches Jahr für die Teilnahme der Normannen an den Sternfahrten des NRV und WRV zu werden: nach 4 Veranstaltungen liegen wir in der Gesamtwertung auf dem 3. Platz !  Unser Vorsprung auf den viertplatzierten Verein Union Ruderverein Pöchlarn ist zwar nicht sehr groß, aber wenn wir uns anstrengen und alle aktiven Normanninnen und Normannen zur Teilnahme an der 5. und letzten Sternfahrt (Donauhort) bewegen können, sollte der beste Platz, den wir in den letzten Jahren erreichen konnten, zu halten sein.

© Fritz STOWASSER, Sonntag, 02. August 2015 um 12:20

Andrea Geyling auf Besuch bei den Normannen

Eingetragen bei: News | 0

Die Normannen hatten vor kurzem einen prominenten Gast: Andrea GEYLING und ihre Familie aus Boston besuchte mit ihrer Familie unseren Verein. Frau Geyling ist die Enkelin des Architekten unseres Clubhauses, Rolf GEYLING. Obmann Michael FEISTHAUER führte sie durch das Haus, das sie ja nur von Fotographien und Zeichnungen her kannte. Besonderes Interesse fand das Faksimile des Gesamtentwurfes (wegen des Ausbruchs des 1. Weltkrieges konnte nur ca. ein Drittel des Gesamtprojektes verwirklicht werden).

© Michael Feisthauer Sonntag, 02. August 2015 um 12:19

Wien – Mohacs 2015, 4. – 16. JULI 2015

Eingetragen bei: News | 0

Die Idee zu diesem Projekt entstand am Ende der Wanderfahrt ESTLAND 2013. Hans-Heinrich Busse hatte sie für Wanderruderer aus Deutschland und Österreich organisiert – wie so manche davor und danach im Baltikum. Da kam die Frage auf, warum könnte es nicht auch einmal die Donau sein?  Dem spontanen Interesse daran entsprang das Programm: Wien – Mohacs müsste es sein, eine Tour durch unterschiedliche Donau-Landschaften und 3 Länder. Logischerweise übernahmen die ÖRV-Vereine Normannen und Donauhort die Durchführung und stellten unter der Patronanz des ÖRV Equipment zur Verfügung. Bei der Planung wurde auch die Möglichkeit, kulturelle Sehenswürdigkeiten (Bratislava, Esztergom, Visegrad, Budapest u.a.) zu besichtigen, berücksichtigt. So ergaben sich für die beiden Abschnitte 6 (Wien-Budapest) bzw. 5 Rudertage (Budapest-Mohacs) mit einem Ruhetag in Budapest. Die Teilnehmerzahl wurde mit 28 (5/4x+ sowie 3 Landdienste) festgelegt und bis auf den letzten Platz erreicht.

Die Vorfreude der Teilnehmer war groß und was das schönste war, sie wurde von der Wirklichkeit übertroffen: Perfektes, manchmal zu heißes Wetter und ein idealer Wasserstand luden immer wieder zu erfrischenden Badepausen ein. Das und eine selten harmonische Gruppenstimmung halfen über die Anstrengungen und die eine oder andere Unzulänglichkeit der Infrastruktur hinweg. Mit dabei auf 508 km Donau waren von den Normannen Christl ERGENS, Gerhard UNGER, Walter WIDHOLM, Wolfgang SCHINDLER und Fritz STOWASSER.

Text und Fotos: Fritz STOWASSER

Traunsee Regatta und österr. Mastersmeisterschaft

Eingetragen bei: News | 0

Die Normannen Masters waren heuer wieder mit einem kleinen aber feinen Team vertreten. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Ingomar KERN mit Franz REIL belegten im MM D 2x den sehr guten zweiten Platz. Manfred EPPEL (Möwe Salzburg) Ingomar KERN, Franz REIL, Gerold PRIPFL erkämpften im 5 Boote Feld des MM D 4x hinter Lia Wien den ausgezeichneten zweiten Platz. Willi STUPPAN, Gerhard MÜLLNER, Peter INMANN, Christian TESARIK (Pirat) wurden im MM H 4x in den Kl. E – H Österr. Mastersmeister. Franz REIL mit Veronika EBERT (Austria) siegten überlegen im MIX D 2x. In der Mastersgesamtwertung belegten unter 28 Vereinen die Normannen den 8 Platz mit 22 Punkten. Gmunden mit herrlichem Panorama und traumhaften Wetter war wieder eine Reise wert. Dank an Christian DORNINGER für den Bootstransport und die Unterstützung.

Montag, 13. Juli 2015 um 20:31

Regattabericht Ottensheim I und Ottensheim II

Eingetragen bei: News | 0

Nach zwei Regatten in Ottensheim (25.-26.4. und 30.-31.5.) an denen Lukas WENINGER teilnahm, ist eine weitere Steigerung seiner Formkurve erkennbar. Bei der ersten Regatta am 25.-26.4. bot er am zweiten Tag im Junioren Einer eine souveräne beachtenswerte Leistung, mit dem vierten Platz im A Finale verfehlte er das Podium nur knapp. Seine Stärken konnte er allerdings gleich wenig später beim Wiener-Einer zeigen und entschied die Juniorenwertung mit 15 Sekunden vom dem 2. Platzierten deutlich für sich und sicherte sich somit den Gesamt 5. Platz, aus einem über 40 Teilnehmer großen Starterfeld. Mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen und in einer deutlich besseren Form startete Lukas Ende Mai bei der 2. Ottensheim Regatta, die als Ersatzort für die Klagenfurter Regatta abgehalten wurde.

Am ersten Tag musste er sich im am stärksten besetzten Vorlauf den Gegnern stellen und erreichte dort mit persönlicher Bestzeit in einem harten Rennen knapp den 3. Platz, und damit am Nachmittag einen Start im B-Finale. Mit einem 2. Platz im B Finale schaffte er wieder knapp persönliche Bestzeit und wurde gesamt 8. Der 2. Tag verlief leider weniger erfreulich. Trotz eines entzündeten Nervs im Brustbereich nahm er die Rennen mit großen Schwierigkeiten in Angriff. Am Vormittag gelang ihm trotz massiver Schmerzen problemlos eine Qualifikation für das A Finale. Dort konnte er allerdings aufgrund der Verletzung nur wenig im Kampf um die Podest Plätze ausrichten, belegte trotzdem souverän den 4. Platz.

Insgesamt eine zufriedenstellende Leistung, die in den nächsten Wochen und dann auch im Herbst, bei einer ähnlich guten Formsteigerung auf mehr hoffen lässt.

Weiter geht es bereits Ende Juni beim Vienna Nightrow, bevor es dann in die Sommervorbereitung auf die Meisterschaften im Herbst geht.

Mittwoch, 10. Juni 2015 um 11:03

2. Sternfahrt 2015 Normannen

Eingetragen bei: News | 0

159 Ruderer und Ruderinnen aus 12 Vereinen trafen sich bei guten Ruderbedingungen bei den Normannen.

Gesamtsieger mit 3657 Punkten wurde Donauhort vor Normannen (2285 Punkte).

Diese 2 Vereine teilten sich auch den Preis für die meisten Teilnehmer mit jeweils 26 Personen. Die weiteste Fahrt erkämpfte sich die RGM Donauhort/Pirat mit Nathalie ZURR, Daniel DROBIL, Verena MENSCHIK, Fabian LAHRZ.

Älteste Teilnehmerin wurde wie so oft Inge DIRNHOFER und ältester Teilnehmer Sepp STEINPICHLER.

Ein besonderer Dank an die Normannen Crew und die unterstützenden Firmen.

Kassiere: Inge STUPPAN, Gerti PRIPFL Buffet: Lisi DORNINGER (Organisation), Gerti SCHINDLER, Stephanie WIENKOOP, Lena FRAGNER, Christl DEMEL, Inge KOLETNIK, Ellen BÜLL, Anne ROSENITSCH, Brigitte SCHMID, Doris FELSINGER, Helga FRIEDRICH, Grill: Max REITER Ausschank: Sepp MALLESITZ, Joe DEMEL Floß: Willi STUPPAN, Ingomar KERN Auswertung: Piroska KELEMEN, Michael FEISTHAUER Flaggenparade: Wolfgang SCHINDLER, Piroska KELEMEN Grieskirchner Bier: Marcus MAUTNER-MARKOF, Wein: PÖTSCH Weinbau Brot: Fa HOLLANDER Bänke, Tische: Fa WAGNER, FF Klosterneuburg, PÖTSCH Weinbau Getränke Organisation: Gerald KREPS, Wolfgang SCHINDLER, Christian DORNINGER Auf/Abbau des Festplatzes: die starken Frauen und Männer der Normannen.

Donnerstag, 04. Juni 2015 um 08:09

Wiener Einer / Wiener Achter 2015

Eingetragen bei: News | 0

Die Veranstaltung präsentierte sich heuer in einem neuem Format und einem neuen Termin. Am 16.5. wurde an einem Tag in zwei Blöcken jeweils Einer und Achter gestartet. Bei herrlichem Sonnenschein und Gegenwind, abgesehen von einer Einer Kenterung verlief die Veranstaltung ohne Zwischenfall, um ca 20,30h gab es beim Hermann`s Strandbar ein turbulente Siegerehrung. Durch die Einbettung in den Capital Cup (Budapest, Bratislava und Wien) starteten mehr als doppelt so viele  Achter als 2014. Unsere teilnehmenden Normannen schlugen sich hervorragend !

WIENER EINER Ausgezeichnet unser Junior Lukas WENINGER der mit 17,51 die schnellste Juniorenzeit fuhr und damit auch im gesamten Einerfeld die sechsbeste Zeit erreichte. Überlegener Klassensieger auch Erich GEISER mit 20,00 in der Masters Kl I (AD 75+). Auch Franz REIL schlug sich hervorragend wurde in 18,47 mit nur 3sec Rückstand hinter dem mehrfachen Schweizer Schneider Jürg in Masters E (AD 55) Zweiter.

WIENER ACHTER Unsere beiden Achter zeigten ebenfalls beachtliche Leistungen und wurden jeweils Klassensieger.

Achter-1 Achter-2

Der Doppelachter startete in der Mastersklasse G (AD 65+) als älteste Mannschaft des Feldes in der Besetzung Stfr Eva BOCHKOR,  Erich KOLETNIK, Christian DORNINGER, Wolfgang DORNINGER, Elisabeth VOGLER, Elisabeth DORNINGER, Karlheinz TRAUTH, Gerald KREPS, Erich GEISER und wurde mit 17,37 Klassensieger In MM G. Der Riemenachter gesteuert von Helga FRIEDRICH mit Gerold PRIPFL, Franz REIL, Albert VISVADA,  Ingomar KERN, Walter WIDHOLM, Peter INMANN, Günter LIST, Willi STUPPAN steigerte sich zum Vorjahr und wurde mit 16,45 Klassensieger in MM F (AD 60+) und erreichte als zweit ältestes Boot des Feldes von 28 Booten den 18 Rang.

Dienstag, 19. Mai 2015 um 08:01

Ruderwoche Seeboden 2015

Eingetragen bei: News | 0

Die 16. Ruderwoche am Millstättersee bei  Koller`s war wieder ein „Highlight“, konnten wir doch heuer mit 35 Teilnehmern ( inkl. Partnern) einen neuen Rekord verzeichnen. Die Mischung aus Koller`s Wohlfühloase, Rudern am See und der traumhaften Landschaft sind vermutlich die Ursache der Beliebtheit. Heuer rückten wir gleich mit 2 Anhängern voll mit Booten aus, die Organisation klappte vorzüglich. Allen Akteuren vor allem den Hänger Fahrern herzlichen Dank! Mit gesamt 3.566 geruderten Kilometern, einer Bergwanderung, einer Schiffsrundfahrt, Radtouren und Koller`s Annehmlichkeiten war die Woche voll ausgelastet. Am Wasser wurde Technik geschult, Wanderrudern gepflegt, Masters Renntraining absolviert und Videos von einigen Mannschaften aufgenommen. Die Familie Koller mit dem Seehotel-Team bestach wie gewohnt mit  hervorragendem Service.

Der Termin So. 8.- So.15.5.2016 wurde schon fixiert, bitte vormerken.

Dienstag, 19. Mai 2015 um 07:58

1. Sternfahrt Pöchlarn 26. April

Eingetragen bei: News | 0

Pöchlarn war auch heuer wieder ein lohnendes Ziel! Bei idealem Ruderwetter sammelten 170 Teilnehmer aus 16 Vereinen ihre Punkte. Die Normannen waren mit 11 Ruderinnen und Ruderern vertreten und schafften mit 1.010 Punkten und mit dem 6. Platz eine gute Basis für die weiteren 4 Sternfahrten 2014.

Damit nicht genug, legte ein Normannen-Dreier am Sonntag und Montag noch einmal 108 km drauf und ruderte – gemeinsam mit 2 Booten von Donauhort – von Pöchlarn über Altenwörth bis Klosterneuburg.

  1. STERNFAHRT PIRAT AM 24. MAI

Ein für uns Normannen besonders günstig gelegenes Ziel für eine Sternfahrt. Auch kurze Touren – z.B. über Greifenstein nach Langenzersdorf – bringen Punkte für die Normannen. Übrigens zählt diese Sternfahrt auch für den NOR-Bewerb ROW 47!

Mittwoch, 30. April 2014 um 16:36

Die Normannen bei der 1. Sternfahrt 2015 Wallsee

Eingetragen bei: News | 0

Für das Wanderrudern ist eigentlich die 1. Sternfahrt das inoffizielle „Anrudern“ und wie jedes Jahr bisher sehr gut besucht. 160 Ruderinnen und Ruderer aus 11 Vereinen trotzen dem kalten Aprilwetter und steuerten am Samstag, den 18. April das Clubhaus der Sportunion Wallsee –Sektion Rudern/Paddeln an. Die Normannen waren mit 10 Teilnehmern in 2 Fünfern vertreten. Wie immer, wenn das Ziel Wallsee oder Pöchlarn ist, waren die Linzer Rudervereine zahlreich unterwegs und besetzten die ersten 3 Plätze. Für uns Klosterneuburger reichte es diesmal nur zum 8 Platz, da wir pro Teilnehmer weniger Kilometer schafften als die besser platzierten Vereine. Eine Erklärung (keine Ausrede!) dafür ist, dass wir – nicht wie alle von Wallsee startenden Vereine – das stromab liegende Grein ansteuerten.

Die Strecke ist landschaftlich schöner und weniger windanfällig, hat ab den Nachteil, dass die starke Strömung bei der Rückfahrt stromauf die Mannschaften mehr fordert als das Befahren des Stauraumes Wallsee. Trotzdem können wir sehr zufrieden sein: Ellen BÜLL absolvierte ihre erste Sternfahrt, Christian DORNINGER steuerte erstmalig in einem ihm unbekannten Gewässer und löste diese schwierige Aufgabe ausgezeichnet; wir haben mit ihm (bald) einen Bootsmann, in dessen Boot man sich sicher fühlen kann.

© Fritz STOWASSER, Montag, 20. April 2015 um 14:02

Auszeichnungen beim Rudertag 2015

Eingetragen bei: News | 0

„Alles im Lot“ bei den Normannen

„Immer trachten, dass das Ruderboot im Lot ist“ – so lautet die Idee zum Ehrenpreis des Österreichischen Ruderverbandes für den „Breitensportler“ des Jahres, der beim Rudertag 2015 am 21. März dem Normannen-Fahrwart Erich KOLETNIK überreicht wurde. Begründet wurde die Auswahl mit der Entwicklung und Leitung des Projektes „Row 47“   (sinngemäß übersetzt: „rudere an allen 7 Wochentagen“). Es ist ihm damit gelungen, nicht nur „Quereinsteiger“ immer wieder ins Boot zu holen, sondern auch die Aktivität vieler Mitglieder so anzuregen, dass die Gesamt-Kilometer-Leistung der Normannen – ohne signifikante Erhöhung der Mitgliederzahl – gegenüber 2013 um mehr als 25% gestiegen ist ! Weiters wurden Inge und Erich KOLETNIK für 50 Jahre ÖRV mit der goldenen Ehrennadel des Ruderverbandes geehrt. Wir gratulieren herzlich !

Auszeichnung-1Auszeichnung-4Auszeichnung-3

Aber es gab noch weitere Ehrungen für besondere Leistungen von Normannen:

  • Willi STUPPAN hielt den „Äquatorpreis“ in Silber für insgesamt 80.000 km (!) im Ruderboot.
  • Die Leistungen im Segment „Wanderrudern“ von Hans MAXA und Wolfgang SCHINDLER wurden mit der Überreichung der Ehrenurkunde „DANUBIUS ISTER“, die für die Durchquerung Europas auf den Gewässern Rhein, Main, Main-Donau-Kanal und Donau verliehen wird, gewürdigt.
© Fritz STOWASSER, Montag, 23. März 2015 um 16:36

NOR Langlaufwoche Bad Mitterndorf

Eingetragen bei: News | 0

Endlich erlebte die Langlaufrunde der Normannen in Bad Mitterndorf eine Wonne-Winterwoche, die diesen Namen rechtfertigt. Zwei Tage schneite es waagrecht, doch die restliche Zeit lachte die Sonne und das Langlaufen od. Skaten konnte auf super gut präparierten Loipen ausgeübt werden.

Leider waren wir d.J. weniger – es fehlten viele liebe Normanninnen u. Normannen; die anwesende bunt gemischte Gruppe absolvierte den Langlaufsport in allen Kategorien. Jeder holte auf seine Art, das aus seinem Körper heraus was ER od. SIE für nötig hielt. Manche jedoch führten dem Körper mehr zu als sie herausholten.

Die Annehmlichkeiten des Hotel Kogler (Wellness, gutes Essen) stellte alle zufrieden. Jeden Abend gab es Kartenrunden.

Am letzten Abend wurden überraschend die Normannen anlässlich „15 Jahre bei Kogler“, mit einer kleinen Feier geehrt.

Die Herren Kogler (Senior u. Junior) luden zu einem Glas Sekt und überreichten „CONCHITA WURST -Päckchen“ (essbare Dauerwürste), der Altbürgermeister übergab eine Ehrenurkunde und ein Foto von Bad Mitterndorf. LL Chef Gerold bedankte sich und versprach „Wir kommen wieder!“

Der Termin vom 6.-13.2.2016 ist bereits vorgemerkt !

Dienstag, 17. Februar 2015 um 08:01

Österreichische Indoormeisterschaften

Eingetragen bei: News | 0

Am 25. Jänner fand in Salzburg die Indoor Ergometer Meisterschaft statt, die den Höhepunkt zum Abschluss des Wintertrainings darstellt. Nach vielversprechenden Trainingsleistungen von Leonhard und Lukas in den Wochen davor, konnten Beide auf gute Zeiten hoffen. Leonhard musste jedoch aufgrund einer Grippe krankheitsbedingt abmelden.

Lukas startete in der Junioren Klasse A LGW, stellte sich über 2.000m einer starken Konkurrenz kam leider nicht an seine im Training erreichte Bestzeit heran. Mit 7,04,3 (11. Platz) über 2.000m als Leichtgewicht bot er aber eine zufriedenstellende Leistung.

Montag, 16. Februar 2015 um 14:02

Langlaufwochenende am Annaberg: Neuentdeckungen

Eingetragen bei: News | 0

Wie schon seit mehr als 30 Jahren trafen sich unentwegte Normannen auch heuer wieder am letzten Wochenende im Jänner bei „unserem“ Meyer am Annaberg. Wurde in früheren Jahren auf Initiative von Alfons Breitmeyer ein Normannen-Skirennen veranstaltet, entwickelte sich dieser Fixtermin in den letzten Jahrzehnten zu einem Langlauf-Wochenende auf den Loipen der Umgebung. Hausloipe, Lassingloipe und die Loipen zwischen Mitterbach und Mariazell erlauben bei guten Schneeverhältnissen ein gefülltes Programm.

Leider war Schnee in den tiefer gelegenen Routen auch in diesem Jahr wieder Mangelware, aber neue Loipen in der Gegend vom „Wastl am Wald“ begeisterten unsere Langläufer in jeder Hinsicht.

Aber auch die „Winterwandergruppe“ war zufrieden. Die Umrundung des Erlaufsees mit anschließendem Besuch der (am Samstag) menschenleeren Basilika von Mariazell war ein schönes Programm. Dabei entdeckten die wackeren Fußgänger sogar ein mysteriöses Bootshaus: Ist es nur eine Fischerhütte oder ein neuer Ruderverein (vielleicht die bisher unbekannte „Malteser-Rudergesellschaft Erlaufsee“)?

Dienstag, 27. Januar 2015 um 08:56

Am 16. Jänner bei den Normannen „Sail and Row“ und…

Eingetragen bei: News | 0

… andere Wanderfahrten Österreichischer Rudervereine wurden vor einem interessierten Publikum aus 13 Ruderklubs präsentiert. Nach der Einstimmung mit einem abwechslungsreichen Buffet – an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön an das Team um Lisi Dorninger – wurden Bilder von Vereins-Wanderfahrten 2014 von Alemannia (Oder), Normannen (Unstrut-Saale-Elbe), Kornaten („Sail and Row“, Pöchlarn), Donau in Serbien und Rumänien (LIA, Tulln), Hochrhein (ÖRV/Wiking Bregenz), Finnland/Karelien (ÖRV) und Albanien (Pirat) gezeigt. Besonderen Anklang fand der Bericht unseres jüngsten aktiven Ruderers, Julius LAJTHA, der mit großer Begeisterung über die Jugend-Wanderfahrt auf der Donau (Winzer-Passau-Linz) berichtete.

Der Rückblick auf Rudertouren hat bei den Normannen schon Tradition; seit vielen Jahren treffen sich begeistere Wanderruderer in Klosterneuburg um sich gemeinsam der vergangenen Fahrten zu erinnern, Erfahrungen auszutauschen und Ideen für die neue Rudersaison zu besprechen. So wurde aus diesem Abend ein Wanderrudertreffen, das nunmehr vom ÖRV organisiert wird. Und das Clubhaus der Normannen ist dafür ein guter Platz, denn hier wurden schon vor vielen Jahren Pläne für große Wanderfahrten, darunter so manche „Erstbefahrung“ geschmiedet. Auch die erste Durchquerung Europas (Nordsee-Schwarzes Meer) wurde hier beschlossen und in Etappen von Wolfgang SCHINDLER und Hans MAXA erstmalig geschafft.

© Fritz STOWASSER, Freitag, 23. Januar 2015 um 18:39

Weihnachtliches Treffen der Normannen

Eingetragen bei: News | 0

Viele Normannen nahmen am traditionellen weihnachtlichen Treffen der Normannen teil, bei dem auch die Wintersonnenwende (das länger werden der Tage) gefeiert wird.

Elisabeth und Christian DORNINGER zeichneten für die Organisation und warteten mit einigen Überraschungen auf so gab es bei einem stimmungsvollen Feuer im Freien, Punsch zur Begrüßung.

Danach wurde im liebevoll festlich geschmückten Klubraum, das von den Damen Elisabeth DORNINGER, Eva BOCHKOR, Helga FRIEDRICH, Piroska KELEMEN vorbereitete und von Normannen gespendete Buffet, eröffnet. Gestärkt von Speis und Trank rief uns Elisabeth ins Freie zum Floß, wo Teelichter ins Wasser gesetzt werden sollten, aber der böige Wind dieses Vorhaben kaum zuließ. Schließlich eröffnete Obmann Michael FEISTHAUER mit einer kurzen Ansprache den stimmungsvollen Teil des Abends und dankte gleichzeitig den vielen Helfern.

Mit süßem Nachtisch und guten Getränken sowie angeregten Gesprächen saß man noch lange zusammen, etwas später gesellte sich auch noch unser Mitglied Bürgermeister Stefan SCHMUCKENSCHLAGER dazu.

Montag, 22. Dezember 2014 um 10:39

119. Jahreshauptversammlung

Eingetragen bei: News | 0

Traditionell wurde am letzten Donnerstag den 27.11.2014, im ersten Monat des neuen Vereinsjahres, die Jahreshauptversammlung des Rudervereins Normannen abgehalten.

Obmann Ing. Michael FEISTHAUER an der Spitze des Vorstandes, leitete souverän die sehr gut besuchte Versammlung im Klubhaus des Vereines. Der Vorstand berichtete über das vergangene Vereinsjahr. 2014 wurde die Gesamtkilometerleistung auf 54.360 km gesteigert (2013 40.683km), nicht zuletzt auf Grund der von Erich KOLETNIK geschaffenen Breitensportveranstaltung ROW 47.

Kilometerpreissieger wurden:

  • Renate PODESSER 2.098km Frauen
  • Erich KOLETNIK DI 4.401km Männer
  • Lukas WENINGER 1.751km Junioren
  • Benjamin SVETINA 360km Schüler
  • Olivia PETIT 205km Schülerin

Inge KOLETNIK und DI Erich KOLETNIK wurden für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt! Chapeau, Chapeau.

Ingrid BRANDES, Martin RUTHNER, Mag. Walter DEMEL legten ihre Vorstandsfunktion zurück und wurden für Ihre Tätigkeit vom Obmann bedankt.

Die Rechnungsprüfer Frau Brigitte SCHMID und Mag. Georg TOIFL bescheinigten eine ordentliche Gebarung worauf die Kassiere von der Hauptversammlung entlastet wurden.

Im interessant gestalteten Jahresbericht sind die verschiedenen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres nachzulesen wie –

Regattaberichte, Berichte über Sternfahrten, Wanderrudern, Bericht des Kassiers, Zeugwartes und Hauswart.

Neu in den Vorstand aufgenommen wurden Elisabeth DORNINGER und Piroska KELEMEN.

Ehrenobmann Gerald Kreps stellte ein Sanierungskonzept für (Küche, Sanitärbereich und Damenumkleideraum mit Dusche) vor.

Die Generalversammlung sprach sich nach reger Diskussion und Abstimmung für die Notwendigkeit der Umsetzung dieser Erfordernisse aus und beauftragt den Vorstand diese Projekte inkl. Finanzierungskonzept beschlussreif zu machen. Es soll dann im nächsten Jahr im Rahmen einer Mitgliederversammlung, darüber abgestimmt werden.

Nach wie vor ein Problem des Vereines ist es ausgebildete Trainer auf freiwilliger Basis vor allem für die Jugendarbeit zu finden, da der finanzielle Rahmen für die Anstellung von Betreuern nicht vorhanden ist.

In der Vorschau für das Vereinsjahr 2015 erwartet sich der Obmann eine weitere Steigerung des Ruderbetriebes und damit der Gesamtkilometerleistung, die Lösung des Problems der Jugendbetreuung, rege Beteiligung wenn die Normannen Zielort der Sternfahrt sind, erfolgreiche Präsentation des RV Normannen beim Klosterneuburger Sportfest, tatkräftige Unterstützung und Mitarbeiten der Mitglieder bei der Umsetzung verschiedener Projekte.

Mit einem dreifachen Hip-Hip-Hurra wurde die Jahreshauptversammlung beendet.

Sonntag, 30. November 2014 um 20:34

Rose vom Wörther See 2014

Eingetragen bei: News | 0

So eine rege Beteiligung von Normannen bei der Rose vom Wörthersee gab es schon lange nicht mehr. 6 unentwegte stellten sich der Konkurrenz, Renate PODESSER MW E, Lukas WENINGER JM B, Ingomar KERN MM C, Franz REIL MM D, Erich GEISER MM H, Willibald STUPPAN MM I.

Knapp 300 Teilnehmer standen auf der Startliste, 213 genau nahmen das Rennen auf. In großen Blöcken mit 5 Min. Abstand wurden die Teilnehmer in das Rennen geschickt. Die letzte Gruppe mit weit über 40 Booten.

Das Rennen begann verheißungsvoll, leichter Schiebewind und Sonnenschein versprachen einen schönen Wettkampf. Doch es kam anders, noch vor dem Richtungswechsel Dellach kam Gegenwind auf der immer stärker wurde und zwischen Walterskirchen und Dellach besonders spürbar war und bis ins Ziel anhielt.

Die Leistungen waren aber trotzdem durchwegs sehenswert, besonders hervorzuheben die Leistungen unserer Sieger:

  • Renate PODESSER MW E
  • Erich GEISER MM H

Sehr gut schlug sich unser Junior Lukas WENINGER der in seiner Klasse vierter wurde.

Als Aufsteiger des Jahres kann unser Ingomar KERN bezeichnet werden, der erst heuer in die „Geheimnisse“ des Rennbootfahrens eingeweiht wurde und sich schon die Teilnahme an der Rose zutraute. In der heiß umkämpften Klasse MM C landete er im Mittelfeld, Gesamt als 106 von 158 männlichen Startern.

Franz REIL in der Klasse 50+ mit dem größten Starterfeld bot ebenfalls eine ausgezeichnete Leistung und konnte sich mit dem 12 Platz im Spitzenfeld der Gruppe etablieren.

Willi STUPPAN kam mit dem Gegenwind nicht zurecht, war zwar mit dem zweiten Platz in seiner Alterskategorie zufrieden aber nicht mit der erbrachten Leistung.

Dienstag, 14. Oktober 2014 um 14:38

 

Blaues Band vom Wörther See 2014

Eingetragen bei: News | 0

Unsere Normannen Achtercrew:

PODESSER Renate, PRIPFL Gerold, REIL Franz, KERN Ingomar, GEISER Erich, VISVADER Ali, WIDHOLM WALTER, STUPPAN Willibald, Stfr. FRIEDRICH Helga

stellte sich im MM F Doppelachter beim Blauen Band von Velden nach Klagenfurt über den Wörthersee der Konkurrenz.

Mit 30 Achter gab es heuer eine Rekordbeteiligung, leider getrübt durch nass kaltes Wetter. Glücklicherweise ließ zum Start der Regen nach und das Rennen konnte bei fairen Bedingungen abgewickelt werden.

Unsere Normannencrew zeigte eine beachtenswerte Leistung, kam mit Start Nr. 8 als dritte Mannschaft ins Ziel und belegte mit der Zeit 1:02:01,18 in der Gesamtwertung über alle Klassen den ausgezeichneten 14 Rang.

Neben unserem reinen Vereinsachter waren noch weitere Normannen in RGM im Einsatz –

VOGLER Elisabeth erkämpfte im MIX E Achter in der Zeit von 1:05:10,61 den 20 Rang,

INMANN Peter erreichte in einer internationalen RGM (älteste Mannschaft des Feldes) mit 1:02:17,25 den 15 Rang.

Die schnellste Mannschaft (Doppelachter) stellte der RV Wiking Linz in der offenen Männerklasse in der Zeit von 53:54:25.

Sonntag, 14. September 2014 um 11:53

5. Sternfahrt Donauhort

Eingetragen bei: News | 0

Die letzte Sternfahrt 2014 schien zunächst dem Regen fast zum Opfer zu fallen. Trotzdem ließen sich 173(!) Ruderinnen und Ruderer nicht davon abhalten, Donauhort am Nußdorfer Sporn anzusteuern und nach Trockenlegung die Leistungen gegenseitig zu würdigen. Sieger waren wieder einmal die Gastgeber mit einem gewaltigen Vorsprung vor dem übrigen Feld.

Für die Normannen ist es auch heuer nicht so schlecht gelaufen. Danke einer doch regeren Beteiligung konnten wir den 5. Platz in der Gesamtwertung halten. Bei der 5. Sternfahrt gab es dabei einen bemerkenswerten 3. Platz in der Wertung der Teilnehmerzahl (19) und die Auszeichnung des jüngsten Teilnehmers (Benjamin SVETINA). Übrigens: Erich KOLETNIK ruderte an diesem Tag im Einer „Mauer-Mauer“ (52+5km)!

Mittwoch, 03. September 2014 um 08:14

Völkermarkter Ruderregatta 2014

Eingetragen bei: News | 0

Als krönenden Abschluss des Trainingslagers in Völkermarkt, feierte Lukas WENINGER vergangenes Wochenende einen Sieg im leichten Junioren-A Einer. Obwohl ermüdet von der anstrengenden Woche schaffte Lukas bei der 500m Sprintregatta. sich der starken Konkurrenz zu widersetzen und gewann sein Rennen mit einer Zeit von 1:45 und einer Sekunde Vorsprung auf den 2. Platzierten Klagenfurter.

Vielen Dank noch einmal an den RV Donau für die Hilfsbereitschaft und Mitbetreuung in der Woche und an Renate PODESSER Für die tolle Technische Analyse und Inputs.

Sonntag, 24. August 2014 um 09:45

Wienerachter 2014

Eingetragen bei: News | 0

Der erste Höhepunkt des Achterprojektes ist vorbei, 2 Normannen Achter stellten sich beim Wiener Achter der Konkurrenz und haben sich erfolgreich geschlagen. Dank der Initiative von Erich Geiser kam auch ein MIX „Breitensport Achter “ mit der Crew Erich GEISER, Elisabeth DORNINGER, Christian DORNINGER, Wolfgang DORNINGER, Waltet WIDHOLM, Ingrid BRANDES, Manfred RUTHER, Erich KOLETNIK, Stfr. Eva BOCHKOR im Skullboot zustande, und hat die Erwartung übertroffen.

Das zweite Boot startete als Riemenachter mit der Besetzung Willi STUPPAN, Walter INMANN, Günter LIST, Karlheinz TRAUTH, Peter INMANN, Ali VISVADER, Franz REIL, Gerold PRIPFL, Stfr. Helga FRIEDRICH und schlug sich ebenfalls sehr gut. Beide Boote trennte nur eine Sekunde, mit 17,50 der Riemenachter und 17,51 der Doppelachter lagen beide Boote in der Klassenübergreifenden Gesamtwertung auf den Plätzen 6 und 7. Beide Boote, mit dem Altersschnitt von 65 der Riemenachter und 55 der Doppelachter hielten die jüngere Masters Konkurrenz in Schach, lediglich die Mannschaften der Jugend und allgemeinen Klasse lagen vor uns.

Wienerachter-1 Wienerachter-2

WIENER ACHTER – Erlebnisbericht von Christian DORNINGER

Mit Doppel-Erich im Doppelachter!

Nachdem die Idee von Willi Stuppan, heuer beim Wiener Achter zu starten auf vielfaches positives Echo stieß, waren unsere zwei Erichs (Geiser und Koletnik) sehr optimistisch, gleich einen zweiten Achter an den Start zu schicken. Offensichtlich war dabei auch der Hintergedanke, einige Regattaneulinge an ein Renngeschehen heranzuführen.

Mit einigen wenigen Trainingseinheiten gingen letztendlich ein Riemenachter mit Willi Stuppan, Gerold Pripfl, Günther List, Karl Heinz Traut, Franz Reil, Peter und Walter Inmann, Ali Visvader und Helga Friedrich als Steuerfrau und ein Doppelachter mit Erich Geiser, Elisabeth, Christian und Wolfgang Dorninger, Walter Widholm, Ingrid Brandes, Martin Ruthner und Erich Koletnik und als Steuerfrau Eva Bochor an den Start beim Einlaufbauwerk des Donaukanals.

Das Riemenboot hat Startnummer 1 und unser Doppelachter 2. Für Lisi, Wolfgang und mich der erste Start bei einem Rennen. Die Parole lautet: schön Rudern und Boot stabil halten. Zeit ist wurscht, aber wenn es gut läuft, dann Druck aufs Blatt.

Der fliegende Start gelingt recht gut. Es ertönt das Startsignal. Erich Koletnik erhöht leicht die Schlagzahl. Das Boot bleibt überraschend stabil (vielleicht hat da auch Erich Geiser seine Finger, äh Ruderblätter drin). Durch die starke Strömung im Donaukanal zieht das Ufer rasant an uns vorbei. Das Team spielt sich ein. Wo sind unsere „Gegner“, also der Achter mit Startnummer 3. Neues Ziel: der darf uns nicht einholen. Es geht flüssig weiter. Eva steuert optimal durch die Kurven. Plötzlich die Meldung von Erich, dass wir bereits 2/3 der Strecke hinter uns haben. Startnummer 3 ist weit entfernt und unser Riemenachter auch noch in Sicht. Wir sind nicht so schlecht unterwegs. Einige Schläge noch und schon taucht die Urania auf. So noch ca. 200m mit vollem Druck und schon ertönt das Zielsignal. Langsam ausrudern und erschöpft aber happy, legen wir am Floss an. Es gibt noch eine Rennanalyse. Unsere „Trainer“ sind mit uns und unsere Leistung zufrieden. Wir auch. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an beide Erichs und Willi, dass sie keine Mühen gescheut und uns das zugetraut haben.

Mittwoch, 06. August 2014 um 14:09

Wienereiner 2014

Eingetragen bei: News | 0

Unsere Normannen Starter zeigten durchwegs beachtliche Leistungen, obwohl auf Grund des Hochwassers schwierige Wasserverhältnisse herrschten. In den Klassen übergreifenden Gesamtwertung erzielte Lukas WENINGER als 11. mit 19:50 min die schnellste Zeit der gestarteten Normannen. Knapp dahinter Leonhard BÜLL mit 20:27 min. Von den älteren Semestern ragte Franz REIL als 13 mit der Zeit von 19:59 min hervor, Franky gewann damit die Mastersklasse E. Oldie Willi STUPPAN landete als ältester Teilnehmer mit der Zeit von 22:20 an der 31. Stelle in der Gesamtwertung. Elisabeth VOGLER startete heuer für Normannen und konnte mit der Zeit von 24:15 min den 38. Gesamtrang belegen.

Winerneiner-1 Winerneiner-2

Freitag, 01. August 2014 um 09:51

Gmunden Traunsee Regatta mit österr. Mastermeisterschaften

Eingetragen bei: News | 0

Nach längerer Regattapause stellten sich wieder sechs Normannen Masters erfolgreich der Konkurrenz.

Ingomar KERN ging mit Franz REIL im Masters C Zweier an den Start, gegen starke Gegner gelang mit einem vierten Platz die Feuertaufe in einem Ruderrennen erfolgreich. Der Masters H Vierer Gerold PRIPFL, Gerhard MÜLLNER, Peter INMANN und Willi Stuppan setze sich gegen die RGM Stein/Albatros in einem knappen Rennen durch und wurde damit österr. Mastersmeister. Franz REIL mit Veronika EBERT in RGM gewann den MIX Zweier in der Klasse D überlegen. Gerhard MÜLLNER und Willi STUPPAN starteten in der Masters Kat I (75+) ohne Klassengegner und erruderten im Rennen mit Handicap Wertung unter 6 Booten den zweiten Platz. Sieger in diesem Rennen Raimund HABERL mit Robert MOSEK RC Lia Kat E (55+).

Der RV Normannen erreichte mit 12 Punkten in der Masters Gesamtwertung unter 23 Vereinen immerhin den 8 Rang.

Sonntag, 06. Juli 2014 um 16:50

Vienna Night Row 2014

Eingetragen bei: News | 0

Beim Vienna Nightrow 2014 war der RV Normannen durch Leonhard BÜLL und Lukas WENINGER vertreten, beide gingen in der Renngemeinschaft DOW/FRI/NOR an den Start.

Die Renngemeinschaft DOW/FRI/NOR konnte sich in Hoffnungslauf mit einem knappen Vorsprung für das Finale qualifizieren und belegte dort den ausgezeichneten 3. Gesamtrang. Zusätzlich zum 3. Platz erhielt man auch den Preis für das am besten beleuchtete Boot der Regatta.

Dienstag, 01. Juli 2014 um 08:56

Int. Wiener Ruderregatta 2014

Eingetragen bei: News | 0

Bei der Int. Wiener-Ruderregatta konnte auch der RV Normannen wieder mit guten Leistungen seiner beiden Athleten aufzeigen.

Von 21-22.6. stellten sich Lukas Weninger und Leonhard Büll sowohl der starken nationalen- als auch internationalen Konkurrenz. Am Samstag siegte Lukas trotz starkem Gegenwind in einem spannenden Rennen mit Fotofinish und schaffte damit den ersten A-Final Einzug dieser Saison im Jun B 1x. Im Finale am darauffolgenden Tag musste er sich allerdings der Konkurrenz geschlagen geben und belegte den gesamt 6. Rang dieser Regatta.

An diesem Wochenende stand nicht nur der 1x am Programm, sondern auch das Junioren-B 8+ Finale. Dabei ging es um die Endplatzierung der 8+ Wertung die aus 3 Regatten bestand. Nach einer souveränen A-Final Qualifikation am Samstag stand ein hartes Rennen am Sonntag an. Bei optimalen Bedingungen Lieferten sich die Boote ein Starkes Rennen um die Endplatzierungen. LIA Konnte sich bereits am Start vom Rest des Feldes absetzen. Bereits nach 500 Meter schaffte es auch das Boot von Lukas sich mit Ottensheim leicht vom Rest absetzen. Auf den letzten 250m wurden gelang es Lukas und seiner Crew noch bis auch eine halbe Bootslänge an Ottensheim heran zu fahren und belegten somit Platz 3. Damit war der gesamt 3. Platz der 8+ Wertung fixiert.

VIDIO 8+ FINALE  http://www.youtube.com/watch?v=_UaOUIpQTXI

Nicht nur Lukas, sondern auch Leonhard zeigte wieder mit guten Leistungen auf. Bei seiner ersten großen Regatta nach langer Krankheit gelang es ihm bei einem langen Rennen mit hohen Wellen und starkem Wind der Einzug in das B-Finale. Dieses bestritt er am Sonntag und dominierte es vom Start weg und konnte seine Gegner immer mit einer guten Bootslänge auf Distanz halten.

Dieses Wochenende zeigte wieder die immer besser werdende Form von Lukas und Leonhard die dank Trainer Tommy Inmann auch in Zukunft weiter steigen wird.

Im September geht es erst wieder in Villach weiter zur großen Generalprobe vor den Österreichischen-Juniorenmeisterschaften in Wien.

Dienstag, 01. Juli 2014 um 08:48

Hainburger Au – einmal anders!

Eingetragen bei: News | 0

Eine Idee – wir könnten eine Bootsfahrt nach Hainburg machen. Gesagt geplant, getan. Mittwoch wurde Anhänger und ein zweites Auto in Hainburg abgestellt und am nächsten Tag, 19. Juni um 7.30, Treffen von 11 Normannen, die sich auf den Weg zu neuen (für mich wirklich neuen) Ufern machen. Seit der Vogadalonga und vor allem Seeboden hat mich das Ruderfieber gepackt. Und ich war Feuer und Flamme für die Wanderfahrt nach Hainburg.

Christian mitgenommen, Seesack gefüllt und ab in dem neuen Normannenanzug – passt toll. Die Sonne scheint, das Wasser ist ruhig, kein Wind und der gute alte Rolf wird vollgepackt. Mit Fritz STOWASSER am Steuer und Wolfgang SCHINDLER am Schlag gebe ich mein Bestes. Im zweiten 4er-Boot Sepp MALLESITZ Steuermann, Heinz WEINWURM, Nico STAHL und Elisabeth VOGLER am Schlag, 5erBoot, Christian und Wolfgang DORNINGER, Erich KOLETNIK, Helga FRIEDRICH Walter WIDHOLM – Organisator.

Gemütlich geht es die Donau flussabwärts in der Mitte des Flusses zur Schleuse in den Donaukanal. Hier treffen alle Boote zusammen. Schwimmwesten anlegen und Schleuse zu. Schleuse auf und schon sind wir in Wien. Hie und da Ausflugsboote, die mit uns den schmalen Kanal teilen. Twin-City-Liner flüchtet vor uns. Die Lände entlang, mit vielen Graffitis wie Wale, Tintenfische und Aliens und Radfahrer. Motto am Schiff, Tel Aviv, diverse Lokale, Urania, Mündung des Wien-Kanals, die Schwechat mündet ein, Fischerhütten. Und da ist sie wieder, die Donau. Wir queren, am linken Donauufer machen wir eine „notwendige“ Pause. Dann geht es weiter Richtung Uferhaus Orth an der Donau. Jetzt bin ich am Steuer. Hier beginnt die Au, meine Heimat-Au. Unter Anleitung meiner Ruderkollegen bediene ich das Handsteuersteuer. Die Bojen kommen rasch und die Buhnen sind hinterlistig, da die Strömung recht munter ist. Gott sei Dank habe ich erfahrene und geduldige Ruderkollegen.

Rast in Orth, Boote an die Leine, Fotos für alle mit allen und dann wird „Energie“ getankt. Mit Blick auf die Donau unter einer großen Pappel. Familie Schindler kommt vorbei. Wir plaudern und rasten und auch die Schiffe rasten. Frisch und gestärkt begeben wir uns zu den Booten. Raus aus der Bucht und da sind sie schon, wie gerufen. Jede Menge Schlepper, Ausflugsschiffe und Motorboote. Als ob sie auf uns gewartet hätten.

Dann wird es wieder ruhiger. Wolfgang sitzt am Steuer und  genießt die Fahrt. Das 5er-Boot voran, das 4er-Boot hinter uns.

Und dann. Ich starre ins Wasser und bin wie angegossen im Boot. Die Wellen schlagen von allen Seiten zu. Ganz fasziniert schaue ich ins Wasser, die Wellen spitzen sich zu und werden immer höher. Ich vergesse, weiter zu rudern und blicke nur auf die Wellen. „Weiterrudern“ ruft Wolfgang und ich greife in die Skulls. Zwei Baggerboote und Schlepper und ein Passagierschiff kommen uns entgegen. Gott sei Dank bin ich nicht am Steuer. Die Situation ist kein easy going.

Aber das Hainburger Tor ist schon sichtbar. Wir steuern das Ufer an. Ein Steirer sitzt auf einem zusammengebastelten Boot mit Hofer-Zelt am Deck und Hanfpflanze im Topf. Wir wollten genaueres von ihm wissen, aber schon kamen wieder Wellen. Sprung, raus ins Wasser damit das Boot nicht an die Steine gedrückt wird. Stecke im Schlamm, kann mich kaum rühren. Situation gemeistert. Boot entleeren und Skulls ans Land, Boot raus und dann hoch zum Auto. Jetzt kommt das 4er-Boot, wir helfen zusammen, Boote auf den Anhänger, Ruder rein, alles verstauen und wir machen uns frisch und dann geht’s zum ersehnten Trinken und Essen und Tratschen.

Solche Fahrten sind sehr gemütlich, unterhaltsam und lehrreich. Es ist ganz anders als 1 bis 2 Stunden, die man unter der Woche noch schnell nach Büroschluss runterrudert, weil der Abend einbricht. Auch als Anfänger bekommt man viel von der Umgebung mit und so manche Gespräche im Boot sind auch möglich ohne seinen Schlag zu vernachlässigen.

Diese Fahrt wollen wir im Herbst wiederholen. Es ist ein schöner Ausflug mit einem sehr schönen Teil auf der Donau.

Nun kann ich 54km auf meine Oberschenkel schreiben.

Elisabeth

Sonntag, 06. Juli 2014 um 16:03

Normannenwanderfahrt Unstrut-Saale-Elbe 2014

Eingetragen bei: News | 0

Ein- oder mehrwöchige Wanderfahrten gehören seit Jahrzehnten zum Angebot der Normannen. Sie sind nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern führen auch die Teilnehmer durch (Fluss-) Landschaften, deren Geschichte und Kultur den eigenen Horizont erweitern.

So führte die Normannen-Wanderfahrt 2014 über die Unstrut (ab Rossleben), bei Naumburg weiter auf der Saale und ab Barby noch ein Stück auf der Elbe bis Magdeburg. In 8 Rudertagen wurden von den 10 Teilnehmern aus 5 Vereinen insgesamt 243 km bewältigt; dabei mussten 22 Schleusen passiert werden. Die verhältnismäßig große Zahl der Schleusen muss bei der Fahrtenplanung entsprechend berücksichtigt werden, denn trotz freundlicher Schleusenwärter ist besonders an der Saale jeden Tag wenigsten einmal mit längerer Wartezeit zu rechnen.

Die Unstrut – gelegen im Thüringer Becken (Sachsen-Anhalt) ist der wasserreichste Zufluss der Saale. Zur Schiffbarmachung wurden gegen Ende des 18 Jahrhunderts am Unterlauf– und auch weiter auf der Saale – Schleusen gebaut. Der rege Schiffsverkehr auf Unstrut und Saale kam mit dem Bau der Eisenbahn zum Erliegen. In den letzten Jahrzehnten wurde der Wasserweg für den Freizeitsport entdeckt, für den Wassersport wurden die Schleusen instandgesetzt. Für den Rudersport ist das Ruderrevier Unstrut – Saale – Elbe ebenfalls besonders geeignet. Bei normalem Wasserstand gibt es keine gefährlichen Stellen und trotz der vielen Schleusen fast immer eine – wenn auch geringe – Strömung. Die Unstrut ist beispielsweise mit der Thaya und die Saale mit der Mur zu vergleichen, während die Breite der Elbe schon an die obere Donau zu erinnert.

Die Infrastruktur für den Rudersport ist ausreichend, wenn auch nicht so gut ausgebaut wie z.B. an der Weser. So entsprechen die meisten Anlegestellen nur den bescheideneren Ansprüchen der Paddler. Dafür gibt es wieder einige Rudervereine mit dem gewohnten Anlegekomfort. Besonders hervorzuheben ist die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung in allen Situationen, die einem auf so einer Wanderfahrt unterkommen; sei es bei den Rudervereinen, den Quartiergebern oder einfach von Passanten, wenn wir einmal den Weg zu einer Sehenswürdigkeit nicht gleich finden konnten. A propos Sehenswürdigkeiten: Es gibt in diesem Teil Deutschland so viel davon, dass man im Zuge einer Wanderfahrt nur einige wenige besichtigen kann. Sie geben Zeugnis von der hohen Zivilisation und Kultur, aber auch vom Reichtum über Hunderte von Jahren an Unstrut, Saale und Elbe.

Alles in allem keine sportlich aufregende Wanderfahrt, aber ein besonderes ruderisches Erlebnis auf hohem kulturellen Niveau.

© Fritz STOWASSER, Montag, 16. Juni 2014 um 07:46

Int. Regatta Klagenfurt

Eingetragen bei: News | 0

Lukas WENINGER startete in Klagenfurt im Achter und im Einer, die Leistungskurve zeigt weiter steil nach oben.

Der Wiener Achter, in dem Lukas auf Platz 7 rudert, galt auf Grund der letzten Rennen als klarer Außenseiter. Nachdem die Mannschaft in Ottensheim mit einem sehr guten vierten Platz aufgezeigt hat, gelang in Klagenfurt eine weitere Steigerung.

In einem starken Rennen kam die Crew besser mit den schwierigen Bedingungen zurecht und erbrachte eine tolle Leistung. Vom Start weg konnte Wien sich mit Ottensheim und Ister klar vom Rest des Feldes absetzen, auf den letzten 500m kam es zu einem spannenden Duell mit Ister um den 2.Platz, das der Wiener Achter mit Lukas für sich entschied. Mit dieser Platzierung ist der Wiener Achter gleichauf mit dem 1. WRC Lia und liegt damit auf dem 2. Platz der Achterwertung. Im Finale in Wien in 3 Wochen wird dann um die endgültige Platzierung gekämpft. Die Chancen für einen Top-3 Platz stehen sehr gut.

Zusätzlich zum Achter startete Lukas WENINGER im JUN-B 1x und erreichte dort im B-Finale den sehr guten 4. Platz und damit insgesamt den 10 Platz unter 50 Startern.

Freitag, 30. Mai 2014 um 10:29

Ruderwoche Seeboden 2014

Eingetragen bei: News | 0

Von 4. Mai bis zum 11. Mai 2014 fand in Seeboden am Millstätter See die traditionelle Ruderwoche der Normannen statt. Bereits zum 15. Mal wurde das wunderschöne Revier am Millstätter See in der Mitte Kärntens zum Treffpunkt zahlreicher Normannen und Freunde der Normannen, was die Gemeinde Seeboden zum Anlass nahm den Ruderverein für seine Treue mit einer Ehrung auszuzeichnen, davon aber später mehr.

Ingomar KERN nahm das erste Mal teil und berichtet über die Ruderwoche aus seiner Sicht, Elisabeth DORNINGER ebenfalls neu in der Runde fiel nicht nur durch Teamgeist auf, sondern lieferte auch viele Fotos die unter Fotogalerie zu bewundern sind. Vorweg die Zusammenfassung der Eindrücke von Ingomar unter weiterlesen findet Ihr den gesamten Bericht über die Woche.

DSCN3048

Zusammenfassung:

Ich habe mich in Seeboden, im Hotel Koller, sehr wohl gefühlt. Die familiäre Atmosphäre, die Gespräche mit Ruderkammeraden und ihren Begleiterinnen, das Haus und die perfekt organisierten Ausfahrten fand ich ganz besonders schön. Ich hatte die Sorge, dass sich meine Frau Irene, wenn wir am Wasser sind und unserem Vergnügen nachgehen, alleine fühlt und sich langweilt. Beide Befürchtungen sind nicht eingetreten. Erstens wurde sie in der Runde der Nichtruderer herzlich aufgenommen – vielen Dank dafür – und Zweitens bietet das Hotel Koller mit seinen Angeboten ausreichend Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung.

An dieser Stelle möchte ich Willi und Erich ganz besonders für die Organisation, die Mannschaftsbildungen und Bootseinteilungen danken. Es war nicht immer leicht alle Wünsche zu erfüllen. Ein besonderes Dankeschön auch an Frankie für den Bootstransport. Er hat alle Boote samt Zubehör durch die Unwägbarkeiten der Autobahnen mit starkem Wind und starken Regen sicher nach Seeboden und zurückgebracht. Ein Dankeschön auch an Karl Heinz für die Planung der Wanderungen und für die Abwicklung der finanziellen Belange rund um die Ruderwoche und lieber Erich Danke für deinen unermüdlichen Einsatz zur technischen Weiterentwicklung von uns Neulingen. Zum Abschluss möchte ich noch allen Danken, die zum Gelingen der Ruderwoche ihren Beitrag leisteten – vielen, vielen Dank!

Die Ruderwoche in Seeboden ist ein Muss für alle, die ihre Technik verbessern wollen, die nicht genug bekommen können vom Rudern, die schönes und ruhiges Wasser rudern möchten, Spaß am Wasser haben wollen, gutes Essen genießen wollen, im Kollers Spa sich erholen wollen – einfach eine tolle Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen.

Mir hat die Woche sehr gut gefallen, meiner Rudertechnik hat sie gutgetan und entspannen konnte ich mich auch noch.

Ich kann nur jeden empfehlen, 2015 an der 16 Ruderwoche der Normannen am Millstätter See in Seeboden 3.- 10.5.2015, Teil zu nehmen. Ich bin auf jeden Fall wieder mit an Bord.

DSC_6625

…hier der ganze Bericht:

Eckdaten:

  • Zeitraum: 4. bis 11. Mai 2014
  • Ort: Seeboden am Millstätter See
  • Unterkunft: Kollers Hotel
  • Grund: Trainingswoche, Techniktraining, Tourenrudern, Genussrudern
  • Teilnehmer: 23 aktive Ruderer, 7 Begleitpersonen
  • Boote: 3 Touren-, 7 Rennboote
  • Leistung: Gesamtkilometer der Gruppe 3.104 km
  • Rahmenprogramm Wandern: Wanderung rund um die Schwaiger Hütte und eine Wanderung auf den Jufen von der Lammersdorfer Alm aus
  • Kulturprogramm: Ausflug nach Italien
  • Fitnessprogramm: Duft Qi Gong mit Elisabeth und Turnen mit Gerhard

1 Chronologie der Ereignisse

Am Sonntag den 4. Mai war der Anreisetag nach Seeboden. Nach problemloser Fahrt und dem einchecken im Hotel der Familie Koller stand das Zusammenbauen und Verteilen der Ruderboote am Vereinsgelände des RV Wiking am Programm. Bereits beim Aufriggern der Boote war eine gewisse Vorfreude zu spüren, so schnell es geht auf das Wasser zu kommen. Dabei wurde nicht mit letzter Konzentration auf die Richtigkeit beim Zusammenbauen der Boote geachtet, sodass sich kleine Fehler einschlichen, die sich aber während des Ruderbetriebs alle finden und beseitigen ließen. Nach dem für jedes Boot ein Liegeplatz gefunden wurde ging es rasch an die Mannschaftsbildung und aufs Wasser. Ich war von der Autofahrt noch etwas müde und wollte gar nicht gleich mit, doch der Ruf des Wassers war stärker. Schnell umgezogen und rein in den Doppelvierer ging es gleich hinaus aus der Bucht auf den See der uns mit recht schwierigen Verhältnissen empfing: Wind aus fast allen Richtungen mit teilweise sehr heftigen Böen und recht hohen Wellen machten das Rudern echt kniffelig und dadurch recht wackelig. Meine Stimmung war daher nicht so sonnig wie das Wetter, Temperaturen um die 22 Grad, Sonne, die Arena rund um den See herrlich, blühende Obstbäume, frisches Grün überall wo man hinsieht – und am Horizont die schneebedeckten Berge, das Goldeck, die Nockberge, die hohen Tauern – traumhaft. Spätestens beim Abendessen war meine Stimmung wieder gut, kulinarisch war die ganze Woche ein Hochgenuss. Abwechslungsreich, kreativ, regional, saisonal, fein abgeschmeckt und toll präsentiert im sehr schönen und geschmackvoll eingerichteten Speisesaal blieben keine Wünsche offen. An dieser Stelle ein großes Lob an die Familie Koller und ihr Team.

Am Montag in der Früh ging es zum ersten, morgendlichen Training Richtung RV Wiking. Nach einem 5-minütigen Morgenspaziergang um 06:00 Uhr bei Temperaturen um 4°C, herrlichen, wolkenlosen Himmel und noch nicht aufgegangener Sonne begann um ca. 6:20 die Ausfahrt im Doppelzweier mit Erich. Spätestens nach den ersten paar Schlägen auf dem spiegelglatten und ruhigen Wasser des Millstätter Sees verflogen all die Zweifel ob der morgendlichen Stunde oder den frischen Temperaturen. Es ist ein dahingleiten im Spiegel der zuvor beschriebenen Arena. Auf der Höhe von Millstatt, nach ca. 6km, kam dann noch die Sonne hinter den Bergen hervor und wärmte den durch den Fahrtwind leicht auskühlten Rücken. Kein Bootsverkehr, wenig Fischer und kaum Hindernisse lassen es zu sich vollkommen auf das Rudern zu konzentrieren und es auch so richtig zu genießen. Technische Einheiten gefolgt von Steigerungen der Schlagzahl, Startübungen, Endspurts sind hier einfach zu trainieren. Der See bietet die Freiheit dazu. Nach ca. 20km und 2 Stunden ging es zurück zum Hotel wo das Frühstücksbuffet auf uns wartete. Auch hier kann nur in Superlativen berichtet werden, es fehlte an nichts. So kann man die Woche und das Training gut aushalten, die verbrauchten Kalorien wurden hier bestens ersetzt und natürlich auch darüber hinaus. Am Nachmittag war ich zu einer Technikeinheit für „Neulinge“ und interessierten Profis eingeteilt. Über Videos und Visualisierungen brachte uns Renate die Theorie des perfekten oder nahezu perfekten Ruderschlags näher. Von der Handhaltung beim Auf- und Abdrehen sollten wir hören und üben, von der Bewegung des Oberkörpers, die Ausschließlich aus der Hüfte kommt haben wir erfahren und schließlich die praktische Erfahrung all dieser Theorien am hoteleigenen Ruderergometer im Hinblick auf das Timing, was wie und wann abläuft. Die Zerlegung des Ruderschlags in die einzelnen Komponenten war sehr interessant und aufschlussreich. Danach ging es mit der Freya aufs Wasser wo Renate uns Neulinge genau unter die Lupe nahm und unsere „Fehler“ oder besser formuliert unsere nicht ganz dem Ruderleitbild entsprechenden Angewohnheiten aufzeigte und uns Wege aufzeigte wie wir, Elisabeth und ich, diese wieder loswerden. Ich ging aus dieser Einheit, bei der wir ca. 3 Stunden am Wasser waren, mit einem Paket an Punkten heraus die mich die weitern Ausfahrt begleiteten und noch länger begleiten werden, bis ich meine Angewohnheiten „überschrieben“ habe.

Gleich am nächsten Morgen bei der Ausfahrt im Doppelzweier mit Frankie fing ich an die Punkte umzusetzen. Wir hatten eine tolle Ausfahrt, fanden schnell den Rhythmus und ich war ein wenig überrascht, wie schnell wir in Döbriach, am Ende des Sees, angekommen waren. Die Rückfahrt funktionierte ebenfalls sehr gut, es fühlte sich richtig gut an. Dienstagnachmittags stand eine der Wanderungen, organisiert von Karl Heinz, auf dem Programm. Er führte die Wanderfreudigen Richtung Schwaiger Hütte.

Ich blieb aber am Wasser und bereitete gemeinsam mit Erich und seiner Frau Grit meine erste Einer Ausfahrt am Mittwochmorgen vor. Die Vorbereitung begannen, als ich in der Mittagspause in den Millstätter See sprang, außerhalb des beheizten Seewasserpools natürlich, um zu sehen was mich erwartet, sollte ich das Gleichwicht im Boot verlieren und ins Wasser muss. Mit dieser Erfahrung ging ich dann zum Boot. Die ersten Manöver in der Bucht vor dem Ruderverein waren sehr „aufschlussreich“. Ich paddelte herum, machte eine Wende über steuerbord, 2 bis 3 leichte Schläge dann Wende über backbord und wieder zurück. Es war kaum Platz in der Bucht, da eine Gruppe Surfanfänger, Segler und Paddler im Rahmen der Schulsportwochen die ersten Versuche in diesen Sportarten unternahmen. Deshalb haben mich Erich und Grit im Doppelzweier hinaus auf den See gelotst, wo wir dann fast bis Millstatt gerudert sind. Wieder mit all den Punkten von der Theorie im Hinterkopf, ergänzt mit den Anweisungen und Tipps vom Erich, ging es recht gut und ich fühlte mich wohl im Skiff. Ein aufkommender Wind aus Osten zwang uns zur Umkehr und wir konnten noch bei guten Bedingungen unsere Ausfahrt beenden. Beinahe hätte mich dann doch ein Segelschulboot kurz vor dem Ruderverein über den Haufen gefahren, ein Warnschrei von Erich, dass ein rasches Stoppen nach sich zog und ein schnell handelnder Segellehrer konnte das Segelboot noch rechtzeitig wenden. Zu diesem Zeitpunkt war der Wind in der Bucht schon beachtlich.

Mittwoch sollte es also mit dem Einer so richtig losgehen. Unterwegs waren Gerold, Günter, Erich und ich. 4 Einer auf den unendlich zu scheinenden Weiten des Millstätter Sees. Das Wasser war wieder ein Traum; der See glatt, kein Wind, der Himmel leicht bewölkt dadurch etwas wärmer als die Tage zuvor; keine Fischer; aber laut Wetterbericht sollte es der Tag mit dem schlechtesten Wetter werden. Etwas nervös ging ich ans Werk, ablegen vor den Augen aller, hinauspaddeln vorbei an der Plattform mit den Surfsegeln, dann das offene Wasser. Viertelrollbahn, Halbe Rollbahn immer länger werden meine Schläge, das Boot fängt an zu gleiten, kurz umdrehen, der Blick nach Hindernissen und weiter. Erich mein zweites Auge und mein Sicherheitsnetz blieb in meiner Nähe und wir ruderten Richtung Döbriach, mit leichter Kraft dafür lange Schläge, immer auf der Suche nach der Ebene und der Symmetrie. Ab und zu legten wir platt, kurze Trinkpause und Zeit für „Manöverkritik“ und dann wieder weiter bis schlussendlich das Ende des Sees erreicht war; ich konnte es zuerst gar nicht glauben. Mit einer Wende über steuerbord setzten wir den Kurs zurück Richtung Seeboden. Am Nordufer ruderten Erich und ich mit parallelem Kurs zurück – vorbei am Jungfernsprung, Dellach, Pesenthein, Millstatt und schließlich Seeboden. Ich verlor das Gefühl für die Zeit, der Rhythmus des Schlages, das Boot, die Bewegung, das Wasser, die Spuren die ich am Wasser zeichnete waren in diesen Moment mein Universum, es fühlte sich richtig gut an. Ein tolles Erlebnis. Überglücklich stieg ich aus dem Boot, ich werde noch lang an diese erste echte Ausfahrt mit dem Einer denken.

Nachmittag war bei mir Pause vom Rudern angesagt, der Wetterbericht sollte Recht behalten, es zog immer mehr zu und am Abend regnete es auch noch, wie angekündigt. Die Ausfahrten am Nachmittag konnten aber noch im Trockenen stattfinden. Frankie seine Frau Astrid, meine Frau Irene und ich nutzten das Schlechtwetter für einen kurzen Ausflug nach Italien, Tarvisio war unser Ziel, ein wenig einkaufen am Markt, in der oberen Stadt, Espresso trinken vielleicht ein Café Corretto. Die Einkaufserfolge hielten sich leider in Grenzen, am Markt Ernüchterung in Sachen Qualität und Varietät, es gibt zwar sehr viele Stände, die aber fast alle das gleiche Sortiment im Angebot haben und in der oberen Stadt waren auch leider sehr viele Geschäfte geschlossen, manche für immer. Aufmunterung gab es dann in der „Finkensteiner Nudelfabrik“ in der Nähe von Villach. Nudel in verschiedensten Variationen, mit Ei, ohne Ei, mit Chili, oder Schokolade, mit Spinat oder Paradeiser, rot, grün, gelb, schwarz aus Dinkel, Rogen Amarant oder Weizen usw. alles was das Herz begehrt. Der Einkauf konnte sich sehen lassen.

Für den Donnerstag war das Wetter wieder gut angesagt und das stimmte auch, 3 Ausfahrten waren geplant und alle konnten bei besten Bedingungen stattfinden. Die Erste am Morgen im Doppelzweier mit Frankie. Ich musste zu Beginn auf Grund der Anstrengungen der Einer Ausfahrt vom Vortag Tribut zollen und benötigte sehr lange um meine Mitte zu finden, um mich im Boot wieder wohlzufühlen. Ein leichter Mitwind machte es nicht unbedingt leichter. Es half mir wieder mein Punkteprogramm aus der Theorie, ich fing mich und plötzlich lief das Boot gut. Der Wind von Westen legte teilweise ordentlich zu und wir mussten uns kräftig ins Zeug legen. Am Ufer entlang, das war zwar der weitere Weg, kamen wir gut voran – allerdings war die Bucht bald aus und wir mussten in den Wind. Mit der Gewissheit, dass mit jedem Schlag Richtung Westen die Wellen kleiner würden ruderten wir mit Schlagzahlen zwischen 19 und 22. Diese waren zwar nur geschätzt, da der Speed Coach nichts anzeigte, was auf die oben erwähnten Fehlerchen beim Zusammenbauen der Boote zurückzuführen war. Es stellte sich heraus, dass die Rollsitze vertauscht waren und so kein Magnet über den Abnehmer für die Schlagzahl strich. Je weiter wir nach Seeboden kamen umso glatter wurde das Wasser und umso schöner war das Rudern.

Die 2. Ausfahrt an dem Tag fand ganz ohne Anstrengung mit der „MS Koller Swan“ statt. Einem restaurierten, vom Linienbetrieb ausgemusterten Ausflugschiff, was sich im Besitz der Familie Koller befindet. Nach einem Begrüßungssekt übernahm der Fremdenverkehrsreferent der Gemeinde Seeboden das Wort und ehrte den Ruderverein Normannen und seine Mitglieder für die Treue am Urlaubsort Seeboden. 15 Jahre Ruderwoche Seeboden müssen gefeiert werden. Mit einen Präsent, einer Urkunde und Anstecknadel für alle wurde der formelle Akt erledigt. Die Familie Koller schloss sich der Ehrung an und überreichte jedem ein Sektglas zur Erinnerung. Auch uns Rookies wurde diese Ehre zu teil. Die Rundfahrt führte uns bis nach Millstatt und zurück. Der Unterschied zum Rudern ist die erholsame Fahrt übers Wasser und das man die Gegend und Landschaft des Sees und des Umlandes betrachten kann.

Die 3. Ausfahrt am Tag war dann wieder mit dem gewohnten Gerät. Ich war im Doppelzweier wieder mit Erich eingeteilt. Diesmal saß ich am Bug, was eine neue Perspektive für mich ergab. Wir ruderten endzugbetont, mit Akzent auf die Arbeit vor der Dolle, weiches ausheben, schnelles ausheben, frühes aufdrehen und spätes aufdrehen. Nach dem wir herausfanden, warum der Speed Coach nicht funktionierte konnten wir nach Tausch der Rollsitze die Funktion herstellen und mit den Werten die Unterschiede der verschiedenen Techniken und Philosophien herausarbeiten. Es waren sehr interessante Erkenntnisse daraus zu ziehen. Ich kann nur sagen die Ausfahrt habe ich sehr genossen zumal wir auf der Rückfahrt versucht haben die Schlagzahl so weit wie möglich zu verlangsamen. Es gelang uns mit Schlagzahl 13 das Boot zu balancieren und gleiten zu lassen, ein tolles Gefühl. Mit den 26km vom Morgen und den 20km am Nachmittag war der Donnerstag ein sehr schöner und langer Rudertag.

Freitag war für uns der Tag der Abreise. Nach der Morgenausfahrt und dem Frühstück kam die Zeit des Abschieds. Als Abschluss eine Ausfahrt im Doppelvierer mit Frankie am Schlag ich auf 3, Günter auf 2 und Erich am Bug. Der krönende Abschluss einer tollen Ruderwoche. Am Nachmittag stand die 2. Wanderung auf dem Programm. Ziel war die Lammersdorfer Hütte wo einige den Jufen bestiegen und andere eine Rundwanderung um die Lammersdorfer Alm machten. Am Samstag fanden dann die beiden letzten Ausfahrten statt und das Abbauen und Aufladen der Boote. Nach einem gemütlichen Abschlussabend ging es am Sonntagmorgen, nach dem Frühstück versteht sich, zurück nach Klosterneuburg. Beim Abladen der Boote wurden wir richtig nass. Er regnete aus allen Wolken, nach dieser Woche mit dem wunderschönen Wetter konnte der Regen unsere Stimmung nicht mehr trüben.

2 Fazit

Ich habe mich in Seeboden, im Hotel Koller, sehr wohl gefühlt. Die familiäre Atmosphäre, die Gespräche mit Ruderkammeraden und ihren Begleiterinnen, das Haus und die perfekt organisierten Ausfahrten fand ich ganz besonders schön. Ich hatte die Sorge, dass sich meine Frau Irene, wenn wir am Wasser sind und unserem Vergnügen nachgehen, alleine fühlt und sich langweilt. Beide Befürchtungen sind nicht eingetreten. Erstens wurde sie in der Runde der Nichtruderer herzlich aufgenommen – vielen Dank dafür – und Zweitens bietet das Hotel Koller mit seinen Angeboten ausreichend Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung.

An dieser Stelle möchte ich Willi und Erich ganz besonders für die Organisation, die Mannschaftsbildungen und Bootseinteilungen danken. Es war nicht immer leicht alle Wünsche zu erfüllen. Ein besonderes Dankeschön auch an Frankie für den Bootstransport. Er hat alle Boote samt Zubehör durch die Unwägbarkeiten der Autobahnen mit starkem Wind und starken Regen sicher nach Seeboden und zurückgebracht. Ein Dankeschön auch an Karl Heinz für die Planung der Wanderungen und für die Abwicklung der finanziellen Belange rund um die Ruderwoche und lieber Erich Danke für deinen unermüdlichen Einsatz zur technischen Weiterentwicklung von uns Neulingen. Zum Abschluss möchte ich noch allen Danken, die zum Gelingen der Ruderwoche ihren Beitrag leisteten – vielen, vielen Dank!

Die Ruderwoche in Seeboden ist ein Muss für alle, die ihre Technik verbessern wollen, die nicht genug bekommen können vom Rudern, die schönes und ruhiges Wasser rudern möchten, Spaß am Wasser haben wollen, gutes Essen genießen wollen, im Kollers Spa sich erholen wollen – einfach eine tolle Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen.

Mir hat die Woche sehr gut gefallen, meiner Rudertechnik hat sie gutgetan und entspannen konnte ich mich auch noch.

Ich kann nur jeden empfehlen, 2015 bei der 16 Ruderwoche der Normannen am Millstätter See in Seeboden, teil zu nehmen. Ich bin auf jeden Fall wieder mit an Bord.

© Ingomar KERN, Dienstag, 13. Mai 2014 um 11:08

Int. Regatta Ottensheim 2014

Eingetragen bei: News | 0

Am Wochenende startete die Wettkampf Saison für Lukas bei der Internationalen Ruder-Regatta in Linz-Ottensheim. Dort ging er anstatt wie üblich im Einer, im Doppelvierer und Achter an den Start.

Am Ostertrainingslager konnte er sich für einen Leichten-Junior-A Doppelvierer qualifizieren der in 2 Wochen auch bei der DRV-Juniorenregatta in München starten soll. In Ottensheim musste sich die Renngemeinschaft Friesen/Pirat/Normannen allerdings gegen die Schweren behaupten. Trotzdem ist es ihnen gelungen bis zuletzt mit LIA mitzuhalten sodass ihnen im Ziel lediglich 2 Sekunden auf ihre Konkurrenten fehlten. Obwohl sie damit das Rennen verloren haben war es für die Mannschaft ein gutes erstes Rennen.

Im Achter verlief das Rennen ebenfalls sehr zufriedenstellend. Die Renngemeinschaft bestehend aus Pirat/Normannen/Argonaut/ Donau Wien präsentierte sich entgegen aller Erwartungen überraschend gut. Man konnte sich nicht nur gegen den 2. Wien-Achter behaupten, sondern konnte auch das Boot aus Kärnten mit einer guten Bootslänge hinter sich lassen. Zusätzlich lieferte sich Lukas Achter ein spannendes Duell mit Ister um den 3. Platz das am Ende nur sehr knapp zu Gunsten von Ister ausging. Eine Revanche soll es bereits in 3 Wochen am 24./25.5. In Klagenfurt geben.

Alles in Allem ein sehr zufriedenstellender Saisonstart für Lukas. Weiter geht es für ihn in München im leichten Junioren-A 4x und im leichten Junioren-B 1x.

Leonhard musste seinen Saisonstart leider wieder verschieben da er aufgrund längerer gesundheitlicher Probleme noch nicht fit ist. Voraussichtlich geht es für ihn erst im Juni bei der Wiener-Juniorenregatta los.

Freitag, 02. Mai 2014 um 11:35

Innriver Race Passau 2014

Eingetragen bei: News | 0

Peter INMANN und Willi STUPPAN nahmen als Normannen in RGM mit Pirat und Lia an der sehr gut besuchten Inn River Race Passau Dauerruderregatta teil.

Im Masters Achter Klasse H wurde bei sehr guten Bedingungen in der Zeit von 00:18,51 vor der RGM Warschau, Celler RV, Friedrichstädter RG, Koblenzer RC, Hürther RG, Siegburger RV, RC Favorite Hammonia 00:19,22 ein überlegener Sieg errudert.

Peter Inmann startete überdies im Masters H Vierer und erreichte im 6 Boote Feld einen beachtlichen dritten Platz.

Dienstag, 15. April 2014 um 14:53

Normannen Ruderkurs 2014 ab 25. April

Eingetragen bei: News | 0

Für viele ist der Rudersport „… Sport in seiner schönsten Form“ geworden. Ob als hart trainierender Rennruderer, als ausdauernder Wanderruderer oder einfach als „Hobbyruderer“, der sich mit wenigstens einmal in der Woche mit 2 bis 3 Stunden Rudern ein Leben lang fit hält. Aber anders als in manchen anderen Sportarten, muss man nicht Schüler oder Jugendlicher sein, um das Rudern zu erlernen.

Übrigens, wissen Sie, dass Rudern eine der wenigen Sportarten ist, bei deren Ausübung nahezu alle der etwa 650 Muskeln trainiert werden und das ohne Verletzungsgefahr und die Gelenke schonend!

Dafür bietet der Klosterneuburger Ruderverein „Normannen“ schon seit Jahren mit Erfolg einen Ruderkurs an. Auch 2014 gibt wieder ein solches Angebot: Es besteht aus einem Informationsabend am Freitag, den 25. April und 8 Trainingseinheiten jeweils am Freitag ab 17:30 Uhr, beginnend mit 16. Mai. Der Pauschalpreis beträgt 120,- EUR. Anmeldungen bitte direkt an den Kursleiter, DI Gerald KREPS, gerald.kreps@a1.net. (Tel. 0664/16 77 855).

Dienstag, 08. April 2014 um 15:19

Anrudern 2014

Eingetragen bei: News | 0

Am 6. April 2014 fand wieder das nun schon traditionelle „Anrudern am Strom“, veranstaltet vom RV Normannen, statt. Ruderfreunde vom Korneuburger Ruderverein Alemannia (2 Boote), vom Ruderverein „Nibelungen“ (1 Boot) und vom Wiener Ruderverein Donauhort (4 Boote) sowie 5 Boote vom RVN versammelten sich um 10:00 Uhr beim Floß des Rudervereins „Nibelungen“ um zum Startkommando „Attention Go“ in die neue Rudersaison zu rudern. Bei prächtigem Ruderwetter wünschte der Breitensportwart des RVN, Erich KOLETNIK, sämtlichen Teilnehmer ein gesundes und erfolgreiches Ruderjahr 2014, vor allem immer mit „einer Handbreit Wasser unter Kiel“. Viele Teilnehmer trafen sich nach dem Anrudern zum Lunch und einem gemütlichen Beisammensein beim RVN.

Herzlichen Dank allen TeilnehmerInnen und allen HelferInnen, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Montag, 07. April 2014 um 17:41

Row47 (row for seven)

Eingetragen bei: News | 0

Breitensportbewerb des RV Normannen im Jahr 2014

Austragungsmodus:

Mit Beginn des „Anruderns am Strom“ (geplant 6.4.2014) bis zum traditionellen RVN-Abrudern (26.10.2014) werden durch die Fahrwarte 7 Rudertermine pro Monat festgelegt, welche für das gemeinsame, allgemeine Rudern, alters- und klassenübergreifend vorgesehen sind. Diese Termine werden verbindlich ein Monat vor dem geplanten Monat per Aushang und Homepage mitgeteilt und stellen einen „Terminmix“ aus „Montagrudern“, „Dienstagrudern“, „Freitagrudern“, „Samstag-und Sonntagrudern (unter Berücksichtigung einiger Sternfahrten)“ mit auch wechselnden Beginnzeiten dar. In diese 7 Einheiten pro Monat sollte jeder seinen bevorzugten Wochenrudertermin wiederfinden, der Grundgedanke ist aber das gemeinsame Rudern aller Normanninnen und Normannen an diesen 7 Tagen, auch mit der Motivation, dass dabei traditionelle Rudertage (und Beginnzeiten) für den einzelnen in den Hintergrund treten sollten. “Gemeinsam rudern“ ist das Motto.

Organisation:

Die Fahrwarte, der Oberbootsmann, die Bootsmänner und der Trainer erarbeiten nach obigem Modus die 7 Rudertage pro Monat und stellen sicher, dass Ruderausfahrten gemäß Fahrordnung stattfinden können. Von ihnen wird auch die Mannschaftszusammenstellung erfolgen, wobei Mannschaftswünsche nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Zu jedem Termin wird ein verantwortlicher Bootsmann (+ Stellvertreter) genannt, der die Koordination des jeweiligen Termins vornimmt. Die Teilnehmer zu dem jeweiligen Termin stimmen sich mit dem verantwortlichen Bootsmann zeitgerecht ab, es werden Anmeldelisten am Anschlagbrett aufgehängt.

Austragungsort:

Gezählt und gewertet werden nur Ausfahrten, die vom Bootshaus des RVN starten und dort enden. Renngemeinschaften sind unter dieser Bedingung zugelassen, gewertet werden aber nur die RVN-Ruderer.

Wertung:

Die Wertung setzt sich einerseits aus der Summe der geruderten Kilometer an den ausgeschriebenen Terminen für das Jahr 2014 zusammen und andererseits aus der Anzahl der Teilnahmen zusammen. Das Wertungssystem vergibt für den letzten Platz pro Kategorie einen Punkt, für den vorletzten Platz zwei Punkte usw. Beide Wertungen sind gleich gewichtet, die Punkte werden zusammengezählt und ergeben mit der höchsten Punkteanzahl den „Row47-Sieger 2014“.

Preis:

Neben einem Ehrenpreis erhält der Sieger auch den Jahresmitgliedsbeitrag für 2015 gutgeschrieben. Bei Punktegleichheit wird der Jahresmitgliedsbeitrag entsprechend aufgeteilt (d.h. bei zwei ersten Plätzen je 50 prozentige Ermäßigung des Beitrages), für den zweiten und dritten Platz erfolgt eine 50 prozentige, bzw. 25 prozentige Ermäßigung des Jahresmitgliedsbeitrages für 2015.

KOLETNIK, am 29.01.2014

Dienstag, 11. März 2014 um 16:26

Johannes Schmuckenschlager Bundesweinbauverbandspräsident

Eingetragen bei: News | 0

Unser Mitglied Johannes SCHMUCKENSCHLAGER wurde zum Präsident des Bundesweinbauverbandes gewählt. Die Familie Schmuckenschlager betreibt seit vier Generationen in Klosterneuburg Weinbau und ist auch in der Politik sehr aktiv. Johannes hat es bereits zum Nationalrat und Bauernbund-Vize gebracht. Wir gratulieren unserem prominenten Normannen und hoffen das er neben seinen verantwortungsvollen Tätigkeiten auch noch Zeit für die Ausübung unseres schönen Rudersportes findet.

Mittwoch, 27. November 2013 um 11:38

118. ordentliche Hauptversammlung

Eingetragen bei: News | 0

Keine Überraschungen brachte die sehr gut besuchte 118. Ordentliche Hauptversammlung des Rudervereins Normannen. Unter den Teilnehmern unser Bürgermeister Mag. Stefan SCHMUCKENSCHLAGER, Ehrenobmann DI Gerald KREPS, die Ehrenmitglieder Christl HÖRBIGER und Willi STUPPAN. In einer Schweigeminute wurde an unser Ehrenmitglied Alfons BREITMEYER gedacht, der uns Ende 2012 für immer verlassen hat.

Danach zog Obmann Michael FEISTHAUER vor versammelter Normannen Gemeinde Bilanz über das vergangene Vereinsjahr.

Geehrt und bedankt wurden – unsere Kilometersieger PODESSER Renate 1.730 km, KOLETNIK Erich DI 4.202 km, WENINGER Lukas 937 km, SATORIUS Julian für 40 Jahre, MAXA Erika, PRIPFL Gerold, UNGER Gerhard für 25 Jahre Mitgliedschaft, die aus dem Vorstand bzw. Funktion ausgeschiedenen SCHMUCKENSCHLAGER Leo, Mag. STOWASSER Fritz Mag. THÜRK Gerhard als Rechnungsprüfer, sowie alle verdienstvollen ehrenamtlich tätigen Mitglieder.

Hervorzuheben aus dem Bericht des Vorstandes:

  • die Flutung unseres Fitnesskellers auf Grund der Hochwasser Katastrophe, und der spontane selbstlose Einsatz vieler Mitglieder zur Rettung des Inventares sowie der späteren Instandsetzung
  • die stabile Finanzsituation der Vereines. Hier gilt auch ein besonderer Dank unseren zahlreichen Sponsoren wie Stadtgemeinde Klosterneuburg, UNION NÖ, Land NÖ
  • die unbefriedigende sportliche Situation im vergangenen Jahr
  • neu in den Vorstand aufgenommen wurden Kassiere RUTHNER Martin, Mag. DEMEL Walter, Fahrwarte DI KOLETNIK Erich, WIDHOLM Walter, Jugendwartin BRANDES Ingrid, Öffentlichkeitsarbeit Mag. STOWASSER Fritz

Als Ziele für 2014 wurden genannt:

  • Aufbau und Betreuung einer Jugendgruppe durch BRANDES Ingrid und RUTHNER Martin
  • Verstärkte Aktivitäten auf dem Breitsport Sektor durch heranführen unserer Quereinsteiger an Masters und Breitensportregatten damit Verbesserung unserer Platzierung in der ÖRV ÖVMM Jahreswertung
  • Stärkere Beteiligung an den Sternfahrten und damit erreichen eine Verbesserung unserer Gesamtplatzierung
  • Unter Allfälliges wurde die evaluierte Fahrordnung und das vorgelegte Budget für 2014 von der Versammlung angenommen.
Dienstag, 03. Dezember 2013 um 17:09

Normannen in Grado 2013

Eingetragen bei: News | 0

Am 27.10.2013 fand zum fünften Mal die „Vogadalonga“ statt. Eine ca. 18 km lange Regatta durch die Lagune von Grado. Nach einem Vorschlag von Renate PODESSER fanden sich noch 9 weitere Normanninnen und Normannen, um unseren Ruderverein in Italien würdig zu vertreten. Fritz STOWASSER und Karl Heinz TRAUTH organsierten das Unternehmen in gewohnter Qualität. Am Samstag den 26.10. hatten wir die Möglichkeit die gesamte Strecke und noch ein bisschen mehr in Ruhe mit einem 5er und 4er mit Stm. zu erkunden. Bei warmen Wetter, leider ein wenig trüber Sicht, ruderten wir 23 km lang das ruhige Meer ab, wobei wir auch noch für einen kurzen Kulturstop bei der Barbana Kirche einlegten.

Am Abend gelang uns in dem schon sehr verschlafenen Grado ein sehr gutes, Fischrestaurant zu finden, das ausschließlich Fische aus der Umgebung anbietet. Nach dem herrlichen Essen und einigen Flaschen italienischen Wein machten wir noch auf unseren ausgeborgten Rädern die Altstadt von Grado unsicher.

Am Tag der Regatta gingen die Normannen mit 2 Vierern mit Stm. (Boot I, Elisabeth DORNINGER am Steuer, Renate PODESSER am Schlag, Elisabeth VOGLER, Wolfgang DORNINGER und Gerhard UNGER im Balder; Boot II, Christian DORNINGER am Steuer, Paul HARTER, Christoph MUSER, Karl-Heinz TRAUTH und Gerald KREPS im Munin) als Schlussteam auf das Wasser. Während Renate PODESSER eine flottere Schlagzahl vorgab, ging das reine Herrenteam die Sache gemütlicher an. Auf dem Weg rund um die Lagune sahen wir Gondeln, Ruderboote und Paddelboote aller Kategorien. Nach ca. 1,5 h liefen wir wieder im Hafen ein. Den Abschluss bildete ein gemeinsames ausgiebiges Mittagessen aller Teilnehmer in einem nahegelegenen Lokal. Als Erinnerung erhielten alle noch ein Vogadalonga T-Shirt.

Mittwoch, 30. Oktober 2013 um 11:09

Stromstaffel 2013

Eingetragen bei: News | 0

Wir brachten heuer wieder einmal nach längerer Zeit eine reine Normannen Mannschaft an den Start. Doch bis zuletzt war unsere Teilnahme durch den Ausfall von Franky in Frage gestellt. Im letzten Augenblick konnten wir Lukas WENINGER für eine Teilnahme gewinnen und an dem schon traditionellen Bewerb teilnehmen. Die Normannen können in den bisher neun Staffelbewerben eine hervorragende Bilanz – mit sechs Siegen, zwei zweiten und einen dritten Platz aufweisen.

Der dritte Platz im heurigen Bewerb stellt nur die inoffizielle Wertung dar, da die NOR Staffel wegen eines Formalfehlers auf Grund engstirniger Regelauslegung offiziell disqualifiziert wurde. Für uns steht aber die erbrachte Leistung der Mannschaft im Mittelpunkt und wird für uns als dritter Platz gesehen.

Dieser dritte Platz wurde auf Grund vorhandenen Ressourcen und den hervorragenden Leistungen der einzelnen Mannschaften erreicht. Besonders freuen dürfen wir uns über die Teilnahme von FRAGNER Lena, WIENKOOP Stefanie und KERN Ingomar die ja bekanntlich über den Ruderkurs zu den Normannen gekommen sind.

Alles in allem trotz des leistungsmäßig dritten Platzes ein positives Ergebnis, sind wir doch als Stromverein geradezu verpflichtet an diesem Bewerb teilzunehmen. Das heurige Staffel Ergebnis sollte die NOR Sportkoordinatoren motivieren, 2014 bereits im Laufe des Jahres die Staffelmannschaft aufzubauen.

Renngeschehen:

Dreier: NOR Mannschaft – WENINGER Lukas, BRANDES Ingrid, STUPPAN Willibald

Wir gingen als letzte Mannschaft ins Rennen, gepuscht vom flotten Schlag unseres Lukas übergaben wir nach hartem Kampf an sechsten Position liegend an den NOR Vierer. Mit 23,05 Min. erreichte die Mannschaft sowie DOH die zweitschnellste Dreier Zeit.

Vierer: NOR Mannschaft – PRIFPL Gerold, KOLETNIK Erich, PAPP Marion, GEISER Erich

Unser Vierer ging am dritten Platz liegend ins Rennen, fuhr ein ausgezeichnetes Rennen. Der von Erich GEISER hervorragend gesteuerte Vierer konnte mit 30 Min (dritte Viererzeit) die dritte Position an den Fünfer übergeben.

Fünfer: NOR Mannschaft – INMANN Peter, KERN Ingomar, WIENKOOP Stefanie, FRAGNA Lena, LIST Günter.

Der NOR Fünfer gab sein bestes, kämpfte sich durch Wind und Wellen und konnte mit der Zeit von 25,50 Min den dritten Platz halten.

Gesamtsieger Pirat mit 1:13,59 war an diesem Tag nicht zu schlagen, zweiter wurde Donauhort mit 1:16,08, inoffizieller dritter die Normannen mit 1:18,55

Dienstag, 22. Oktober 2013 um 09:38

Sportlich durch die Wachau

Eingetragen bei: News | 0

MIT RUDERBOOT, RAD und NORDIC-WALKING DURCH DIE WACHAU

Fünf Ruderer (Erich GEISER, Erich KOLETNIK, Günter LIST, Gerold PRIFPL, Willi STUPPAN), vier Radfahrer (Astrid und Franky REIL, Gerti PRIPFL und Inge STUPPAN ) und 3 Nordic Walkerinnen (Grit GEISER, Inge KOLETNIK , Sylvia LIST) ruderten, radelten und walkten am 26. und 27.8.von Wallsee bis Stein durch die Wachau. Die Idee dazu kam an den schönen warmen Sommertagen anfangs August, leider kündigte am Anreisetag mit starkem Regen der Herbst sein Kommen an. Doch wir hatten Glück, der Himmel war grau in grau aber die Fahrt verlief ohne Regen. Der Fünfer raste!! fallweise mit fast 20 km/h stromab, die Radler am Ufer konnten kaum mithalten. Trotzdem konnten wir die eindrucksvolle Landschaft vom Boot aus genießen. Nach dem ersten Tag wurde in Pöchlarn im Hotel Moser Zwischenstation gemacht, am nächsten Tag beim Kirchenwirt in Weissenkirchen das Abschlussessen eingenommen. Um ca.16h legten wir nach 90 geruderten km in Stein an. Die Radcrew verbuchte für die gleiche Strecke 110km. Alle waren zufrieden, es war sicher nicht die letzte gemeinsame Fahrt. Dank an Erich für die exakte Organisation.

Sonntag, 01. September 2013 um 17:37

 

 

 

NOR Wanderfahrt 2013 – Enns (21.-25.8)

Eingetragen bei: News | 0

Die Idee dazu hatte Walter WIDHOLM, der auch die Planung und Fahrtenleitung übernahm. 5 Normanninnen und Normannen (Christl ERGENS, Josef MALLESITZ, Wolfgang SCHINDLER, Fritz STOWASSER, Walter WIDHOLM) und ein Gast (Evelyne ROTH, DOH) legten dabei 654 km zurück.

Mit Ruderbooten über weitere Strecken befahrbar ist die Enns seit dem Bau der Kraftwerkskette und zwar etwa im Bereich zwischen Altenmarkt und Ernsthofen. Leider wurden damals keine Übersetzanlagen gebaut, sodass die Boote täglich ein- bis zweimal auf den Hänger geladen und zur Einsatzstelle am nächsten Stausee transportiert werden müssen; jeder Bereich zwischen zwei Kraftwerken wird dabei jeweils in beiden Richtungen befahren. Das ist zwar etwas mühsam, aber die Schönheit des Flusses und des Ennstals selbst entschädigt bei weitem für die Mühe.

Wir begannen die Wanderfahrt unterhalb von Altenmarkt am Stausee Schönau; der – in Flussrichtung gesehen – letzte war der Stausee Staning (von Steyr flussabwärts).

© Fritz STOWASSER, Sonntag, 01. September 2013 um 13:49

Die jungen Normannen in Völkermarkt

Eingetragen bei: News | 0

Beinahe hätte es heuer nicht geklappt. Aber die Bemühungen und unzähligen Telefonate unseres sportlichen Leiters Fritz KUTMON ermöglichten uns dann doch wieder eine Trainingswoche im Kärntner Ruderleistungszentrum in Völkermarkt. Höhepunkt: Die örtliche Sprintregatta über 500 Meter. Hier ist der Bericht von Lukas WENINGER und Leonhard BÜLL.

Völkermarkt-1 Völkermarkt-2

Unser Fahrwart Fritz KUTMON hat uns letztlich zum ÖRV-Trainingslager gebracht, hat sich dafür extra Urlaub genommen, uns täglich mit dem Motorboot begleitet und auch sonst rundum betreut. Unter seiner Anleitung haben wir am Samstag (10. August) unsere Boote und jene der Rudervereine „Argonauten“ und „Alemannia“ verladen. Brigitte MOSER-KMEN revanchierte sich sogleich mit einer Einladung zum Lichterfest der Argonauten.

Am Sonntag stiegen wir, die Normannen Leonhard, Lukas und Fritz gemeinsam mit Florian PAZOUR vom RV Alemannia, den bereits im Frühjahr gefundenen Partner von Leonhard in den Normannen-Bus, um uns auf den Weg nach Kärnten zu machen. Gemeinsam mit den Ruderern vom RC-Ausseerland bezogen wir im Gästehaus Sonnblick gut ausgestattete Zimmer – mit reichhaltigem Frühstück im Haus. Mittags und abends wurden wir im nahegelegenen Gasthaus Rabl, in Mittertrixen verköstigt, dass schon früher als „Hauptquartier“ den Normannen-Truppen diente. Das Trainingsprogramm mit Schwerpunkt Technikanalyse und Perfektion begann am Montag. Die Videoaufnahmen veranlassten uns gemeinsam mit Fritz die Einstellung der Boote zu überprüfen und Schritt für Schritt unseren Bedürfnissen anzupassen. So verbrachten wir in der ersten Wochenhälfte einen Teil unserer trainingsfreien Zeit mit Messen und Schrauben, den anderen mit detailliertem Auswerten unserer Ruder-Videostudien.

Ein Trainingslager wie dieses mit etwa 100 jungen Ruderern ermöglicht auch die eine oder andere Konstellation mit Kameraden aus verschiedenen Vereinen, wie auch Leonhard mit Florian (Alemannia), auszuprobieren. Der so gefundene Zweier mit Jakob FROSCH (RC-Ausseerland) und mir – Lukas, Fritz‘s Empfehlung folgend am Schlag – funktionierte auf Anhieb sehr gut. Bereits nach zwei Ausfahrten beschlossen wir auch zur Sprint-Regatta am Sonntag als JUN A- RGM ins Rennen zu gehen. Ebenfalls eine willkommene Abwechslung bot uns eine Ausfahrt im Vierer, gemeinsam mit zwei Ruderern vom RV Wels. Bekanntlich leitet dort Heinz ZIPPEL der frühere Ruderpartner von Fritz das Training, sicherlich nicht zuletzt deshalb war er unseren Anliegen gegenüber sehr aufgeschlossen.

Ein besonderes Erlebnis bot uns die Anregung (nochmals danke für die finanzielle Unterstützung!) von Renate PODESSER, nämlich eine Biketour durch einen der alten Bergwerksstollen zwischen Kärnten und Slowenien zu buchen. Ein Bus mit Radanhänger transportierte uns von St. Kanzian über die Grenze zum Stolleneingang, wo uns als Führer ein früherer Bergwerksarbeiter erwartete. Mit Stirnlampen ausgerüstet fuhren wir etwa sieben Kilometer in Höhe der Etage 8 durch ein weit ausgedehntes Stollensystem wieder Richtung Kärnten. Schließlich kamen wir nach ~1:30h noch auf slowenischem Boden aus einem der über 300 (!) Stollenausgänge heraus. Marco – unser Guide hatte zu den beeindruckenden Hallen und Gängen interessante Details über den mühevollen Jahrhunderte-Abbau von Bleierz parat. Abschließend besichtigten wir noch das Bergwerksmuseum in unmittelbarer Nähe des Ausgangs. Zurück radelten wir über einen Höhenrücken der Petzen, weitgehend abseits vom Verkehr. Insgesamt legten wir an diesem Tag 52 Kilometer zurück.

Dass weniger oft mehr bedeuten kann demonstrierte uns Renate am Samstag mit einer Einführung ins Training mit instabilen Unterlagen und Geräten wie dem Sling-Trainer – Aufbau und Kräftigung der lokalen Stabilisatoren als notwendigen Unterbau für einen stabilen und starken Rumpf.

Dann kam ein heißer Sonntag und mit ihm die Wettkämpfe. Hier sind die Ergebnisse: Lukas und Jakob FROSCH (RC-Ausseerland) im Zweier (JMA), 4. Platz von vier mit 1:40, aber nur 3 Sekunden Rückstand auf den 3. Platz. Die Mannschaft war sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis, da sie in einer höheren Klasse starten musste. Ich – Lukas – im Einer (JMB) 5. Platz von sechs mit 1:51. Leonhard im Einer (JMA) 5. Platz von fünf mit 1:48. Florian PAZOUR(RV-Alemannia) und Leonhard im Zweier (JMA) 4. Platz von vier mit 1:38.

Sonntagnachmittag: Boote aufladen, unsere Sachen verstauen und ab nach Hause. Bei den Argonauten angekommen, gemeinsam gelang es rasch deren Boote abladen, dann weiter heimwärts zum RVN. Wir haben Freundschaften geschlossen, den Zusammenhalt in unserer jungen Truppe verstärkt und wertvolle Eindrücke für unsere weitere Entwicklung als Ruderer gewonnen. Dank etlicher Videoaufnahmen sind wir nun in der Lage, unsere Technik einschätzen und damit verbessern zu können. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns diese Woche ermöglicht haben – besonders aber an Fritz KUTMON für seinen Einsatz und seine kompetente Betreuung fast rund um die Uhr.

© Lukas WENINGER, Mittwoch, 28. August 2013 um 09:21

Wienereiner – Wienerachter 2013

Eingetragen bei: News | 0

Wienereiner

Erich KOLETNIK und Erich GEISER vertraten ehrenvoll beim Wiener Einer die Normannen.

Erich KOLETNIK erreichte in der Mastersklasse F trotz Behinderung durch das Motorschiff VINDOBONA in der Zeit von 20:57,2 den ausgezeichneten zweiten Platz.Wienereiner-1

Erich GEISER dominierte überlegen die Mastersklasse H und siegte mit der sehr guten Zeit von 20:29,9.

Wienereiner-2

Wienerachter

Peter INMANN und Fritz KUTMON ruderten im RGM Achter MRSV Bayern/Pirat/Normannen mit und siegten in der Mastersklasse F in der Zeit von 18:04,1.

Mittwoch, 07. August 2013 um 14:15

 

Hochwasser Juni 2013

Eingetragen bei: News | 0

Aktueller Bericht vom 4.6. 12 Uhr: Die Donau steigt noch immer und hat z.Z. 7,75m, bis zum Rand des HW Schutzes sind es noch ca. 30 cm (3 Alu Elemente). Wir haben unsere Objekte so gut es möglich ist gesichert, leider steht trotzdem in der Ergo Halle das Wasser bereits einen halben Meter hoch. Da die Prognose für den Pegel Korneuburg für den 5.6. auf 8,04m steht bleibt es bezüglich der Überflutung des Hochwasserschutzes weiter spannend. Wir hoffen, dass es gut geht.

Dienstag, 04. Juni 2013 um 13:35

Mit dem Kirchboot im Donaudelta

Eingetragen bei: News | 0

HANS UND ERIKA AUF RUDERTOUR im Mai 2013

Die Rudertour:

Wir durften auf Einladung von Rainer, dem Besitzer des Kirchbootes, an dieser Rudertour teilnehmen. Außerdem dabei waren Teilnehmer aus Australien, Dänemark, Spanien, Frankreich, Japan, Norwegen und Deutschland. Wir haben neun Tage im Delta gerudert plus An- und Rückreise. Der Bootstransport von Deutschland über Klosterneuburg, Ungarn nach Rumänien / Galati war ca. 2.000 km unterwegs.

In Galati war allgemeiner Treffpunkt und von hier aus starteten wir unsere Rudertour. Für die Übernachtungen mit Vollpension im Delta hatten wir die Annehmlichkeit eines Hotelschiffs. Dieses Floating Hotel und die Begleitboote machten diese Tour beinahe zur Luxusreise.

KirchbootDas Kirchboot

ist ein spezielles Holzruderboot, das von 14 Personen und einem Steuermann gerudert wird. Das Kirchboot stammt ursprünglich aus Finnland. Sie dienten als Verbindung zwischen einzelnen Kirchengemeinden, da die Verkehrsverbindungen zwischen den Dörfern damals nur schlecht ausgebaut waren. In erster Linie wurde das Kirchboot für Fahrten zum sonntäglichen Kirchgang genutzt. Die Kirchboote werden in traditioneller Klinkerbauweise gebaut. Ein Kirchboot bietet 14 paarweise sitzenden Ruderern und einem Steuermann Platz. Die Ruderriemen werden am Bootskörper auf nach vorne gekrümmte Metallstifte gesteckt und können während des Rudern nicht gedreht werden. Die heutigen Kirchboote besitzen meist von vornherein Rollschienen mit Rollsitzen. Trotz seiner Länge ist ein Kirchboot wendig und schnell. Kirchboote sind aufgrund ihrer Rumpfform sehr seetüchtig.

Das Donau Delta:

Etwa 2.850 Kilometer fließt das Wasser der Donau von ihrer Quelle im Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. Im rumänisch-ukrainischen Grenzgebiet weitet sich die Mündung zu einem riesigen Flussdelta. 5.000 Quadratkilometer Auwälder, Seitenarme, Seen, Europas größte Schilfrohrgebiete und extreme Trockenbiotope auf den Dünen machen das Donaudelta zu einer ökologischen Wunderwelt.

  1. Rudertag 10.5. Galati – Isaccea > Mannschaft und Boot gewöhnen sich aneinander, bei teilweise rauem Wasser erreichen wir unser Floating Hotel ankernd mitten in der Donau an einem leeren Lastkahn.
  2. Rudertag 11.5. Isaccea – Tulcea – Nufaru > da die Donau Hochwasser führt, können wir anstatt an Land am Hotelschiff die Toilettenpausen halten. Während wir die Stadt Tulcea passieren hat der Steuermann einiges zu tun, da hier besonders viel Schiffsverkehr herrscht. Hier kreuzen jede Menge Delta Ausflugsschiffe und auch Hochseeschiffe.
  3. Rudertag 12.5. Nafaru – Sulina Kanal – Sulina > eine lange Ruderstrecke mit schöner abwechslungsreicher Landschaft, viele Dörfer und Tierherden entlang der Uferseiten. Hier begegnen uns schon Hochseeschiffe. In einem Seitenarm nahe Sulina ankert unser Hotelschiff. Spät nachmittags unternehmen wir eine Land Tour, per Taxi Bus fahren wir auf einer unbefestigten Straße in die Stadt Sulina zur Besichtigung und zur Sulina Beach bei km 0.
  4. Rudertag 13.5. Sulina – Schwarzes Meer – Sulina – Lake Rosulet – Lake Rosu > früh am Morgen, mit Schwimmwesten bekleidet, rudern wir am Leuchtturm vorbei, ins Schwarze Meer hinaus. Ein schönes Erlebnis!!! Nach der anstrengenden Rückfahrt, da sehr heiß halten wir längere Mittagspause am Hotelschiff. Nachmittags rudern wir einen langen Kanal zu zwei Seen. Hohes Schilfgras, Wasser Iris und Seerosen sind zu sehen. Als wir endlich die Seen erreichen sind wir von den vielen, mächtigen Pelikanen begeistert.
  5. Rudertag 14.5. Sulina – Sfantu Gheorghe > wir rudern den Canal Rosu direkt nach dem südlichst gelegenen Sfantu Gheorghe. Abwechslungsreiche Landschaft, am Ufer viele Kuhherden, brüllende Bullen stehen im Wasser, wir sehen viele verschiedene Baum- und Buscharten, Wasserkohl, Iris, Seerosen in Gelb und Weiß. Kormorane, Reiher und andere verschiedene Vögel kreisen über uns. Bei schnell aufziehendem Gewitter erreichen wir einen kleinen Fischerhafen bei Sfantu Gheorghe wo wir uns an Land retten bevor ein Platzregen niedergeht. Unser Hotelboot ankert gegenüber von dem Ort im Sfantu Gheorghe Kanal, also müssen wir noch ein kleines Stück rudern.
  6. Rudertag 15.5. Sfantu Gheorghe – Insel Sacalinu > Die Insel ist ein Naturschutzgebiet deshalb musste Rainer schon bei der Tour Planung eine Sondergenehmigung einholen damit wir hier rudern dürfen. Wir haben auch hier wieder hunderte von Pelikanen bewundern können – ein einmaliges Erlebnis!!! Wegen teilweise niederem Wasser mussten wir aussteigen und das Boot schieben. War auch lustig. Auf der Insel Sacalinu gibt es merkwürdige, eckige Seeigel mit langen Stacheln und viele leere große Muscheln. Später nachmittags unternehmen Rainer, Hans und ich mit dem Wassertaxi eine Fahrt ins Dorf Sfantu Gheorghe. Es gibt keine Straßen hierher, jeglicher Transport kann nur am Wasserweg erfolgen.
  7. Rudertag 16.5. Sfantu Gheorghe – Schwarzes Meer – Sfantu Gheorghe Arm – Lake Erenciuc > auch von Sfantu Gheorghe rudern wir ein Stück ins Schwarze Meer hinaus, die Wellen können dem Kirchboot nichts anhaben, aber trotzdem müssen wir zurück und ab nun den Sfantu Gheorghe Arm stromauf rudern. Nebenherfahrende Fischerboote beobachten interessiert unser Rudern und Schwitzen. Die Strömung ist ganz ordentlich. In einer Bucht unter Bäumen befestigen wir das Kirchboot und können so Pause halten. Mittags können wir uns dann am Hotelschiff, das uns in Abstand gefolgt ist, erholen. Nachmittag rudern wir einen kurvigen Kanal mit wunderschöner, idyllischer Landschaft zu einem See mit Seerosenfeldern und vielen Pelikanen.
  8. Rudertag 17.5. Sfantu Gheorghe Arm bis Irgendwo (km 48) > wir rudern mit Anstrengung weiter stromauf. Da ziemliche Strömung werden die Trinkpausen immer nur von halber Mannschaft genommen, die andere Hälfte rudert weiter. Dann wird gewechselt. So bleibt das Boot in Bewegung. Doch dann finden wir auch einen schmalen Grünstreifen zum Aussteigen, Rücken strecken, usw. Außer Auwald, Reiher, Kormorane und Wasser, Wasser gibt’s hier nix. Die Freude ist immer groß, wenn wir das Hotelschiff ankern sehen. Nach der Mittagsrast rudern wir in einen schmalen Seitenarm, sehr schöne Dschungel Landschaft, unterschiedliche Vegetation ist zu bestaunen und viele Vogelarten überfliegen uns.
  9. Rudertag 18.5. Sfantu Gheorge Arm bis Uzlina > die letzte Stromauf Etappe wird zähe, Hitze macht uns schon seit Tagen zu schaffen. Aber zur Abwechslung begegnen uns nun schon andere Touristen Schiffe. Gegenüber von Uzlina liegt unser Hotelschiff vor Anker und bleibt auch hier bis zur nächsten Touristentour. Nach einer ausgiebigen Ruhepause rudern wir den Alten Gheorghs Arm hoch wo wir riesige gelbe Wasserblumen Felder und blühenden Ginster sehen.
  10. Tag 19.5. Abschied vom Donau Delta > das Kirchboot wird versorgt und für den Rücktransport nach Muringhol gebracht. Eine Rundfahrt mit dem Touristenmotorboot lässt uns nochmals Delta Eindrücke sammeln. Abschiedsabend und die letzte Nacht am Hotelschiff.
  11. Tag 20.5. Abreise vom Donau Delta > die Teilnehmer werden vom Hotelschiff mit dem Wassertaxi nach Muringhol gefahren und von dort geht die Heimreise weiter über Tulcea und Bukarest per Bus und Flugzeug, bzw. mit der Bahn ins jeweilige Heimatland.

Während dieser sehr schönen Rudertour im Donau Delta haben wir 415 km gerudert.

© Erika MAXA 28. Juli 2013

Ruderwoche Millstätter See 2013

Eingetragen bei: News | 0

Zum 14. Mal fand sich die 26 Personen umfassende Normannengruppe (4 Ruderinnen, 15 Ruderer) zur traditionellen Ruderwoche im Seehotel Koller`s SPA ein. Obwohl heuer Regen dominierte, wurden trotzdem in Summe 2.533 km gerudert. Natürlich war Rudern am herrlichen Ruderwasser Millstättersee der Schwerpunkt, aber mehr denn je wurde auch geradelt, gewandert und Koller`s SPA genossen. Erich KOLETNIK transportierte nicht nur uneigennützig die Boote, sondern opferte sich in der Rolle des Sitzplatzeinteilers für die Gruppe auf. Erich nahm an allen 14 Rudereinheiten teil und erruderte 254 km. Zu unserer Freude kam auch Renate PODESSER auf Besuch und ruderte eine Einheit mit.

In Harmonie klang die Woche aus, alle freuen sich schon auf das 15 mal 2014.

Samstag, 11. Mai 2013 um 18:22

 

Begräbnis Alfons BREITMEYER

Eingetragen bei: News | 0

Liebe Normanninnen und Normannen!

Das Begräbnis unseres langjährigen Obmannes Alfons BREITMEYER fand am Matzleinsdorfer Friedhof in Wien statt. Eine große Trauergemeinde, vielfach Ruderer, füllten die dortige Kirche zur Gänze.

Es war eine sehr eindrucksvolle Feier mit höchst persönlich gehaltenen Abschiedsworten von Wolfgang SCHINDLER, Helmar HASENÖHRL (Präsident des Österr. Ruderverbandes) und natürlich den Familienangehörigen.

Alfons Begräbnis

Besonders berührend die kleine Rede seines Enkels.

Aufgrund der Vorredner änderte auch der Pfarrer seine Worte und zitierte biblische Texte über Bootsfahrten auf stürmischem Wasser. Anschließend begleitete die Trauergemeinde Alfons auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte.

Die beiliegenden Fotos sollen einen Eindruck von dieser letzten Feier vermitteln.

Die Normannen werden Alfons ein ehrendes Gedenken bewahren.

Michael FEISTHAUER, Obmann

Montag, 17. Dezember 2012 um 17:37

.

Alfons BREITMEYER ist gestorben

Eingetragen bei: News | 0

Unser Ehrenmitglied Alfons BREITMEYER hat am Montag den 3. Dezember 2012 den Kampf gegen seine schwere Krankheit verloren, ein Herz der Normannen ist nicht mehr.

Alfons war jahrzehntelang ein vorbildlicher Motivator für die Normannen und den österreichischen Rudersport, und wir werden uns noch lange an „seine“ unzähligen Veranstaltungen wie Regatten, Klubfeste, Flohmärkte usw. erinnern. Es ist auch sein Verdienst, das unser Verein heute über eine so zeitgemäße Infrastruktur verfügt. Wir sind ihm sehr dankbar für sein Engagement für die Normannen und werden sein initiatives und kommunikatives Wesen sehr vermissen.

Der liebe Verstorbene wird in der Kirche auf dem Evangelischen Friedhof Wien-Matzleinsdorf 1100 Wien Gudrunstraße 199 aufgebahrt und am Freitag dem 14. Dezember 2012 um 11 Uhr nach feierlicher Einsegnung im Familiengrab zur Ruhe gebettet.

ALfons Erinnerung

Nachruf für Alfons Breitmeyer (1939 – 2012)

Alfons kam bereits 1956 als Jungruderer zu den Normannen und wurde 1958 als ausübendes Mitglied aufgenommen. Als initiativer Organisator wurde er schon 1960 in den Vereinsausschuss berufen, wo er öffentlichkeitswirksame Bereiche, z.B. das Arrangieren von sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Regatten, Klubfesten usw. betreute. Gerne erinnern sich die älteren Mitglieder, wie Alfons unentwegt am Telefonieren war, um die Mitglieder zur Teilnahme an Bewerben, Sternfahrten, etc., aber auch zur Mitwirkung bei Veranstaltungen zu motivieren. Es war ja noch die Steinzeit der Kommunikation – ohne Internet, E-Mail, SMS usw. Die Schi/Langlauf Wochenenden in Annaberg sind zu einer richtigen Institution geworden. Von 1981 bis 1997 war Alfons Breitmeyer Obmann des Ruderverein Normannen und ab 1998 Ehrenmitglied. In diese Zeit fiel die Generalsanierung und komplette Wärmeisolierung unseres Klubhauses. Seit 1986 findet bei den Normannen ein regelmäßiges Wintertraining zum Konditionsaufbau für die nächste Saison statt.

Anlässlich des hundertjährigen Vereinsjubiläums 1997 gab es repräsentative Veranstaltungen, und die Pläne für den Ausbau des Kellers zur Indoor Trainingshalle legten die Basis für unsere heutige Infrastruktur. Neben seiner Tätigkeit für die Normannen war Alfons auch im Österreichischen Ruderverband als Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Schiedsrichter mit internationaler Lizenz engagiert. Nach der Obmannschaft bei den Normannen wurde Alfons Breitmeyer Präsident des NÖ Landesruderverbandes, welche Funktion er bis zuletzt mit Engagement und großem Einsatz wahrgenommen hat.

Auch nach dem Ende der offiziellen Funktionärstätigkeit für die Normannen blieb Alfons unermüdlich für uns involviert. Noch vom Krankenbett aus organisierte er bis ins Detail das Fest zur Inbetriebnahme des neuen Floßes im Herbst 2012.

Freitag, 07. Dezember 2012 um 11:05

Hohe Auszeichnung für KR Mag. TOIFL Georg

Eingetragen bei: News | 0

KR Mag. Ing. Georg TOIFL der heuer seine 40-jährige Vereinszugehörigkeit feiert, wurde am 5.11. im Wappensaal des Wiener Rathauses von Vize-Bürgermeisterin BRAUNER mit dem silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Stadt Wien geehrt. Zahlreiche Ehrengäste waren bei der Feier anwesend und bekamen eine beeindruckende Sicht über sein erfolgreiches Lebenswerk als Unternehmer, Funktionär und Mensch vermittelt. Mag. TOIFL ist bekannt dafür immer „Klartext“ zu reden, und damit nicht immer alle zu erfreuen. Wir sind stolz, ihn in unserer Mitte zu haben und gratulieren herzlich.

Toifl Georg

Dienstag, 06. November 2012 um 09:12

115 Jahre RV Normannen

Eingetragen bei: News | 0

Anlässlich unseres 115-jährigen Jubiläums wurde in das Clubgebäude der Normannen geladen. Unser Obmann, Walter INMANN begrüßte die Gäste und eröffnete die Feier. Ehrenmitglied, Dr. Wolfgang SCHINDLER, erinnerte an 115 Jahre Normannen von der Gründerzeit bis zur Jetztzeit. Danach hat Sportstadtrat CZERNY in seiner Rede die Bedeutsamkeit des RV Normannen, insbesondere die Jugendarbeit, hervorgehoben. Als Geschenk der Gemeinde Klosterneuburg brachte er eine großzügige Beteiligung an unserer Bausteinaktion mit. Herzlichen Dank! Angestoßen wurde an diesem Abend übrigens nicht nur auf das Jubiläum des Vereines sondern auch auf unser neues Floß. Hochwürden, Stiftsdechant BENNO, gab den Segen der just in diesem Moment auch von oben kam.

115 Jahrfest-1 115 Jahrfest-2

Danach hat unser DI Erich KOLETNIK, Projektverantwortlicher, in einer sehr anschaulichen Rede herausgearbeitet, dass unser neues Floß nur einen Tiefgang von 4cm im unbelasteten Zustand bei einer Tragkraft von fast 4 Tonnen hat.

Fast gleichzeitig ging ein Achter mit jungen Rennruderern aufs Wasser, ruderte unter Applaus der Zuschauer eine Ehrenrunde und bewies die hohe Funktionalität des neuen Floßes. Erwähnt muss auch unser Sportwart Fritz KUTMON werden, durch dessen Initiative die Anschaffung unseres Floßes in Bewegung kam.

115 Jahrfest-4

Mit dabei waren u.a. Hochwürden Stiftsdechant BENNO, Nationalratsabgeordneter Hannes 115 Jahrfest-3SCHMUCKENSCHLAGER, Landtagsabgeordneter DI Willi EIGNER, Bürgermeister Mag. Stefan SCHMUCKENSCHLAGER, Sportstadtrat CZERNY, Stadtrat Dr. Stefan MANN, Gemeinderäte Traude BALASKA und Hans KICKMAIER, Präsident der Union NÖ Dr. HAGER, Raika Direktoren Mag. KREBS und Mag. KRIZ, Prof. MANSEDER sowie Vertreter befreundeter Rudervereine.

Im Anschluss an den Festakt wurde im Clubhaus das reichhaltige Buffet (Castel Nuovo) eröffnet und in gemütlicher Atmosphäre bis spät in den Abend gefeiert. Die Musikgruppe „Earport“ ließ aufhorchen, auch einige Tänzer wurden gesichtet.

Für die Planung der Feier und des gelungenen Festes zeichnet unser Alfons BREITMEYER verantwortlich, Gerold PRIPFL unser Kassier ist nicht nur für die Finanzen verantwortlich, sondern sorgte auch für die hervorragende Umsetzung des mit Alfons BREITMEYER entwickelten Festkonzeptes.

Kurzum es war eine gelungene Veranstaltung mit einem großen Gewinner – „RV Normannen“.

Danke an Alle die am guten Gelingen mitgeholfen haben.

Mittwoch, 03. Oktober 2012 um 09:13

Altes Floß – neues Floß

Eingetragen bei: News | 0

Es läuft bis jetzt alles nach Plan, das alte Floß wurde heute ab 16h vom Entsorgungsteam teilweise zerlegt und ca. um 17h vom Haken genommen. Ein Teil des Arbeitsteams paddelte und stangelte das Floß 20m stromauf, wo es bis zur endgültigen Entsorgung am Ufer vertäut wurde. Fast gleichzeitig ist der LKW mit dem neuen Floss eingetroffen, der Aufbau und die Wasserung des neuen Floßes ist für morgen Vormittag geplant.

Dienstag, 28. August 2012 um 20:39

Wienereiner – Wienerachter 2012

Eingetragen bei: News | 0

Wienereiner So wie im Vorjahr meldeten 3 Boote vom RV Normannen, da die offizielle Zeitnehmung versagte konnten unsere Recken auf die eigene mit dem GPS gestützten Polarsystem ermittelte Zeit zurückgreifen. Erich GEISER siegte in der Masterklasse H mit der Zeit von 19:40min, Willi STUPPAN wurde zweiter in der Mastersklasse H 20:40 min Erich KOLETNIK wurde zweiter in der Mastersklasse F 19:25min.

Wienerachter Erstmalig wurde heuer die Donaukanalstrecke auch mit Achtern befahren. Der RV Normannen meldete in der Mastersklasse D folgende Mannschaft: Schlag: Alexander SCHAFFER 7: Christian BRAUN 6: Gerold PRIPFL 5: Erich KOLETNIK 4: Franz REIL 3: Günter LIST 2: Erich GEISER 1: Fritz KUTMON Stm. Willi STUPPAN.

Unsere Normannen Crew wurde mit der Zeit von 16:36 Klassensieger und damit von 12 gestarteten Achter gesamt Fünfter.

Wienerachter Wienereiner

Nachfolgend ein Detailbericht von Erich KOLETNIK

Wienereiner

So wie im Vorjahr meldeten 3 Boote vom RV Normannen: Erich GEISER in der Masterklasse H, Willi STUPPAN in der Mastersklasse H, Erich KOLETNIK in der Mastersklasse F. Die Streckenlänge beträgt 6.000m, startet beim Nußdorfer Wehr, führt durch den Donaukanal bis zur Urania, wo sich ca. 300 m unterhalb der Wienflusseinmündung das Ziel befindet. Die Strömungsgeschwindigkeit beträgt ca. 5-6 km/h, das Wasser ist dadurch teilweise unruhig und leicht verwirbelt. In der Mastersklasse H hatten unsere Starter als einzige Gegenmeldung Walter JELINEK vom WRV Donauhort. Die in der ältesten Mastersklasse startenden jung gebliebenen Normannen gingen als erste Gruppe auf die Strecke. Strahlender Sonnenschein mit Temperaturen um die 30 Grad C und teilweise auffrischender Süd-Ost(gegen)wind verlangten zusätzlichen Kampfgeist und Überwindung. Lautstark wurden die beiden Recken nicht nur von der begleitenden Normannen-Fangemeinde angefeuert. Vor allem im Bereich des Otto Wagner’schen Schützenhauses gab es viel Beifall von den das Donaukanalufer säumenden Zuschauern. Im Ziel hatten beide Normannen die Bugspitze voran, es siegte Erich GEISER vor Willi STUPPAN und Walter JELINEK. In der Mastersklasse F meldeten Raimund HABERL/1. WRC LIA, Norbert GRUBER und Martin CZICZEK/beide WRC-Pirat.

Hier nun die Originaleindrücke und -gedanken, die mir von diesem Rennen in Erinnerung geblieben sind: Beim Zuwasserbringen des Bootes sind alle sehr hilfreich, allerdings ist es im Schleusenbereich sehr eng, ich sehe meine Freunde Willi und Erich, sie sind schon beim Vorstart aufgereiht. Nun erfahre ich, dass Martin CZICZEK nicht startet, wir sind also zu dritt. Hoffentlich kann ich mein Leistungspotential abrufen, hoffentlich „hält mein Kreuz“ und auch der Kreislauf „arbeitet normal“.

Wie immer ist eine gewisse Vorstartnervosität vorhanden, aber die Gedanken, warum „ich mir das antue“ werden vom Vorstarter verdrängt – 5,4,3,2,1 go. Los geht’s, vom stehenden Wasser der Nußdorfer Schleuse in den Donaukanal hinein, Schlagzahl erhöhen, das lautet Hupen signalisiert, dass ich mich auf der Strecke befinde. Mit Schlagzahl 28 konzentriere ich mich voll auf das Steuern.

In der ersten leichten Rechtskurve halte ich mich mehr zum rechten Ufer, das Wasser ist aber teilweise sehr unruhig und der Gegenwind macht sich auch bemerkbar. Blick auf die Pulsuhr, Herzfrequenz 153 ist o.k. ich möchte aber nicht höher hinauf, also Schlagzahl auf 27 reduzieren, die lange Gerade bis zur Gürtelbrücke habe ich gleich absolviert, auf der rechten Seite zieht die Müllverbrennungsanlage vorbei, beim kurzen Blick über die Schulter sehe ich bereits Norbert Gruber vor mir, der mich dann auch mühelos überholen lässt. Wo bleibt die Friedensbrücke? Konstant schlage ich mit Schlagzahl 27, der Gegenwind macht sich aber spürbar bemerkbar. Pulsfrequenz noch immer so um die 150, also o.k. und ich versuche die Geschwindigkeit zu halten. Hände weg, Boot laufen lassen, schneller Einsatz und dann mit den Beinen schieben. Jetzt fahre ich unter der Friedensbrücke durch, mehr als die Streckenhälfte ist absolviert, viel Zeit zum Denken bleibt nicht, da sehe ich den nächsten Einer vor mir. Hoffentlich weicht er aus und lässt genügend Abstand, ja das klappt gut und ich bin auch schon bei ihm vorbei. Rossauer Brücke und Augarten Brücke lasse ich schnell hinter mir, der Ringturm kommt schon in Sicht.

Immer wieder höre ich Applaus und Anfeuerungsrufe vom Ufer, aber Achtung in der Innenkurve nach dem Ringturm liegt die Kaiserbadschleuse, also eher zum linken Ufer. Der Wind ist auch sehr böig geworden, ich lege einen Schlag Blatt und werfe die Kappe in’s Boot. Mit Mühe kann ich Schlagzahl 27 halten, sehe aber wieder zwei Ruderer vor mir. Nach der Salztorbrücke überhole ich auch diese, muss mich aber bereits auf die in der Außenkurve liegende Pontons und Schiffe zwischen Marienbrücke und Aspernbrücke konzentrieren. Da sehe ich wie der Ruderer hinter mir in gerader Linie auf ein Ponton zufährt. Laut rufe ich ihm zu und sehe aus seiner Steuerreaktion, dass er seinen Kurs korrigiert. Schon sehe ich auf Steuerbord die Urania. Jetzt noch mit aller Kraft bis zum Ziel, Schlagzahl 29 und ich höre auch schon die Zurufe vom Ziel. Nochmals „alles rausholen“, das Zielsignal ertönt und es ist geschafft.

Ich drehe mich um – und da ist vor mir die rote Begrenzungsboje in der ich mich schneller als geglaubt, verhänge. Das Boot stellt sich quer zur Strömung, ich hänge manövrierunfähig in der Boje und habe eigentlich schon mit dem „Bad“ gerechnet. Es gelingt dann aber doch nach mehreren Versuchen mich zu befreien. Locker reihe ich mich ein zum Anlegen, ja ich bin zufrieden mit mir und dem zweiten Platz hinter Raimund Haberl (und es werden sicher auch einige Endorphine ausgeschüttet). Bei der Siegerehrung und Bekanntgabe der Resultate sehen wir, dass sich die „Normannen-Oldies“ wieder ganz hervorragend in dem 70-Starterfeld platziert haben.

Wienerachter

Erstmalig wurde heuer die Donaukanalstrecke auch mit Achtern befahren. Der RV Normannen meldete in der Mastersklasse D folgende Mannschaft: Schlag: Alexander SCHAFFER 7: Christian BRAUN 6: Gerold PRIPFL 5: Erich KOLETNIK 4: Franz REIL3: Günter LIST 2: Erich GEISER 1: Fritz KUTMON Stm.: Willi STUPPAN Als Gegner meldeten – Rgm. Passau Ruderverein 1874 /Deggendorfer Ruderverein 1876 – Ginnastica Triestina – RV Seewalchen (2 Boote) Der Veranstalter legte ein Startintervall von 5 Minuten fest, sodass es mit Sicherheit zu keinen Überholungen kommt, um eventuelle Gefährdungen der Boote bei diesen Manövern auszuschließen. Das Normannenboot ging als zweiter auf die Strecke, erstmalig so in dieser Zusammensetzung rudernd. Schon gleich bei den ersten Schlägen spürten wir, dass das Boot gut lief und unter der erfahrenen Leitung des Steuermanns, Willi STUPPAN, „spulten“ wir ein tadelloses Rennen ab. Groß war die Freude, als wir bei der Siegerehrung erfuhren, dass wir in unserer Mastersklasse D als Sieger genannt wurden, hatte uns doch das Boot von der Rgm. Passau Ruderverein 1874 /Deggendorfer Ruderverein 1876 in Passau noch klar distanziert. Auch zu unseren Mastersfreunden von Pirat Wien, startend unter Int. Rgm. WRC-Pirat, Donaubund, Normannen, Drammen Roklubb in der Mastersklasse F, konnten wir einen zeitlichen Vorsprung von mehr als 40 sec. herausrudern. Insgesamt belegten wir von 12 teilnehmenden Achtern den hervorragenden 5. Platz. Abschließend bleibt nur festzuhalten, dass dieses Wochenende für den RVN sehr erfolgreich abgelaufen ist und wir motiviert und gemeinsam die nächsten Zukunftsprojekte prosperierend für den RVN abwickeln werden.

Dienstag, 07. August 2012 um 07:31

Vogalonga in Venedig, Normannen erobern des Süden

Eingetragen bei: News | 0

Im Vorjahr waren es 6.000 Ruderer und Paddler aus ganz Europa in insgesamt 1.650 Booten, die mehr oder weniger ehrgeizig auf einem 30 km langen Rundkurs Venedigs Lagunen und seine kleinen Inseln entdecken. Oder rasant daran vorbeiziehen und als viertes Boot durchs Ziel gehen, wie unser Normannen-Sechser „Wotan“ mit Fritz KUTMON der vom Bug aus mit dem Fuß steuert, Renate PODESSER, Willi STUPPAN, Gerold PRIPFL, Erich GEISER und dem Schlagmann Erich KOLETNIK. Ein Auszug aus dem Reisetagebuch von Renate…

Voga 2012-2 Voga 2012-3

Donnerstag, 24. Mai: Die Anreise fällt trotz Tempolimit für den Bootstransport – 80 km/h – kurzweiliger aus als erwartet. Von der Zwischenstation am Wörthersee sind es noch etwa 260 Kilometer, die Fritz und ich im Vereinsbus bequem zurücklegen. Die Carabinieri lassen uns anstandslos passieren, unsere Befürchtungen wegen einer eventuellen Überlänge scheinen sich nicht zu bewahrheiten. Auf der Passage mit der Fähre zum Lido di Venezia entlang des Canale Grande zücken wir erstmals unsere Kameras, um die beeindruckenden Motive festzuhalten. Am Lido, auf dem Vereinsgelände der „Canottieri Diadora“, finden wir einen adäquaten Platz für unser Boot – gegen ein stattliches Entgelt. Walter, nach eigener Aussage ein „Veneziano pure sangue“ trotz deutschen Vornamens, ist dort unser Kontaktmann.

Freitag, 25. Mai: Treffpunkt 06:15, wir wollen die wind- und wellenarmen Morgenstunden für eine Ausfahrt nützen. Das Steuern in den Fahrrinnen, markiert durch die so genannten Dalben, erfordert große Aufmerksamkeit. Zeitweise orte ich sogar vier (!) Steuerleute im Boot, trotzdem sind alle dankbar, dass Fritz den Bugplatz einnimmt. Nach dem etwas phantasielosen italienischen Frühstück steuern wir Venedig an, um unser Startnummernpaket abzuholen. Ein langwieriges Unterfangen, denn aus unerfindlichem Grund taucht unsere Startnummer 1340 erst nach einiger Wartezeit auf – wir nützen die Gelegenheit, die entschleunigte italienische Lebensart näher zu betrachten.

Samstag, 26. Mai: Fritz geht shoppen und sorgt beim Baustoff-Tandler auf dem Lido für einen Rekordumsatz. Die etwa 20 cm breiten Kunststoffbahnen befestigen wir an den Auslegern, den Bugplatz schützen wir zusätzlich mit einem Wellenbrecher aus Plexiglas. Aus Schaumstoff schneiden wir Blöcke, die wir in Folie wickeln und als Auftriebskörper unter den Ruderplätzen verstauen. Nach vier Stunden sind wir fertig und stolz auf unser gemeinsames Werk. Am Nachmittag nützen wir unsere Vaporetto-Dauerkarte weidlich aus und besuchen die Inseln Murano und Burano. Inge Koletnik weiß viel über Venedig und die Inseln zu berichten – geschichtlich Fundiertes ebenso wie Sagenhaftes.

Sonntag, 27. Mai: Um 9 Uhr fällt der Kanonenschuss vor dem Markusplatz als Startsignal für die Vogalonga (in der Übersetzung: das lange Ruder). Wir starten am Lido um 07.30 Uhr, genügend Zeit für die Überfahrt also und um das bunte Bild der Teilnehmer zu betrachten. Da gibt es Ruderboote vom Einer bis zum Achter (unser Sechser ist ein Unikat), Kanus, Kajaks, Drachenboote und Renngondeln. Nur mit Muskelkraft betriebenen Booten ist die Teilnahme gestattet. Venedig und die Umgebung ist für andere Schiffe gesperrt, unser Fanclub mit Inge Stuppan, Inge Koletnik, Gerti Pripfl und Grit Geiser hat Mühe, die Stadt zeitgerecht zu erreichen. Wir nehmen teil an der 38. Auflage dieser Veranstaltung, die durch den Protest einer Gruppe Venezianer gegen die vielen Motorboote entstand, denn sie erzeugen jene Wellen, die sowohl der Stadt als auch den Lagunen zerstörerisch zusetzen.

9 Uhr, die Kanone donnert und der Pulk setzt sich in Bewegung. Über den Canal di San Marco geht es vorbei an den Inseln Vignole und Sant’ Erasmo. Fritz steuert das Boot souverän über den kurvigen Kurs, durch enge Passagen vorbei an anderen Booten und uns bleibt der Genuss einer rauschenden Fahrt. An der Insel Burano heißt es hart Steuerbord auf und wir rudern nach einiger Zeit durch die Lagune in den Kanal der Glasbläserinsel Murano. Chorgesang empfängt uns dort. Über den Canale Grande und unter der mächtigen Rialto-Brücke hindurch geht es zurück zum Markusplatz. Die Fahrt durch Venedig ist beeindruckend, überall stehen und sitzen Menschen, die uns applaudieren und zurufen: Bravi, bravi. Wir bedanken uns mit „Austria saluta Italia“ und die Männer im Boot setzen ein dreifaches „hipp hipp hurra“ nach. Wir erreichen das Ziel als vierte Mannschaft, jeder Einzelne von uns wird namentlich genannt und wie schon einige Male zuvor amüsieren wir uns köstlich über den, so scheint es, für italienische Zungen schwierigen Nachnamen unseres Gerold – Prip, Prip, Prip – fl.

Wir benötigen für die Strecke exakt 2 Stunden 2 Minuten – zwei kurze Stopps zum Trinken bzw. für das Gegenteil eingerechnet. Den erleichterten Bemerkungen der Herren kann ich verständlicherweise nicht viel abgewinnen.

Montag, 28. Mai: Erich Koletnik und seine Inge müssen zurück, uns bleibt noch ein Tag, den wir am menschenleeren Strand und mit einem letzten Ausflug nach Venedig verbringen. Es sind harmonische, sehr freundschaftliche Tage, die zu Ende gehen, geprägt von interessanten, herzlichen Gesprächen und gemeinsamen Erlebnissen. Und es keimt schon die Hoffnung auf eine Wiederholung. Bis dahin: Viva Italia, viva Venezia, vivano i rematori di Normannen Klosterneuburg.

Samstag, 02. Juni 2012 um 17:03

Normannen bei der Galanacht des Sports

Eingetragen bei: News | 0

Mag. MUSYL Thomas unser Spitzenruderer der 1980iger Jahre lud seinen ehemaligen Trainer Stuppan Willi zur Galanacht des Sports. Das Erfolgsduo genoss diesen Event, freute sich über das Wiedersehen und tauschte Erinnerungen und Neuigkeiten aus.

Donnerstag, 10. November 2011 um 14:25

Staffelrudern überlegen gewonnen

Eingetragen bei: News | 0

Der NOR Dreier gesteuert von Fritz KUTMON‚ Renate PODESSER und Alex SCHAFFER überholte bereits ein Boot und kam mit Laufbestzeit 21:39 Min als Zweiter bei den Normannen an. Der NOR Vierer von Erich GEISER meisterhaft gesteuert sowie Karin MITTERMAIR, Erich KOLETNIK und Schlagmann Gerold PRIPFL übernahm in zweiter Position, überholte nach kurzem Kampf den Donauhort Vierer und übergab in Kritzendorf ebenfalls mit Laufbestzeit von 29:25 Min bereits an erster Position an den Fünfer. Die Fünfercrew mit Stm. STUPPAN Willi, VOGLER Elisabeth, LIST Günter, REIL Franz und Schlagfrau EBERT Veronika ließ nichts anbrennen, baute angetrieben durch den Powerschlag von Veronika die Gesamtführung aus und kam mit der ebenfalls besten Laufzeit von 22,25 Min. in Greifenstein ins Ziel.

Unsere Mannschaft siegte mit der Gesamtzeit von 1:13,29 und hatte 2,42 Min Vorsprung auf den zweiten Platz.

Herzliche Gratulation!

Die Siegerehrung organisierten die Alemannen, herrliches Wetter und ein ausgezeichnetes Buffet rundeten diesen schönen Tag ab. Alle waren von diesem Tag begeistert, es gibt bereits Zusagen für die Staffel 2012.

Staffel 2011

ERGEBNISSE:

7 Staffelrudern 1   DOH 2    ALE 3   NOR 4   PIR 5   ALE 2
Startzeit 09:59,25 10:00,00 10:00,31 10;01,00 10;01,30
1 LEG NOR 10:23,40 10:22,01 10:22,10 10:24,31 10:30,40
2 LEG KRI 10:53,20 10:52,15 10:51,35 10:54,40
3 ZIEL GREI 11:16,15 11:16,10 11:14,00 11:19,35 11:41,15
ZEITEN
Dreier 24,15 22,01 21,39 23,31 29,1
Vierer 29,4 30,14 29,25 30,09
Fünfer 22,55 23,55 22,25 26,15
Gesamtzeit 1:16,30 1:16,11 1:13,29 1:19,55 1:39,45
3 Platz 2 Platz 1 Platz 4 Platz 5 Platz
Sonntag, 25. September 2011 um 15:26

Starker Achter beim Blauen Band

Eingetragen bei: News | 0

Nach längerer Pause startete ein Normannen Achter beim Blauen Band am Wörthersee in Kärnten. Die Crew angeführt von Schlagmann Alex SCHAFFER dem ehemaligen Meisterruderer sowie KOLETNIK Erich, PRIPFL Gerold, REIL Franz, GEISER Erich, LIST Günter, STUPPAN Willibald, KUTMON Fritz bot auf der ca. 16 km langen Strecke eine starke Leistung. Von 20 gestarteten Booten ging unser Achter als viertes Boot durch Ziel und erreichte als Klassensieger mit 01:01:24,45 die sechstbeste Zeit des Feldes.

Ergebnisse:

STNR Verein Staat Class Zeit Rang
15 RV Villach/Pirat Wien A MMB 00:56:42,89 1
14 1.WRC LIA A MMC 00:58:14,72 2
13 Ulmer Ruder-Club „Donau“ D MMC 00:58:50,33 3
18 RC Favorite Hammonia Hamburg D M 00:59:46,23 4
19 KVM 1881 CZ M 01:00:49,03 5
9 RGM: RV Normannen / RV Albatros A MME 01:01:24,45 6
16 RGM WRC Pirat/RG München 1972 e.V. A/D MMB 01:01:34,75 7
10 Società Nautica „G: PULLINO“ I MMD 01:02:07,67 8
11 1.WRC LIA A MMD 01:03:55,23 9
17 RV Albatros Klagenfurt A M 01:05:14,62 10
3 MRC1880 D MMC Gig 8+ 01:06:04,20 11
7 WRC PIRAT A W  8x+ 01:06:26,29 12
12 Ruderclub am Lech Kaufering D MMC 8x+ 01:08.28,92 13
8 RGM PIRAT/CSEP/AUS/NOR/ERA A MMH 01:08:31,17 14
6 Ruderverein Donauhort Wien A MWA 8x+ 01:08:45,60 15
1 MRSV Bayern von 1910 D MIX D Gig 8x+ 01:11:06,97 16
2 Passauer Ruderverein 1874 D MIX C Gig 8+ 01:13:37,76 17
4 RV Albatros Klagenfurt A MWC 8x+ 01:19:02.96 18
5 Soc. Ginnastica Triestina Nautica – Trieste I MWC 8+ 01:24:07,33 19
20 RV Wiking Linz A M n.a.

 

Sonntag, 11. September 2011 um 18:42

Studenten EM in Moskau

Eingetragen bei: News | 0

Wie schon auch in den vergangenen Jahren startete unser Christian BRAUN im Männer-Doppelvierer (Becker, Leichter, Dully, Braun) an einer „Nebenfront“, bei der Studenten-Europameisterschaft in Moskau. Die Crew erreichte das A-Finale und wurde ersatzgeschwächt dort nur Sechster. Leichter musste durch Stichauner ersetzt werden, der allerdings schon ein Rennen in den Beinen/Armen hatte. Diese EM ging für „Brauni“ dennoch versöhnlich aus, da er in einem Sprintbewerb auf der Moskwa im Doppelvierer nach Vorlaufsieg im Finale den 3.Platz errang.

Donnerstag, 08. September 2011 um 20:40

Gerald wird 80

Eingetragen bei: News | 0

Nach einem zu Ehren des Geburtstagskindes mit 3 Achtern (2x Normannen, 1x Austria) in der Kuchelau durchgeführten Rennen über 500 Meter, waren über 100 Gäste am 3.9. zur Geburtstagsfeier unseres Ehrenobmannes Gerald Kreps gekommen. Bürgermeister SCHMUCKENSCHLAGER hielt eine launige Ansprache, alle genossen den herrlichen Sommernachmittag und Abend, delektierten sich am frisch gezapften „Kapsreiter“-Bier, Klosterneuburger Weinen und den von den Normannen-Damen vorbereiteten Köstlichkeiten. Allen, die zu diesem Tag einen Beitrag geleistet haben, sei auf diesem Wege herzlichst gedankt.

Donnerstag, 08. September 2011 um 21:06