Wintertraining ganz groß!

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Es ist Zeit, es ist höchste Zeit für ein Wintertraining! Findet ihr nicht auch? Und wo kann ich das nicht besser als bei den Normannen?! – Wir bieten rund ums Jahr einen wirklich gut organisierten Übungsbetrieb!

Hier sollen einmal die Wintermonate zur Sprache kommen, und zwar konkret, dass dreimal die Woche ein geregelter Übungsbetrieb unter fachkundiger Anleitung stattfindet, dazu noch ein Jugendtraining organisiert wird und sich zusätzliche Trainingsmöglichkeiten und gesellige Veranstaltungen bieten. Das heißt, dass an jedem angebotenen Trainingstermin ca. 10 bis 15 Personen regelmäßig teilnehmen, die Zahl der „Schnuppernden“ und unregelmäßig Trainierenden aber weitaus größer ist. Ebenso ist dabei die Anzahl der nicht-rudernden Mitglieder recht beachtlich.

Ja, und wie kam es dazu, wo liegen die Anfänge des gemeinsamen „Turnens“? Dieser Ausdruck allein sagt schon, dass es nun schon eine Zeitlang her ist, dass die wöchentliche Turnstunde Einstand hielt! 1985 wurde der Turnsaal gebaut, was Gerti Schindler (Bitte vor den Vorhang!) zum Anlass nahm, um jeden Dienstag eine Turnstunde zu halten. Wolfgang sorgte im Anschluss mit Würsteln und Bier für das leibliche Wohl, womit der nunmehr legendäre „Dienstagabend“ gegründet ward. War das Training früher noch etwas schweißtreibender, so hat es sich im Laufe der Jahre mehr zu einem Gesundheitsturnen mit Mobilisations- und Meridianübungen entwickelt. Aber 33 Jahre gehen eben nicht spurlos vorüber!

 Seit 2006 gibt´s als weiteres Angebot die Donnerstagsgym, unter der Leitung von mir und seit neuestem auch erfreulicherweise von Piroska. Dabei geht es vielleicht etwas lauter und rhythmischer zu, aber rumpfstabilisierende Übungen in Kombination mit Elementen aus Pilates und Yoga bezwecken im Prinzip, dass ganzheitliches Dehnen, Kräftigen, Bewegen für uns alle hoffentlich bis ins hohe Alter möglichist!

Last but not Least soll auch noch der Muckischuppen am Montag erwähnt werden, der sich großer Beliebtheit erfreut, aber sicher nicht nur wegen so mancher kulinarischer Besonderheiten ;-).  

Dabei zeigt sich wiedermal, dass nicht nur Essen und Trinken, Leib und Seele zusammenhalten, sondern auch Spaß bei gemeinsamem Training eine ganz große Rolle spielt und eine gemütliche Atmosphäre schafft. 

Und das ist ja bei allen Trainingsterminen der Fall!

Elisabeth Vogler 

14. Stromstaffel 2018

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Gegen Ende der Rudersaison werden nochmals alle Kräfte mobilisiert, um die Stromstaffel zu bestreiten. 12 Normannen waren gefordert, die Strecke von Nussdorf nach Greifenstein, so schnell als möglich zu rudern. Mit einer gut ausgewogenen Mannschaftsaufstellung aus Erfahrung und „Jugend“ wurde die Herausforderung angenommen. Schließlich galt es den 3. Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Für die Normannen ruderten im 3x: Walter W., Stephanie W., Ingomar K., im 4x: Erich G., Sarah R., Franz R., Gerold P. und im 5x: Willibald S., Ines S., Elisabeth V., Günter L. und Erich K..

Insgesamt waren 8 Staffeln am Start.

Die Bedingungen waren ausgezeichnet. Ein historisch tiefer Wasserstand und draus resultierend kaum Strömung erlaubten recht schnelle Zeiten. Einzig der Wind, heuer aus Nordnordost bremste die Boote ein wenig.

Um 10:00 Uhr startete das erste Boot und im Minutentakt folgten alle anderen. Aufgrund des recht kurzen Starintervalls von ca. 1 Minute konnte man davon ausgehen, dass bei unserem Floß mehrere Boote zu gleich zur Übergabe kommen, was die 4er in leichte Aufstellungsschwierigkeiten bringen sollte. Durch die erfahrenen Steuerleute ging hier noch alles gut. Wobei an dieser Stelle anzumerken wäre, quasi als einen ersten Verbesserungsvorschlag, das Kommando zur erfolgten Übergabe war zu leise und konnte von den wartenden Booten auf der Donau nicht gehört werden, was leichte Verwirrung auslöste.

Im 2. Teil der Strecke, der anspruchsvollste Teil, schob sich das Feld immer weiter zusammen. Natürlich ist es so und das steht auch in den Regeln, dass langsamere Boote schnelleren Platz machen müssen, doch die Einschätzung ist manchmal schwierig und so kommt es des Öfteren zu heiklen Situationen. So auch bei dieser Staffel. Es wurde zu eng und unserem 4x ging der Platz aus. Die Situation können nur die direkt beteiligten einschätzen und kommentieren und es liegt mir fern noch eine weitere Meinung hier ein zu bringen. Wie sich nachher gezeigt hat, sind diese Einschätzungen aber sehr different. Trotz dieses Tumults gelang dem 4x die 2. schnellste Teilzeit.
Beim Strombad in Kritzendorf erfolgte die Übergabe auf den 5x, die klappte nahezu perfekt, leider wurde auch hier der Platz zur Übergabe durch die zuvor angekommenen Boote sehr eng. Auch der 5x lieferte eine solide Leistung.

 

 

 

 

Unterm Strich ruderten wir die 3. Gesamtzeit hinter RG Pirat/WSW und Donauhort – ganz knapp vor Alemannia.

Leider konnten wir uns bei der anschließenden Protestverhandlung nicht durchsetzen und erhielten eine Strafminute. Damit wurden wir hinter Alemannia auf Platz 4 gereiht.

Das Resümee fällt für uns heuer daher leider gemischt aus.

Die Bühne für die Veranstaltung war perfekt – Niederwasser, nicht zu starker Wind, Sonne, kaum Schiffe.
Für mich sollte diese Veranstaltung zu Saisonende ein gutes Gefühl für die kalte Jahreszeit geben. Dass aber mit so hohem Einsatz gerudert wird, dass es zu Protesten und Verhandlungen kommt, steht für mich in keiner Relation. Für uns Normannen bleibt ein schlechter Beigeschmack, da der eigentliche Auslöser unbestraft bleibt.

Fürs nächste Jahr würde ich mir mehr Fairness wünschen, weniger Emotionen und die Einsicht, dass es bei dieser Veranstaltung zwar um schnellstmögliches rudern geht, aber mit Maß und Ziel, Fairness und mehr Toleranz.

Weitere Bilder in unserer Mediathek: Staffelbilder

Ingomar, Oktober 2018

Tagesfahrt nach Bad Deutsch-Altenburg

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Die Windprognose war für diesen Tag nicht günstig – 3-4 Bft aus SO, trotzdem machten sich 12 Normannen (darunter 4 Jugendliche) auf den Weg stromabwärts: Christian D., Wolfgang D. und Isabella in der FRIGG, Karlheinz, Franziska, Camilla, Wolfgang L. und Christian M. in der MORA und Julian, Jakob, Ulrike und Walter in der FREYA. Um 8:30 Uhr sind alle Boote auf dem Wasser.

Bis zur Nussdorfer Schleuse war der Gegenwind noch nicht so stark, sodass wir pünktlich um 9 Uhr schleusen konnten. Auf den 17 km des Donaukanals ging es mit Strömung flott durch Wien, nur die letzten km nach der Brücke der Südosttangente zogen sich wie immer – man sieht ja schon lange die Donau.

 

2 km nach der Mündung in die Donau gab es die erste Pause (um 11 Uhr), von einigen bereits heiß ersehnt, an dem durch das extreme Niedrigwasser (Pegel Korneuburg 185 cm, Wildungsmauer 110 cm!) riesigen Schotterstrand bei der Rohrbrücke. Ausgeruht ruderten wir weiter Richtung Orth an der Donau, bei Schwechat beobachteten wir die Flugzeuge im tiefen Landeanflug. Die Schifffahrtsrinne war relativ schmal, außerhalb der Bojen gab es kaum Platz zum Ausweichen, so groß waren die Schotterstrände, zwischen denen sich die Donau durchschlängelte. Aufgrund des niedrigen Wasserstands gab es wenig Schiffsverkehr, lange große Wellen erzeugten nur 2 Twin-City-Liner, die Richtung Wien unterwegs waren. Um 13:30 erreichten wir den kleinen Hafen beim Uferhaus, wo wir an einem großen Tisch in der Sonne zu Mittag essen.

So schön die Pause auch war, vor uns lagen noch 15 km, die wir in ca. 1 1/2 Stunden bewältigen wollten. Unterwegs hatten wir noch eine unangenehme Schiffsbegegnung, als ein bergfahrender Schubverband so knapp an die rote Boje navigierte, dass wir in unseren Booten zwischen Boje und Ufer ausweichen mussten. Der Wind wurde auch immer schwächer, sodass die letzten Kilometer – die Hainburger Brücke war schon eine Weile in Sicht – locker zu rudern waren.
Am breiten Strand unterhalb des Parkplatzes bei Bad Deutsch-Altenburg legten wir um 15:30 Uhr an. Boote hinauftragen, abriggern, verladen und schon geht es auf die Rückfahrt, teils im Bus, im Privat-Pkw und in der Bahn – nach Klosterneuburg. Eine schöne Tagesfahrt liegt hinter uns, und zu unserer Überraschung hatten wir fast durchgehend glattes Wasser – trotz Gegenwind.

Walter Widholm, 18.10.2018

Die Rose vom Wörthersee – Eindrücke eines Rookies

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Der Wörthersee als längster See Kärntens mit seiner gewundenen Form, in die Hügellandschaft gegraben von den Gletschern der Eiszeit, ist ein einzigartiges Gewässer, das sich einerseits friedlich und wunderschön zwischen dem Ossiacher Tauern und der Sattnitz entlang schlängelt, andererseits aber auch archaische Reminiszenzen an eine frühere Zeit bietet. Der Sage nach bildete sich der See aufgrund des Hochmuts der Bewohner, die vom Wörthersee-Mandl gewarnt und schließlich bestraft wurden, indem er sein Fässchen öffnete, aus dem die Fluten des Sees entsprangen und alles Schlechte unter sich begruben. Von nun an lebten in den herrschaftlichen Häusern und Palästen nur mehr riesige Fische und Wasserschlangen.

Eine dieser Schlangen, also der Klagenfurter Lindwurm, ist gewissermaßen das Ziel der mittlerweile zum 19. Mal ausgetragenen Skiffregatta der Rose vom Wörthersee. Es ist ein Rennen der besonderen Art! 16 Kilometer lang ist man sich selbst und seinen Gedanken überlassen, man schiebt sein Boot stetig vor sich hin, begleitet von den rhythmischen Klängen der Ruder in den Dollen, gelegentlich von einem anderen Ruderboot aus dem Takt gebracht. Es ist ein spirituelles Erlebnis, man muss sich selbst finden, den Körper in Einklang mit der Seele und dem See bringen und man darf sich nicht durch äußere Umstände (oder vor allem durch andere Ruderer) aus der Ruhe bringen lassen.

Am Ende wird man von einer herrlichen Erschöpfung erwartet, gewissermaßen gereinigt von jeglichem Hochmut und Übermut, von all dem Schlechten, erfüllt von Bescheidenheit und einer wohligen, tiefen Zufriedenheit, dem Gefühl des Einsseins mit sich selbst und der Welt. So sehr die körperliche Anstrengung diesen See zu bewältigen an einem zehrt, so sehr wird man jedoch auch wieder mit mentaler Kraft erfüllt.

Bei dieser Regatta geht es (den meisten) nicht darum zu gewinnen, Konkurrenzdenken beschränkt sich auf einige wenige, vielmehr wächst man zusammen durch das gemeinsame Ziel diesen See zu bezwingen und die wunderbare Kulisse zu genießen. Besonders an diesem Woche     nende zeigte sich der See von seiner allerbesten Seite, die Nebel lichteten sich mit den ersten Startern, Elisabeth war eine der ersten, Ingo und ich mussten noch ein wenig zittern, und strahlender Sonnenschein mit beinah spiegelglattem Wasser begleitete uns den ganzen Tag. Ingo erreichte mit persönlicher Bestzeit nach 01:15:15 das Ziel, Elisabeth konnte mit 01:26:37 an vorherige Erfolge anschließen und ich konnte mit 01:29:56 erste wertvolle Erfahrungen sammeln.

Das kühle, erfrischende Bad im Wörthersee beim RV Albatros und die vom Organisator sehr persönlich gehaltene Ehrung der Sieger, wie aller TeilnehmerInnen rundeten den Tag wunderbar ab und brachte schon enorme Vorfreude auf das nächste Jahr!

Sarah, Oktober 2018

Jugendwanderfahrt 2018

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Von Linz nach Stein vom 26. – 30.August 2018

Unter der Fahrtenleitung von Andrea Ranner (MON) und Walter Widholm (NOR) trafen sich insgesamt 8 Jugendliche am 26. August bei ISTER Linz:
Camilla Piso, Franziska Schober, Jakob Lamel, Julian Leitner (NOR), Clara Berger, Sophie Rath (Melk), Sophie Hackl (Stein) und Emma Damberger (Wels).

Dem Abendessen in der Altstadt von Linz folgte ein luftiger Besuch des Linzer „Höhenrausch“ (ein Weg über die Linzer Dächer, mit Blick auf Donau, Altstadt, Industrie und Kunstwerke) und ein abendlicher Spaziergang an der Donau zurück zum Hotel am Winterhafen.









Am nächsten Morgen wurden bei herrlichem Sommerwetter die Normannen-Boote MORA und MUNIN zu Wasser gebracht, die Mannschaften eingeteilt – und los ging es, vorbei an den vielen Industrieanlagen in den ersten Kraftwerksstau von Abwinden-Asten. Hier schleusten wir nach kurzer Wartezeit, und machten bald danach auf der Uferwiese von Au Mittagsrast. Noch war nicht allen zum Baden in der Donau zumute, aber einige suchten doch das kühlende Nass auf – zwei davon nicht freiwillig. Ausgeruht ruderten wir durch den Stau des Kraftwerks Wallsee weiter. Bei der Übertragstelle in den Altarm von Wallsee hatten wir Glück: in der Vorwoche hatte es geregnet, und daher war der Wasserstand um einen halben Meter höher als zuvor, und das Einsetzen im Altarm möglich. Im Ruderverein von Wallsee wurden wir schon mit kühlenden Getränken erwartet. Dort genossen wir noch den sommerlichen Nachmittag: die Erwachsenen beim Klubhaus, die Jugendlichen am Badestrand.

Der Übernachtung in Wallsee folgte wieder ein herrlicher Sommertag: nach dem Einsetzen der Boote ruderten wir durch den Strudengau vorbei an Grein und durch den Hößgang, an dessen Ende wir beim Gasthaus unsere Mittagspause einlegten. Die Stärkung half uns, den langen Stau vor dem Kraftwerk Ybbs-Persenbeug zu überwinden. Dort legten wir die Boote im Kraftwerksbereich in die Wiese und waren nach Minuten in unserem Quartier in der nahegelenen Bäckerei in Ybbs.



Am dritten Tag ruderten wir ein paar hundert Meter zurück und meldeten uns beim Schleusenwärter zur Schleusung an. Nach langem Warten konnten wir das Unterwasser erreichen und unterstützt durch die Strömung rasch Richtung Pöchlarn rudern. Beim Kraftwerk Melk wurden wir entschädigt: die Schleusenkammer war schon offen und wegen ein bereits eingefahren Motorboots bereit. Nach wenigen Minuten passierten wir die schönen Sandstrände vis-a-vis von Melk und trafen kurz danach bei der Ruderunion Melk ein. Dort hoben wir die Boote aus dem Wasser, es folgte eine kleine Stadtbesichtigung mit Eisessen und die Bahnfahrt zu unserem Quartier im Ruderverein Pöchlarn. Dort wurden wir von Britta Abrahamczik (mit Unterstützung durch ihren Sohn und eine Ruderkollegin) mit einem wunderbaren Grillabend verwöhnt. Alle genossen noch den warmen Abend an der Donau, bevor es da ins die Schlafsäcke am Matratzenlager ging.



Am Morgen begann sich der Himmel schon zu bewölken. Der Westwind und die Strömung unterstützen uns beim Weiterkommen – vorbei an Kuh und Kalb bei Schönbühel, den schönen Ortschaften in der Wachau und der Stromboje bei Kienstock. Kurz vor Spitz hatte der Schiffsverkehr eingesetzt, sodass wir den schönen Sandstrand von Weißenkirchen zur Mittagsrast nutzten und viele Kreuzfahrtschiffe passieren ließen. Relativ ruhig ging es dann nach Stein weiter und erreichten am frühen Nachmittag unser Ziel. Nachdem die letzten Aktivitäten – Boote waschen und verladen – erledigt waren, hieß es Abschied nehmen. Unsere Jugendlichen hatten an vier schönen Rudertagen durch zwei der schönsten Strecken der Donau – Strudengau und Wachau – sehr gut und ambitioniert gerudert, und fuhren mit vielen Eindrücken und Wanderrudererfahrung im Gepäck nach Hause.



Und wer noch mehr Donau befahren möchte: 2019 gibt es die Fortsetzung der Jugendwanderfahrt auf der österreichischen Donau von Stein bis Hainburg.

An dieser Stelle möchte ich für die gemeinsame Fahrtenleitung bei Andrea Ranner und für die Unterstützung bei den Transfers von Bus und Anhänger bei Herbert Pallinger (WAL), Elisabeth Berger (Melk) und Britta Abrahamczik (PÖC) bedanken.

Walter Widholm, 1.9.2018

NÖ-Landesmeisterschaft 29. – 30.9.2018

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Die Jugendmannschaft der Normannen wurde bei den NÖ-Landesmeisterschaften durch Franziska Schober und Jakob Lamel vertreten. Für Jakob war es sein Regattadebüt, und das gleich in einem Juniorenbewerb (bei der NÖ-LM starteten in den Juniorenbewerben die Teilnehmer von 15 bis 18 Jahren gemeinsam, d.h. es gab keine Trennung in Junior A und B).

Franziska und Jakob schlugen sich in einem stark besetzten besetzten Konkurrentenfeld (Juniorinnen 1er insgesamt 4 Teilnehmerinnen, Junioren 1er 6 Teilnehmer) wacker gegen starken böigen Wind und Wellen. Dass das nicht selbstverständlich und ganz einfach ist, zeigte der Vorfall, als ein Teilnehmer des Schüler-1er-Finales kurz vor dem Ziel in einer Windbö kenterte.

Es wurde bei den NÖ-LM nicht nur gerudert: Jakob konnte als Helfer auf dem Startfloß den Rennstart einmal aus einer anderer Perspektive erleben. Unsere Jugendlichen haben sich auf jeden Fall weitere bzw. erste Regattaerfahrung – und das bei widrigen Wetterverhältnissen – erworben und können sich zum Saisonausklang auf entspanntes Rudern auf dem Strom freuen.

Walter Widholm, 30.9.2018

Blaues Band vom Wörthersee 15. September 2018

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Am Samstag war es wieder soweit. Das blaue Band vom Wörthersee steht an. Eine anstrengende Regatta über 16 Kilometer von Velden nach Klagenfurt. 15 Achter, teils Doppel teils Riemen kämpfen um den Sieg – das Blaue Band. Dieses mal geht es mit einem stehenden Start los. Das Startintervall ist ca. 30 Sekunden.

Dabei war es für uns Normannen sehr ungewiss, ob wir es heuer schaffen eine komplette Mannschaft aufzustellen. In den letzten Monaten gab es immer wieder zu und absagen von Ruderern, sodass bei den Organisatoren schon leichte bis schwere Frustrationserscheinungen festzustellen waren. Parallel zum Riemen Männerachter wurde auch an einem Frauendoppel- bzw Mixdoppelachter gebastelt. Leider kam keines der beiden Boote zu Stande, obwohl intensiv, bis zur letzten Minute daran gearbeitet wurde. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr.

Beim Riemen 8er konnten wir die letzte Lücke noch mit Gerhard Müllner als „Alt-“ Normanne füllen und so zumindest als Renngemeinschaft NOR/Wels starten.
Willi hat uns Tage davor noch einige Trainingseinheiten aufgebrummt und für unsere Verhältnisse ganz gut gerüstet, fuhren wir am Freitag den 14. September nach Velden. Bei gerade noch gutem Wetter wurde das Boot zusammengeschraubt und eine kurze Trainingseinheit gerudert. Kurz deshalb, weil sich langsam, aus dem Norden ein tiefschwarzer Himmel Richtung Velden schob. Beim anschließenden Abendessen hat dann das Unwetter gewütet.

Es ist Samstag – Renntag. Die Wiese im Strandbad ist noch nass vom Vortag, das Wetter aber eine Pracht. Wir überlegen was wir noch alles ausziehen können, so knallt die Sonne runter. Wer hat Sonnenschutz mit? Keiner natürlich.

10.30 wir tragen das Boot ins Wasser. (Walter I als Steuermann, Ingomar K. am Schlag, Franky R., Gerold P., Christian D., Kurt G., Walter W., Gerhard M., Willi S)
Kurze Aufwärmrunde und dann zum Start. Das Feld ist übersichtlich, heuer sehr wenig „nur“ 15 Teilnehmer. Wir haben Startnummer 5. Vor uns ebenfalls eine Renngemeinschaft im Riemen 8er.

 

 

„Quickstart! – attention!- go!“ – los gehts. Ingomar legt einen guten Schlag vor, Startschläge mit Schlagzahl 30, dann runter auf den Streckenschlag ca. 26. Das Boot wird langsam schnell und stabil – wir ziehen durch das Wasser. Noch vor Dellach überholen wir 2 Boote, Startnummer 2 und 1. Alles läuft ganz gut, da kommen plötzlich unangenehme Wellen, die uns ein wenig aus dem Takt bringen. Willi gibt Kurti und mir noch Regieanweisungen, dann läuft das Boot wieder ruhiger. In unserer Sichtweite ist die Starnummer 6. Ein Mix Riemen 8er vom RV Gmunden. Sie kommen uns immer wieder nahe und wir versuchen sie dann wieder auf Distanz zu halten. Die 16 km machen mir zu schaffen. Je mehr meine Kraft nachlässt, desto ungenauer werden meine Ruderschläge. Walter versucht zu motivieren, nur noch 6 km, dann noch 4 km. Zum Ende hin kommen noch von Franky und Gerold die Kommandos, noch 30, noch 20 , noch 10 Schläge.
Tuuuuuuuut, das Zielsignal, wir sind durch und (zumindest ich) total fertig. Gefühlsmäßig eine ganz gute Zeit, hoffe ich.

Mit Startnummer 5 den 5. Gesamtrang und eine Sekunde vor der Starnummer 6, dem RV Gmundner 8er der uns getrieben hat.
Mir hats gut gefallen und ich bin mit der Ruderleistung und Ergebnis sehr zufrieden.

 

 

Christian D., 19. September 2018

5. Sternfahrt Donauhort

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Für die Damen und Herren der Normannen galt es, den 3. Gesamtrang bis zum Schluss zu verteidigen. Bei der 4. Sternfahrt (21.7.2018) war der Großteil der Normannen auf der Wanderfahrt in Hamburg. Dennoch gelang es den 12 RuderInnen, die noch da waren, ein beachtliches Ergebnis bei der Piratensternfahrt zu erreichen (1020 Punkte). Dadurch hatten wir für die letzte Sternfahrt Donauhort einen Punktevorsprung zu den Piraten von über 1000 Punkten. Zu diesem Zweck hatte Walter folgenden Plan ausgeheckt: Zwei Boote der Jungendwanderfahrt sollten beim Steiner Ruderclub abgestellt werden und zwei Mannschaften am 1.9. in der Früh dann von Stein zum Donauhort rudern.

Leider haben die Wetteraussichten allen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit Gewitter und Dauerregen wäre diese Variante grob fahrlässig gewesen. So wurde noch am Freitag alles umgestellt. Mit einer stark reduzierten Anzahl an Ruderwilligen (insgesamt 16) starteten wir am Samstag den 1.9. die Sternfahrt. Erstes Boot am Wasser (nach längerem warten auf „regenärmeres“ Wetter) ist der Holzachter Rurik mit Ingo K., Erich K., Christian D., Sarah R., Günther L., Ulrike S., Walter W. und Erich G. Bis zum Donauhort nieselt es nur leicht, das Boot läuft recht ruhig und zügig dahin. Ab Donauhort fällt das Unwetter ein. Es schüttet wie aus Schaffeln, wir sind waschelnass. Unter der Praterbrücke suchen wir kurz Schutz, Sarah und Ulrike schöpfen Wasser aus dem Boot und wir diskutieren, ob wir weiter fahren sollen oder umdrehen. Die Entscheidung ist schnell gefasst, weiter bis zur Mauer Freudenau. Flott erreichen wir das Ziel und nachdem den meisten schon ein wenig kalt ist, rudern wir gleich weiter. Nun werden wir auch von intensiven Blitzen und Donnern begleitet. Nächste Station ist RV Donauhort. Das ursprüngliche Ziel, die 2te Mauer Greifenstein mit dem 8er, wird fallen gelassen. In der Höhe Schulschiff kommt uns unsere Frigg mit Micheal F., Wolfgang L. und Richard S. entgegen. Gut verpackt wirken sie recht fröhlich und rudern donauabwärts.

Für das 8er Team gibt’s bei Donauhort eine kurze Pause und wir machen uns weiter auf den Weg nach Hause. Das Wetter bessert sich zunehmend. Am Floß angelangt (es blinzelt sogar ein wenig die Sonne durch die Regenwolken) wollen einige weiter fahren und das gesteckte Ziel Mauer-Mauer vollenden. Also wird Boot gewechselt und beide Erichs, Ulrike und Walter rudern weiter. Gleichzeitig kommen noch 2 Boote auf das Wasser, Sigrun mit Elisabeth V., Stefanie W., Sue und Anna L. und Munin mit Karl-Heinz T., Friedrich S., Helga F., Woschi und Isabella U.

Bei der Siegerehrung am Abend im RV Donauhort werden unsere Bemühungen belohnt. Wir haben mit 16 Startern 1116 Punkte errudert und sind somit Tageszweite und erreichen somit auch in der Gesamtwertung den 3. Platz.

Bravo und ein großes Dankeschön an alle die dabei waren.

Christian D., September 2018

 

Euromaster Regatta 2018 München

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Die Euromasters Regatta 2018 war ein großes Treffen der Masters Elite aus der ganzen Welt, für alle die nicht bei den FISA Masters in Sarasota USA starten wollten oder konnten.

Von Donnerstagmittag bis Samstagabend wurden 489 Rennen aller Boots- und Altersklassen für Damen und Herren durchgeführt.

Zusätzlich gab es am Sonntag die beliebten, traditionellen MIX Rennen.

Schönes Sommerwetter mit extrem heißen Temperaturen stellte an die Aktiven hohe Anforderungen, die Organisation funktionierte ausgezeichnet.

Die kleine Normannen Crew schlug sich ausgezeichnet, unsere Bilanz mit 4 Siegen, 7 zweiten und 2 vierten Plätzen kann sich sehen lassen.

Hervorzuheben der bejubelte Sieg im Doppelvierer H.

MM 4x H Männer Doppelvierer 70+:


1. RGM Nor/Wels – Pripfl Gerold, Reil Franz, Müllner Gerhard, Stuppan Willi

3:42.37

2. INT RGM Athlone/CarlowRC/LangonSN/LeeValley RC

3:44.12


3. DEN Kolding Roklub

3:49.32


4. GER NeuruppingerRC/RüdersdorferRV/RVEmpor/Meppen

3:56.51

Grandios auch der knappe zweite Platz des Doppelvierers E.

MM 4x E Männer Doppelvierer 55+:


1. GBR Ardingly Rowing Club

3:22.23


2. RGM Nor/Austria/Stein – Pripfl Gerold, Gaube Heini, Aigner Walter, Reil Franz

3:22.70 (+0.47)

Franky fuhr ein beherztes Rennen im E 1x und wurde sehr guter Zweiter.

 

MM 1x E Männer Einer 55+:


1. FRA  Cercle Nautique de Soisy-sur-Seine

4:14.56


2. RV Normannen – Reil Franz

4:21.22 (+6.66)

Überraschend der sehr gute Zweite im 75iger Doppelvierer, da Willi am Schlag für Gerold einsprang.

 

MM 4x I Männer Doppelvierer 75+:


1. GER Crefeld/Lauffener/Wetzlar/Fidelia

3:42.89


2. RGM Normannen/Lia/Wels – Stuppan W., Nitsche F., Müllner G., Inmann P.

3:48.04 (+5.15)

 

Inmann Peter und Stuppan Willi konnten in internationalen RGM 3 Siege und 4 zweite Plätze einfahren.

 

MM 8+ J Männerachter 80+:


1. RGM Normannen/Frankfurt/Rostock/Münchener RC/Wetzlar – Inmann P., Stuppan W.

4:18.00

 

MM 4x J  Männer Doppelvierer 80+:


1. INT RGM Nor/Cambridge/Crefelder/Wetzlar – Inmann Peter

4:02.10


2. GER Frankfurt/Griesheim/Rostock

4:09.66

 

M/MW 8+ I MIX Achter 75+:


1. INT RGM – Inmann Peter

4:03.34

 

MM 4x H Männer Doppelvierer 70+:


1. GER Crefelder/Lauffener/Neckar/Fidelia

3:39.98


2. RGM Nor/Lia/Pirat – Inmann Peter

3:49.77 (+9.97)

 

MM 8+ G Männer Achter 65+:


1. GBR Broxbourne/Dart Totness ABC/Minerva/Mortlake

3:23.36


2. RGM Lia/Nor/Pirat/Donaubund – Inmann Peter

3:23.99 (+0.63)

 

MM 4+ I Männer Vierer m. Stm 75+:


1. GER Binger RG/Koblenzer RC/ RTK GERMANIA Köln

4:14.23


2. RGM Nor/Berlin/Rostock – Inmann Peter

4:17.09 (+2.86)

 

MM 2x I Männer Doppelzweier 75+:


1. DEN Fredericia Rokluib

4:24.25


2. RGM Normannen/Wetzlar – Inmann Peter

4:35.38 (+11.12)

 

Willi S., 13. August 2018

Wanderfahrt Hamburg 22. – 29. Juli 2018

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2017 war die Idee entstanden, die Gewässer in und um Hamburg zu rudern – heuer war es soweit, unter der Leitung von Hans-Heinrich Busse trafen sich Ruderer und Ruderinnen der Normannen, aus Wallsee, des Donauhorts und der LIA am 22. Juli im Hamburger Ortsteil Bergedorf (insgesamt waren 13 NOR, 7 WAL, 2 DHO, 1 LIA und 3 nicht rudernde Ehefrauen in dieser Woche dabei). Leider erlitt Lisi gleich nach der Ankunft einen Bandscheibenvorfall, sodass sie und Christian am nächsten Tag unverrichteter Dinge wieder abreisen mussten.
Hans-Heinrich hatte in seiner bewährten Art die Ruderwoche hervorragend organisiert.

Am 1.Tag wurden gleich wesentliche Teile Hamburgs besichtigt: Landungsbrücken, Hafenrundfahrt und ein Rundgang über Hamburgs „Weingarten“, Michel, Stadtpark usw. Ab dem 2.Tag waren wir Gäste in 6 Rudervereinen und konnten in ihren Booten (vom handgesteuerten 2er, 3er, 4er, 5er bis 8er) unter der Führung ortskundiger Ruderer und Ruderinnen, darunter auch Hans-Heinrichs Ehefrau Vida, rudern. Dabei gab es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Elke aus Bremen und Hajo aus Münden, die viele von anderen Wanderfahrten kannten.

2 Tage gingen wir bei der RG Hansa (RG = Rudergemeinschaft), Hans-Heinrichs Stammverein aufs Wasser und befuhren die Binnenalster und viele an die Alster anschließenden Kanäle.

Weitere 2 Tage verbrachten wir auf der Bille (RV Bille) und der Dove-Elbe (RC Bergedorf) und befuhren Kanäle und Flussläufe mit schönen Villen, Gärten und Aulandschaften. Der eine oder andere Badeaufenthalt war hier schon fällig: in unserer Woche gab es eine Hitzewelle, Nachmittagstemperaturen von 34 Grad und kaum Wind waren üblich.

Am 5. Rudertag teilte sich die Gruppe: ein Teil ruderte mit der WRG Wikinger (ein reiner Wanderruderverein) durch den Hamburger Hafen in für den Wellengang speziell höher geriggerten Booten, vorbei an der Elb-Philharmonie, über Norder- und Süder-Elbe und durch mehrere Kanäle und Schleusen. Da dieser Ausfahrt auf der Elbe, die in Hamburg ein Tidengewässer ist, stattfand, musste die Rudertour genau geplant werden: mit ablaufendem Wasser starten und mit steigendem Wasser zurück zum Ruderverein. Der Tidenhub beträgt hier über 3 Meter, und das erzeugt zwischen Ebbe und Flut eine ziemliche Strömung.

Der zweite Teil der Gruppe ruderte mit dem RV Lübeck auf den Kanälen rund um die Stadt der schönen Backsteinbauten. Hier kam der handgesteuerte 8er zum Einsatz.

Der letzte Rudertag führte uns zur RG Lauenburg an der Elbe oberhalb der Staustufe Geesthacht, ein fließendes Gewässer mit vielen Buhnen. Hier erstaunte es uns, dass wir angewiesen wurden, nicht am Ufer, sondern in der Strömung stromauf zu rudern – wahrscheinlich um die Boote zu schonen. Und wenn wir schon bei den Besonderheiten sind: die Bootshäuser waren alle in einem Top-Zustand und gut und übersichtlich organisiert, manchmal hatten wir das Gefühl, dass auch die Putzlappen „Habt Acht“ stehen, so streng waren die Regeln und die Kommandos. Das sei für uns Österreicher und Süddeutschen, die wir viel näher zum Balkan sind, erwähnt. Ganz besonders zu erwähnen ist vor allem die Gastfreundschaft: wir wurden in allen Rudervereinen sehr herzlich empfangen und sehr gut betreut.

Und wer noch Zeit übrig hatte besichtigte Hamburg alleine, zu zweit oder kleinen Gruppen nach dem Rudern. Unter den Highlights von Hamburg waren natürlich Elb-Philharmonie und Speicherstadt, Elbestrände und Hafen mit Landungsbrücken. Es war eine, dank der guten Organisation und Betreuung durch Hans-Heinrich und Vida eine tolle „heiße“ Ruderwoche bei besten Bedingungen.

Walter Widholm, Oktober 2018, derzeit 25 Grad weniger

Normannen auf dem Weg ins Donaudelta vom 5. – 20. Juli 2018

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19 Ruderer und Ruderinnen aus Österreich und Deutschland und unser bewährter Chauffeur Hubert aus Oberösterreich starteten in Ruse (Bulgarien) bei Stromkilometer 495 mit 3 handgesteuerten Vierern und einem fußgesteuerten Dreier, Bus und Anhänger Richtung Schwarzes Meer. Mit von der Partie waren 5 Normannen/-innen: Isabella, Ulrike, Karlheinz, Wolfgang und Walter. Die Fahrt wurde von Janette (OTT) mit Transfers und sehr guten Quartieren bestens geplant und organisiert.

Die ersten 3 Etappen wurden auf der bulgarischen Seite der Donau bewältigt (die Donau ist hier noch Grenzfluss zwischen Bulgarien und Rumänien und durchgehend ca. 1 km breit). Wie in den letzten Jahren in Ungarn, Serbien und Bulgarien fanden wir auch hier immer wieder herrliche Sandstrände am Ufer oder auf Inseln mitten im Strom für unsere Pausen.

In Silistra (Stromkilometer 375) erledigten wir die Grenzformalitäten auf bulgarischer und rumänischer Seite, da ab hier die Donau und nur mehr durch rumänisches Staatsgebiet und Richtung Norden fließt. Am 6. Rudertag traf uns beim Landeplatz eine Gewitterfront, wir konnten uns und die Boote in Sicherheit bringen, der 3 km lange Fußmarsch zum Treffpunkt mit unserem Bus auf glitschigen und schlammigen Feldwegen war der anstrengendste Teil dieser Etappe. Deswegen wählten einige von uns am nächsten Morgen ein unkonventionelles rumänisches Taxi, um zu den Booten zu gelangen. Hier machten wir dann auch die Erfahrung, dass es nicht nur Herden mit Kühen, Schafen und Ziegen, sondern auch mit Schweinen gibt, die sich an den Ufern der Donau tummeln.

Die nächsten Rudertage führten durch weite Aulandschaften, vorbei an wenigen Orten mit schönen Kathedralen und alten Industrieanlagen. Die Suche nach geeigneten Pausenplätzen wurde schwieriger, da hier die Ufer leider sehr durch Plastikmüll verschmutzt waren. Außerdem fehlte eines Morgens ein Paar Skull – offensichtlich hatte jemand Verwendung dafür gefunden. Wir waren froh, dass sich der Dieb mit nur einem Paar zufrieden gab, da wir nur ein Ersatzpaar mit hatten. Am 10. Tag erreichten wir Braila (Stromkilometer 165), eine rumänischen Industrie- und Hafenstadt, wo wir in einem sehr schönen Hotel nächtigten. Hier in Rumänien erlebten wir den Unterschied zwischen arm und reich sehr intensiv, die Dörfer am Land waren teilweise sehr ärmlich (aber sauber), mit vielen Pferdefuhrwerken, die Städte dagegen hatten viel Autoverkehr und hinterließen den Eindruck von Wohlstand.

In Braila verließen Isabella, Ulrike und Walter, 2 Etappen später in Tulcea (beim km 70) auch Karlheinz geplanter Weise die Mannschaft. Der Dreier kam in Braila auf den Bootsanhänger, in Tulcea stieg die Mannschaft in ein Hausboot (schwimmendes Hotel mit Zugschiff) um. Ab hier ging es dann an einem Tag mit einem Schnellboot durch den mittleren Donauarm nach Sulina zu Stromkilometer 0 und in 2 Tagesetappen mit den Ruderbooten durch den südlichen St. Georgsarm zur Mündung ins Schwarze Meer. Genächtigt wurde jetzt immer auf dem Hausboot, auf dem auch die Boote zurück nach Tulcea transportiert wurden. Unser Woschi, der das Schwarze Meer damit zum 2. Mal erreichte, hielt hier für die Normannen die Fahne hoch.

Walter Widholm, Oktober 2018

3. Sternfahrt Tullner Ruderverein

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23 Normannen und Normanninnen starteten am Samstag, 30. Juni, zur Sternfahrt nach Tulln, 15 vom RV Normannen, 8 vom vom Tullner RV. Der hohe Wasserstand (Pegel Korneuburg 4,20 m) erforderte grossen Einsatz auf den Bergfahrten. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Erich G., Erich K. und Günter im 3er (42 km stromauf, 14 km stromab) und Sarah und Ingomar im 2er (28 km stromauf).

Mit 163 km Berg- und 52 km Talfahrt (nach Booten gerechnet) und 2191 Punkten erreichte der RV Normannen den sehr guten 3. Rang nach Donauhort und Alemannia.

 

Walter, 4. Juli 2018

 

115. Wiener Internationale Ruderregatta 2018

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Das kleine Mastersteam der Normannen

Gerold PRIPFL, Franky REIL, Willi STUPPAN, Peter INMANN

stellte sich in Wien der Konkurrenz. Die Starts dienten zur Standortbestimmung für die EUROMASTERS Ende Juli in München.
Schwere Bedingungen durch starken Gegenwind an beiden Tagen waren eine große Herausforderung, die gut bewältigt wurde. Die Organisation der Regatta ließ teilweise zu wünschen übrig und zeigte arge Unkenntnis des aktuellen Masters Regulativ.

MM 4x G (+65)
Unsere Crew mit Gerold, Franky, Willi, verstärkt durch Franz NITSCHE (Lia) hatte die Wiener RGM Lia/Pir/Nor H (+70) mit Peter Inmann (NOR) zum Gegner.
Bei starkem Gegenwind im Bord an Bord Kampf, konnte sich die NOR Crew mit ca. einer Länge durchsetzen, war aber mit Berechnung der Handicup Regel zweiter Sieger.

Ergebnis:

1. LIA/PIR/NOR MM H 3:54:99
2. NOR/LIA MM G 4:00:52 (real 3:52:52)

MM 1x E (+55)
Im Einer stellte sich Franky vier starken Gegnern und erruderte bei nach wie vor starkem Gegenwind einen ehrenvollen, aber nicht zufrieden stellenden 4 Platz.

Ergebnis:

1. Pirat 3:54:36
2. Donaubund 3:56:38
3. Donau Boot 1 4:04:27
4. NOR F. Reil 4:10:18
5. Donau Boot 2 4:22:69

MM 2x F (60+)
Im Doppelzweier starteten Gerold Pripfl und Franky Reil am Sonntag gegen den starken LIA Zweier F Haberl, Mossek und die Crew von Donau Wien E. Es trafen damit 2 Alterklassen aufeinander. Unsere Crew begann bei heftigem Gegenwind sehr stark und setze sich an die Spitze, nach ca. 600m übernahm das LIA Boot die Führung und konnte diese stetig ausbauen. Unter Einrechnung des Handicups, wurde unser Boot zweiter, vor Donau Wien.

Ergebnis:

1. Lia MM F 4:20:34
2. Normannen MM F 4:30:95
3. Donau Wien MM E 4:31:64

MM 8+ G (65+)
Peter Inmann ging im starken Achter der Wiener RGM LIA/DBU/PIR/NOR an den Start. Die RGM wurde überlegen im 3 Boote Feld Erster.

Ergebnis:

1. RGM LIA/DBU/PIR/NOR MM G 3:32:51
2. RGM LIA/PIR/FEC MM D 3:43:96
3. RGM DOW/STE/DBU/STA/ELL MM D 3:49:73

Willi S., Juni 2018

2. Sternfahrt RV Normannen

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Die Ruderer verschwinden nach wenigen Metern in den mystischen Nebelschwaden, die über die Donau ziehen und die Grenzen zwischen Himmel und Erde, Ufer und Wasser verwischen. Ein Glück, dass die Normannen, die bereits um 06:00 Uhr in der Früh vom heimischen Floß ablegen, ihr Ruderrevier kennen wie ihren Bootssack. Der Nebel hält sich noch ein paar Stunden und verwandelt die Donau in eine idyllische Märchenlandschaft, der Donaufürst scheint friedlich in seinem gläsernen grünen Palast zu schlafen, das sonst so aufgeregte Gluckern und Sprudeln des Wassers um die Buhnen donauaufwärts ist gedämpft und ruhig. Im Laufe des Tages ziehen sich die Nebelfelder in die Hügel der Ausläufer des Wienerwaldes zurück, die Ruine in Greifenstein blitzt aus dem Nebel hervor und strahlender Sonnenschein begrüßt die immer zahlreicher werdenden Ruderboote von nah und fern auf einer beinahe spiegelglatten Donau.

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Stromkilometer 1938, der Ruderverein Normannen, war Ziel der Sternfahrt, die am 26. Mai stattfand. Brave Helferlein bereiteten das Fest vor, schleppten Bänke und Tische unter die mächtige Linde neben dem Bootshaus, die den erschöpften Ruderern und Ruderinnen den wohlverdienten Schatten spenden sollte. Saftige Koteletts, würzige Würstel, herzhafte Salate und bunte Kuchen versüßten das Fest und das nette Beisammensein.

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Auch kleine Abenteuer bereitete der Tag für uns vor – oder besser gesagt die liebe Kaiserin Elisabeth II, deren beeindruckende Wellen so manches Boot vollschlagen ließen – aber was soll’s… Rudern ist ein Wassersport und die strahlende Sonne macht eine frische Abkühlung gar nicht so unangenehm.

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163 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von 13 Vereinen waren es insgesamt bei 1424 geruderten Kilometern. Der KRV Alemannia stellte mit Inge Diernhofer die älteste und mit Agnes Widy und Felix Demuth auch die jüngsten TeilnehmerInnen, ergänzen durfte auch Gerald Kreps als bewundernswert fitter Teilnehmer von den Normannen die Liste. Die weiteste Fahrt nach Punkten unternahmen Richard Seelinger, Udo Evner, Rike Poppe und Wolfgang Bauer, deren Einsatz dem RV Donauhort auch den Sieg sicherte. Wir bedanken uns ganz herzlich für die rege Teilnahme und das gemütliche Feiern nach dem anstrengenden Rudern.

 

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Tageswertung nach Punkten:

  1. WRV Donauhort 3.628
  2. RV Normannen 3.030
  3. KRV Alemannia 2.245
  4. WSW Dürnstein 1.120
  5. WRK Pirat 1.043
  6. URV Pöchlarn 872
  7. Stein 620
  8. Erster WRC LIA 525
  9. WRK Argonauten 420
  10. Staw 395
  11. Sportunion Wallsee 312
  12. Austria 261
  13. Nibelungen 72
Sarah, 11. Juni 2018

Man stirbt zweimal: WIENERACHTER, das langsamste und schnellste Rennen Europas!

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2 Normannenachter schlugen sich hervorragend!

Wien zu errudern – immer wieder ein Erlebnis! Start und Ziel sind vis á vis der Strandbar Herrmann, wo dann auch die Siegerehrung stattfindet. Das Ambiente der Kulturstadt, der Blick auf die Urania, den Stephansdom, das Gestade des Donaukanals – Wien is schon a schöne Stadt, ich bin stolz, Wienerin zu sein!

Daher ist es für mich fast ein Muss, dabei zu sein! Das heißt, im Mix – Achter gemeinsam mit Stephanie W., Lisi D., Wolfgang D., Christoph M., Sarah R., Christian D., Ingomar K., Elisabeth V; Steuermann Willi S. Wir starteten in Masters MX D/E 8x+, hatten 2 Konkurrenten, ISTER und eine RGM Pirat/Ellida.

Das zweite Normannenboot, Masters G MM F/G 8x+, mit Erich G., Günther L., Christian D., Peter I., Walter W., Ingomar K., Erich K., Gerold P.; Steuermann Willi S., war eine Klasse für sich, nicht nur, weil sich in der Klasse keine Gegner fanden, sondern weil unsere Ruderer mit einem großartigen 5. Gesamtrang und einer Zeit von 00:20:05 die meisten Jungen hinter sich ließen! (Die Siegerzeit betrug 00:18:48)

Insgesamt nahmen heuer nur 21 Teams an der Regatta teil. Nur deshalb, weil erstmals in geändertem Modus gestartet werden musste. (Das bisherige Startgelände bei der Nussdorfer Schleuse  wird umgebaut.) Die Rennstrecke beträgt 5000m, davon 2500m stromauf. Dann erfolgt eine Zwischenzeitnehmung und eine Wende und dann geht´s rasant mit der Strömung ins Ziel (Siehe oben: zweimal sterben). Gestartet wurde in 3 Abteilungen, sodass ein Boot zweimal gerudert werden konnte. Interessant war vielleicht zu bemerken, dass die sogenannten Stromruderer erfahrungsgemäß mit der Strömung besser zurechtkamen als die anderen.

Zum Rennverlauf bleibt nicht viel zu sagen, außer vielleicht, dass das Rennen viel zu schnell vorbei war, um das Ambiente von Wien so richtig genießen zu können – eben eine Sprintstrecke und nicht gerade für Oldies wie mich geeignet, die ja bekanntlich mit der Streckenlänge immer besser in Fahrt kommen 😉 Jedenfalls erstaunte uns alle, dass unser Boot gut lief, obwohl es uns leider nicht möglich war, öfter als zweimal in Originalbesetzung zu trainieren. Es fiel auch auf, dass mehr als die Hälfte der teilnehmenden Teams Mixachter waren, was deren Wertigkeit hervorhebt. – Alles in allem eine gelungene Breitensportveranstaltung mit absolut anspruchsvollem Renncharakter!

Beinahe hätte ich´s vergessen, das Ergebnis unseres Mixachters nachzureichen! Läppische 4 Sekunden – man zähle 21,22,23,24 – also unglaubliche vier Sekunden trennten uns vom Sieg in unserer Gruppe. ISTER, die wir während des Rennens immer im Visier hatten, schnappten uns die Medaillen weg! Da zählte auch nicht, dass wir die drittplatzierten RGM Piraten um eineinhalb Minuten abhängten. Man stirbt ja doch zweimal… Insgesamt erreichte der Mixachter den 12.Rang, in einer Zeit von 00:20:55.

Abschließend ein dreifaches Hipp Hipp Hurrah auf die Veranstaltung, auf den Sonnenuntergang über der Wienerstadt und den gemeinsamen Sundowner, auf unser Teamwork und die Gewissheit, dass bei den Normanninnen und Normannen technisch gutes Rudern nicht nur Spaß macht, sondern sich auch lohnt!

Bilder und Video

Fotoquellen: WRC Prat, RV Normannen

Elisabeth V.
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