3. Sternfahrt Tullner Ruderverein

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23 Normannen und Normanninnen starteten am Samstag, 30. Juni, zur Sternfahrt nach Tulln, 15 vom RV Normannen, 8 vom vom Tullner RV. Der hohe Wasserstand (Pegel Korneuburg 4,20 m) erforderte grossen Einsatz auf den Bergfahrten. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Erich G., Erich K. und Günter im 3er (42 km stromauf, 14 km stromab) und Sarah und Ingomar im 2er (28 km stromauf).

Mit 163 km Berg- und 52 km Talfahrt (nach Booten gerechnet) und 2191 Punkten erreichte der RV Normannen den sehr guten 3. Rang nach Donauhort und Alemannia.

 

Walter, 4. Juli 2018

 

2. Sternfahrt RV Normannen

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Die Ruderer verschwinden nach wenigen Metern in den mystischen Nebelschwaden, die über die Donau ziehen und die Grenzen zwischen Himmel und Erde, Ufer und Wasser verwischen. Ein Glück, dass die Normannen, die bereits um 06:00 Uhr in der Früh vom heimischen Floß ablegen, ihr Ruderrevier kennen wie ihren Bootssack. Der Nebel hält sich noch ein paar Stunden und verwandelt die Donau in eine idyllische Märchenlandschaft, der Donaufürst scheint friedlich in seinem gläsernen grünen Palast zu schlafen, das sonst so aufgeregte Gluckern und Sprudeln des Wassers um die Buhnen donauaufwärts ist gedämpft und ruhig. Im Laufe des Tages ziehen sich die Nebelfelder in die Hügel der Ausläufer des Wienerwaldes zurück, die Ruine in Greifenstein blitzt aus dem Nebel hervor und strahlender Sonnenschein begrüßt die immer zahlreicher werdenden Ruderboote von nah und fern auf einer beinahe spiegelglatten Donau.

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Stromkilometer 1938, der Ruderverein Normannen, war Ziel der Sternfahrt, die am 26. Mai stattfand. Brave Helferlein bereiteten das Fest vor, schleppten Bänke und Tische unter die mächtige Linde neben dem Bootshaus, die den erschöpften Ruderern und Ruderinnen den wohlverdienten Schatten spenden sollte. Saftige Koteletts, würzige Würstel, herzhafte Salate und bunte Kuchen versüßten das Fest und das nette Beisammensein.

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Auch kleine Abenteuer bereitete der Tag für uns vor – oder besser gesagt die liebe Kaiserin Elisabeth II, deren beeindruckende Wellen so manches Boot vollschlagen ließen – aber was soll’s… Rudern ist ein Wassersport und die strahlende Sonne macht eine frische Abkühlung gar nicht so unangenehm.

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163 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von 13 Vereinen waren es insgesamt bei 1424 geruderten Kilometern. Der KRV Alemannia stellte mit Inge Diernhofer die älteste und mit Agnes Widy und Felix Demuth auch die jüngsten TeilnehmerInnen, ergänzen durfte auch Gerald Kreps als bewundernswert fitter Teilnehmer von den Normannen die Liste. Die weiteste Fahrt nach Punkten unternahmen Richard Seelinger, Udo Evner, Rike Poppe und Wolfgang Bauer, deren Einsatz dem RV Donauhort auch den Sieg sicherte. Wir bedanken uns ganz herzlich für die rege Teilnahme und das gemütliche Feiern nach dem anstrengenden Rudern.

 

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Tageswertung nach Punkten:

  1. WRV Donauhort 3.628
  2. RV Normannen 3.030
  3. KRV Alemannia 2.245
  4. WSW Dürnstein 1.120
  5. WRK Pirat 1.043
  6. URV Pöchlarn 872
  7. Stein 620
  8. Erster WRC LIA 525
  9. WRK Argonauten 420
  10. Staw 395
  11. Sportunion Wallsee 312
  12. Austria 261
  13. Nibelungen 72
Sarah, 11. Juni 2018

Man stirbt zweimal: WIENERACHTER, das langsamste und schnellste Rennen Europas!

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2 Normannenachter schlugen sich hervorragend!

Wien zu errudern – immer wieder ein Erlebnis! Start und Ziel sind vis á vis der Strandbar Herrmann, wo dann auch die Siegerehrung stattfindet. Das Ambiente der Kulturstadt, der Blick auf die Urania, den Stephansdom, das Gestade des Donaukanals – Wien is schon a schöne Stadt, ich bin stolz, Wienerin zu sein!

Daher ist es für mich fast ein Muss, dabei zu sein! Das heißt, im Mix – Achter gemeinsam mit Stephanie W., Lisi D., Wolfgang D., Christoph M., Sarah R., Christian D., Ingomar K., Elisabeth V; Steuermann Willi S. Wir starteten in Masters MX D/E 8x+, hatten 2 Konkurrenten, ISTER und eine RGM Pirat/Ellida.

Das zweite Normannenboot, Masters G MM F/G 8x+, mit Erich G., Günther L., Christian D., Peter I., Walter W., Ingomar K., Erich K., Gerold P.; Steuermann Willi S., war eine Klasse für sich, nicht nur, weil sich in der Klasse keine Gegner fanden, sondern weil unsere Ruderer mit einem großartigen 5. Gesamtrang und einer Zeit von 00:20:05 die meisten Jungen hinter sich ließen! (Die Siegerzeit betrug 00:18:48)

Insgesamt nahmen heuer nur 21 Teams an der Regatta teil. Nur deshalb, weil erstmals in geändertem Modus gestartet werden musste. (Das bisherige Startgelände bei der Nussdorfer Schleuse  wird umgebaut.) Die Rennstrecke beträgt 5000m, davon 2500m stromauf. Dann erfolgt eine Zwischenzeitnehmung und eine Wende und dann geht´s rasant mit der Strömung ins Ziel (Siehe oben: zweimal sterben). Gestartet wurde in 3 Abteilungen, sodass ein Boot zweimal gerudert werden konnte. Interessant war vielleicht zu bemerken, dass die sogenannten Stromruderer erfahrungsgemäß mit der Strömung besser zurechtkamen als die anderen.

Zum Rennverlauf bleibt nicht viel zu sagen, außer vielleicht, dass das Rennen viel zu schnell vorbei war, um das Ambiente von Wien so richtig genießen zu können – eben eine Sprintstrecke und nicht gerade für Oldies wie mich geeignet, die ja bekanntlich mit der Streckenlänge immer besser in Fahrt kommen 😉 Jedenfalls erstaunte uns alle, dass unser Boot gut lief, obwohl es uns leider nicht möglich war, öfter als zweimal in Originalbesetzung zu trainieren. Es fiel auch auf, dass mehr als die Hälfte der teilnehmenden Teams Mixachter waren, was deren Wertigkeit hervorhebt. – Alles in allem eine gelungene Breitensportveranstaltung mit absolut anspruchsvollem Renncharakter!

Beinahe hätte ich´s vergessen, das Ergebnis unseres Mixachters nachzureichen! Läppische 4 Sekunden – man zähle 21,22,23,24 – also unglaubliche vier Sekunden trennten uns vom Sieg in unserer Gruppe. ISTER, die wir während des Rennens immer im Visier hatten, schnappten uns die Medaillen weg! Da zählte auch nicht, dass wir die drittplatzierten RGM Piraten um eineinhalb Minuten abhängten. Man stirbt ja doch zweimal… Insgesamt erreichte der Mixachter den 12.Rang, in einer Zeit von 00:20:55.

Abschließend ein dreifaches Hipp Hipp Hurrah auf die Veranstaltung, auf den Sonnenuntergang über der Wienerstadt und den gemeinsamen Sundowner, auf unser Teamwork und die Gewissheit, dass bei den Normanninnen und Normannen technisch gutes Rudern nicht nur Spaß macht, sondern sich auch lohnt!

Bilder und Video

Fotoquellen: WRC Prat, RV Normannen

Elisabeth V.

1. Sternfahrt Wallsee 2018

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Am 28.04.2018 machten sich 16 Normannen und Normanninnen nach Ottensheim bei Linz auf den Weg, um die 52 km lange Strecke nach Wallsee zu rudern. Ein Teil der Gruppe reiste schon am Freitag an und übernachtete in einem Gasthof bei Ottensheim, der Rest kam am Samstag in der Früh nach. Um 8 Uhr war Treffpunkt im Ruderzentrum Ottensheim, wo die 4 Normannen-Boote aufs Wasser gebracht wurden.

Beim Kraftwerk Abwinden-Asten musste nur einmal übertragen werden, da der Altarm im Unterwasser zur Donau offen ist. Mit 5 Minuten Fußweg erreichten wir eine Radlerrast, wo wir uns zu Mittag stärkten.

Nach dem Einsetzen im Altarm ging es bei herrlichem Wetter an Mauthausen vorbei bis zur Übertragestelle in den Altarm von Wallsee (vor dem Kraftwerk Wallsee). Die letzten 3 km führten uns durch den schönen Altarm bis zum Ruderverein Wallsee. Auf dem Vereinsgelände mit dem herrlichen Ausblick auf den Altarm feierten die 173 Teilnehmer die gelungene Sternfahrt.

Wem das Feiern zu lange dauerte nutzte vor dem Aufladen noch die Zeit für ein Schläfchen. Mit der Heimfahrt ging ein außerordentlich schöner Rudertag auf der Strecke Ottensheim – Wallsee zu Ende.

Der RV Normannen erreichte mit 16 Teilnehmern und 1664 Punkten den 5. Rang in der Sternfahrtwertung.

Ergebnis der 1. Sternfahrt

Walter, 29. Juni 2018

Inn River Race Passau 2018

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Der April ist für uns Ruderer eine sehr spannende Zeit. Nicht nur, dass es wieder bei angenehmen Temperaturen auf das Wasser geht oder, dass sich der Verein für die kommende Saison herausputzt, nein, es ist auch die Zeit für die erste Regatta. Bis dato hat es, in meiner noch jungen Ruderkarriere,, nicht mit der Teilnahme am Inn River Race in Passau geklappt. Dadurch, dass Ostern heuer so früh war, konnte ich endlich an der traditionsreichen Regatta teilnehmen. Von den verdienten Teilnehmern vergangener Jahre, wurde immer von der Strecke, der Regatta und der Veranstaltung an sich geschwärmt. Dieses Jahr konnte ich mir selbst ein Bild davon machen. Zum 40. Mal veranstaltete der Passauer Ruderverein von 1874 e. V. diese traditionsreiche Regatta. Die Erzählungen aus den Vorjahren kann ich nur bestätigen, der Verein, der Inn, die Gegend, die 5,5km lange Regattastrecke, das Wetter (Sonnenbrandalarm), die Stimmung – alles war gut, schön und sehr stimmig.

Wir waren mit 2 Booten angereist, ein Doppelvierer mit Willi Stuppan, Walter Widholm, Franz Reil und Gerold Pripfl und ein Achter gerudert von Willi Stuppan, Walter Widholm, Kurt Galler, Christian Dorninger, Erich Schmickel, Karl Sintzinger, Franz Reil und Ingomar Kern. Gesteuert wurde der Achter von Stephanie Kainrath. Der Doppelvierer machte den Anfang. Es wurde in 2 Abteilungen gestartet einmal um 11:00 und nach einer kurzen Mittagspause um 13:00. Zuerst galt es die Regattastrecke stromauf am Inn zum Start zu rudern. Eine sehr gute Gelegenheit, für Neulinge, die Strecke kennen zu lernen. Pünktlich zur Startzeit ging es mit einem fliegenden Start los Richtung Ziel, dass sich vor dem Ruderverein Passau befand. Unsere sehr erfahrene Mannschaft im Doppelvierer machte alles richtig und gewann Ihre Klasse mit Abstand.

Nach einer kurzen Pause – für die aus dem Doppelvierer bereits perfekt aufgewärmten Protagonisten – ging es gleich wieder mit dem Achter aufs Wasser. Landschaftlich wunderschön, schlängelt sich der Inn, als Grenzfluss durch die Landschaft. Zumindest beim stromauf rudern konnten wir die Umgebung ein wenig wahrnehmen und genießen. Im Renntempo war dafür keine Zeit. Nach dem fliegenden Start, unterhalb des Marienstegs durch, ging es gleich richtig los, mit Druck und langen Schlägen konnten wir im Achter gleich gut Strecke machen. Ein vor uns gestarteter, zu spätgekommener C – Vierer mit Steuermann, kam uns bei der einzigen Wegmarkierung sehr nahe. So nahe, dass mein Riemen mit dem Skull des Bugmannes sich berührten. Es wurde um jeden Millimeter gekämpft. Danach hieß es wieder – Konzentration, Ruhe finden und Druck machen. Unsere Steuerfrau Stephanie steuerte den Achter perfekt durch die Kurven und schließlich öffnete sich das doch etwas engere Tal und die Ziellinien war schon zu erkennen. Das Nahe Ziel täuschte, da es noch gut 1/3 der Strecke zu rudern galt. Unter den motivierenden Anfeuerungen von Stephanie gelang es uns, je näher wir dem Ziel kamen, nochmals die Schlagzahl und den Druck zu erhöhen, sodass wir in einer sehr guten Zeit das 40. Inn River Race 2018 beenden konnten.

Nachdem alle Boote verladen, der erste Durst und Hunger gestillt waren, wurden die Helden der Regatta geehrt und mit dem obligaten Bierkrug belohnt.

Zur Statistik:

Knapp 100 Boote nahmen teil, Bootsklassen C4+, C8x+, 4x, 4x+, 8x+ und 8+, nur Frauen, nur Männer, Frauen und Männer, Schüler, Jugendliche und Jungebliebene, gewertet wurden insgesamt 35 Rennen in den verschiedenen Klassen.

Ergebnisse der Normannen:

Wie schon erwähnt, der souveräne Sieg des Doppelvierers mit Willi Stuppan, Walter Widholm, Franz Reil und Gerold Pripfl in einer geruderten Zeit von 19:20,28.

Im Achter gelang uns ein 2. Platz in der geruderten Zeit von 18:53,24 (gewertete Zeit 18:26,84).

Das Inn River Race war auf jeden Fall die Trainings in der kalten Jahreszeit, die Anreise und das Drumherum wert. Eine perfekt organisierte Veranstaltung in wunderschöner Umgebung und mit dem Glück des frühsommerlichen Wetters. Die Stimmung unter den Ruderern war sehr gut.

Für das 41. Inn River Race 2019 würde ich mir ein breiteres Starterfeld der Normannen wünschen. Die Vielfältigkeit der Bootsklassen lassen ein Start für nicht „Rennruderer“ durchaus zu und vielleicht ist genau diese Teilnahme die Initialzündung für so manchen, neuen „Mastersrennruderer“!

Ingomar, April 2018

Ostermontag im Ruderverein!

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Ostern bei den Normannen!

Auch heuer hat der Osterhase bei den Normannen vorbeigeschaut und bunte Eier versteckt.

Doch vorher war noch eine Rudereinheit angesagt. Als Vorbereitung musste erst einmal das Floß vom Vogelkot befreit werden, um das Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Die erste Vierergruppe startete schon um 7.30h, um noch eine der letzten Trainingseinheiten vor der Regatta in Passau am 7.4.2018 zu absolvieren.

Um 10.00h waren dann Idun (Erich G., Dawn+Richard Sch.), Frigg (Christian D., Gerald K., Ali V.), Sigrun (Erich K., Lisi D., Alex M., Charly T.) und Freya (Michi F., Piri K., Wolfgang D., Hannes+Birgit W.) bei schönem, aber leicht bedeckten Himmel und ruhigen Wasser in Richtung Silbersee bzw. Höflein unterwegs. Später starteten noch Ingo und Walter im Einer, um das zunehmend schöner werdende Wetter zu nutzen.

Für viele die erste Ausfahrt im heurigen Jahr und die Gelegenheit, die Gelenke und Muskeln aus dem Winterschlaf zu holen, frische Luft und die ersten Sonnenstrahlen am Wasser zu genießen.

Nach der Rückkehr stand dann das Ostereiersuchen am Programm. Als Paradigmenwechsel wurden diesmal die 30 Eier von den Jugendlichen Alex und Tunc geschickt im Garten versteckt. Die junggebliebenen Normaninnen und Normannen zwischen 40 und fast 87 Jahren mussten suchen.

Nach der mühsamen Eiersuche stand dann endlich das wohlverdiente Osterbuffett bereit. Danke an alle, die die köstlichen Speisen für ein köstliches Osterfest gebracht haben. (Dieses Bild spricht für sich.)

Das wohlwollend von den Gästen angenommen wurde. So klang der Ostermontag vergnüglich aus.

Christian, 2. April 2018

Alles voll im Training!

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Gegen Ende des Wintertrainings, die Rudersaison beginnt ja mit dem Anrudern am 15.4.2018, ist Vollbetrieb im Verein.
Hier ein Foto vom montäglichen Konditions- und Krafttraining unter der bewährten Leitung von Christian Dorninger.

Man spürt förmlich die Energie und die Motivation für die kommende Rudersaison. Der Schweiß rinnt in Strömen über die kraftstrotzenden Körper.
Die einen rudern am Ergometer, um sich für das anschließende Slingtraining und den fordernden Kraftzirkel aufzuwärmen, andere nützen die Einheiten, um für die Rose am Wörthersee auf Ausdauer zu trainieren.

Gut besucht ist auch die Dienstag Gymnastik, unter der routinierten Leitung von Gerti Schindler. Hier werden alle Muskeln bewegt und durchgeknetet, auch viele, die man noch gar nicht kannte.

Die Donnerstag Gymnastik ist heuer durch tolle Abwechslung gekennzeichnet. Vogler Elisabeth und Piroska Kelemen bringen unsere Körper mit dynamischen Aerobic und Yogaübungen in Form, Muskelkater inkludiert.

Zwischen diesen Fixterminen für die Mitglieder, sieht man immer wieder Jugend und neu Eingetretene trainieren.

So sehen wir den kommenden Sonnenstrahlen und damit dem Rudern am Wasser mit Zuversicht entgegen.

Christian, März 2018

In den Semesterferien nach Kroatien

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Ein Teil der Völkermarkter Nachwuchsruderer (19, um genau zu sein) zwischen 13 und 18 Jahren schlug sein Trainingslager zum zweiten Mal in Kroatien auf. Hier kann man wunderbar rudern, im 10 km langen Limski-Kanal – zwar nicht ohne Wind und Wellen, aber dennoch sehr geschützt. Grüne Wiesen bereits im Februar, heuer etwas kühler als gewohnt mit leichtem Frost in der Früh und etwa 10 Grad Tageshöchsttemperatur.

Das Trainerboot wird zu Wasser gelassen..

Steg mit Floß..

Mare…

Ich begleitete die Gruppe auf Einladung des Obmanns Erwin Werkl und in meiner Funktion als Athletiktrainerin im Ruderleistungszentrum Völkermarkt. Am Vormittag stellte mit der Trainer Anton Mischensky ein Boot zur Verfügung, am Nachmittag unterhielt ich die jungen Leute mit diversen Krafttrainingsprogrammen. Auch die eine oder andere Blessur durfte ich versorgen.

Unterwegs…

Die Einfahrtsboje –
hier beginnt das offenen Meer.

Wie eine weite Schlucht,
so sieht es im Kanal aus.

Untergebracht waren wir im Hotel Pineta in Vrsar – absolut empfehlenswert: ansprechende Zimmer, sehr reichhaltiges Angebot vom Buffet und das alles zu sehr günstigen Preisen. Nächstes Jahr gerne wieder. Schade nur, dass der Kärntner Ferientermin nicht identisch ist mit eurem in Klosterneuburg. Mit von der Partie waren noch die Rudervereine Nautilus, Villach, Salzburg und Oberösterreich – die aber eine Woche später.

Renate, März 2018

Applaus, Applaus…

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…unter diesem Motto fand am 02. Februar 2018 im Veldener Cassineum die Erhung für Veldens Persönlichkeiten im Jahr 2017 statt. Mit dabei unsere Renate, die für Ihre Leistungen rund um die World Masters Rowinggames in Bled 2017 geehrt wurde.

Renate, neben Ihr Vizebürgermeister Helmuth Steiner, im Vordergrund Veldens junge Judokas.

Hier der Link zum Artikel auf der Homepage der Marktgemeinde Velden: http://www.velden.gv.at/

Herzliche Gratulation!

Indoormeisterschaft 2018

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Am Sonntag, den 28. Jänner 2018, fand auf der Schmelz die Indoormeisterschaft im Rudern statt. Von den Normammen war die Jugendmannschaft mit 4 Mädchen und 5 Burschen vertreten, die die Früchte der harten Trainingsarbeit ernteten. Für 3 Burschen, Klaus Schmuckenschlager, Karl Rill und Stefan Kainrath, war es der erste Bewerb im Rudern. Sie begannen erst im Dezember mit dem Training.

Es standen Starts im Einzelbewerb und in der Mannschaft am Programm. Das Erfreuliche, es konnten alle Ihre Leistungen abrufen und gute Zeiten erreichen – herzliche Gratulation!

Unserer Mannschaft!

 

Der Mädchenvierer!

Der Burschenvierer!

Weiter so!

Ingomar, Jänner 2018

Wanderfahrt in der Lagune von Grado und Vogadalonga 2017

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Anlässlich der VOGADALONGA, einer Regatta über 18 km ohne Zeitnehmung (!), machten sich Renate Podesser, Mike Dauser (ULM), Michael Feisthauer, Piroska Kelemen, Wolfgang Schindler, Walter Widholm, Karlheinz Trauth, Beatrice Hofbauer, Ekkehard Heil, Ulrike Schnell und Friedrich Stowasser zu einer 5-tägigen Wanderfahrt in der Lagune von Grado auf den Weg. Der RV Normannen war das 5. Mal in Folge in Grado und setzte sich zum Ziel, neue Routen zu erkunden.

Am ersten Tag wurden nach dem Frühstück 2 Pkw nach Monfalcone gebracht. Danach ging es durch die Lagune bis zur ersten Ausfahrt ins offene Meer (Pause an einem schönen Sandstrand), der Küste und einigen seichten Stellen entlang, vorbei an der Isonzo-Mündung bis nach Monfalcone. Die Hafenstadt war nicht zu verfehlen, da uns ein hoher rot-weiß gestreifter Schornstein den Weg wies. Nachdem wir auch noch das Leuchtfeuer am Ende der Mole identifiziert hatten, war der Weg in den Hafen gefunden und es ging vorbei an 2 riesigen Kreuzfahrtschiffen bis zum Ruderklub mitten im Yachthafen. Die Boote blieben über Nacht im Ruderklub von Monfalcone, die Mannschaften fuhren nach einem Umtrunk in der Hafenbar zurück ins Hotel in Grado.

Am nächsten Tag verkürzten wir die Strecke übers offene Meer und fuhren bei der Isonzo-Mündung in einen Kanal. Im Gegensatz zum Vortag war Wind aufgekommen, sodass eine längere Fahrt übers offene Meer zu riskant gewesen wäre.

Am dritten Tag war Vogadalonga: mit 2 handgesteuerten 4ern fuhren wir bei herrlichem Wetter entlang des Rundkurses durch die Lagune.

Der vierte Tag brachte uns wieder in neue Gefilde: wir steuerten eine Insel mit einem verlassenen Gutshof und Kapelle an. Nach Überwindung einiger seichter Stellen (bei Ebbe !) landeten wir an der Insel und machten bei dem verlassenen Gebäuden in der Sonne eine ausgiebige Mittagspause. Am Rückweg nach Grado erkundeten wir einen neuen Weg über die Küste nach Grado: der 4er drehte nach Kontakt mit mehreren Sandbänken bald um, Michael und Piri gelangten mit ihrem 2er noch an einen schönen Sandstrand an der Küste, mussten aber wegen der hohen Wellen auch in die Lagune zurück. Diesen interessanten Rudertag ließen wir in einer sonnigen Bar in Grado bei Bier und Aperol-Spritz ausklingen.

Aquilea war dann das Ziel am fünften Tag. Wieder ging es bei spiegelglattem Wasser und Sonnenschein durch Lagune und Kanäle. Wir beobachten den Bau einer Uferbefestigung, wie ein Kran auf einem Schiff Holzpfahl für Holzpfahl in den schlammigen Untergrund rammte. Wie im letzten Jahr legten wir abenteuerlich an, besuchten die Basilika und die römischen Hafenausgrabungen und schlugen noch bei Pasta und Pizza zu, bevor wir zur letzten Etappe dieser Wanderfahrt starteten.

Auch dieses Jahr war Grado für uns alle, dank tollem Wetter, guter Stimmung und neuen Plätzen, eine Reise wert.

Walter Widholm, 19.11.2017

13. Stromstaffel Nussdorf – Greifenstein

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Am Samstag, den 21. Oktober 2017, war wieder Stromstaffelzeit. Zum 13. male erfolgte das Kraftmessen der Stromrudervereine. 9 Staffeln ruderten um die Ehre. Zwei Renngemeinschaften, davon erstmalig eine reine Damenstaffel, je 2 Staffeln von Donauhort, Pirat, Normannen und 1 Staffel der Austria.

 

Unsere Staffeln:

Normannen 1: mit Renate, Lena, Sarah, Ulrike, Günter, Gerold, Franky, Erich K., Erich G., Walter, Stefan und Ingomar
Normannen 2: mit Victoria, Stefanie, Piroska, Elisabeth V., Elisabeth D., Christian, Wolfgang, Michael, Kurt, Karl Heinz, Gabor und Christoph

Die Bedingungen waren heuer, im Gegensatz zur 12. Staffel vergangenes Jahr, ideal, kein Wind, glattes Wasser, zwar ein wenig Regen – der störte aber gar nicht. Alle Boote konnten ohne Ufer- oder Grundberührung ihre Teilstrecken bewältigen und das mit Bravur. 2 Teilstreckensiege wurden von Normannen 1 im 3er und im 4er erreicht, was den sehr guten 3. Gesamtrang ergab. Gesamtsieger wurde heuer Donauhort 1 vor Pirat 1. Donauhort schafften konstant schnelle Zeiten, alle Teilstrecken belegten sie auf dem 2 Rang. Durch diese Konstanz konnten sie die schnellste Gesamtzeit erreichen und das mit einem Vorsprung von 1:11 Minuten auf die Piraten 1. Uns fehlten lediglich 20 Sekunden auf den 2. Platz. Auch unsere 2. Staffel schlug sich gut und konnte die Piraten 2 hinter sich lassen. Alles in allem haben wir uns gut geschlagen, aber mit der Einschätzung noch genügend Luft nach oben zu haben, damit wir in der nächsten Saison weiter fleißig trainieren, um bei der 14. Stromstaffel wieder voll anzugreifen!

 

 

 

Ein Danke an alle Steuerleute, an die Helfer und Fans an Land, an alle NormannInnen in den Booten und an die Organisatoren unter der Führung von Werner und Daniel Drobil.

Wir mischen auf alle Fälle nächstes Jahr noch käftiger mit!

Das offizielle Endergebnis findet ihr hier zum Download: Ergebnis der 13. Stromstaffel

Ingomar, 22. Oktober 2017

 

Rose vom Wörther See – „verkehrt“

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Gegen Ende der Rudersaison ist wieder Zeit für die ultimative, österreichische Skiffregatta – die Rose vom Wörther See.

Für mich einer der Höhepunkte in der Rudersaison. Eine Herausforderung der besonderen Art – mental, körperlich – auch heuer wieder!

Es gestaltete sich schon die Anreise als sehr langwierig, zum ersten Mal war Ausdauer gefragt. Sperre der Semmering Schnellstraße durch einen LKW Brand, Zeitverlust ca. 2h. Um 21:00 Uhr waren wir erst bei mir zu Hause in Bodensdorf. An das Boote montieren und den Hänger nach Klagenfurt stellen, war nicht mehr zu denken, also machten wir es am Regattatag. Es ging schwierig weiter, am nächsten Morgen war die Zufahrt zum Strandbad durch einen LKW versperrt, so mussten die Boote und das Zubehör einzeln ins Bad getragen werden. Das im Laufschritt, weil der LKW wieder loswollte und der Bootsanhänger sollte noch nach Klagenfurt. Mit genügend eingeplanter Zeitreserve klappte es nahezu ganz entspannt. Zurück in Velden, war vor dem Start nur noch das Boot aufzuriggern und loszulegen. Mein Boot war, als ich ins Bad zurück kam, schon fast fertig. Ich musste noch nur den Steuerbordausleger montieren, Rollsitz und Backbordausleger waren bereits erledigt. Nach erfolgter Montage noch Reinigen der Rollschienen und Kontrolle ob alle Schrauben fest sind. Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht auffiel, war der verkehrt herum montierte Rollsitz. Beim Reinigen bewegte ich ihn einige Male vor und zurück, aber auch da fiel es mir nicht auf.

Die Bedingungen waren sehr schwierig, starker Ostwind, der manchmal auf Nordost drehte und dadurch die Veldener Bucht ziemlich aufwühlte. Linienschiffe und das ein oder andere Motorboot trugen nichts zur Beruhigung der Wasseroberfläche bei – im Gegenteil. Die Startzeit für mich war 11:20. Um 11:00 ging ich aufs Wasser und da das Aufwärmen im Boot nicht erlaubt ist „paddelte“ ich gleich Richtung Start. Rund um mich herum lauter Skiffs samt Ruderer mit mehr oder weniger großen Schwierigkeiten mit den Bedingungen. Mir ging es ganz gut, ich erinnerte mich an meine erste Teilnahme, bei ähnlichen Bedingung, wie ich da zu kämpften hatte, um überhaupt zum Start zu kommen. Kurz gesagt, meine Aufmerksamkeit war am Wasser und nicht bei meinem Sitz. Ein leicht komisches Gefühl stellte sich schon ein, aber Gewissheit hatte ich erst nach dem Start, bei den ersten langen Schlägen. „Mist – der Rollsitz ist verkehrt!“ – und jetzt? Weiterfahren, Anlegen, Sitz am Wasser umdrehen (Wasser sehr rau!). Da ich körperlich von der Anreise und der vorangegangenen Arbeitswoche sehr müde war und kurz überlegte auf einen Start überhaupt zu verzichten, entschied ich mich fürs Weiterrudern – so lange es geht. Zu diesem Zeitpunkt war mir das Mitmachen wichtiger als die Zeit oder die Platzierung. Bis Dellach war es für mich sehr hart, der Gegenwind, das unruhige Wasser, die Einsamkeit. Gefühlt war ich alleine am See, Ruderboote nur am Horizont.

Aber – ich konnte mich auf die Situation mit dem Rollsitz gut einstellen. Nach der 1. Richtungsänderung in Dellach wurde das Wasser richtig gut, nur mehr leichter Gegenwind wieder Boote und sogar einer aus meiner Gruppe, also war ich doch nicht ganz hinten. Durch meinen Rückschwungbegrentzer konnte ich nicht meine mittlerweile gewohnte Schlaglänge rudern, aber es machte wirklich Spaß. Zusammen mit der Unterstützung meiner Familie und meines Fanklubs bekam ich neue Energie. Die Richtungspunkte traf ich ganz exakt, auch die Richtung nach Klagenfurt stimmte heuer und ich konnte ohne sinnloses herumgekurve die Ziellinie treffen.

Von Maria Wörth bis Klagenfurt ging es sehr gut, das Tempo war recht hoch, der Sitz – na ja – ich konnte einige Boote ein- bzw. überholen und wurde selbst nicht überholt (vielleicht hab ich die Überholenden auch verdrängt!). Die Zeit und die Platzierung war mir auch zu diesem Zeitpunkt immer noch egal, das Erreichen des Zieles war ein tolles Gefühl, ein Sieg des Willens über den Körper.

Nach dem Aussteigen, ging alles wieder in gewohnten Bahnen, Abriggern, Boote aufladen und transportfertig machen. Danach das obligate Bad im Wörther See (ca. 18°) und dann erfrischt hinauf auf die Terrasse zu Speis und Trank.

Um 15:00 Uhr war die Siegerehrung, zu meinem Erstaunen wurde ich, in der recht großen Gruppe der Masters C, immerhin 22 Boote, relativ früh aufgerufen, was auf eine gute Platzierung deuten ließ. Schließlich konnte ich den 9. Platz in meiner Gruppe in einer Zeit von 1:17:54,96 errudern.

Renate, mit der 18. Teilnahme, als eine von 2 Teilnehmern, die bis jetzt ALLE Rosen gerudert sind, konnte ihre ganze Erfahrung ausspielen und gestärkt von Ihrem Sieg im Einer in Bled, den 2. Platz in 1:21:34,25 in ihrer Gruppe erkämpfen. Sie musste sich lediglich einer übermächtigen Gegnerin aus den Niederlanden geschlagen geben.

Ein kleiner Wehrmutstropfen war heuer die sehr geringe Normannenbeteilligung, durchaus verständlich nach der sehr intensiven Saison mit den World Masters Rowinggames in Bled. Ich hoffe aber für das nächste Jahr, mit einem größeren Normannenfeld und vielleicht auch mit der einen oder anderen Erstteilnahme, wieder an den Wörther See zu kommen und um die Rose vom Wörther See zu rudern – es ist so ein tolles Gefühl.

Ein paar Daten rund um die Rose vom Wörther See 2017:

42 Damen und 140 Herren aus ganz Europa nahmen teil, Sieger bei den Damen und damit die Gewinner der golden Rosen. Aus Ungarn Gadânyi Zoltâna, 1:12:25,38, bei den Herren Zwölfer Jakob in 1:04:28,72.

Für mich wird diese Rose 2017 lange in Erinnerung bleiben, die Anreise, der Regattatag, das Rennen und das Ankommen getragen von den Anfeuerungen meiner Familie und meines Fanklubs, der verkehrte Rollsitz und das Ganze rund herum. Ich kann mich nur wiederholen, die Rose ist immer eine Teilnahme wert und ich möchte es jeder Normannin und jedem Normannen ans Herz legen mit zu machen. Es bedarf ein wenig Vorbereitung und vielleicht auch Überwindung, aber die Stimmung und die Energie am Sattelplatz, beim Rudern, beim Feiern und bei der Siegerehrung bei diesen Veranstaltungen und speziell bei der Rose ist großartig.

An dieser Stelle auch wieder ein Dank an Willy Koska und sein Team für die Organisation und die Abwicklung der Regatta, großartig. Ich komme auf alle Fälle wieder zur nächsten Rose vom Wörther See.

Ingomar, 01. Oktober 2017

Ausfahrt der besonderen Art

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Am Wörther See zu rudern ist immer eine tolle Sache. In einem frisch restaurierten Klinkerboot auszufahren ebenso und dann noch mit Riemen toppt das Ganze. Bei dem Boot handelt es sich um den Szent Istvân, ein B-Zweier mit Steuerplatz, Klinker Boot, hergerichtet von Renate und Peter, die Riemen passend zum Boot aus Holz.

 

Für das Boot, gerudert mit Riemen, und für uns Ruderer war es sozusagen der Stapellauf. Eine herrliche Ausfahrt, nach einer ganzen Woche mit Regen und Kälte, umrahmt von den bereits in weiß getauchten Gipfeln der Karawanken, wenig Wind und kaum Motorboote. Der Rahmen sehr würdig für den Anlass. Rudern ließ es sich auch wunderbar, das Boot lief gut und wir hatten viel Spaß. Von der zunächst geplanten kleinen Runde ging es dann doch bis Pörtschach und Dellach und schließlich ganz nah am Schlosshotel in Velden vorbei, quasi Flanieren, aber auf dem Wasser.

Ingomar, 24. September 2017

Ein Jahr lang Training!

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Ein ganzes Jahr lang trainierten unsere Jugendlichen für Ihren Auftritt bei der Niederösterreichischen Landesmeisterschaft auf der Alten Donau in Wien. Trainiert von Erich Koletnik, Sarah Reissig, Elisabeth Dorninger, Walter Widholm, Michael Feisthauer und Max Reiter konnten beachtliche Fortschritte erzielt und damit auch Erfolge bei den Meisterschaften eingefahren werden.

Landesmeistertitel für unseren Schülerinnen 4x+ (Camilla Piso, Isabel Wadl, Teresa Leeb, Franziska Schober, Cox: Victoria Löffler) und im Schüler 1x (Tunc Gürkan) – herzliche Gratulation den Gewinnern.

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Weiter so!

Ingomar, 23. Oktober 2017
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