13. Stromstaffel Nussdorf – Greifenstein

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Am Samstag, den 21. Oktober 2017, war wieder Stromstaffelzeit. Zum 13. male erfolgte das Kraftmessen der Stromrudervereine. 9 Staffeln ruderten um die Ehre. Zwei Renngemeinschaften, davon erstmalig eine reine Damenstaffel, je 2 Staffeln von Donauhort, Pirat, Normannen und 1 Staffel der Austria.

 

Unsere Staffeln:

Normannen 1: mit Renate, Lena, Sarah, Ulrike, Günter, Gerold, Franky, Erich K., Erich G., Walter, Stefan und Ingomar
Normannen 2: mit Victoria, Stefanie, Piroska, Elisabeth V., Elisabeth D., Christian, Wolfgang, Michael, Kurt, Karl Heinz, Gabor und Christoph

Die Bedingungen waren heuer, im Gegensatz zur 12. Staffel vergangenes Jahr, ideal, kein Wind, glattes Wasser, zwar ein wenig Regen – der störte aber gar nicht. Alle Boote konnten ohne Ufer- oder Grundberührung ihre Teilstrecken bewältigen und das mit Bravur. 2 Teilstreckensiege wurden von Normannen 1 im 3er und im 4er erreicht, was den sehr guten 3. Gesamtrang ergab. Gesamtsieger wurde heuer Donauhort 1 vor Pirat 1. Donauhort schafften konstant schnelle Zeiten, alle Teilstrecken belegten sie auf dem 2 Rang. Durch diese Konstanz konnten sie die schnellste Gesamtzeit erreichen und das mit einem Vorsprung von 1:11 Minuten auf die Piraten 1. Uns fehlten lediglich 20 Sekunden auf den 2. Platz. Auch unsere 2. Staffel schlug sich gut und konnte die Piraten 2 hinter sich lassen. Alles in allem haben wir uns gut geschlagen, aber mit der Einschätzung noch genügend Luft nach oben zu haben, damit wir in der nächsten Saison weiter fleißig trainieren, um bei der 14. Stromstaffel wieder voll anzugreifen!

 

 

 

Ein Danke an alle Steuerleute, an die Helfer und Fans an Land, an alle NormannInnen in den Booten und an die Organisatoren unter der Führung von Werner und Daniel Drobil.

Wir mischen auf alle Fälle nächstes Jahr noch käftiger mit!

Das offizielle Endergebnis findet ihr hier zum Download: Ergebnis der 13. Stromstaffel

Ingomar, 22. Oktober 2017

 

Rose vom Wörther See – „verkehrt“

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Gegen Ende der Rudersaison ist wieder Zeit für die ultimative, österreichische Skiffregatta – die Rose vom Wörther See.

Für mich einer der Höhepunkte in der Rudersaison. Eine Herausforderung der besonderen Art – mental, körperlich – auch heuer wieder!

Es gestaltete sich schon die Anreise als sehr langwierig, zum ersten Mal war Ausdauer gefragt. Sperre der Semmering Schnellstraße durch einen LKW Brand, Zeitverlust ca. 2h. Um 21:00 Uhr waren wir erst bei mir zu Hause in Bodensdorf. An das Boote montieren und den Hänger nach Klagenfurt stellen, war nicht mehr zu denken, also machten wir es am Regattatag. Es ging schwierig weiter, am nächsten Morgen war die Zufahrt zum Strandbad durch einen LKW versperrt, so mussten die Boote und das Zubehör einzeln ins Bad getragen werden. Das im Laufschritt, weil der LKW wieder loswollte und der Bootsanhänger sollte noch nach Klagenfurt. Mit genügend eingeplanter Zeitreserve klappte es nahezu ganz entspannt. Zurück in Velden, war vor dem Start nur noch das Boot aufzuriggern und loszulegen. Mein Boot war, als ich ins Bad zurück kam, schon fast fertig. Ich musste noch nur den Steuerbordausleger montieren, Rollsitz und Backbordausleger waren bereits erledigt. Nach erfolgter Montage noch Reinigen der Rollschienen und Kontrolle ob alle Schrauben fest sind. Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht auffiel, war der verkehrt herum montierte Rollsitz. Beim Reinigen bewegte ich ihn einige Male vor und zurück, aber auch da fiel es mir nicht auf.

Die Bedingungen waren sehr schwierig, starker Ostwind, der manchmal auf Nordost drehte und dadurch die Veldener Bucht ziemlich aufwühlte. Linienschiffe und das ein oder andere Motorboot trugen nichts zur Beruhigung der Wasseroberfläche bei – im Gegenteil. Die Startzeit für mich war 11:20. Um 11:00 ging ich aufs Wasser und da das Aufwärmen im Boot nicht erlaubt ist „paddelte“ ich gleich Richtung Start. Rund um mich herum lauter Skiffs samt Ruderer mit mehr oder weniger großen Schwierigkeiten mit den Bedingungen. Mir ging es ganz gut, ich erinnerte mich an meine erste Teilnahme, bei ähnlichen Bedingung, wie ich da zu kämpften hatte, um überhaupt zum Start zu kommen. Kurz gesagt, meine Aufmerksamkeit war am Wasser und nicht bei meinem Sitz. Ein leicht komisches Gefühl stellte sich schon ein, aber Gewissheit hatte ich erst nach dem Start, bei den ersten langen Schlägen. „Mist – der Rollsitz ist verkehrt!“ – und jetzt? Weiterfahren, Anlegen, Sitz am Wasser umdrehen (Wasser sehr rau!). Da ich körperlich von der Anreise und der vorangegangenen Arbeitswoche sehr müde war und kurz überlegte auf einen Start überhaupt zu verzichten, entschied ich mich fürs Weiterrudern – so lange es geht. Zu diesem Zeitpunkt war mir das Mitmachen wichtiger als die Zeit oder die Platzierung. Bis Dellach war es für mich sehr hart, der Gegenwind, das unruhige Wasser, die Einsamkeit. Gefühlt war ich alleine am See, Ruderboote nur am Horizont.

Aber – ich konnte mich auf die Situation mit dem Rollsitz gut einstellen. Nach der 1. Richtungsänderung in Dellach wurde das Wasser richtig gut, nur mehr leichter Gegenwind wieder Boote und sogar einer aus meiner Gruppe, also war ich doch nicht ganz hinten. Durch meinen Rückschwungbegrentzer konnte ich nicht meine mittlerweile gewohnte Schlaglänge rudern, aber es machte wirklich Spaß. Zusammen mit der Unterstützung meiner Familie und meines Fanklubs bekam ich neue Energie. Die Richtungspunkte traf ich ganz exakt, auch die Richtung nach Klagenfurt stimmte heuer und ich konnte ohne sinnloses herumgekurve die Ziellinie treffen.

Von Maria Wörth bis Klagenfurt ging es sehr gut, das Tempo war recht hoch, der Sitz – na ja – ich konnte einige Boote ein- bzw. überholen und wurde selbst nicht überholt (vielleicht hab ich die Überholenden auch verdrängt!). Die Zeit und die Platzierung war mir auch zu diesem Zeitpunkt immer noch egal, das Erreichen des Zieles war ein tolles Gefühl, ein Sieg des Willens über den Körper.

Nach dem Aussteigen, ging alles wieder in gewohnten Bahnen, Abriggern, Boote aufladen und transportfertig machen. Danach das obligate Bad im Wörther See (ca. 18°) und dann erfrischt hinauf auf die Terrasse zu Speis und Trank.

Um 15:00 Uhr war die Siegerehrung, zu meinem Erstaunen wurde ich, in der recht großen Gruppe der Masters C, immerhin 22 Boote, relativ früh aufgerufen, was auf eine gute Platzierung deuten ließ. Schließlich konnte ich den 9. Platz in meiner Gruppe in einer Zeit von 1:17:54,96 errudern.

Renate, mit der 18. Teilnahme, als eine von 2 Teilnehmern, die bis jetzt ALLE Rosen gerudert sind, konnte ihre ganze Erfahrung ausspielen und gestärkt von Ihrem Sieg im Einer in Bled, den 2. Platz in 1:21:34,25 in ihrer Gruppe erkämpfen. Sie musste sich lediglich einer übermächtigen Gegnerin aus den Niederlanden geschlagen geben.

Ein kleiner Wehrmutstropfen war heuer die sehr geringe Normannenbeteilligung, durchaus verständlich nach der sehr intensiven Saison mit den World Masters Rowinggames in Bled. Ich hoffe aber für das nächste Jahr, mit einem größeren Normannenfeld und vielleicht auch mit der einen oder anderen Erstteilnahme, wieder an den Wörther See zu kommen und um die Rose vom Wörther See zu rudern – es ist so ein tolles Gefühl.

Ein paar Daten rund um die Rose vom Wörther See 2017:

42 Damen und 140 Herren aus ganz Europa nahmen teil, Sieger bei den Damen und damit die Gewinner der golden Rosen. Aus Ungarn Gadânyi Zoltâna, 1:12:25,38, bei den Herren Zwölfer Jakob in 1:04:28,72.

Für mich wird diese Rose 2017 lange in Erinnerung bleiben, die Anreise, der Regattatag, das Rennen und das Ankommen getragen von den Anfeuerungen meiner Familie und meines Fanklubs, der verkehrte Rollsitz und das Ganze rund herum. Ich kann mich nur wiederholen, die Rose ist immer eine Teilnahme wert und ich möchte es jeder Normannin und jedem Normannen ans Herz legen mit zu machen. Es bedarf ein wenig Vorbereitung und vielleicht auch Überwindung, aber die Stimmung und die Energie am Sattelplatz, beim Rudern, beim Feiern und bei der Siegerehrung bei diesen Veranstaltungen und speziell bei der Rose ist großartig.

An dieser Stelle auch wieder ein Dank an Willy Koska und sein Team für die Organisation und die Abwicklung der Regatta, großartig. Ich komme auf alle Fälle wieder zur nächsten Rose vom Wörther See.

Ingomar, 01. Oktober 2017

Ausfahrt der besonderen Art

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Am Wörther See zu rudern ist immer eine tolle Sache. In einem frisch restaurierten Klinkerboot auszufahren ebenso und dann noch mit Riemen toppt das Ganze. Bei dem Boot handelt es sich um den Szent Istvân, ein B-Zweier mit Steuerplatz, Klinker Boot, hergerichtet von Renate und Peter, die Riemen passend zum Boot aus Holz.

 

Für das Boot, gerudert mit Riemen, und für uns Ruderer war es sozusagen der Stapellauf. Eine herrliche Ausfahrt, nach einer ganzen Woche mit Regen und Kälte, umrahmt von den bereits in weiß getauchten Gipfeln der Karawanken, wenig Wind und kaum Motorboote. Der Rahmen sehr würdig für den Anlass. Rudern ließ es sich auch wunderbar, das Boot lief gut und wir hatten viel Spaß. Von der zunächst geplanten kleinen Runde ging es dann doch bis Pörtschach und Dellach und schließlich ganz nah am Schlosshotel in Velden vorbei, quasi Flanieren, aber auf dem Wasser.

Ingomar, 24. September 2017

Ein Jahr lang Training!

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Ein ganzes Jahr lang trainierten unsere Jugendlichen für Ihren Auftritt bei der Niederösterreichischen Landesmeisterschaft auf der Alten Donau in Wien. Trainiert von Erich Koletnik, Sarah Reissig, Elisabeth Dorninger, Walter Widholm, Michael Feisthauer und Max Reiter konnten beachtliche Fortschritte erzielt und damit auch Erfolge bei den Meisterschaften eingefahren werden.

Landesmeistertitel für unseren Schülerinnen 4x+ (Camilla Piso, Isabel Wadl, Teresa Leeb, Franziska Schober, Cox: Victoria Löffler), den Schülerinnen 2x (Camilla Piso, Franziska Schober) und im Schüler 1x (Tunc Gürkan) – herzliche Gratulation den Gewinnern.

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Weiter so!

Ingomar, 23. Oktober 2017

Blaues Band vom Wörther See

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Erfolgreiche Teilnahme zweier Normannen-Achter beim Blauen Band vom Wörther See: RGM Normannen/Pirat/Lia (MMG) und erstmals ein reiner Normannen – Frauenachter (MWC)!

Trotz ziemlich regnerischem Wetter und zeitweiligem Schüttregen konnten sehr gute Leistungen erzielt werden. Die RGM im Riemenachter belegte mit der ausgezeichneten Zeit von 1:05:19 Platz 9. Einzig ein kleiner Fehler eines „Legionärs“ trübte den Erfolg ein wenig, es wäre auch Platz 8 (- 8 Sec.) drinnen gewesen. Aber dennoch können „unsere“ Männer, allen voran Ingomar Kern, Peter Inmann, Christian Dorninger und Walter Widholm mit ihrer Leistung zufrieden sein! Am Steuer: Viktoria Löffler, die ihre Sache sehr gut machte!

Der Frauenachter mit Schlagfrau Renate Podesser und Steuerfrau Isabella Urban (Nochmals ein herzliches Dankeschön für´s Einspringen!) erruderte den insgesamt 18. Platz von 26 gemeldeten Booten. Die 15,860km wurden in 1:12:14 bewältigt, als drittschnellstes von 6 Damenbooten! – Also insgesamt eine großartige Leistung für das erst heuer gebildete Team: Renate Podesser, Sarah Reissig, Elisabeth Dorninger, Lena Fragner, Piroschka Kelemen, Stephanie Kainrath, Elisabeth Vogler (Organisation) und Stefanie Wienkoop am Bug.

Wie alles begann:
Die Vorbereitung zur Teilnahme am Wiener Achter im Frühling brachte zunächst eine Enttäuschung, weil einer unserer Männer krankheitshalber ausfiel und so ein Start fraglich schien. „Rascher“ Ersatz für den Mix-Achter war gefragt und wurde in Stefanie Wienkoop gefunden, der Mix-Achter bestand somit aus 5(!) Frauen und 3 Männern und konnte so gut abschneiden (siehe Bericht vom HP-Artikel im Mai 2017), dass eine Idee geboren war:
„Vielleicht könnten wir, vielleicht wär´s möglich?“ – „Nein, ein reiner Frauenachter? – Das schafft ihr nie!“ – Die 5 hochmotivierten Ruderinnen zählten, überlegten, fragten, …
Ausschlaggebend war aber die Bemerkung von Erich Koletnik: „Na wenn´s das schafft´s, dann helf ich euch!“ – Ergebnis: Ein sehr diszipliniert trainierendes Team von 8 – 10 Frauen unterschiedlichen Alters (unsere jüngsten sind 27) und einem strengen Trainer („Danke Erich, du bist großartig!“), die das scheinbar Unmögliche möglich machten und erstmals einen reinen Frauenachter für den RV Normannen aufs Wasser brachten!

Danke auch an Ingomar Kern für die Organisation und unserem Obmann Michael Feisthauer dafür, dass wir den „Alf“ fahren durften!

Auf weitere großartige Erlebnisse mit diesem Team freut sich Elisabeth Vogler!

Elisabeth, 24. September 2017

World Masters Rowing Games 2017 in Bled

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Der Saisonhöhepunkt für Mastersruderer weltweit war vom 6. bis 10.9.2017 in BLED, die inoffizielle Masters WM, die in 5 Wettbewerbstagen bei Sonne, Wind, Wolken und Regen stattfand.
Es war ein Bewerb der Superlative: bei einem Rekordmeldeergebnis von ca. 4700 Ruderern, Ruderinnen und Steuerleuten wurden in ca. 125 Boots/Altersklassen ca. 1000 Rennen gefahren. In manchen Klassen wurden bis zu 200 Meldungen abgegeben, sodass in bis zu 25 Abteilungen gestartet wurde. GB und DE waren mit jeweils über 800 Teilnehmern vertreten. Österreich mit 125. Der RV Normannen war mit 9 Teilnehmern vertreten.
Die Leistungsdichte war durch die vielen Teilnehmer sehr hoch, dennoch erreichten unsere Sportler ein respektables Ergebnis: In 16 Starts wurden vier 1. Plätze, jeweils ein 2. und 3. Platz, fünf 4., zwei 5. und drei 6. Plätze errungen.

Besonders hervorzuheben ist der Sieg von Renate Podesser im WE1x, bei dem sie in einem nach 500m noch ausgeglichenen Feld souverän mit mehreren Bootslängen Vorsprung das Ziel erreichte.
Die Top-Platzierungen sind:

Renate Podesser – 1. Platz im WE1x

 

Peter Inmann – 1. Platz im MI8+ und MJ4x (Renngemeinschaft)
Willi Stuppan – 1. Platz im MIXI8+ (Renngemeinschaft)
Gerold Pripfl / Franz Reil – 2. Platz im MF2x (16. beste Zeit von 124)
Renate Podesser – 3. Platz im WE2x (Renngemeinschaft)

4. Plätze:
MH2x – Gerold Pripfl / Willi Stuppan
ME4x – Gerold Pripfl / Franz Reil / Ingomar Kern / Walter Widholm
MC1x – Ingomar Kern
E1x – Franz Reil
MH4x – Gerold Pripfl / Peter Inmann / Walter Widholm / Willi Stuppan

5. Plätze:
ME2x – Gerold Pripfl / Walter Aigner (Stein)
MF4x – Gerold Pripfl / Walter Aigner / Walter Widholm / Willi Stuppan

6. Plätze:
MD2x – Ingomar Kern / Franz Reil
MIXD2x – Ingomar Kern / Renate Podesser
MIXC4x – Ingomar Kern / Franz Reil / Renate Podesser / Sarah Reissig

Impressionen aus Bled in unserer Medienbibliothek: WMRG2017

Walter, 24. September 2017

5. Sternfahrt Donauhort

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Am 2. September 2017 gingen 39 Normannen und Normanninnen mit dem Ziel Donauhort aufs Wasser. Das war bezüglich der Teilnehmeranzahl Normannen-Saisonrekord, die geruderten 2.414 km die 2. stärkste Leistung bei einer Sternfahrt 2017.

Die meisten Boote starteten stromauf, einige wenige stromab, sogar nach dem Training in der Kuchelau wurde noch zum Donauhort gerudert. Ein Normannen-Dreier schleuste mit einem LIA- und 2 Pöchlarn-Booten in Nussdorf in den Donaukanal, übertrugen beim Kraftwerk Freudenau stromauf und ruderten durch den Stau zurück zum Donauhort. Bei der Rückfahrt zum RV Normannen durch „Biber“-Kanal an der Donauinsel hatten die Biber ganze Arbeit geleistet: im 3. Abschnitt hatten sie einen Baum quer über den Kanal gelegt, sodass zurückgestrichen werden musste.

Bei der anschließenden Siegerehrung kam dann das überraschende Endergebnis über alle Sternfahrten 2017: der RV Normannen belegte nicht nur in der Tageswertung den 4. Platz, sondern überholte in der Gesamtwertung die Piraten und erreichte auch in der Gesamtwertung Platz 4. Dieses erfreuliche Ergebnis wurde im Anschluss noch ausgiebig gefeiert.

Den Donauhort-Sonderpreis für Ruderer, die in allen 5 Sternfahrten teilnahmen und jeweils mehr als 150 km ruderten, erhielten Erich Koletnik, Fritz Stowasser, Walter Widholm und Ulrike Schnell.

Weitere Impressionen von der Sternfahrt: …zur Gallerie!

Ergebnis der 5. Sternfahrt: Ergebnisliste

Endergebnis der Sternfahrten 2017: Ergebnisliste

Walter, 21. September 2017

„Aufgetischt“ – ORF Dokuserie über Klosterneuburg

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Derzeit wird an einer neuen Folge für „Aufgetischt“ in Klosterneuburg gedreht. Auch die Normannen waren bei den Dreharbeiten beteiligt. Einige Szenen wurden gefilmt und unsere Damen machten dabei eine sehr gute Figur. Rudern am Strom und ein Manöver um die Rollfähre standen auf dem Storyboard. Begleitet von Christian Dorninger im Motorboot ruderten Sarah, Ulrike, Stephanie und Lena, bereit für den nächsten Oskar, die Donau hinauf – seht selbst:

…am Strom!

…mit dem Regisseur und Kameramann Thomas Knoglinger

Neben den Ruderszenen werden auch kulinarische Spezialitäten aus und rund um Klosterneuburg gezeigt. Wachsam sein, ein Ausstrahlungstermin wurde noch nicht bekanntgegeben!

Ingomar, 31. August 2017

ÖRV-Wanderfahrt OBERLÄNDISCHER KANAL

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Eine Premiere für die NORMANNEN-Wanderruderer

Wenn ich die Frage beantworten soll, was die Wanderruderer bei ihren Touren besonders schätzen, dann meine ich: Ein sauberes, (in Fahrtrichtung fließendes) Gewässer ohne lästige Wellen (daher auch keine Motorboote), eine möglichst unberührte Uferlandschaft (aber doch eine ausreichende Infrastruktur), interessante Sehenswürdigkeiten für Ruhetage. Das Ruderrevier um den Oberländischen Kanal herum hat (fast) alles davon. Ehemals in Ostpreußen liegt das Seengebiet heute in Polen (Westmasuren) und zwar östlich der Oder und südlich der Ostseeküste (Danziger Bucht).

Aber es hat noch etwas Besonderes: Die Fahrt über die geneigten Ebenen mit den 5 Rollbergen Mit diesem nunmehr einmaligen System (erbaut zwischen 1860 und 1881) wird ein Höhenunterschied von ca. 100 m zwischen dem „Oberland“ und der Küste überwunden. Somit konnten Holz und landwirtschaftliche Produkte über den Ostseehafen Elbing/Elblak zu westlichen Märkten transportiert werden. Heute befahren Ausflugsschiffe und Sportboote die Strecke und die anschließenden Seen und Kanäle. Natürlich werden in den von Seilen gezogenen Gitterwagen auch Ruderboote transportiert.

Unter der Leitung von Hans-Heinrich Busse aus Hamburg – der wie immer die Tour perfekt organisiert und in seiner bekannt ruhigen und kompetenten Art geleitet hat – freuten sich 20 Ruderinnen und Ruderer aus Deutschland und Österreich (von DOH, IST, LIA, NOR – Helga Friedrich, Schindler Wolfgang, Fritz Stowasser – , und WAL) über die schlechthin idealen Bedingungen und 176 Ruder-km. Die Wanderfahrt wurde abgerundet durch die Besichtung interessanter Orte (Danzig/Gdansk, Elbing/Elblak, Marienburg/Malbork)

 

Fritz Stowasser, Oktober 2017

ÖRV-Jugendwanderfahrt von Winzer nach Linz im Juli 2017

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Normannen- und Mondsee-Jugend auf der Donau

Wo ist Winzer?

Das werden sich manche Leser fragen – 35 km stromauf von Passau begann heuer die 4. Jugendwanderfahrt des ÖRV, die in 4 Etappen die 135 km lange Strecke bis Linz bewältigte. Unter dem Fahrtenleitungsteam von Walter Widholm, Andrea und Rüdiger Ranner und Gabriele (Bele) Schwarzmann starteten 5 Jugendliche der Normannen (Camilla Piso, Jakob Lamel, Julian Leitner, Andi Blaha und Tunc Gürkan) und 4 Jugendliche aus Mondsee.

Mit zwei 4x+ und einem 3x wurde einmal übertragen (Kachlet) und zweimal geschleust (Jochenstein und Aschach). Das herrliche Wetter ermöglichte natürlich viele Badepausen, selbst die Abkühlung der Donau durch den Inn um einige Grad machte uns nichts aus.

Auch die Quartiere waren sehr abwechslungsreich: vom Gästehaus der Abtei Schweiklberg in Vilshofen über die Jugendherberge bis zu Pensionen in Wesenufer und Aschach war alles drinnen. So wurde die Wanderfahrt zu einer schönen Bereicherung zum Rudern auf dem Mondsee bzw. auf der Klosterneuburger Donau und Altarm.

Walter Widholm, Oktober 2017

NOR-Wanderfahrt von Ulm nach Passau im Juli 2017

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In 8 Tagen von Ulm über Regensburg nach Passau

Am 2. Juli starteten 2 Normannen-Boote in Ulm, um in insgesamt 8 Tagen die Strecke Ulm – Passau zurückzulegen. Die Teilnehmer: Elisabeth und Christian Dorninger, Walter Widholm, Isabella Urban, Wolfgang Schindler, Friedrich Stowasser, Helga Friedrich, Erich Koletnik, Gerhard Unger, Janette Rostova (OTT). In Regensburg verlassen uns Fritz, Helga, Gerhard und Erich, dafür kommen Wolfgang Dorninger, Ulrike Schnell und Evelyn Roth (DOH). Inge Koletnik und Eva Politzer begleiteten uns auf dem Landweg.

Die deutschen Städte an der Donau waren sehenswert: Ulm – Lauingen – Donauwörth – Ingolstadt – Neuburg/Donau – Regensburg – Straubing –  Deggendorf – Passau waren unsere Stationen. Die Highlights waren natürlich Ulm (Münster), Regensburg (Weltkulturerbe) und Passau (Dreiflüssestadt). Ulrike brachte uns in einer kundigen Führung die Sehenswürdigkeiten in Ulm und Regensburg näher.

Die Wanderfahrt war auch ruderisch anspruchsvoll: gleich am ersten Tag waren 7 Selbstbedienungsschleusen zu bewältigen, danach wurden es von Tag zu Tag weniger, dafür gab es zweimal einen Borstenpass (Treidelstrecke) zu passieren.

Das Wetter spielte auch mit – fast nur Sonnenschein und angenehme Temperaturen sorgten für viel glattes Wasser und einige Badepausen auf Sand- und Schotterbänken. Die bayrische Donau war wieder einmal ein beeindruckendes Erlebnis.

 

Walter Widholm, Oktober 2017

46. Traunsee-Jugendregatta und 28. Traunsee-Mastes-Meeting

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Anfang Juli ist Traunseezeit. Immer am ersten Juliwochenende findet am Traunsee, heuer zum 46. mal die Jugendregatta und zum 28. mal das Mastermeeting mit der Österreichischen Mastersmeisterschaft 2017 statt. Und die Normannen waren heuer mit einer ansprechenden Anzahl an Teilnehmern vertreten. Für unsere Jugendlichen, Franziska Schober, Alexandru Matecas und Tunc Grükan war es die Feuertaufe, unter erschwerten Bedingungen, auf einem See zu rudern.

Der Traunsee machte es heuer für alle nicht leicht – wie schon des Öfteren in der Vergangenheit. Am Freitag war alles noch perfekt, kein Wind und Wellen „nur“ von der Schifffahrt. Am Samstag war alles anders. Südwind – erheblich – Startverschiebung um eine halbe Stunde. Diese Verzögerung sollte sich bis auf max. 2h durch 2 Sturmwarnungen vergrößern. Die Veranstalter versuchten alles erdenkliche, um alle Rennen durch zu bringen. Unsere Jugendlichen schlugen sich ob der sehr schweren Verhältnisse gut, alle im Einer und alle im Ziel (das Gelang nicht jedem)!

Die Masters stellten folgende Mannschaften: 2 Männermastersdoppelvierer (in Renngemeinschaften), 1 Mixeddoppelvierer, 1 Doppelzweier, und 2 Mixeddoppelzweier (1 in Renngemeinschaft) und 1 Riemenachter (in Renngemeinschaft)

Die NormannInnenmasters: Sarah Reissig, Renate Podesser, Willibald Stuppan, Peter Inmann, Franz Reil, Gerold Pripfl, Ingomar Kern

Hervorzuheben ist der Mastersmeistertitel für Willibald Stuppan und Peter Inmann im Achter und ein 2. Platz im Doppelvierer, ein 2. Platz im Doppelzweier für Franz Reil und Gerold Pripfl und ein 1. Platz für Franz Reil im Mixeddoppelzweier mit Veronika Ebert.

Auch für die Masters, die mit viel mehr Erfahrung zum Traunsee kommen, waren die Verhältnisse sehr schwierig, das lange warten auf die späteren Rennen war natürlich sehr anstrengend und mühsam, aber so ist es halt. Sehr Leid tat es mir, dass der Mixeddoppelvierer nicht stattfinden konnte. Das herannahende Gewitter mit der Unwetterwarnung stoppet den Veranstalter neuerlich und so wurden einige wenige Rennen nicht durchgeführt. Die Achterrennen wurden „knapp vor Einbruch der Dunkelheit“ noch gerudert.

Einen besonderen Dank an Sarah, die sich liebevoll und aufopfernd um die Jugendlichen bemühte und immer zur Stelle war, wenn ein 10er Schlüssel gebraucht wurde oder, um einfach beim Ein- und Aussteigen zu helfen. Ein Dank auch an Willi für die Gesamtorganisation und an Franky für den Bootstransport.

Die Traunseeregatta hat für mich eine besondere Stimmung, sie markiert den Ferienbeginn, dann ist es landschaftlich wunderschön, es ist ein nicht leicht zu ruderndes Revier, die Konkurrenz ist sehr stark und der Ruderverein Gmunden als Veranstalter und Gastgeber bietet immer einen wunderbaren Veranstaltungsort mit hervorragender Verpflegung – einen Ganz besonderen Dank an das Veranstalterteam, die Schiedsrichter, die Freiwillige Feuerwehr und an Alle die sonst noch beteiligt waren!

Ich freu mich schon auf Juli 2018!

Ingomar, 25. Juli 2017

3. Sternfahrt Nibelungen

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Die dritte Sternfahrt des heurigen Jahres führte uns zu den Nibelungen. Am 01.07.2017 zeigte sich das Wetter in der Früh sehr wechselhaft mit starken Wind aus Westen. Aber wir Normannen sind wetterfest und so brachen 2 Mannschaften bereits um 06:00 Uhr auf Richtung Freudenau. Mit Hilfe des Windes war das Rudern recht leicht und es konnten leichte Meter gemacht werden. Allerdings hat der Rückenwind so seine Gemeinheiten. Anfangs hilfreich wurde er nach der Wende am Kraftwerk Freudenau zum Trainingspartner. Aber unsere erfahrenen Bootsleute entschieden sich auf dem rechten Ufer stromauf zu rudern, was den Einfluss des Windes erheblich reduzierte und neue Perspektiven auf die Donau eröffnete. Bei der Brigittenauer Brücke überraschte uns dann doch ein wenig der Regen. Dieser war aber nicht von langer Dauer. Rasch wurde die Strecke zurück nach Klosterneuburg zu den Nibelungen bewältigt und je später es am Tage wurde, desto schöner war auch das Wetter. Der Wind allerdings ließ sich nicht abstellen.

Sportlich war es wieder ein Erfolg für uns Normannen. Wir konnten zwar nicht die Übermacht der Donauhortler brechen, dafür gelang es, einen gut abgesicherten 2. Platz vor den Alemannen nach Hause zu bringen. Auch bei der Anzahl der Teilnehmer erreichten wir den 2. Platz, hinter den Alemannen und vor Donauhort. Danke an alle Teilnehmer.

Es war eine schöne Sternfahrt zu den Nibelungen, Danke auch für die Verpflegung und die Gastfreundschaft. Wir kommen wieder!

Ingomar, 25. Juli 2017

114. Internationale Wiener Ruderregatta

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Bei der 114. Wiener Ruderregatta nahmen, quasi als Renntraining zur Standortbestimmung, einige verwegenen Normannenmasters (mit Steiner Beteiligung!), teil und stellten sich der starken Konkurrenz. Im Einer Willibald Stuppan, im Doppelzweier Franz Reil und Gerold Pripfl und im Doppelvierer Walter Aigner (RV Stein), Ingomar Kern, Franz Reil und Schlagmann Gerold Pripfl.

Die Bedingungen war aufgrund des auffrischenden Nordwindes sehr schwierig. Unsere Leistungen speziell im Doppelvierer konnten sich sehen lassen, 2. Platz hinter der LIA und vor WRK Donau. Wir konnten trotz der Böen und der Wellen die uns bei ca. 500m etwas aus der Ruhe gebracht hatten gut mithalten und mit 2 guten und kraftvollen 10ern 2 Konkurrenten noch ein- und überholen. Das Aufbautraining stimmt – es hat großen Spaß gemacht.

Ingomar, 25. Juli 2017

2. Sternfahrt Pirat

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2.Sternfahrt Pirat am 10.Juni 2017

Die Sternfahrt begann für die beiden um 6 Uhr gestarteten Boote (5x BALDER und 8x RURIK) äußerst feucht. Es regnete bis ca. 7:30 Uhr, erst dann begann die langsam hervorkommende Sonne die nassen Ruderer zu trocknen. Die später startenden Boote waren diesmal klar im Vorteil, kamen sie doch von Anfang an in den Genuss des immer schöner werdenden Wetters.

Insgesamt brachten wir diesmal 8 Boote aufs Wasser (weiters 3x IDUN, 3x FRIGG, 4x MORA, 4x SIGRUN, 5x FREYA und nochmals 5x BALDER). Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Normannen erreichten den 2.Platz nach Punkten hinter Donauhort, und – wie bereits schon einmal 2016 – die höchste Teilnehmerzahl.

Die Ergebnisse der 5 Erstplatzierten (Reihung nach Punkten):

1. DOH 32 / 4020 (Teilnehmer / Punkte)
2. NOR 35 / 2588
3. ALE 28 / 2212
4. PIR 30 / 2095
5. LIA16 / 1460

Die Normannen erhielten Preise für die meisten Teilnehmer und den jüngsten männlichen Teilnehmer Tunc Gürkan.
Das Badefoto nach dem Übertragen in den Altarm Greifenstein soll ein Ansporn und eine Anregung für die nächste Sternfahrt zu den Nibelungen sein.

Walter Widholm, 13. Juni 2017
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