39. Inn River Race 2017

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Eindrücke vom 39. Inn-River-Race in Passau am 8. April 2017

Anreise am Freitag mit dem Normannen-Bus. Zwischenstopp in Linz bei Schellenbacher, um diverses Bootszubehör abzuholen. Totaler Freitagstau, dazu kommt, dass wegen eines Kabelbrands der Linzer Hauptbahnhof komplett lahmgelegt ist. Wir, das sind Willi Stuppan, Franky Reil, Julian Leitner und Walter Widholm, vermeiden den Stau und fahren über Bundesstraßen zum Passauer Ruderverein, wo uns Gerold Pripfl erwartet. Wir laden die Boote (4x und 8x+) ab, riggern auf und machen im 4er noch eine Probefahrt auf dem spiegelglatten Inn.

Nach Übernachtung und Frühstück im Dreiflüssehof geht´s zum Ruderverein, der sich langsam mit Autos, Anhängern, Booten und Ruderern zu füllen beginnt. Später erfahren wir, dass ca. 100 Boote am Start sind. Bei uns steigt langsam die Spannung, unsere Startzeit ist 11:26 Uhr, eine Stunde vorher müssen wir aufs Wasser, um die 5,5 Kilometer der Regattastrecke den Inn aufwärts zum Start zu rudern. Die Kulisse ist malerisch: der aufgestaute Inn, an den Ufern nur Radwege und die Bahn, der Start liegt knapp oberhalb der Wernsteiner Fußgängerbrücke unterhalb des Schlosses Neuburg. Das Wetter spielt auch mit: die morgendlichen Wolken verziehen sich und wir können bei Sonnenschein und glattem Wasser loslegen.

Der Start ist fliegend, 30 Sekunden hinter uns starten unsere direkten Gegner in unserer Altersklasse (MG, 65 Jahre) – eine in den letzten Jahren erfolgreiche Renngemeinschaft aus Gießen, Limburg und Köln. Auf den ersten beiden Kilometern kommen sie uns immer näher, sie schneiden die erste Kurve des Inn optimal ab und ich stelle mir schon die Frage, ob wir noch vor ihnen ins Ziel kommen. Doch dann gelingt es uns, sie auf Distanz zu halten. Gerold steuert eine optimale Linie und mit konstanter Schlagzahl von 28/29 über die gesamte Renndistanz fahren wir 19:50 Minuten noch einen Vorsprung von 14 Sekunden ins Ziel.

2 Stunden später starten 6 Normannen in einer 8er Renngemeinschaft mit Gerold Pripfl, Franky Reil, Peter Inmann, Walter Widholm, Willi Stuppan, Julian Leitner (Steuermann), Franz Fassl und Karl Sinzinger (beide PIR) und Hans Fellmann (RC Cham) und fahren ebenfalls in der Altersklasse MG (65) ohne direkten Gegner eine beachtliche Zeit von 19:16 Minuten.

Erschöpft, aber zufrieden, werden die Boote abgeriggert und verladen, und zur Belohnung geht´s ins Bierzelt. Bei der Siegerehrung gibt es für jeden ein Bierkrügel des Passauer Rudervereins.

Für uns alle war es eine erfolgreiche und beeindruckende Veranstaltung – und vielleicht kommen wir in einem Jahr mit mehr Booten wieder.

Walter, 18. April 2017