Das Blaue Band!

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Wenn man im Internet nach dem Blauen Band recherchiert bekommt man unzählige Treffer. Das wohl berühmteste, als auch geschichtsträchtigste Blaue Band ist für die Atlantiküberquerung. Die Siegerliste zeigt eine rege Beteiligung aus Großbritanien, USA, Deutschland und Frankreich.

Beim Blauen Band vom Wörther See ist die Beteiligung meist auch sehr international. Heuer war ein sehr elitäres Feld am Start. Italien, Deutschland und Österreich gaben sich die Ehre und ruderten bei Kaiserwetter über den blitztürkis-blauen Wörther See.

Jedes Jahr denke ich mir, dass Wetter kann nicht schöner sein als im vorangegangen und doch werde ich, gottseidank, immer wieder eines besseren belehrt.

Die Normannen waren heurer mit einem Mixdoppelachter am Start. Am Bug Elisabeth, dann Stephanie, Birgit und Wolfgang, die Heckmannschaft stellten Christoph, Stefan, Renate und ich. Gesteuert wurden wir von unserem Steuernovizen Hannes.

Vor dem Start,…

Mit uns kämpften sich 15 weitere Achter in den unterschiedlichsten Kategorien über den See.

Wie schon erwähnt, war das Wetter prächtigst, Sommerfeeling am vorletzten Sommertag. Badetemperaturen, Windstille aber auch dadurch wieder, wie schon so oft beschrieben, waren unzählige Wavemaker unterwegs. Die freundlich winkend, wiederkehrend an uns Ruderern vorbei fuhren und uns damit die Ruderei abwechslungsreicher gestalteten. Ein herzliches Dankeschön an all die motorenbetriebenen Bootskameraden.

Bei uns im Boot ging es recht gut dahin, das Tempo war von Anfang an gut und wir konnten zu Beginn die unmittelbar vor uns gestartete Boote ein- und dann überholen. Die Wellen machten und zu Beginn noch weniger zu schaffen. Forstseekraftwerk, als erste Wegmarke, dann das Ansteuern auf Dellach, die schnelleren Boote hinter uns tauchten allmählich aus dem Schlosshotelgemälde auf. Der grüne Blitz aus Linz, die den schnellsten Achter ruderten, waren allerdings rasch da und vorbei. Dellach die erste Richtungsänderung, perfekt angesteuert sticht unser Achter Richtung Maria Wörth, vorbei an der Kapuziner Insel, hinunter Richtung Walterskirchen am Nordufer. Durch den tiefen Wasserstand mussten wir Abstand halten, um nicht auf der Halbinsel Walterskirchen zu stranden. Das wäre super peinlich, sollte hier ein Achter auf Grund laufen. Immer wieder Wellen und die motivierenden Anfeuerungen von Hannes begleiteten uns bis in Ziel. Einmal noch die letzten Körner raus, rauf mit der Schlagzahl und dann – das wohlverdiente Signal.

…mittendrin,…

Unser Ergebnis: 64,11 min für 16km, Platz 7 in der Gesamtwertung, Klassensieg!

Das Blaue Band ging heuer an den Ulmer Ruderclub Donau als schnellster Riemenachter (60,36 min), gefolgt von den Piraten (60,42 min). Der schnellste Doppelachter, Viribus Unitis Matmaker aus Linz (56.51 min), dahinter platzierten sich RC Graz (60,20 min) und der Steiner Ruderclub (60,26 min). Ganz nahe am Podest die Renngemeinschaft Priat/Normannen/Donau/Lia (60,27 min) mit Fritz und Peter.

…und danach!

Der RV Albatros organisierte die Veranstaltung wie immer perfekt, gutes Essen, gute Stimmung, lediglich bei der Tonanlage gäbe es Verbesserungsbedarf, bei der Siegerehrung konnten wir den Sprecher kaum verstehen.

Das Blaue Band 2019 war wieder ein tolles Erlebnis. Ein herzliches Dankeschön an die Mannschaft, an unseren Steuernovizen, an den RV Albatros und ein besonderer Dank an Christian für den Bootssupport.

 Ingomar, September 2019