Frühlingserwachen

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Den nahenden Frühling erkennen Sehnsüchtige bereits früh morgens an den ganz speziellen Duftnuancen beim morgendlichen Lüften. Dazu kommen einige offensichtlichere Frühlingsboten wie gelbe Primeln und Krokusse, die aus heiterem Himmel in vollster Pracht blühen, als wären sie schon die längste Zeit zu bewundern, oder der ein oder andere Käfer, der sich bei seinen geschäftigen Tätigkeiten ins Haus verirrt. Wenn dann die Tage auch schon spürbar länger werden, zahlt es sich aus, einen Blick auf die Donau zu werfen die – wie der heimische Garten auch – plötzlich wieder bevölkert und von Juchzen und Jauchzen erfüllt ist.

Die obligatorische Pause oberhalb der Rollfähre.

Dem Ruf des Frühlings am vergangenen Wochenende, der mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen nach draußen lockte, folgten einige fleißige Ruderer und Ruderinnen der Normannen, aber auch andere Vereine nutzten die Gelegenheit für eine erste Ausfahrt nach dem Winter. So kam es, dass reger Bootsverkehr auf dem Stück Donau zwischen den Normannen und dem Silbersee herrschte und man erst bei Höflein, den spiegelglatten Fluss in Ruhe genießen konnte.

Genuss pur an der Höfleiner Bucht

Freilich mussten wir ganz genau kontrollieren, ob uns der Fluss über den Winter nicht einige Überraschungen bereitet hat, die wir in unseren empfindlichen, dünnwandigen Booten nur ja nicht übersehen dürfen. Daher mischten sich auch einige mutige wenn nicht sogar abenteuerliche Manöver in den schlangenlinienartigen Kurs der Ruderboote. Denn es gibt für Normannen kaum etwas Schöneres, als eine dem Boot entsprechende Lücke in den großen Steinbrocken der Buhnen zu finden, um dann möglichst weit innen die geringere Strömung auszunutzen und mit ein paar kräftigen Beintritten den „Berg“ zu überwinden.

pure Lebensfreude…

Besonders erhellend für uns waren jedoch die fröhlichen Begrüßungen der am Ufer Spazierenden, die in unsere Jauchzer einstimmten und uns mit einem fröhlichen Ahoi begrüßten.

Schön, dass Sie mit uns das Frühlingserwachen begehen und die von allen Seiten spürbare Aufbruchsstimmung genießen konnten!

Wir hoffen inbrünstig, dass Väterchen Frost für heuer besiegt ist und wir die im Keller beheimatete Trainingshalle endlich wieder verstauben lassen können.

Sarah, Februar 2019