Herbstwanderfahrt im Nebel

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Am Freitag, 22.10.2022 starteten zu Mittag 4 Boote (1 Normannen-Boot mit Birgit, Hannes, Wilfried, Ulrike und Walter und 3 Donauhort-Boote) Richtung Tulln. Am ersten Halbtag kamen wir gut voran, ohne Gegenwind wie im Vorjahr, auch die Übertragstelle im Unterwasser von Greifenstein war vom Schlamm gereinigt worden und problemlos passierbar. Beim Tullner Ruderverein legten wir unser Boot in die Wiese und gingen zu Fuß zum Schwarzen Adler im Tullner Zentrum. Etwas später trafen auch die Teilnehmer des Donauhort ein, sodass einem gemeinsam Abendessen mit selbstgebrauten Adlerbräu nichts im Wege stand.

Am nächsten Morgen machte uns die Wetterprognose Sorgen: Regen war angesagt. Doch es kam besser als angesagt: etwas Nieselregen und ein Regenschauer konnten unsere Laune nicht verderben. Wir ruderten ohne Wind bei glattem Wasser durch den Altenwörther Stau. Den Steiner Ruderklub erreichten wir gegen 15 Uhr. Das schwere Gepäck ließen wir in Stein zurück, und machten die Wende bei spiegelglattem Wasser vor der blauen Kirche von Dürnstein. Die Wolkendecke öffnete sich etwas, sodass sogar blauer Himmel zu sehen war. Die herbstlichen Farben der Wachau ließen uns die Rückfahrt nach Stein besonders genießen.

In Stein nächtigen wir wieder im Gästehaus Einzinger, für Entspannung sorgten die Getränke mit Bar-Ambiente im Café Wachau an der Donaupromenade und die Pizza im nahegelegenen Firenze.

Am Sonntagmorgen gab es noch ein Gruppenfoto mit Normannen und Donauhort bei angenehmer Temperatur, allerdings überraschte uns das Wetter mit dichtem Nebel.

Wir querten gleich die Donau und steuerten am, vor der Schifffahrt sicheren, rechten Ufer stromab. Nachdem wir die Kremser und Grafenegger Brücken passiert hatten, waren keine Hindernisse mehr zu erwarten. Wie ein Geisterschiff tauchte ein Donauhort 5er aus dem Nebel auf und begleitete uns bis Altenwörth. Kurz vor Tulln kam endlich die Sonne heraus und machte den aufkommenden leichten Gegenwind erträglich. Bei Greifenstein ließen wir das Boot in der Wiese liegen und wanderten zur Mittagspause im Radlertreff von Wördern.
Die restliche Strecke im Heimatrevier war Routine, und wir kamen um 18 Uhr am Normannen-Floß an.

Walter, 31.102022 (Fotos Wilfried)