Sternfahrt Stein, 30. Juli 2022

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Der Ruderclub Stein lädt zu Sternfahrt und Sommerfest und von Wien bis Linz machen sich Ruderer auf Richtung Wachau.

Der Wetterbericht ist vielversprechend. Er verspricht viel Regen. Die Schönwetterruderer sagen einer nach dem anderen ihre Teilnahme ab. Übrig bleiben ein unerschütterlicher Dreier und Vierer, der die Normannen bei der Sternfahrt vertreten wird.

Wir starten in Pöchlarn. Unser Lieblingskonkurrent Donauhort, der immer die Extrameile rudert und das mit mindestens der doppelten Mannschaft, rudert schon mal stromauf, bevor wir noch im Boot sitzen. Alle anderen rudern stromab.

Das Wetter hält nicht, was es verspricht und es bleibt trocken. Der Wind unterstützt den Strom und wir rauschen gemütlich bei geringem Schiffsverkehr durch das Weltkulturerbe dem Sommerfest entgegen. In Stein warten Steaks, Chips, Kuchen und der Normannen-Vorstand a.D., der es sich nicht nehmen lässt, mitzufeiern, auch wenn mitrudern nicht mehr so geht wie früher.

Es wird getrunken, gegessen und Sternfahrtsieger gekrönt. RC Pöchlarn ist auch dem Donauhort davongefahren. Uns sowieso: Platz 7 von 12.

Wir dehnen die Sternfahrt aus und rudern am nächsten Tag nach Klosterneuburg nach Hause. 65 km mit günstigem Wind. Bis Altenwörth geht’s ganz gut. Am idyllischen Altarm lockt das erste Bier. In Tulln macht gerade die Römergaleere halt, die originalgetreu nachgebaut wurde und auf dem Weg ins Schwarze Meer ist. Ein großer Hit bei kleinen Kindern.

Mit langer Zunge erreichen wir Greifenstein und freuen uns auf ein erfrischendes Bad im Altarm. Enten umzingeln uns als wären wir Konrad Lorenz und sie Graugänse.

Nach dem Überttagen in Greifenstein sind wir wieder in heimischen Gewässern. Da rudert es sich schnell Richtung Normannen-Steg.

Walters Sportuhr zeigt ihm an, dass er sich nach 110 km in 2 Tagen 3,5 Ruhetage verdient hat. Meine Automatikuhr, die sich durch Bewegung aufzieht, ist stehen geblieben😳.

Isabella, August 2022