Sternfahrt RV Normannen

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Die Ruderer verschwinden nach wenigen Metern in den mystischen Nebelschwaden, die über die Donau ziehen und die Grenzen zwischen Himmel und Erde, Ufer und Wasser verwischen. Ein Glück, dass die Normannen, die bereits um 06:00 Uhr in der Früh vom heimischen Floß ablegen, ihr Ruderrevier kennen wie ihren Bootssack. Der Nebel hält sich noch ein paar Stunden und verwandelt die Donau in eine idyllische Märchenlandschaft, der Donaufürst scheint friedlich in seinem gläsernen grünen Palast zu schlafen, das sonst so aufgeregte Gluckern und Sprudeln des Wassers um die Buhnen donauaufwärts ist gedämpft und ruhig. Im Laufe des Tages ziehen sich die Nebelfelder in die Hügel der Ausläufer des Wienerwaldes zurück, die Ruine in Greifenstein blitzt aus dem Nebel hervor und strahlender Sonnenschein begrüßt die immer zahlreicher werdenden Ruderboote von nah und fern auf einer beinahe spiegelglatten Donau.

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Stromkilometer 1938, der Ruderverein Normannen, war Ziel der Sternfahrt, die am 26. Mai stattfand. Brave Helferlein bereiteten das Fest vor, schleppten Bänke und Tische unter die mächtige Linde neben dem Bootshaus, die den erschöpften Ruderern und Ruderinnen den wohlverdienten Schatten spenden sollte. Saftige Koteletts, würzige Würstel, herzhafte Salate und bunte Kuchen versüßten das Fest und das nette Beisammensein.

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Auch kleine Abenteuer bereitete der Tag für uns vor – oder besser gesagt die liebe Kaiserin Elisabeth II, deren beeindruckende Wellen so manches Boot vollschlagen ließen – aber was soll’s… Rudern ist ein Wassersport und die strahlende Sonne macht eine frische Abkühlung gar nicht so unangenehm.

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163 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von 13 Vereinen waren es insgesamt bei 1424 geruderten Kilometern. Der KRV Alemannia stellte mit Inge Diernhofer die älteste und mit Agnes Widy und Felix Demuth auch die jüngsten TeilnehmerInnen, ergänzen durfte auch Gerald Kreps als bewundernswert fitter Teilnehmer von den Normannen die Liste. Die weiteste Fahrt nach Punkten unternahmen Richard Seelinger, Udo Evner, Rike Poppe und Wolfgang Bauer, deren Einsatz dem RV Donauhort auch den Sieg sicherte. Wir bedanken uns ganz herzlich für die rege Teilnahme und das gemütliche Feiern nach dem anstrengenden Rudern.

 

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Tageswertung nach Punkten:

  1. WRV Donauhort 3.628
  2. RV Normannen 3.030
  3. KRV Alemannia 2.245
  4. WSW Dürnstein 1.120
  5. WRK Pirat 1.043
  6. URV Pöchlarn 872
  7. Stein 620
  8. Erster WRC LIA 525
  9. WRK Argonauten 420
  10. Staw 395
  11. Sportunion Wallsee 312
  12. Austria 261
  13. Nibelungen 72
Sarah, 11. Juni 2018