Vogadalonga di Grado 2015

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Ursprünglich aus einer Idee von Renate PODESSER entstanden, waren auch heuer die Normannen bereits zum 3ten Mal bei der Vogadalonga in Grado stark vertreten. Die Entscheidung nach Italien zu fahren, wurde recht spät getroffen, da konnte Piri KELEMEN nur mit sanfter Beharrlichkeit den Hotelbesitzer überreden, dass Hotel für uns zu öffnen. Letztendlich wagten wir mit 3 Booten ausgerüstet den weiten Weg nach Grado.

Für den Samstag hatten wir uns noch eine Wanderfahrt nach Porto Buso vorgenommen, die wegen des starken Windes voriges Jahr nicht möglich war. Heuer war es sonnig, bei 20° und fast windstill. Das Meer war spiegelglatt, ruhig und wunderschön. Mit der Mora, Freya und Vukasinovic ruderten wir stressfrei die 14,5 km nach Porto Buso. Dort legten wir am Sandstrand auf einer kleinen Insel an und feierten mit ein bis zwei Gläschen Sekt, Lisi und ich, unseren 22. Hochzeitstag. Am Horizont im Norden schimmerten die schneebedeckten Alpen, im Süden blitzte das ruhige Meer. Nach der kleinen Pause ruderten wir durch die mäandrierenden Lagunen wieder zum heimatlichen Hafen. Der späte Nachmittag und Abend gehörte der historischen Altstadt von Grado und einem ausgezeichneten Fischlokal.

Da Krepschen nicht mitfahren konnte, musste für die Regatta noch ein Steuermann/Frau für den zweiten Vierer gefunden werden. Kurzerhand wurde meine Schwägerin Eva schangheit und erhielt am Renntag beim Frühstück noch schnell einen Crashkurs von Renate PODESSER übers Handsteuern von Ruderbooten. Da konnte jetzt nichts mehr schiefgehen. So starteten am 25.10.2015 um 10.05 drei Boote über die 18 km lange Strecke mit Normannenflagge bei der Vogadalonga di Grado 2015.

Die Boote und ihre Besatzung:

  • Mora mit Eva DORNINGER am Steuer, Wolfgang SCHINDLER, DORNINGER Lisi, FRIEDRICH Helga, DORNINGER Christian.
  • Freya mit Eva BOCHKOR am Steuer, Renate PODESSER, DORNINGER Wolfgang, Veronika HOVORKA, Walter WIDHOLM:
  • Und unser Einer mit Steuermann aus dem Jahre 1910 Vukasinovic mit Piri KELEMEN und FEISTHAUER Michael.

Nach dem Startsignal setzten sich die ca. 60 Boote und darunter ein 4er-Boot mit lustigen Amsterdamerinnen bei optimalen Wetter und Wasserbedingungen in Bewegung. Gut gelaunt ruderten wir an Gondeln und Paddlern vorbei, wurden vom Publikum auf den vielen Inseln angefeuert. Bei 2/3 der Strecke gab es eine schwimmende Labstation mit Wasser und Tee auf einem großen Boot. Zum Schluss noch ein Endspurt bis zum Zielsignal.

Danke an Veronika, dass sie Walter und Martina überreden konnte mitzufahren, denke sie haben es nicht betreut. La dolce vita, denn Grado ist immer eine Reise wert. Noch einmal Sonne tanken und auf das Meer blicken.

Mittwoch, 04. November 2015 um 11:06

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